Quelle: Le Monde | 04.09.2015
Die türkische Marine hat im Jahr 2015 42.000 Boat-people, die auf dem Weg nach Griechenland waren, aufgebracht oder gerettet und in die Türkei zurückgebracht. In den letzten Wochen ist diese Zahl stark angestiegen.
Quelle: Le Monde | 04.09.2015
Die türkische Marine hat im Jahr 2015 42.000 Boat-people, die auf dem Weg nach Griechenland waren, aufgebracht oder gerettet und in die Türkei zurückgebracht. In den letzten Wochen ist diese Zahl stark angestiegen.
Quelle: Spiegel Online
Von Matthias Gebauer
Die Bilder vom Empfang der Migranten in Deutschland beflügeln auch die syrischen Flüchtlinge in Jordanien. Laut einer UNHCR-Studie erwägt jeder Zweite, ebenfalls auf die gefährliche Reise nach Europa zu gehen.
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) rechnet mit einem starken Anstieg der Ausreisen von syrischen Flüchtlingen, von denen Hundertausende bisher in Jordanien Zuflucht gefunden haben. Laut einer aktuellen Umfrage seiner Organisation unter den rund 520.000 Migranten aus Syrien in Jordanien erwäge bereits jeder Zweite, bald den gefährlichen Weg nach Europa anzutreten, sagte Volker Schimmel, Chef der dortigen UNHCR-Mission, zu SPIEGEL ONLINE.
Quelle: Zeit Online
Von Anne-Kathrin Gerstlauer
Abu Jana weiß, dass sein Schiff sinken kann. Seine Dokumente hat er in einen gelben Plastikbeutel verpackt und mit Tape verschlossen. Zitronen sollten gegen die Seekrankheit helfen, aber er ist auch für den Worst Case vorbereitet. Mit seinem Laserpointer will er vorbeifahrende Schiffe alarmieren, die schiffbrüchige Flüchtlinge retten könnten. Die britische Tageszeitung The Guardian erzählt die Geschichte der Menschen, die über das Meer nach Europa wollen, anhand des Gepäcks von vier Syrern.
Quelle: Deutschlandfunk
Vor der griechischen Insel Lesbos sind mehr als 60 Flüchtlinge aus Seenot gerettet worden.
Die Besatzung einer Fähre entdeckte sie im Meer und alarmierte die Behörden. Der Kapitän der Fähre teilte mit, das Boot der Flüchtlinge sei untergegangen. Die Menschen hätten bereits mehrere Stunden im Wasser gelegen, unter ihnen auch ein sieben Monate altes Baby. – In Piräus sind unterdessen weitere 2.500 Migranten aus Lesbos angekommen. Bereits gestern Abend waren rund 1.700 Menschen auf das griechische Festland gebracht worden.
Quelle: Al Jazeera | [Video]
Thousands of African refugees are stranded in Morocco, which used to be a major transit point to Europe. The government says it has taken steps to improve their living standards, but many complain it is not enough, as Hashem Ahelbarra reports.
Quelle: der Standard
Wer verdient an der Flüchtlingsmisere in Europa? Schlepper, Quartiergeber oder Sicherheitsfirmen?
Aloysius Widman, Markus Hametner, Michael Bauer
Die Geschichte ist vielerorts dieselbe: Vater und Mutter verabschieden sich von ihrem jungen Sohn, stecken ihm noch ein letztes bisschen Geld zu und winken dem Geländewagen hinterher, der ihn vermeintlich sicher in den Westen bringt. Dafür haben sie schließlich gezahlt – etwa 7000 Euro.
Rund 17 Prozent der 28.065 Asylanträge in Österreich im Jahr 2014 stammen von minderjährigen Flüchtlingen. Viele wurden geschleppt. Niemand kann mit Gewissheit sagen, wie viele nicht ankamen und die gefährliche Reise mit ihrem Leben bezahlten. Denn was die Eltern nicht wissen: Die meisten Schlepper sind keine ehrlichen „Begleiter“ ihrer Kinder, sondern beinharte Geschäftemacher.
Quelle: nzz
Niklaus Nuspliger, Brüssel
Dass die europäische Asylpolitik gescheitert ist, ist längst eine Binsenwahrheit. In den letzten Jahren sind Hunderttausende von Migranten und Flüchtlingen über das Mittelmeer nach Italien und Griechenland gelangt. Die meisten hätten gemäss der Dublin-Verordnung in jenen EU-Staaten registriert und aufgenommen werden müssen, wo sie europäisches Territorium zuerst betreten haben. Dass dies in der Praxis nicht der Fall ist, zeigt ein kurzer Blick auf die europäischen Asylstatistiken, die von Ländern weitab vom Mittelmeer wie Deutschland und Schweden angeführt werden. Auch die EU-Kommission stellte im Mai in ihrer Migrations-Agenda klar, dass die Dublin-Verordnung nicht funktioniert.
Quelle: The Guardian
Syrian refugees attempting to reach Germany find willing opportunists in Röszke looking to profit from catastrophe
Wheezing on his crutches, 14-year-old Hassan Hassanein heaves himself into a petrol station that lies a few minutes from Hungary’s southern border with Serbia. Over by the cashier’s office, five men sit around a wooden picnic table. These are the men that the teenager and his family have come to see.
They approach the table. “Budapest? Four persons?” asks Hassanein’s brother. “How much?”
The people smuggler with the most hair responds. “€1200,” he says, mouth full of salami bap. “For the whole car.”
Quelle: Bloomberg
Syrians who want an ‘honorable life’ say that’s something they can hope for in western Europe, not the Gulf states.
by Donna Abu-Nasr, Vivian Nereim and Deema Almashabi
Searching for a new home, Yassir Batal says Germany and its unfamiliar voices and customs are more enticing for his wife and five children than the wealthy Arab states whose culture, religion and language they share.
Like so many other Syrians who have escaped civil war, the 36-year-old has ruled out heading south through Jordan to Saudi Arabia or beyond. They wouldn’t be welcomed the same way, he said.