10. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Geflüchtete in Nordeuropa · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: taz

Mit dem Fahrrad nach Norwegen

Der „arktische Fluchtweg“ wurde von einigen hundert Syrern genutzt. Nach 4.000 Kilometern mit Flugzeug und Bahn geht es mit dem Fahrrad weiter.

STOCKHOLM taz | Müssen sie woanders Zäune und Mauern überwinden, um in ein anderes Land zu kommen, nehmen Flüchtlinge, die nach Norwegen wollen, am besten ein Fahrrad. Der Fluchtweg in dieses Schengenland ist in den letzten Wochen immer populärer geworden.

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10. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Aufstand der Verzweifelten“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: ,

Quelle: Telepolis

von Birgit Gärtner

Das Flüchtlingsdrama aus Ungarn findet in Dänemark seine Fortsetzung

Wie berichtet (Entschlossene Flüchtlinge – ratlose Polizei) wurde am vergangenen Dienstagmorgen ein Zug in Lübeck von der Bundespolizei gestoppt, weil sich darin ca. 250 Flüchtlinge mit gültigem Bahnticket, aber ohne die notwendigen Reisedokumente auf der Durchfahrt nach Schweden befanden. Die Flüchtlinge reagierten daraufhin mit der Blockade des Bahnsteigs, und konnten nach einem 11-stündigen Nervenkrieg mit Polizei und Behörden die Weiterfahrt nach Kopenhagen durchsetzen. Allerdings blieb die spannende Frage, wie die dänischen Behörden darauf reagieren würden.

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09. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Ungarn: „Autoritätsverfall“ · Kategorien: Ungarn

Quelle: FAZ

Völker, hört ihr nicht die Signale?

„[…] Es gibt Berichte, wie Migranten Busse wild zu kapern versuchen – auch Überlandbusse privater Unternehmen, die dabei beschädigt werden. Die Polizei reagiert bislang defensiv. Doch leidet sie offensichtlich unter einem Autoritätsverfall gegenüber den in Gruppen auftretenden Flüchtlingen. Das hat seinen Grund auch in den Bildern, die am vergangenen Wochenende aus Deutschland um die Welt gegangen sind. Sie zeigten Leute, die sich gegen eine Verbringung in Registrierungslager zur Wehr gesetzt hatten, aus Polizeikordons ausgebrochen waren und sich zu Fuß auf den Weg gemacht hatten. Sie setzten ihren Willen durch, wurden mit Bussen aufgelesen, reisten mit der Bahn weiter und wurden in Wien, München oder Frankfurt mit Beifall empfangen. Andere wollen es ihnen nachtun. […]“

09. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Nach Schweden: Nicht über Dänemark! – Aufruf · Kategorien: Deutschland · Tags:

Til at dele i tyskland – Share – Bitte weiter verbreiten

Please print flyers and distribute them at train stations and ferry terminals near the Danish border.

Tell any refugees in Germany who want to go to Sweden, that there is a ferry from Kiel to Gothenburg, Travemünde to Trelleborg, Rostock to Trelleborg, and Travemunde to Malmo! – They risk ending up walking trough Denmark and being detained by police, so they can not go to Sweden as most refugees want.

Wenn ihr helfen wollt, könnt ihr den Flüchtlingen diese Botschaft am Bahnhöfen in Hamburg, Berlin und Flensburg oder bei den Fähreterminalen mitteilen: Es gibt eine Fähre, die direkt von Kiel nach Göteborg in Schweden fährt. Bitte weiter verbreiten.

Gothenburgبدك تروح على سويد من المانيه في باخره من مدينت Kiel إلى مدينت – الا كل من يريد ان يذهب الا السويد دون ان يدخل الدنمرك عليه فقط ان يأخذ القطار من مدين كيل في ألمانيا الا كتبورغ في السويد

09. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Entschlossene Flüchtlinge – ratlose Polizei“ · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

Quelle: Telepolis

von Birgit Gärtner

Flüchtlinge blockieren Lübecker Hauptbahnhof, um die Weiterreise nach Dänemark und Schweden zu erreichen

Heute morgen gegen 8 Uhr stoppte die Bundespolizei einen Zug auf dem Lübecker Hauptbahnhof. Darin saßen etwa 250 Flüchtlinge, die aus München kommend nach Dänemark oder Schweden weiterreisen wollten. 150 von ihnen sind unterdessen auf dem Weg in die Zentrale Erstaufnahmestelle (ZEA) im niedersächsischen Oldenburg, sie weigern sich aber, den Zug, der sie dorthin brachte, zu verlassen.

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09. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Ungarn: Hunderte campieren bei Kälte im Freien · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien, Serbien, Ungarn, Video · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Im ungarischen Röszke widerstehen Flüchtlinge der Kälte, weil sie nicht ins Aufnahmelager wollen. An mehreren Orten gab es Zusammenstöße mit der Polizei.

In einem Flüchtlingslager im ungarischen Ort Röszke nahe der Grenze zu Serbien haben nach Angaben des Helfernetzwerkes Migration Aid etwa 500 Flüchtlinge bei Kälte die Nacht unter freiem Himmel verbracht. Bei einer Temperatur von etwa 6 Grad schliefen demnach auch 10 bis 15 Babys auf freiem Feld. Die Menschen hatten sich geweigert, in das dort eingerichtete Aufnahmelager zu gehen, weil die ungarische Ausländerbehörde sie dort offiziell als asylsuchend registriert hätte. Viele Flüchtlinge wollen aber weiter nach Deutschland.

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08. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge wollen weg aus dem Horror in Ungarn“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

In Ungarn hat sich die Lage der Flüchtlinge am Abend wieder zugespitzt. Aus dem Lager Röszke an der Grenze zu Serbien brachen mehrere hundert Menschen aus und liefen zu einer Autobahn. Die Zustände in Röszke seien dramatisch, sagte die Linken-Politikerin Martina Renner im DLF nach einem Besuch dort. „Wegzugehen, ohne helfen zu können, war furchtbar.“

Martina Renner im Gespräch mit Daniel Heinrich

Renner beschrieb die Situation der Flüchtlinge in dem Lager an der serbisch-unhaltbaren Grenze als „Horror“. Die Menschen harrten dort seit Tagen unter freiem Himmel aus – ohne Zelte, ohne Decken, auch nachts, wenn es kalt werde. Für hunderte Menschen gebe es nur vier Toiletten. Versorgt würden die Flüchtlinge fast ausschließlich durch freiwillige Helfer, betonte die Linken-Bundestagsabgeordnete im Deutschlandfunk. Von den ungarischen Behörden bekämen sie morgens und abends jeweils nur ein belegtes Brötchen. „Die Menschen haben Hunger. Dort wegzugehen, ohne helfen zu können, war furchtbar“, sagte Renner.

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08. September 2015 · Kommentare deaktiviert für IOM: Wieder 58 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken · Kategorien: Mittelmeer, Mittelmeerroute · Tags: , ,

Quelle: Spiegel Online

Die Zahl der Toten im Mittelmeer ist auf 2760 gestiegen – allein in diesem Jahr. 58 von ihnen kamen am Freitag auf der Flucht in Richtung Europa ums Leben. Unter den Opfern war offenbar auch ein Baby.

Bei der Flucht über das Mittelmeer haben allein seit Freitag 58 weitere Menschen ihr Leben verloren. Unter den Toten sei auch wieder ein Kleinkind, berichtete die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf. Das Baby sei in griechischen Küstengewässern umgekommen. Das Foto eines kürzlich nahe dem türkischen Bodrum ertrunkenen dreijährigen Flüchtlingsjungen aus Syrien hatte weltweit Erschütterung ausgelöst.

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08. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise: Die Schuld der anderen“ · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

Quelle: Spiegel Online

Ein Kommentar von Maximilian Popp

Die Deutschen inszenieren sich in der Flüchtlingskrise als die Guten. Doch die Bundesregierung hat die Misere mitverursacht. Ihre Asylpolitik ist bis heute im Kern egoistisch.

Am Bahnhof in Budapest hielten in den vergangenen Tagen verzweifelte Menschen Schilder in die Luft: „Germany!“ und „Mother Merkel, help us!“

Die Rollen scheinen in der Flüchtlingskrise klar verteilt zu sein: Das hilfsbereite, couragierte Deutschland auf der einen Seite, die skrupellose ungarische Regierung und eine unfähige Europäische Union auf der anderen. Wer die Schlagzeilen in Zeitungen und Onlinemedien dieser Tage liest, könnte glauben, der nächste Friedensnobelpreis sei für Bundeskanzlerin Angela Merkel reserviert.

Doch so einfach ist das nicht. Deutschland handelt in der Flüchtlingspolitik nicht weniger egoistisch als die meisten anderen EU-Staaten – oder kaum.

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08. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Days of Hope: Marsch der syrischen Revolution nach Europa“ · Kategorien: Deutschland, Österreich, Ungarn · Tags:

Quelle: adopt a revolution

von Ferdinand Dürr

Mit einem Marsch vom Bahnhof Budapest Keleti in Richtung österreichischer Grenze haben Flüchtlinge die europäische Migrationspolitik über den Haufen geworfen. Tausende, die Mehrheit von ihnen SyrerInnen, sind auf dem Weg über Griechenland, den Balkan, Ungarn und Österreich nach Deutschland. Wir waren in den letzten Tagen zwischen Budapest und Wien unterwegs, um die Flüchtlinge auf ihrem Marsch zu unterstützen. Unsere Gefühle schwankten zwischen blankem Entsetzen und überstömender Freude. Lesen Sie hier unsere Eindrücke!

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