25. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Der Kampf um die Migranten am Brüsseler Nordbahnhof“ · Kategorien: Schengen Migration, Social Mix, Sudan · Tags:

NZZ | 25.01.2018

In Brüssel öffnen Bürger ihre Türen für Migranten. Die belgische Regierung plant nun ein Gesetz, das der Polizei Razzien in den Wohnungen von Flüchtlingshelfern erlauben würde.

Niklaus Nuspliger, Brüssel

Beim Parc Maximilien nahe dem Brüsseler Nordbahnhof ist nach Einbruch der Dunkelheit ein seltsames Schauspiel zu beobachten. Autos fahren vor, halten kurz an, nehmen einen Wartenden an Bord und verschwinden in der Nacht. Bei den Passagieren handelt es sich um Migranten, die oft auf dem Weg nach Grossbritannien in Belgien steckengeblieben sind. Sie werden von Freiwilligen einer gut organisierten Bürgerplattform abgeholt und zu einem Schlafplatz in einer Privatwohnung gebracht. Beim Nordbahnhof, der in einem Quartier mit modernen Bürotürmen und heruntergekommenen Bordellen liegt, leben laut Flüchtlingshelfern derzeit 400 bis 500 Migranten auf der Strasse. Im vergangenen Jahr organisierte die Plattform 50 000 Übernachtungen, um den Migranten Obdach zu bieten – und sie vor der Polizei zu schützen. Die Behörden wollen die Migranten gemäss den Dublin-Regeln der EU ins Erstankunftsland Italien oder direkt in ihre Heimat zurückführen.

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25. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Italy’s homeless, jobless migrants shunned by politicians“ · Kategorien: Italien, Schengen Migration, Social Mix

Reuters | 24.01.2018

Steve Scherer

TURIN, Italy (Reuters) – A rainstorm buffets unheated apartment blocks on the outskirts of the northern Italian city of Turin where more than 1,000 impoverished African migrants huddle in rooms built to house 300 competitors at the 2006 Winter Olympics.

The plight of the hundreds of thousands of migrants struggling to build a life in Italy is rarely discussed by most political parties, even though immigration is one of the hottest issues ahead of national elections on March 4.

Keen to harness a growing backlash against more than 600,000 migrants who have landed on Italian shores in the past four years, the parties are instead promising tough measures such as mass deportations or halting immigration altogether.

With poor Italians also struggling to find housing and jobs in an anemic economy, offering support to migrants such as those in the Olympic village is not considered a vote winner.

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25. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Fighting forces most returning Afghans to flee anew: report“ · Kategorien: Afghanistan · Tags: ,

Reuters | 24.01.2018

Umberto Bacchi

LONDON (Thomson Reuters Foundation) – Almost three in four Afghans who return home after seeking sanctuary abroad are forced to flee again due to fresh fighting, an aid agency said on Wednesday as it urged an end to deportations to the war-torn country.

Violence escalated in Afghanistan in 2017, with 360,000 people forced from their homes and more than 2,600 civilians killed, according to the United Nations.

The Taliban have made steady inroads since NATO ended its main combat operation in 2014 and are now estimated to control or contest at least 40 percent of the country.

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25. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Bürger nehmen Asyl selbst in die Hand“ · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

taz | 24.01.2018

Die Göttinger Initiative „Bürger-Asyl Jetzt“ will den Schutz für Geflüchtete künftig privat organisieren. Die rechtlichen Folgen sind unklar.

Reimar Paul

GÖTTINGEN taz | Können Flüchtlinge, die von einer Abschiebung bedroht sind, künftig in einem „Bürgerasyl“ Schutz finden? Ja, zumindest in Göttingen, hofft die Göttinger Initiative „Bürger-Asyl Jetzt“, die sich mit einer unter anderem von Grünen und Linken unterzeichneten Anzeige im Göttinger Tageblatt öffentlich vorstellte. „Wir meinen, dass wir uns in der Mitte Europas der Verantwortung für die ankommenden Flüchtlinge nicht entziehen können“, heißt es darin. „Diejenigen, die bereits in unseren Kommunen wohnen, sollten hier Sicherheit und Perspektive finden.“

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24. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Neues Migrationszentrum im Senegal“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Senegal

Handelsblatt | 23.01.2018

Durch das neue Migrationszentrum in Dakar sollen Migranten über die Risiken illegaler Migration informiert und Rückkehrern Hilfe geleistet werden. Eine finanziellen Unterstützung von 1,3 Millionen Euro ist garantiert.

DakarDeutschland hat ein weiteres Migrationszentrum in Afrika eröffnet. Das Büro im Senegal soll unter anderem Rückkehrern Hilfestellung leisten und zukünftige Migranten über die Gefahr einer illegalen Einreise informieren. Darüber hinaus berät das Zentrum auch zu Möglichkeiten legaler Migration und hilft bei der Jobsuche. „Wir wollen die bessere Alternative bieten zu einer lebensgefährlichen Flucht mit ungewissen Aussichten“, erklärte Thomas Silberhorn, Staatssekretär im Entwicklungsministerium, bei der Eröffnung am Dienstag in der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Es gehe darum, den Menschen eine gute Zukunft im eigenen Land zu ermöglichen.

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24. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Israeli pilots say they would refuse to fly deported asylum seekers back to Africa: ‚I will not be a partner to this barbarity‘ · Kategorien: Israel · Tags: ,

Independent | 23.01.2018

New scheme offers migrants $3,500 and a plane ticket to leave the country

Judith Vonberg

Three Israeli pilots have spoken out against the forced deportations of asylum seekers back to Africa, saying they would refuse to take control of planes involved the practice.

“There is no way that I, as an air crew member, will take part in flying refugees/asylum seekers on their way to a destination whose chances of survival after reaching it… are close to zero,” wrote pilot Shaul Betzer in a Facebook post and later on Twitter.

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24. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Abschiebeflug in Kabul angekommen“ · Kategorien: Afghanistan, Deutschland · Tags:

Zeit Online | 24.01.2018

19 Menschen an Bord

Kabul (dpa) – Trotz der kritischen Sicherheitslage in Afghanistan haben Bund und Länder wieder abgelehnte afghanische Asylbewerber in ihr Heimatland abgeschoben.

Ein Abschiebeflug mit 19 Männern an Bord sei am Mittwochmorgen um kurz nach 7.00 Uhr (Ortszeit) in der Hauptstadt Kabul gelandet, wie der Vertreter der Internationalen Organisation für Migration (IOM) am Flughafen, Schah Saman, bestätigte. Die Maschine war Dienstagabend in Düsseldorf gestartet.

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24. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Oran: 12 harraga secourus, une fillette de 3 ans portée disparue“ · Kategorien: Algerien · Tags: ,

Algerien: 13 Harragas aufgebracht, dabei ein Kleinkind ertrunken.

Le Quotidien d’Oran | 24.01.2018

par K. Assia

Douze harraga ont été secourus par les forces navales de la façade maritime ouest alors qu’une fillette de 3 ans est portée disparue au large d’Aïn El Turck, dans la wilaya d’Oran. Ce drame s’est produit à 4 milles marins au nord d’Aïn El Turck lorsqu’un bateau de plaisance de 10 mètres de long et à son bord 13 clandestins dont un couple et ses deux enfants de 3 et 7 ans, une femme enceinte, s’est renversé. En patrouille, l’unité des gardes-côtes a déployé les grands moyens pour porter secours aux occupants du bateau de plaisance. Une opération de sauvetage a été menée et 12 personnes dont le couple et leur fille de 7 ans et la femme enceinte ont été secourues alors que l’enfant de 3 ans est portée disparue.

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24. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Migration durch Libyen: Im Land der Menschenhändler“ · Kategorien: Libyen · Tags: , ,

taz | 23.01.2018

Videos zeigen Folterungen von Migranten und sorgen für Entsetzen. Dabei geht es um erpresserische Geschäfte mit deren Familien.

TUNIS taz | In sozialen Netzwerken geteilte Videos über die grausame Misshandlung von Migranten sorgen in Libyen für Entsetzen. Von Milizionären und Menschenhändlern selbst aufgenommen Videosequenzen zeigen auf dem Boden liegende Migranten aus dem Sudan, die mit brühend heißem Silikon übergossen wurden.

Auf einem der Handy­videos richtet ein Mann seine Kalaschnikow auf einen sich vor Schmerzen windenden nackten Mann, ein neben dem filmenden Milizionär stehender weiterer Täter lässt teils brennende Flüssigkeit auf das Opfer tropfen, dessen Haut sichtbar verätzt wird.

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24. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für „EU wartet auf Deutschland bei Resettlement-Programm für Flüchtlinge“ · Kategorien: Deutschland, Europa, Schengen Migration · Tags:

Migazin | 24.01.2018

Deutschland hat für 2018 trotz vorheriger Zusage bisher keine Plätze für Flüchtlinge zur Umsiedlung aus den UNHCR-Lagern in Nordafrika und dem Nahen Osten angeboten. Mitte 2017 hatte Bundeskanzlerin Merkel 40.000 Umsiedlungsplätze zugesagt.

Die EU-Kommission wartet weiter auf eine Zusage aus Deutschland zur Neuansiedlung (Resettlement) von Flüchtlingen aus Nordafrika und dem Nahen Osten. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag hervorgeht, ist bislang noch keine Entscheidung gefallen. Ähnliches verlautete aus EU-Kreisen in Brüssel. Die EU-Kommission hatte vergangenes Jahr angeregt, EU-weit 50.000 Neuansiedlungs-Plätze zu schaffen und zuletzt eine Frist für mögliche Zusagen bis Februar verlängert.

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