Quelle: Zeit Online
2.000 Flüchtlinge riskierten ihr Leben, um von Griechenland nach Mazedonien zu kommen. War die Aktion von Helfern gesteuert? Eine Aktivistin widerspricht.
Interview: Frida Thurm
ZEIT ONLINE: Frau Homberger, Sie sind als Freiwillige im Flüchtlingscamp von Idomeni und versorgen dort mit Ihrer Gruppe Moving Europe die Bewohner mit Informationen. Worüber?
Aden Homberger: Seit November sind wir entlang der Balkanroute unterwegs und informieren: Wo gibt es Camps und andere Infrastruktur, welche Grenzen sind offen, welche geschlossen? Und welche Rechte sie haben. Außerdem beobachten wir, ob es Menschenrechtsverletzungen an den Grenzen gibt.