18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU-Flüchtlingspolitik im Sudan: Abschottung im Auftrag Europas“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Europa, Sudan · Tags: ,

Quelle: taz | 17.11.2016

Früher verübten seine Kämpfer Verbrechen in Darfur. Heute jagt Generalmajor Daglo als Chef der Grenzpolizei Flüchtlinge, die nach Europa wollen.

Simone Schlindwein

„Ich sage ganz klar: Wir sind von den Flüchtlingen nicht gefährdet, denn die Menschen wollen ja nach Europa“, erklärte Generalmajor Mohammed Hamdan Daglo. Stolz präsentierte der Kommandant von Sudans Schnellen Einsatztruppen (RSF) im August auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Khartum über 800 „illegale Migranten“: Eritreer, Äthiopier und Sudanesen. Sie waren auf dem Weg Richtung Europa, als die RSF sie an der libyschen Grenze aufgriff. „Also arbeiten wir stellvertretend für Europa“, stellte der Generalmajor klar. Berühmt und berüchtigt ist er unter dem Kriegsnamen „Hametti“.

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18. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Hungary’s ’show‘ trials: Refugees not welcome here · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: The New Arab | 07.11.2016

Sam Hamad

On September 15 of last year, the Hungarian government decided to take the unprecedented step of closing its border with Serbia, making crossing into Hungary a criminal offence.

This left hundreds of refugees, mostly those fleeing the genocide in Syria and the sectarian war in Iraq, in limbo, stuck at the Roszke border crossing. The people were effectively trapped without any legal information or support from the Hungarian government, in major contravention of its legal duties.

As one might expect, the trapped refugees began to react to their veritable imprisonment on the border and soon enough Hungarian riot police were called in. As is often the case, this only exacerbated tensions and soon enough the police were firing tear gas excessively, while the refugees reacted by throwing stones and bottles.

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17. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Afghanistan: Die kalte Rechnung des Innenministers“ · Kategorien: Afghanistan, Deutschland

Quelle: Zeit Online | 17.11.2016

Thomas de Maizière will, dass weniger Flüchtlinge aus Afghanistan nach Deutschland kommen. Interne Dokumente zeigen: Dafür setzt er auch das zuständige Bamf unter Druck.

Von Kai Biermann, Julian Jestadt und Nico Schmolke

Ginge es nach dem Grundgesetz und nach den internen Sicherheitseinschätzungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf), müssten die meisten Menschen, die aus Afghanistan nach Deutschland fliehen, hier bleiben dürfen. Doch es geht bei den Asylentscheidungen nicht nach den Buchstaben des Gesetzes. „Eigentlich geben uns das Grundgesetz und das Asylrecht vor, wer bleiben darf und wer nicht. Dass jetzt so viele Afghanen abgelehnt werden, ist politisch so gewollt.“ Das sagt ein langjähriger Mitarbeiter des Bamf, der in der Behörde an verschiedenen Stellen eingesetzt war und um seine Zukunft fürchtet, wenn bekannt wird, wie er heißt. Sein Vorwurf: Wider besseres Wissen werden Menschen in ein lebensgefährliches Land zurückgeschickt, weil die Bundesregierung es so fordert.

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17. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Report on the current situation at the border between Como, IT and Chiasso, CH · Kategorien: Italien, Schweiz · Tags:

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General Situation

Eviction of the camp close to the train station
At the end of September, the authorities evicted the makeshift camp in the park close to Como San Giovanni train station, where many refugees had been sleeping and gathering. Afterwards, the people were brought to an official Red Cross/Caritas container camp close to the train station, many against their will but with no other choice. There is also a permanent police presence in the park and around the train station, where the refugees are prevented from sleeping or gathering. Therefore, many people no longer stay in Como, but in and around Milano and just travel to Como when they try to enter Switzerland.

The Caritas camp
Around 250 people are estimated to be staying in the camp at the moment. In order to be able to stay in the camp, refugees have to register as an asylum seeker and identify themselves at the local Questura. The entrance of the camp is guarded by local police. No independent observers or journalists are permitted to enter the camp.

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16. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Keine Spende für das Deutsche Rote Kreuz !!!“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: keinespende | 15.11.2016

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Derzeit stattet eine Gruppe von Aktivist*innen gegen sexualisierte Gewalt in Lagern den Büros der DRK-Tochter „Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH“ einen Besuch ab. Die Gruppe will damit auf die menschenunwürdigen Zustände in den von der DRK-Tochter betriebenen Flüchtlingslagern aufmerksam machen und fordert den Rückzug des DRK und der Tochtergesellschaft aus dem Geschäft mit der Flüchtlingsunterbringung.

Das DRK betreibt über seine Betreuungsdienste in NRW sieben landeseigene Massen- und Abschiebelager, genannt Erstaufnahme- oder Zentrale Unterbringungseinrichtungen und Notlager. Diese begünstigen wegen des Fehlens von Privatsphäre und der menschenrechtswidrigen Lebensbedingungen immer wieder sexualisierte sowie rassistische Gewalt durch Betreuer*innen an den von ihnen abhängigen Betreuten, insbesondere an geflüchteten Frauen.

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15. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge auf Balkanroute im Niemandsland gefangen“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Serbien

Quelle: DW | 14.11.2016

Erst 120 Kilometer Fußmarsch bei klirrender Kälte, dann hin- und hergetrieben von serbischen und kroatischen Polizisten: Etwa 100 Flüchtlinge auf der Balkanroute sitzen an der Grenze auf freiem Feld fest.

Die Flüchtlinge, vor allem junge Männer aus Pakistan und Afghanistan, hatten sich am Freitag in der serbischen Hauptstadt Belgrad auf den Weg zum Grenzübergang Sid gemacht. Dort hinderten serbische und kroatische Polizisten sie am Montag jedoch daran, über die Grenze in die Europäische Union zu gelangen. „Öffnet die Grenze“, schrien die Migranten, die in Belgrad wochenlang vergeblich auf eine Weiterreise gewartet hatten und bei Minusgraden die Nächte im Freien verbrachten. Und genau dieses Schicksal trifft sie nun erneut.

Die serbische Polizei pferchte sie mit Metallgittern auf einem Maisfeld nahe der Grenze ein, wie Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Auch auf der kroatischen Seite wurde die Grenze von Polizisten bewacht.

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09. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Serbia: The situation is getting worse – Call Out · Kategorien: Balkanroute, Serbien

The situation in Serbia is getting worse every day and as winter approaches the need increases. At the moment more than six thousand migrants are stuck in Serbia from which more than one thousand just in Belgrade, without basic human necessities being covered such as a roof, sanitary amenities, proper nutrition and above all, they are being treated on a daily basis as inferiors.

We are an independent group with a strong political focus who`s been active in Belgrade since the beginning of this year. Our specific support changes along with the situation and the different needs but we have regular tasks which help us reach our goals. We bring Chai twice a day to one of the main parks where the people on the move spend their time, which as the weather gets colder is greatly welcomed and at the same time is a great opportunity to get in touch with the immediate situation. As the circumstances requires it, there are other targeted humanitarian actions –sometimes– with the help of different organization.

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09. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „EE. UU. bombardeó Libia usando bases de Italia y Grecia“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Italien, Libyen · Tags:

Quelle: DW

La aviación de combate estadounidense usó bases aéreas en Italia y Grecia para bombardear la ciudad libia de Sirte, que fuerzas yihadistas ocuparon en febrero de 2015, según una información desvelada anoche por la cadena de televisión privada „Al Nabba”. Este canal libio asegura que ha accedido a conversaciones de los pilotos de combate norteamericanos que demuestran que sus cazabombarderos despegaron desde una base en la isla italiana de Sicilia y de otra en la griega de Creta.

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08. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Orban scheitert mit Gesetz gegen EU-Flüchtlingsquote“ · Kategorien: Europa, Ungarn · Tags:

Quelle: Frankfurter Rundschau

Ungarns Regierungschef Viktor Orban ist mit eine Gesetz gegen die EU-Flüchtlingsquote im Parlament gescheitert. Es fehlen zwei Stimmen für die notwendige Zweidrittelmehrheit.

Ungarns Regierungschef Viktor Orban ist im Parlament knapp mit einem Gesetz gegen die Flüchtlingsquote der Europäischen Union gescheitert. Bei der Abstimmung über eine entsprechende Verfassungsänderung votierten am Dienstag sowohl die Abgeordneten der Linksparteien als auch die rechtsextreme Jobbik-Partei gegen den Gesetzentwurf. Alle 131 Abgeordneten von Orbans rechtskonservativer Regierungskoalition stimmten für den Entwurf, für die notwendige Zweidrittelmehrheit fehlten jedoch zwei zusätzliche Stimmen.

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08. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Afrikanische Flüchtlinge: Europa und „die neue Völkerwanderung“ · Kategorien: Afrika, Europa, Lesetipps

Quelle: Deutschlandfunk

Wöchentlich flüchten Tausende Afrikaner über das Mittelmeer nach Europa. Knapp 4000 von ihnen sind nach UN-Angaben allein in diesem Jahr schon in den Fluten ertrunken. Und doch könnte diese Fluchtwelle erst der Anfang sein, warnt ein äthiopischer Publizist – dann nämlich, wenn Europa Afrikas Despoten nicht endlich die Stirn bietet.

Von Marc Engelhardt

Asfa-Wossen Asserate hat einen Alptraum. Den Alptraum, so schreibt er, dass sich Millionen von Afrikanern, getrieben von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, auf den Weg nach Europa machen. Und der Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie, der seit bald 50 Jahren in Deutschland lebt, benennt auch die Schuldigen:

„Ich würde sagen, dass die größten Exporteure von Migranten auf dieser Welt afrikanische Gewaltherrscher und Diktatoren sind, die ihrem eigenen Volk nicht die Möglichkeit geben, in ihren eigenen Ländern ein menschenwürdiges Dasein zu führen.“

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