17. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien – Lampedusa / Lampione 06.09.2012: Angehörige vermisster Harragas · Kategorien: Tunesien · Tags: ,

Retour sur le drame du naufrage du 6 septembre : A Jelma des familles toujours sans nouvelle des disparus

http://nawaat.org/portail/2013/02/14/retour-sur-le-drame-du-naufrage-du-6-septembre-a-jelma-des-familles-toujours-sans-nouvelle-des-disparus/

Manifestation de familles de disparus en septembre 2012 à Tunis- Crédit image : Forum Tunisien des Droits Economiques et Sociaux

Manifestation de familles de disparus en septembre 2012 à Tunis- Crédit image : Forum Tunisien des Droits Economiques et Sociaux

En fin d’après-midi le 6 septembre 2012 une embarcation qui transportait près de cent cinquante personnes en partance de la région de Sfax et en direction de Lampedusa, faisait naufrage près du l’îlot de Lampione. Cinquante six personnes avaient la vie sauve, mais près de quatre-vingts autres ont été portées disparues. Jusqu’à aujourd’hui, soit plus de cinq mois après le drame, les familles sont toujours sans nouvelle de leurs proches. Rencontre à Jelma avec les familles de trois disparus.
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11. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Frontex rettet keine Schiffsbrüchigen – sie produziert welche · Kategorien: Libyen, Mittelmeerroute, Tunesien · Tags: , ,

taz 11.02.2013

http://taz.de/Kommentar-Frontex/!110767/

Frontex rettet keine Schiffsbrüchigen – sie produziert welche

Imagepflege der Grenzschützer

Kommentar von Christian Jakob

Auf Anfrage hat das Bundesinnenministerium am Wochenende zwei Zahlen zur Arbeit von Frontex, der Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen, genannt: 33.000 Menschen seien 2011 aus Seenot „gerettet“ worden, 180 im vergangenen Jahr ertrunken. Das seien aber „keine amtlichen Zahlen, sondern nur gesammelte Einzelfälle“.Schiefer könnte das Bild kaum sein: Für diese so genannte „Statistik“ dürfte die Bundesregierung kurzerhand alle Papierlosen, die Frontex aufgegriffen hat, zu „Geretteten“ erklärt, sich aber bei den Toten einfach auf die Fälle beschränkt haben, mit denen deutsche Beamte direkt zu tun hatten. Die Zahlen von Stellen, die versuchen, europaweit alle Fälle zu erfassen, liegen stets im vierstelligen Bereich.
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28. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Marokko – Kanarische Inseln: Überlebende des 13.12.2012 sollen ohne Anhörung in kommender Woche abgeschoben werden · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Am 13.12.2012 hatte ein Patrouillenschiff der Guardia Civil mit Wucht ein Flüchtlingsboot  bei glatter See 1 km vor Lanzarote gerammt und überfahren. 7 Harragas starben. Die Überlebenden – außer den Minderjährigen – sollen in der kommenden Woche über Madrid nach Sidi Ifni in Marokko abgeschoben werden. Sie wurden zu dem Unfall bislang nicht angehört. „Wir bitten, dass wir zu unseren Freunden, den Toten, aussagen können“ – heisst es in folgendem Artikel:

http://www.guinguinbali.com/index.php?lang=es&mod=news&task=view_news&cat=2&id=3402

„Rogamos poder declarar por nuestros amigos, los muertos“

TXEMA SANTANA

Las Palmas de Gran Canaria27/01/2013
26. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Andalusien 2012: mehr Boat-people als im Vorjahr ertrunken · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

APDHA presenta su Balance Migratorio en la frontera sur 2012

23/01/2013

Como cada año, la Asociación Pro Derechos Humanos de Andalucía (APDHA) ha presentado su Balance de los flujos migratorios que se dirigen a España, en esta ocasión referidos a 2012.

En la rueda de prensa celebrada hoy en Cádiz, han intervenido Rafael Lara y Mathilde Legborne, miembros del área de Inmigración de APDHA.

Rafael Lara ha comenzado su intervención constatando que el volumen de personas que han logrado atravesar la frontera sur y entrar en nuestro país, si bien han sido luego detenidas, se mantiene en niveles similares a los del año pasado, alcanzando casi las 7.000 personas, tan sólo 150 personas más que durante el año 2011. No obstante, a eso habría que sumarle al menos el 20 o el 30% de personas que han logrado burlar todos los sistemas de vigilancia y lograron cruzar sin ser detectadas.

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24. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Marokko – Lanzarote: Leichnam Ali Boulid wird am 25.01.2013 nach Sidi Ifni überführt · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Ali Boulid hat im Dezember 2012 zum 3. Mal versucht, als Harraga von Sidi Ifni nach Lanzarote zu gelangen. Am 13.12.2012 überfuhr ein Patrouillenschiff das Flüchtlingsboot, 7 Harragas starben. Nur der Körper von Ali Boulid wurde gefunden. Er hatte anscheinend versucht, einen Ertrinkenden zu retten, und ist dabei selbst ertrunken. Seine Schwester wird die Überführung begleiten. Es ist unklar, ob er in Marokko obduziert wird. Sein Körper weisst Merkmale von Aufschlägen auf.

l cuerpo de Alí Boulid será repatriado el viernes

TXEMA SANTANA
Las Palmas de Gran Canaria24/01/2013
El único cadáver aparecido tras el accidente entre la patrullera Cabaleiro y una patera -hay seis desaparecidos más- será repatriado este viernes. Sus familiares habían trasladado este deseo. Junto a Alí Boulid, viajará su hermano Youssef. Sobre su autopsia, aún no se sabe nada.
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16. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Marokko: Proteste wegen Attacke der Guardia Civil auf Flüchtlingsboot (8 Tote) halten an · Kategorien: Marokko, Syrien · Tags: , ,

Die Proteste und Spannungen in Sidi Ifni halten an. Eine Gedenkgottesdienst für die Toten wurde verboten.
http://solidmar.blogspot.de/

Mais la tension persiste à Ifni: Hier la prière collective des habitants pour les 7 jeunes „haragas“ qui avaient péri aux larges de Lanzaroté a été interdite. Il y a 1 mois, 25 jeunes avaient tenté de traverser pour rejoindre Las Palmas : 7 sont morts et ont été rapartriés à Ifni,  17 sont en prison et le corps de Oulid Ali est toujours à Las Palmas.

14. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Marokko: Proteste wegen Guardia Civil Attacke auf Flüchtlingsboot (8 Tote, 13.12.2012) · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: , ,

[unten deutsch]

Heurts et violences à Sidi Ifni entre manifestants et forces de police

Rédigé par Larbi Amine – Emarrakech le Lundi 14 Janvier 2013 à 11:16

http://www.emarrakech.info/Heurts-et-violences-a-Sidi-Ifni-entre-manifestants-et-forces-de-police_a66120.html

Sidi Ifni : Une manifestation de ‘solidarité’ avec les passagers marocains d’une petite embarcation, coulée, décembre dernier, par la marine espagnole, a tourné à l’affrontement entre jeunes et des forces de l’ordre.

Heurts et violences à Sidi Ifni entre manifestants et forces de police

Le dimanche 13 janvier au soir, s’étaient groupés devant le port de Sidi Ifni des manifestants venus exprimer leur colère contre une intervention brutale de la marine espagnole devant les plages des iles canaries, qui avait tiré à feu nourri sur une petite embarcation, tuant ses passagers marocains dont des originaires de la région de Sidi Ifni.
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12. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Kanarische Inseln: Guardia Civil überfährt Flüchtlingsboot (8) – Überlebende vor Abschiebung · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: , ,

Am 13.12.2012 hat ein Patrouillenschiff der Guardia Civil ein marokkanisches Flüchtlingsboot 1 km vor Lanzarote bei glatter See überfahren. Durch den Aufprall starben sofort 3 Passagiere. 5 Weitere konnten nicht gerettet werden, weil die Guardia Civil nicht das Rettungsschlauchboot aussetzte. Es sei nach Angaben der Guardia Civil defekt gewesen. In ca. 50 Meter Abstand vom Guardia Civil Patrouillenschiff ertranken dann 5 Harragas, andere konnten sich an ausgeworfenen Bojen festhalten. Die Überlebenden kamen in das Abschiebelager Barranco Seco auf Gran Canaria. Sie erhielten keine Übersetzer. Sie fordern einen Prozess gegen die Guardia Civil, eine Entschädigung der Angehörigen der Toten und ihre Legalisierung. Sie wurden bis jetzt nicht zu dem Hergang befragt. Anwaltsbesuche wurden weitgehend durch Tricks und Fehlangaben behördlich verhindert. Möglicherweise wurden gestern oder heute die Ersten von ihnen abgeschoben. Die Abschiebung aller ist angekündigt. Sie haben Angehörige auf den Kanarischen Inseln.

http://politica.elpais.com/politica/2013/01/10/actualidad/1357850613_272273.html

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08. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Kanarische Inseln: Guardia Civil überfährt Flüchtlingsboot (7) – 2 Überlebende berichten · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Die Gruppe „Insurgente“ gibt Berichte von 2 Überlebenden wieder, sie hatten vor ein paar Tagen nach Marokko telefonieren und berichten können. Beide haben Harrag-Erfahrung: Einer von ihnen hat fünf Mal vergeblich die Überfahrt versucht, der andere drei Mal – stets wurden sie von Guardia Civil Patrouillenschiffen aufgebracht. Diese Patrouillenschiffe haben ein Schlauchboot an Bord, mit dem normalerweise die gestoppten Harragas auf das Polizeischiff geholt werden.

Im Fall des 13.12.2012 stoppte ein Guardia Civil Schiff bei glatter See 1 km vor Lanzarote das Harraga-Boot schon aus großer Entfernung, mit einem Riesenscheinwerfer und entsprechender Ansage. Das Flüchtlingsboot hielt nach Bericht dieser beiden Überlebenden an. Das Guardia Civil Patrouillenschiff hielt aber weiterhin geradewegs auf das Boot zu und überfuhr es in der Mitte. Durch den Aufprall starben sofort 3 Passagiere. 5 Weitere konnten nicht gerettet werden, weil die Guardia Civil nicht das Rettungsschlauchboot aussetzte. Es sei nach Angaben der Guardia Civil defekt gewesen. In ca. 50 Meter Abstand vom Guardia Civil Patrouillenschiff ertranken dann 5 Harragas, andere konnten sich an ausgeworfenen Bojen festhalten.

Die Überlebenden werden in einem Abschiebelager festgehalten und befinden sich im Hungerstreik.

http://www.insurgente.org/index.php/template/politica/item/3306-inmigrantes-en-huelga-de-hambre-contra-la-impunidad-de-la-guardia-civil

08. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Kanarische Inseln: Guardia Civil überfährt Flüchtlingsboot (6) – Überlebende engagieren renommierte Anwälte · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Die 17 marokkanischen Harragas, deren Flüchtlingsboot am 13.12.2012 von einem Guardia Civil Patrouillenschiff überfahren wurde und die überlebten – 8 Mitfahrende kamen dabei um – , haben renommierte Rechtsanwälte gefunden. Das „Colegio de Abogados de Las Palmas de Gran Canaria“ übernimmt den Fall.

Bislang sind die Überlebenden im Abschiebelager „Centro de Internamiento de Barranco Seco“ in Haft und anscheinend vollständig von der Außenwelt isoliert. Die Anwälte konnten noch nicht zu ihnen.

Die Überfahrt hat nach marokkanischen Angaben 400 bis 500 Euro gekostet. (Das ist sehr wenig im Vergleich zu den Visa-Voraussetzungen, die auch in finanzieller Hinsicht aberwitzig aufwaendig sind. Arbeitslose haben kaum Chancen auf Erteilung eines Visums.)

Das berichtet die Gruppe GuinGuinBali aus Las Palmas de Gran Canaria am 07.01.2013.

http://www.guinguinbali.com/index.php?lang=es&mod=news&task=view_news&cat=2&id=3367