09. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: Demonstration gegen Festung Europa – Berlin 10.10.2013 · Kategorien: Deutschland, Italien, Mittelmeerroute, Termine [alt] · Tags: ,

Aufruf und Pressemitteilung
10.10. 2013, 17 Uhr, Pariser Platz: Gedenk-und Protestdemonstration

„Das ist Mord! Rassistische Flüchtlingsabwehr tötet!“

Seit 1988 hat das europäische Grenzregime ein Massengrab im Mittelmeer mit über 20.000 Flüchtlingen zu verantworten. Als scheinheilig kann daher die derzeitige Betroffenheitsrethorik von nationalen Regierungen, u.a. Deutschland und deren Vertreter_innen auf EU-Ebene mit Bezug auf die letzte und größte Flüchtlingskatastrophe mit über 230 Toten bezeichnet werden. Denn Lösungsansätze, die über eine weitere verstärkte Flüchtlingsabwehr hinausgehen, sind nicht ersichtlich. Diskutiert wird lediglich wie man Flüchtlinge sicherer in ihre Herkunftsländer zurückschieben kann. Deutschland ist einer der Hauptakteure auf europäischer Ebene, sowie einer der Hauptprofiteure aus Armut, Kriegen, Rüstungsprofiten und postkolonialen Ausbeutungsstrukturen, sowie Flüchtlingsabwehrgesetzen wie Dublin II und Dublin III . Es ist daher bezeichnend, dass Deutschland als eines der ersten Länder die Aufnahme weiterer Flüchtlinge ablehnt, um weiterhin für die Folgen der eigenen Politik nicht zahlen zu müssen. Menschenrechtsverletzungen an Geflüchteten sind in Europa und Deutschland an der Tagesordnung. Sie werden systematisch entrechtet, mit politisch motivierten Strafverfahren überzogen und letztendlich in Lager und Abschiebeknäste eingesperrt und größtenteils wieder abgeschoben.Wir werden das nicht mehr hinnehmen und uns auch nicht weiter als Opfer stilisieren lassen!

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09. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: EU Rat (Innenminister) / EU-Kommission – Ausbau von Frontex · Kategorien: Europa, Italien, Mittelmeerroute · Tags:

European Commission – MEMO/13/864 08/10/2013

Commissioner Malmström’s intervention on Lampedusa during the Home Affairs Council press conference

Today I have proposed to deploy an extensive Frontex search and rescue operation that will cover the Mediterranean from Cyprus to Spain. I have asked the Ministers to give their political support and to make the necessary resources available. Such an operation will help lead to quicker tracking, identifying and the rescuing of more vessels and boats. And therefore prevent the loss of lives at sea. The European Union will also benefit, as of December from the technology and information sharing tools available through the EUROSUR system.

The first reactions from Member States are encouraging and we will now look at how we can define the operation in more detail. The Directorate-General for Home Affairs and Frontex will be working along with the Member States‘ authorities to swiftly address the needs and priorities in order to quickly move to the organisation of the operation.

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09. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: Die Gründe für die Schiffstragödie am 03.10.2013 · Kategorien: Italien · Tags:

http://www.meltingpot.org/La-strage-piu-grande-Ecco-come-e-maturata-la-tragedia-di.html#.UlT_bBAUWmo

La strage più grande – Ecco come è maturato il massacro di Lampedusa

a cura del Prof. Fulvio Vassallo Paleologo, Università di Palermo

Protezione della frontiera europea o protezione dei diritti fondamentali dei migranti? Perché occorre abrogare la Bossi-Fini ed i pacchetti sicurezza Maroni.

Nel mese di maggio del 2009 l’allora presidente del consiglio italiano definiva i respingimenti verso la Libia, che come documentato dai media avevano carattere di misura collettiva, e dunque vietati dalle convenzioni internazionali, un “atto di grande umanità”, aggiungendo che per chi fuggiva da guerre e persecuzioni sarebbe stato possibile, anche in Libia, „rivolgersi all’agenzia Onu per dimostrare la loro situazione e, in caso, ottenere il diritto di asilo“. Affermazioni infondate. Infatti nel giugno del 2010 l’ufficio dell’ACNUR di Tripoli,dopo mesi di vicissitudini che ne avevano ridotto al minimo l’operatività, veniva chiuso dal governo libico con accuse infamanti per i funzionari delle Nazioni Unite, ai quali in seguito veniva consentito soltanto di occuparsi delle persone già prese in carico, senza potere trattare alcun nuovo caso o visitare le centinaia di migranti, in prevalenza sub sahariani, rinchiusi nei centri di detenzione. Quei centri che in passato erano stati finanziati anche dall’Italia e che oggi la Libia vorrebbe riattivare chiedendo altro sostegno economico all’Italia ed all’Europa. Ed in Italia è proprio questa la strada seguita dal vicepremier Alfano, di rientro da Lampedusa, dopo l’ultima strage quando propone un maggior coinvolgimento dei mezzi dell’Unione Europea e una rinnovata collaborazione dei paesi di transito per “proteggere e difendere” le frontiere di Schengen.

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09. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Algerien: Weizenimport aus Frankreich · Kategorien: Algerien, Frankreich · Tags:

Ferhat Yazid

La France demeure le principal fournisseur de l’Algérie en blé tendre en 2013

Les meuniers algériens ont une préférence pour le blé tendre français (Ph DR)

La France a expédié 1,7 millions de tonnes de blé tendre vers l’Algérie depuis le début de l’année 2013, a indiqué ce mardi Pierre Duclos, représentant du Syndicat français du commerce extérieur. Durant la période 2012/2013, l’Algérie a importé 3,78 millions de tonnes de blé tendre français, soit plus de 77 % des importations totales en blé tendre.

Les engagements à l’exportation du blé tendre français à destinations de l’Algérie devront atteindre les 4,5 millions de tonnes à fin 2013, selon les chiffres présentés par Pierre Duclos représentant du Syndicat français du commerce extérieur lors des rencontres franco-algériennes des céréales organisée France Export Céréales, les 7 et 8 octobre à Alger.

La France dispose encore de 11 millions de tonnes de stocks exportables pour la période 2013/ 2014. Les principales destinations du blé tendre français sont le Maghreb, l’Afrique subsaharienne, le Moyen Orient et la Chine. « L’Algérie est notre principal client ; elle représente 30 % des exportations françaises de blé tendre », a indiqué notre interlocuteur, précisant que l’Algérie importe bon an, mal an entre 3,7 à 4,3 millions de tonnes de blé tendre français.
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09. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für EU-Abschottung im Mittelmeer: ein Staatsverbrechen! – Nawaat · Kategorien: Mittelmeerroute · Tags: , ,

http://nawaat.org/portail/2013/10/08/

Drame de Lampedusa. Honte à nous !

Hier, au large de Lampedusa, marchepied européen (qui aurait bien pu relever du territoire national), il y a eu encore des morts nombreux et d’innombrables disparus. Cela s’est ajouté à une bien triste et longue liste de victimes que l’on ne saurait ni ne devrait jamais oublier, ne serait-ce que parce que les files des futures victimes sont déjà là qui se bousculent à l’horizon.
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09. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Migranten aus Afrika: Viele Wege führen nach Lampedusa – nzz · Kategorien: Ägypten, Italien, Libyen, Mittelmeer, Mittelmeerroute, Syrien · Tags:

„Migranten aus Afrika

Viele Wege führen nach Lampedusa

[…]

via Migranten aus Afrika: Viele Wege führen nach Lampedusa – Auslandnachrichten Nachrichten – NZZ.ch

Laut der IOM gelangten 2011 etwa 60 000 Bootsmigranten von Libyen nach Italien, alleine 52 000 von ihnen gingen auf Lampedusa an Land. Unzählige kamen in den Fluten ums Leben – nach einer Aufstellung von Migreurop, einer Nichtregierungsorganisation, 1800 Bootsflüchtlinge allein in jenem Jahr. Im Jahr darauf ging die Zahl der Migranten auf 13 000 zurück. […] Bis Ende September [im Jahr 2013] hatten 31 000 Migranten von Libyen her Italien erreicht. Seit August hätten die Überfahrten nochmals zugenommen, sagt Simona Moscarelli vom IOM-Büro in Rom.
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09. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa in Berlin · Kategorien: Deutschland, Italien, Libyen · Tags: ,

http://www.taz.de/Bruder-eines-Lampedusa-Opfers-ueber-Flucht

Bruder eines Lampedusa-Opfers über Flucht

„Nein, geh nicht!“

2011 kam der Ghanaer Johnson Takyi auf Lampedusa an, heute lebt er in Berlin. Obwohl er seinem Bruder abriet, wollte der ihm folgen – und ertrank.

Ein kleines Zelt auf dem Kreuzberger Oranienplatz, darin zwei Betten. Auf einem sitzt Johnson Takyi, er trägt eine graue Strickjacke, seine Füße ruhen nur in Socken auf einem kleinen Teppich, die Schuhe stehen vorm Zelt. Ein kleiner Fernseher läuft, tonlos. Seit sechs Monaten ist der 43-jährige Ghanaer Teil des seit einem Jahr währenden Flüchtlingsprotestcamps in Kreuzberg, mitten in Berlin.
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08. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für „Einen humanitären Korridor öffnen“ – taz · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute

Ideen für eine bessere Flüchtlingspolitik (1)

http://www.taz.de/

Einen humanitären Korridor öffnen

Europa bietet politisch Verfolgten Asyl. Doch gibt es keine legalen Einreisemöglichkeiten. Menschenrechtler fordern eine freie und gefahrlose Passage.

Das Problem

Es gehört zum Kern des europäischen Selbstverständnisses: Politisch Verfolgte genießen Schutz. Alle Länder Europas haben sich darauf festgelegt. Doch wie Flüchtlinge dieses Recht in Anspruch nehmen können, steht nirgends. Eine legale Möglichkeit, in die EU einzureisen, um hier einen Asylantrag zu stellen, existiert nicht.
Das ist der Hauptgrund dafür, dass seit den 1990er Jahren über 20.000 Menschen auf dem Weg nach Europa gestorben sind. Denn nur mit Hilfe von Schleppern, auf kleinen Booten und abseitigen Routen kommt man als Flüchtling noch nach Europa. An diesem Zustand hat auch die jahrelang verhandelte Einführung des neuen europäischen Asylsystems nichts geändert.
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08. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Algerien, Sidi Bel-Abbès: Unruhen · Kategorien: Algerien · Tags:

La protestation tourne à l’émeute à Sidi Bel-Abbès : 57 gendarmes blessés et 27 arrestations

par A. Hocine

Le mouvement de protestation des habitants de la commune de Ouled Ali, dans la wilaya de Sidi Bel-Abbès, qui ont barré la RN 13 et l’autoroute Est-Ouest dans la journée du dimanche dernier a tourné à l’émeute suite à l’intervention des forces de sécurité pour libérer les chaussées et rétablir la circulation, a-t-on appris. C’est dans l’après-midi de la même journée que des centaines de jeunes en furie ont lancé des projectiles sur les éléments des forces anti-émeutes dépêchés sur les lieux.

On déplore pas moins de 57 gendarmes blessés dont 4 jugés dans un état grave qui ont été hospitalisés, a-t-on signalé. Du côté des manifestants un enfant de 14 ans a été grièvement blessé par un projectile. Afin de rétablir l’ordre, les forces de sécurité ont procédé à l’arrestation de 27 personnes, a-t-on ajouté. Durant la journée du lundi la situation a été maîtrisée et un calme précaire régnait avec une présence renforcée des brigades anti-émeute de la gendarmerie.

via La protestation tourne à l’émeute à Sidi Bel-Abbès : 57 gendarmes blessés et 27 arrestations

08. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Algerien: Schmuggler riskieren 10 Jahre Haft · Kategorien: Algerien · Tags:

Lutte contre le trafic du carburant : Les hallaba risquent 10 ans de prison

par Moncef Wafi

L’Etat durcit la loi pour se prémunir contre les nombreux tentacules de la contrebande et le dernier Conseil des ministres, tenu fin septembre, l’a rappelé en examinant et approuvant un projet de loi modifiant et complétant l’ordonnance 05-06 du 23 août 2005 relative à la lutte contre ce phénomène. Un nouveau texte de loi qui vient renforcer l’arsenal juridique déjà existant mis en place par le gouvernement et le renforcer pour le rendre davantage efficient dans la protection de l’économie nationale en visant notamment la lutte contre le trafic de carburant devenue une véritable économie souterraine ces dernières années au niveau des régions frontalières.
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