22. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wo sind die Feuerlöscher?“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei

Quelle: Internationale Politik und Gesellschaft | 17.11.2016

Warum ein Scheitern des EU-Türkei-Flüchtlingsabkommens so gefährlich ist.

Von Gerald Knaus

Mit Abschluss des Flüchtlingsabkommens zwischen der Europäischen Union und der Türkei am 18. März 2016 fiel die Zahl der aus der Türkei auf den griechischen Ägäis-Inseln ankommenden Flüchtlinge unmittelbar und dramatisch. Waren es in den beiden ersten Monaten des Jahres 115 000, so waren es im Juni und Juli nur noch 3300. Ebenso ging die Zahl der im Mittelmeer auf der Überfahrt Ertrunkenen von 366 im Zeitraum Januar bis März auf 7 in den Monaten Mai bis Juli zurück. Anders als häufig vorhergesagt, gab es auch keine Massenabschiebungen aus Griechenland in die Türkei; tatsächlich wurden in den drei Monaten vor dem Abkommen mehr Menschen in die Türkei zurückgeführt als in den drei Monaten danach.

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22. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Krise im Mittelmeer: Das tödliche Geschäft mit den Flüchtlingen“ · Kategorien: Europa, Mittelmeerroute · Tags: , ,

Quelle: FAZ | 21.11.2016

Europa wollte den Schleusern das Handwerk legen. Doch für die ist es so einfach wie nie, mit Flüchtlingen Geld zu verdienen. Sie machen sich die europäischen Rettungssysteme zunutze. Und viele Flüchtlinge sterben dabei.

von THOMAS GUTSCHKER

Der norwegische Kapitän zeigt Videos, Rettungseinsatz zwischen Sizilien und Libyen. Man sieht Schlauchboote, hoffnungslos überfüllt mit Afrikanern. Ängstliche Gesichter. Ernste, fragende, auch erleichterte Blicke, wenn die Helfer nahen. Männer, die über Bord springen und sofort Wasser schlucken, weil sie weder eine Schwimmweste haben noch schwimmen können. Ein Afrikaner, der sich an Wasserkanister klammert. Der Jubel der Geretteten, wenn sie in Sicherheit sind. Ein winziger Junge, an Bord geboren.

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22. November 2016 · Kommentare deaktiviert für I desaparecidos del Mediterraneo, non parliamo di naufragi, perché questa è eliminazione · Kategorien: Mittelmeer · Tags:

Quelle: Huffington Post | 21.11.2016

Questi i dati del dossier „Un Cimitero chiamato Mediterraneo„, di Emilio Drudi, Comitato Verità e Giustizia per i Nuovi desaparecidos.

26/27 ottobre 2016: Dispersi 97 migranti, totale 97 vittime, nel naufragio di un gommone davanti alle coste libiche. Garaboulli-Tajoura.

27 ottobre 2016: 51 morti, come raccontato da alcuni dei compagni sopravvissuti, dopo lo sbarco ad Augusta. Canale di Sicilia.

27 ottobre 2016: La salma di un giovane profugo, trovato senza vita su un gommone, sbarcata ad Augusta. Canale di Sicilia.

26/29 ottobre 2016: circa 250/260 vittime – 75 morti di cui è stato recuperato il corpo e quasi 180 dispersi – nel naufragio di due gommoni al largo della Libia, in acque territoriali di Tripoli. La tragedia – sviluppatasi nell’arco di quattro giorni, dal 26 al 29 ottobre – potrebbe essere anche molto più grave, perché si ignora la sorte di un terzo gommone salpato da Sabratha mercoledì 26, che non è da escludere sia affondato. Janzour-Sabratha.

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21. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Australische Lösung statt Flüchtlingsdeal?“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: Telepolis | 21.11.2016

Griechenland: Alarmzustand wegen des möglichen Scheiterns der Abmachung mit der Türkei. Ausschreitungen der rechtsradikalen Goldenen Morgenröte

Wassilis Aswestopoulos

Griechenland bereitet winterfeste Unterkünfte für die im Land fest sitzenden Flüchtlinge und Immigranten vor. Die Nachrichten aus der Türkei und die entsprechenden Reaktionen aus Europa zum immer wahrscheinlicher erscheinenden faktischen Scheitern des Flüchtlingsdeals haben das Land in einen Alarmzustand versetzt. Trotz der schwierigen Seegänge im November kamen von Samstag bis Sonntagmorgen 217 Flüchtlinge auf Lesbos, Chios und Samos an.

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21. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Prozess in Luxemburg – Repression gegen ‚March For Freedom‘ · Kategorien: Termine [alt] · Tags: ,

2 ½ Jahre nach dem international organisierten March for Freedom sind 6 Aktvist_innen in Luxemburg-Stadt angeklagt. Während eines Aktionstags am 5.6.2014 war es in Luxemburg auf dem Kirchberg zu 13 brutalen Festnahmen während einer Demonstration gekommen. Anlass war eine Tagung der EU-Innenminister zum Thema „Kampf gegen illegale Immigration.“

Nun sind am 29.11. 2016 sechs der Verhafteten in Luxemburg vorgeladen.

Ihnen wird gemeinschaftlich Verstoß gegen Art. 269 des Luxemburger StGB vorgeworfen (bewaffnete Rebellion), zudem noch einzeln Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand.

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21. November 2016 · Kommentare deaktiviert für CALL TO SUPPORT „6 Heroes“ · Kategorien: Termine [alt] · Tags: ,

[EN] [FR]

On 17 August 2016 Belgium authorities attempted to forcibly evict a person of Cameroonian origin. That day he resisted his eviction, struggled and found himself hampered, fists and feet bound, in the plane intended to take him to Cameroon.

One witness told us: „The first cry was that of the suffocating strangled migrant, the second cry came from the women, children and men who contested this inhuman treatment inflicted to the migrant.“

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Europas unsichtbare Mauer“ · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: taz | 20.11.2016

Trump will mit einer Mauer Flüchtlinge aufhalten und europäische Politiker sind erschüttert. Wie heuchlerisch! Sie haben doch selbst eine gebaut.

Doris Akrap

Donald Trump wird es nicht nötig haben, auf Europa und seine Heuchelei zu verweisen. Vielleicht wird er es aber auch doch tun, einfach weil er Bock drauf hat, wieder mal eine neue Volte auszuprobieren. Denn er könnte, wenn er wollte, ja mal nachfragen, wie die EU ihre unsichtbare Mauer an der Mittelmeerküste eigentlich nennt – und wie viele Flüchtlinge die EU dieses Jahr schon im Mittelmeer hat absaufen lassen.

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „20 Jahre für Grenzübertritt: Ungarn führt Schauprozesse gegen Geflüchtete“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: ak 621 | 15.11.2016

Von Britta Rabe

Am 16. September 2015 schließt Ungarn seinen Grenzübergang nach Serbien. Ein meterhoher Stacheldrahtzaun sichert jetzt den gesamten Grenzverlauf. Erst am Vortag ist ein Gesetz in Kraft getreten, das »illegale Einwanderung« als Straftat mit bis zu drei Jahren Haft kriminalisiert. Seit den späten Abendstunden dieses Septembertags ist das Tor des Grenzübergangs Röszke verbarrikadiert. Bis dahin durchquerten täglich Tausende die Grenze von Serbien nach Ungarn, in Richtung Österreich, Deutschland oder weiter nach Norden.

Am Grenzübergang Röszke führt die unerwartete Schließung bei den ankommenden Menschen zu Überraschung, Unsicherheit und Wut. Aus der Menge heraus versuchen einige, den Zaun zu überwinden und das Tor zu öffnen. Das gelingt schließlich: Die Menschen strömen erleichtert hindurch, für die meisten ist gar nicht ersichtlich, dass sie sich selbst den Durchgang erkämpft haben. Auch der ungarische Grenzschutz ist zurückgewichen, die Menge ruft »Thank you, Hungary! Thank you!«

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „123 migrants escape from detention center in Istanbul, set building on fire“ · Kategorien: Türkei, Video · Tags:

Quelle: Göçmen Dayanişma

This Saturday, on November 19th, 123 migrants managed to escape the Kumkapı deportation center in Istanbul, after starting a fire in their cells. While the fire brigades were working to extinguish the fire, the migrants broke through the gate of the courtyard and runaway despite the policemen shooting in the air. The police forces brought 20 of them back while searching the neighborhood.

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20. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Libye : La flottille humanitaire redoute l’hiver“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeerroute

Quelle: El Watan | 18.11.2016

Les migrants continuent cette année de prendre la mer en nombre depuis la Libye, mais la flottille humanitaire, qui vient à leur secours, n’est pas taillée pour l’hiver et, sans aide, elle redoute de nouveaux drames.

Plus de 3200 migrants secourus, au moins 11 morts et 230 disparus : au large de la Libye, les cinq derniers jours ont été plus chargés que l’ensemble du mois de novembre de l’année dernière. Le record de plus de 27 300 migrants enregistrés sur les côtes italiennes en octobre et le total qui dépasse déjà 8000 en novembre confirment que cette année les dangers de la mer en cette saison ne dissuadent pas les migrants ni leurs passeurs. Or la majeure partie des navires humanitaires privés qui ont joué un rôle essentiel dans les secours cette année seront rentrés au port à la fin du mois, pour des raisons de sécurité mais aussi pour des travaux de maintenance essentiels en vue des opérations probables de l’année prochaine.

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