Die italienische Integrationsministerin Cecile Kyenge ruft dazu auf, die EU-Abschottung im Mittelmeer zu verschärfen. Originalton: „Krieg dem transnationalen organisierten Verbrechen“. Die Strafen für kommerzielle Fluchthilfe sollten nach ihrem Vorschlag noch weiter erhöht und die Kontrollen im Mittelmeer intensiviert werden.
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„Lampedusa: Jetzt fordern Bürgerliche UNO-Lager in Afrika
[…] Von D. von Burg, P. Tischhauser und S. Kobler
BERN/LAMPEDUSA Nach dem neuerlichen Bootsdrama vor Lampedusa stellen die führenden bürgerlichen Schweizer Asylpolitiker das europäische Asylsystem infrage. Gerhard Pfister CVP, Christoph Blocher SVP und Kurt Fluri FDP verlangen stattdessen Flüchtlingslager in Nordafrika. Dort soll in internationaler Zusammenarbeit geprüft werden, wer eine Chance auf Asyl hat und wer nicht.
Die Politiker wollen erreichen, dass nur noch diejenigen Personen nach Europa kommen, die Schutz benötigen. […] «Am besten wäre es, wenn die UNO diese Flüchtlingslager führen würde», sagt Pfister zur SonntagsZeitung. «Die zweitbeste Lösung wäre die EU.» Er glaubt, dass Letztere ein Interesse daran hätte, denn so könnten die Asylsuchenden gerechter auf Europa verteilt werden. Pfister wird im Winter einen entsprechenden Vorstoss ins Parlament einbringen. Die drei Politiker verlangen vom Bundesrat, sich für diese Lösung stark zu machen. […]
via SonntagsZeitung | Lampedusa: Jetzt fordern Bürgerliche UNO-Lager in Afrika
Video: http://video.repubblica.it/le-inchieste/
Überlebende der Schiffstragödie vom 11.10.2013 berichten, dass ihnen über sechs Stunden ein Patrouillenschiff der militarisierten libyschen Küstenwache gefolgt ist. Die libyschen Gendarme schossen immer wieder auf das Flüchtlingsschiff, weil es nicht kehrt machte. Mit ihren Schüssen töteten sie zwei Flüchtlinge. Schließlich bewirkte der Beschuss, dass das Flüchtlingsschiff kenterte.
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Der UNHCR berichtet, dass bei der zweiten großen Schiffstragödie (vom 11.10.2013) ungefähr 400 Boat-people an Bord waren, als das Schiff kenterte. 206 Flüchtlinge wurden gerettet, fast 200 Flüchtlinge seien demnach umgekommen. Der UNHCR stützt sich auf Berichte von Überlebenden, die zudem angaben, dass die libysche Küstenwache auf sie geschossen hat, als sie das Flüchtlingsschiff bemerkten. Zwei Flüchtlinge seien erschossen worden.
http://palermo.repubblica.it/cronaca/2013/10/12/news/lampedusa
LAMPEDUSA – Il bilancio del drammatico naufragio di ieri è di 206 superstiti e 34 corpi senza vita recuperati. Lo rende noto la Marina militare che, insieme alle forze armate maltesi, è intervenuta per soccorrere l’ultimo barcone naufragato a sud di Lampedusa. Ma secondo l’alto commissariato per i rifugiati alcuni superstiti avrebbero riferito che sulla barca che si è capovolta „c’erano circa 400 persone“ e dunque il conto dei dispersi potrebbe essere ancora più drammatico. Le autorità maltesi starebbero trattenendo un cittadino tunisino sospettato di essere lo scafista: l’uomo sarebbe stato identificato da molti dei 146 sopravvissuti trasferiti a Malta e che stanno testimoniando alle autorità. „I Libici ci hanno sparato addosso, uccidendo due di noi, quando ci hanno avvistati“ appena lasciate le coste libiche, hanno riferito alcuni dei 146 sopravvissuti alle autorità maltesi, che hanno aperto un’inchiesta.
Lampedusa: cronaca di una notte di sbarchi
Notte di sbarchi a Lampedusa. Nel pomeriggio di ieri, tra gli operatori impegnati nella gestione dell’emergenza, comincia a diffondersi la notizia di un nuovo naufragio. La voce viene confermata subito dai quotidiani online che cominciano a sciorinare le prime cifre. Morti, ancora morti. E’ l’ennesimo drammatico epilogo della fuga di profughi verso la frontiera europea. Intorno alle 19.30 cominciano ad arrivare le prime notizie certe.
„Lampedusa, letzter Gruss an die Opfer: erschütternde Schreie und Tränen der Angehörigen
LAMPEDUSA – Erschütternde Schreie und Weinen einer Gruppe von EritreerInnen, die den Särgen ihrer toten Angehörigen ihren letzten Gruss gaben, die bei dem Schiffsunglück vor Lampedusa in der letzten Woche umgekommen sind: Die Särge werden auf ein Schiff gehoben und nach Porto Empedocle transportiert.
Die EritreerInnen halten die Fotos ihrer toten Angehörigen hoch, die sie in den letzten Stunden wiedererkannt haben, und strecken ihre Hände zu den Särgen aus, auf den weisse Blumen platziert wurden. Lampedusa ist voll von Angehörigen der Opfer des Schiffsunglücks: viele kommen aus Frankreich und der Schweiz und sind – nachdem sie von dem untergegangenen Schiff gehört haben – gekommen, um zu sehen, ob unter den geborgenen Toten ihre Angehörigen sind.
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Zwei weitere Flüchtlingsschiffe am 11.10.2013 untergegangen: Vor der ägyptischen Küste und in maltesischen Gewässern: Über 60 weitere Tote, unter ihnen viele Kinder. Humanitärer Korridor sofort!
Versione per la stampa
Lacrime e commozione non fermano le stragi – Due nuovi naufragi nel Mediterraneo
Un natante si rovescia nel Canale di Sicilia, a 70 miglia da Lampedusa, in acque maltesi, l’altro in acque egiziane. Muoiono oltre 60 persone. Tra loro donne e bambini
Commozione, lacrime, emergenza, funerali di stato, richiami all’Europa, annunci, bagarre parlamentari. Questa è in concreto la reazione della politica alla strage di Lampedusa. E mentre ancora si recuperano i cadaveri inghiottiti dal mare lo scorso 3 ottobre, in mare si consumano nuove tragedie. Questa volta in acque maltesi, a circa settanta miglia dalle coste di Lampedusa. Ancora un barcone carico di eritrei e somali, ancora corpi inghiottiti dalla frontiera europea, ancora donne e bambini.
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Lampedusa : le bilan du précédent naufrage passe à 359 morts
Alors qu’un nouveau drame vient de se produire vendredi soir, l’île de Lampedusa Italie compte encore les morts du précédent. Et le bilan ne cesse de s’alourdir. Ce sont désormais 359 victimes qui ont été enregistrées après le naufrage, le 3 octobre, d’un bateau de migrants majoritairement originaires d’Erythrée.
Les plongeurs ont en effet encore ramené à la surface vingt corps ce samedi. Au final, seuls 155 personnes ont survécu sur les quelque 545 hommes, femmes et enfants de l’embarcation.
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Lampedusa, altri quattro barconi soccorsi
Il centro accoglienza scoppia: sono in 700
A poche ore dall’ennesima tragedia nel mare di Lampedusa non si fermano gli sbarchi dei clandestini. Altri due barconi in difficoltà sono stati soccorsi a largo di Lampedusa dalle motovedette della Guardia Costiera, ancora impegnate nei soccorsi dei migranti naufragati ieri nel Canale di Sicilia quando un altro barcone di disperati, a 70 milgia da Malta, è affondato in mare provocando cinquanta tra morti e dispersi.
In particolare, questa mattina, alle prime luci dell’alba un gruppo di 85 immigrati su un gommone che avevano lanciato l’Sos sono stati raccolti ad una ottantina di miglia a Sud dell’isola. Mentre un altro barcone con 183 profughi, tra i quali 34 donne e 49 bambini, è stato agganciato in prossimità dell’imboccatura del porto.
Anche in questo caso i migranti stanno per essere trasferiti nel Centro di prima accoglienza che in questi giorni è stato al collasso per la presenza di un numero di persone di gran lunga superiore alle sue capacità.
Nach gezielten Polizeirazzien heute in Hamburg-St.Pauli und –St.Georg, bei denen 15 Flüchtlinge der Gruppe Lampedusa in Hamburg festgenommen und zwecks Abschiebung zu Anhörungen in die Ausländerbehörde gebracht wurden, kamen diese am Abend dank Einsatz mehrerer AnwältInnen wieder frei. Über 500 UnterstützerInnen und Flüchtlinge zogen nach einem eh geplanten Soli-Treffen am späten Abend mit einer lautstarken Demonstration von Altona nach St. Pauli.
Heute um 12 Uhr ist Treffpunkt im Park Fiction (Nähe St. Pauli-Kirche), um erneut zu demonstrieren, dass wir die rassistischen Kontrollen nicht hinnehmen werden und weiter für ein Bleiberecht von Lampedusa in HH kämpfen! Kommt zahlreich!
Und kommt am 2.11. zur bundesweiten Demo (14 Uhr ab HH-Hbf)!
Mehr auf http://lampedusa-in-hamburg.org/