25. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Calais: „Wo schön und beschissen so eng beieinander lagen“ · Kategorien: Frankreich, Schengen Migration · Tags: ,

nd | 23.10.2017

Ein Jahr nach der Räumung des wilden Flüchtlingslagers leben Geflüchtete unter noch widrigeren Umständen. Ein Erfahrungsbericht

Von Lucca Jordan

Jetzt bin ich schon elf Tage hier. Hier, das heißt wieder in Calais. Wieder im Warehouse. Aber nicht im »Dschungel«, denn den gibt es nicht mehr. Von der kleinen, lebendigen Stadt von früher voller Wut, Elend, Trauer, aber auch Solidarität und Hoffnung, ist ein Jahr nach der Räumung nichts übrig geblieben.

Als wir das erste Mal dort vorbeifuhren, kamen mir die Tränen. Auf eine sehr merkwürdige Art und Weise vermisse ich diesen Ort. Das wird auf den ersten Blick für andere Menschen genauso seltsam klingen wie für mich selbst. Deshalb könnte ich versuchen, seitenlang zu erklären, was mich an diesem Ort – an dem Guten und Schlechten, Schönen und Beschissenen, das so eng beieinander lag – so sehr fasziniert hat. Aber wirklich verstehen kann das nur, wer den Dschungel selbst erlebt hat.

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25. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „14 Männer nach Kabul abgeschoben“ · Kategorien: Afghanistan, Deutschland · Tags:

ARD Tagesschau | 25.10.2017

Ein Flugzeug mit 14 abgelehnten Asylbewerbern aus Deutschland ist in Kabul gelandet. Die Zahl der umstrittenen Abschiebungen nach Afghanistan steigt damit auf 128. Vor dem Start der Maschine gab es Proteste.

14 junge Männer sind nach ihrer Abschiebung aus Deutschland auf dem Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul gelandet. Die Flüchtlinge hatten zuvor kein Bleiberecht in Deutschland erhalten. Es habe sich um elf Straftäter gehandelt; außerdem um drei Flüchtlinge, die im Rahmen ihrer Asylverfahren in Bayern die Klärung ihrer Identität verweigert hätten, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums.

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25. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Emmanuel Macron: Abschieben wie Merkel“ · Kategorien: Frankreich · Tags:

Zeit Online | 25.10.2017

Frankreichs Präsident will nicht nur Europa, sondern auch das Einwanderungssystem „neu gründen“. Vorbild ist Deutschland, allerdings nicht die Willkommenskultur.

Von Georg Blume, Paris

Ist der große Europäer Emmanuel Macron am Ende doch nur ein Kleinkrämer, wenn es um die Aufnahme von Flüchtlingen geht? Diesen Eindruck erweckt der französische Präsident, seit er nicht nur von seiner überall zitierten „Neugründung Europas“ spricht, sondern nebenbei auch das französische Einwanderungssystem „neu gründen“ will. Macron kündigte das Anfang September in einer wenig beachteten Rede vor Präfekten und Polizisten an. Das System à la Macron sieht wenig Visionäres vor, allerdings könnte es zu einem massenhaften Abschiebeprogramm für illegale afrikanische Flüchtlinge und abgelehnte Asylbewerber führen.

Die Franzosen nannten sie lange Zeit „Leute ohne Papiere“ oder „heimliche Einwanderer“ – was eher wohlwollend klang. Und so schätzen Experten die Zahl der illegal in Frankreich lebenden Ausländer inzwischen auf bis zu eine halbe Million Menschen. Darunter befinden sich etwa hunderttausend abgelehnte Asylbewerber, die nach langen Verfahren in 90 Prozent der Fälle nicht ausgewiesen werden. Oft haben sie aber in der Zwischenzeit, was nicht selten mehr als zwei Jahre bedeutet, in Frankreich Fuß gefasst und eine Arbeit gefunden. Die lokalen Behörden drücken in solchen Fällen ein Auge zu und lassen die Asylbewerber gewähren, bis ein jahrelanger Aufenthalt ihnen schließlich das Bleiberecht gewährt.

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25. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für EU-Regierungen wollen Einigung über Dublin-Regeln bis Mitte 2018 · Kategorien: Europa, Schengen Migration · Tags:

Migazin | 23.10.2017

Die EU-Staats- und Regierungschefs ringen weiter erfolglos um eine Dublin-Reform. Jetzt haben sie zumindest eine Frist bestimmt. Bis Mitte 2018 soll der Streit über die Verteilung von Flüchtlingen gelöst sein. Das Europaparlament ist bereits weiter. Es will den Grundsatz des Ersteinreiselandes kippen.

Der Streit der EU-Mitgliedsländer über die künftige Verteilung von Flüchtlingen soll bis Mitte nächsten Jahres gelöst sein. Die Staats- und Regierungschefs vereinbarten bei ihrem Gipfel am Donnerstag in Brüssel, eine Einigung über die Reform der sogenannten Dublin-Regeln in der ersten Jahreshälfte 2018 anzustreben, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk am Abend mitteilte. Die Regeln bestimmen, welches Land für einen in der EU angekommenen Asylbewerber verantwortlich ist.

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25. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Marruecos repele un intento de entrada en Ceuta por la frontera de unos 50 migrantes subsaharianos · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

El Mundo | 24.10.2017

Las Fuerzas de Seguridad marroquíes desplegadas en el entorno de la frontera de Ceuta han repelido este martes a primera hora de la mañana un intento de entrada a través del paso del Tarajal de unos cincuenta migrantes de origen subsahariano.

Según han informado fuentes policiales a Europa Press, el intento ha tenido lugar alrededor de las 6.00 horas y para su rechazo no ha sido necesaria la intervención de los agentes de la Policía Nacional y la Guardia Civil destinados en la parte española del paso, por el que a principios de agosto lograron colarse de madrugada casi 200 indocumentados a la carrera.

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25. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Denmark: Hungerstrike at the Deportation Centre Kærshovedgård: “Close the camp! We are also humans!” · Kategorien: Skandinavien · Tags:

For 11 days now, 28 kurdish Iranians, who have been rejected asylum in Denmark, but can not return to Iran, have been on hunger strike to protest the conditions of the camp, and to get their asylum cases reopened. The conditions in the camp Kærshovedgård have been criticized by Amnesty International and the Danish Helsinki Committee for being intolerable. The people on hunger strike are living on water and sugar only, and several have already been fainting and seen by emergency doctors.

A quote from one of the hunger strikers: “We’re striking because we don’t know how long we’ll have to stay here. When someone is given a sentence for a crime, they know when they will get out, but we don’t know for how long we’ll have to stay here, and we haven’t even done anything criminal.”

Press Release

24. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „Das neue Tor nach Europa ist Tunesien“ · Kategorien: Italien, Libyen, Tunesien · Tags: ,

taz | 24.10.2017

Seit den Kämpfen entlang der libyschen Küste steigt die Zahl von Migranten, die die gefährliche Reise über das Mittelmeer von Tunesien aus antreten.

Mirco Keilberth

Während der Flüchtlingsansturm aus Libyen seit Juli deutlich nachgelassen hat, steigt in Italien die Zahl der Ankünfte von Tunesiern. 1.800 meist junge Männer sind in den vergangenen drei Tagen auf Lampedusa und in Sizilien angekommen und wurden in den überfüllten Aufnahmelagern untergebracht.

Obwohl Tunesier kaum Chancen auf einen legalen Aufenthaltsstatus in Italien haben, sind in den sozialen Medien immer mehr virtuelle Reisebüros entstanden, die die Organisation der gesamten Reise von tunesischen Provinzstädten bis zu Kontaktleuten in Italien anbieten. In Häfen wie Teboulba südlich von Monastir, Zarzis nahe der Grenze zu Libyen oder der Inselgruppe Kerkena gibt es lange Wartlisten von Reisewilligen. Das berichten Fischer, die auf ihren Booten regelmäßig Migranten transportieren.

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24. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Keine »Festung Europa«! · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags: ,

junge Welt | 24.10.2017

In einer gemeinsamen Erklärung forderten die Seenotrettungsorganisationen Jugend Rettet, Mission Lifeline, Sea-Watch und SOS Méditerranée am Montag von der künftigen Bundesregierung ein staatlich organisiertes, ziviles Seenotrettungsprogramm auf dem Mittelmeer. In dem Papier heißt es:

Wir sind seit 2015 auf dem Mittelmeer aktiv, wo wir Menschen in Seenot vor dem Ertrinken retten. Ohne unseren Einsatz, den wir als Bekenntnis zu den internationalen Menschenrechts- und Flüchtlingskonventionen sehen – die auch Deutschland ratifiziert hat –, würden weitaus mehr Menschen vor den Toren Europas sterben.

Wir fordern die künftige deutsche Bundesregierung daher auf, sich in der kommenden Wahlperiode entschieden gegen Menschenrechtsverletzungen im Kontext der Flucht über das Mittelmeer einzusetzen und sich hinter die lebensrettende Arbeit der zivilen Seenotretter zu stellen. Die Militarisierung und Abschottung von Europas Grenzen steht in eklatantem Gegensatz zur internationalen Schutzverantwortung der EU-Mitgliedsstaaten gegenüber Flüchtenden.

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24. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Un centenar de inmigrantes asiáticos inician una huelga de hambre en Ceuta · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

La Vanguardia | 23.10.2017

Un centenar de inmigrantes asiáticos han iniciado hoy en Ceuta una huelga de hambre ante la sede de la Delegación del Gobierno en señal de protesta por su situación en la ciudad, donde algunos llevan casi un año.

Los inmigrantes asiáticos, todos ellos varones de entre 20 y 35 años en su mayoría, proceden de países como Bangladesh, Pakistán, Sri Lanka y la India y han afirmado que han comenzado esta huelga de hambre indefinida para reclamar viajar a la península, como ocurre cada semana con los inmigrantes subsaharianos.

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24. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Argelia se dispone a expulsar a más de 600 inmigrantes irregulares nigerianos · Kategorien: Algerien, Niger · Tags:

La Vanguardia | 23.10.2017

Más de 600 ciudadanos nigerianos que entraron en Argelia de forma irregular han comenzado a ser trasladados a la provincia meridional de Tamanraset para ser expulsados a su país, informó hoy la agencia oficial APS.

Según la fuente, los nigerianos fueron embarcados en la provincia costera de Tizi Ouzu en 17 autobuses que cruzarán el país de norte a sur escoltados y acompañados por treinta trabajadores de la Media Luna argelina y dos ambulancias.

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