25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Abschiebepraxis in Israel: Die Währung Mensch · Kategorien: Afrika, Eritrea, Israel · Tags: ,

Quelle: taz

Die israelische Regierung schiebt eritreische Flüchtlinge nach Ruanda und Uganda ab. Steckt dahinter ein geheimer Deal?

JERUSALEM/KAMPALA taz | Ein Schild wirbt in eritreischer Schrift für ein kleines Hotel in einer Gasse von Ugandas Hauptstadt Kampala. Es hat nur wenige Zimmer und wenige Gäste. In Raum Nummer 8 sitzt ein alter Mann auf einem zerschlissenen Sofa, seine Hose ist fleckig, er trägt Hemd und Flipflops. Die Arme des Mannes, der seinen Namen nicht nennen will, sind voller Narben. Neben ihm hat sein Anwalt Platz genommen. „Mein Mandant hat viel durchgemacht“, sagt er auf Englisch und wendet sich wieder dem älteren Mann auf dem Sofa zu, mit dem er Tigrinya spricht, die Amtssprache Eritreas.

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11. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Neue Ausgabe der Zeitung von Afrique-Europe Interact · Kategorien: Afrika, Medien

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Afrique-Europe interact hat eine neue Ausgabe seiner 4-seitigen Zeitung erstellt, die der heutigen Ausgabe der bundesweiten „taz“ (Fr, 11.12.), sowie den Dezemberausgaben der beiden Monatszeitungen „ak – analyse & kritik“ sowie „Graswurzelrevolution“ beiliegt.

Einmal mehr geht es in der Zeitung um Fragen rund um Bewegungsfreiheit und Selbstbestimmte Entwicklung, wobei als Aufhänger auf Seite 1 der Afrika-EU-Gipfel auf Malta im November fungiert, wo ja propagandistisch von Fluchtursachen die Rede war, am Ende aber fast nur Maßnahmen zur Migrationsbekämpfung besprochen wurden.

Die Zeitung kann bei uns bestellt werden, gerne auch in höherer Auflage. Zudem sei darauf hingewiesen, dass Afrique-Europe-Interact steuerlich absetzbare Spenden bestens gebrauchen kann, in erster Linie für die Unterstützung sozialer und mirantischer Kämpfe in Marokko, Tunesien, Mali, Burkina Faso, Guinea und Togo:

Afrique-Europe Interact

20. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Syrians fly to Mauritania for perilous Sahara trek, Europe tightens borders“ · Kategorien: Mauretanien, Sahara · Tags: ,

Quelle: Reuters

DAKAR, Nov 19 (Thomson Reuters Foundation) – A growing number of Syrians are flying to Mauritania before making long and dangerous journeys through the Sahara Desert towards Europe, and more may follow as European nations restrict entry at their land borders, experts said on Thursday.

Hundreds of Syrians have registered as refugees or asylum seekers in the West African nation this year, but many do not register and the number flying to the capital Nouakchott on their way to Europe is probably far higher, experts say.

Thousands of Syrians have applied for asylum this year in Morocco’s Spanish enclaves of Ceuta and Melilla. Most used to fly from Beirut to Algiers and cross the border to reach the two popular gateways to Europe.

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20. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Mauretanien: Patrouillen gegen Migration“ · Kategorien: Mauretanien, Spanien, Video · Tags: , , ,

Quelle: ARD Weltspiegel

Operation ‚Seepferdchen‘

Was kaum bekannt ist: Im afrikanischen Mauretanien laufen spanische Polizisten der Guardia Civil Streife mit afrikanischen Kollegen. Sie wollen Flüchtlinge daran hindern, nach Spanien zu gelangen. Bezahlt wird das Projekt von der EU.

[Beitrag verfügbar bis 19.01.2038]

16. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Eritrean refugee ​radio ​hotline​ gears up for looming winter ​ · Kategorien: Eritrea · Tags:

Quelle: The Guardian

Show host Meron Estefanos helps refugees navigate everything from the perilous Mediterranean sea crossing to Europe’s complex asylum process

They don’t realise how cold it can get, sleeping in a tent. But you go with whatever you can afford,” says Meron Estefanos of the impending winter weather soon to hit refugees stranded across Europe. “When you’re desperate, what else can you do?”

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16. November 2015 · Kommentare deaktiviert für EU-Afrika-Gipfel: Money, money, money · Kategorien: Afrika, Europa, Malta

Quelle: taz

Europa will Mithilfe, Afrika möchte mehr Geld. Beide geizen mit Zusagen. Verhandlungsmasse: afrikanische MigrantInnen. Außen vor: NGOs.

von Kirsten Maas

LA VALETTA taz | Gleich zu Beginn des zweitägigen Migrationsgipfels in La Valetta, Malta, machte einer der afrikanischen Staatschefs seine Verhandlungsposition unmissverständlich deutlich: „Money, money, money!“, ruft der malische Präsident Keita lächelnd den Journalisten zu.

Auch der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, spricht eingangs über Geld „um Menschenleben zu retten“. 1,8 Milliarden Euro aus dem Europäischen Entwicklungsfonds sollen für 23 Länder in vier afrikanischen Gebieten zur Verfügung gestellt werden. Während des Gipfels sollte auf das Doppelte erhöht werden, am Ende wurden es nur 78 Millionen Euro zusätzlich. Die europäischen Mitgliedsländer hielten sich zurück, während die afrikanischen Staatschefs auf wachsenden Finanzbedarf für Infrastruktur oder die Anpassung an den Klimawandel pochten.

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12. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „EU-Afrika-Gipfel: ein großer Aktionsplan, ein Hilfsfond und die ewige Misere“ · Kategorien: Afrika, Europa, Malta · Tags:

Quelle: Telepolis

von Thomas Pany

Wenig Spruchreifes wurde in Valletta beschlossen, außer dass mehr Studenten nach Europa dürfen und afrikanische Spezialisten bei der Identifizierung der Herkunftsländer von illegalen Zuwanderern helfen sollen

Die Tagesschau fasst den EU-Afrika-Gipfel auf Malta so zusammen: Das wichtigste Ziel: „Weniger Afrikaner sollen sich auf die gefährliche Flucht nach Europa machen. Es geht um viel Geld und Perspektiven.“

Geschätzte zwölf Millionen Afrikaner sollen auf der Flucht sein, viele wollen nach Europa, so die ARD-Nachrichten.

Man könnte die Positionen, aus denen Geld und Perspektiven bereitgestellt und entwickelt werden, auch so zusammenfassen, wie dies ein afrikanischer Journalist auf einer Nachrichtenwebseite aus Mali tut: „Die Afrikaner sind in Europa nicht willkommen und die politischen Führer in Afrika lieben ihre Länder nicht.“

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09. November 2015 · Kommentare deaktiviert für On the road in Agadez: desperation and death along a Saharan smuggling route · Kategorien: Afrika, Libyen, Marokko · Tags: ,

Quelle: The Guardian

As political leaders prepare to meet in Malta to discuss measures to stem the flow of migrants and refugees from Africa to Europe, Patrick Kingsley meets the smugglers and the smuggled on a route through the desert from Niger

You can’t see the road from Agadez in Niger to Libya. You simply drive to the edge of the local airstrip, turn left, fork right, head past the one building on the horizon – a lonely police checkpoint – and that’s it. Only a select few local drivers know which dunes lead across the Sahara and which ones lead to oblivion. And in three days of driving, there are plenty of wrong turnings to make.

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02. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Over 4,000 people, several heads of government, heading to Malta for migration, CHOGM summits“ · Kategorien: Afrika, Europa

Quelle: Times of Malta

More than 4,000 people, including several top world leaders are expected in Malta for the upcoming EU-Africa Migration summit and the Commonwealth Heads of Government Meeting.

Some 43 heads of government, including the heads of 26 EU member states, have confirmed their attendance to the Valletta Summit on Migration which will be held between November 11 and November 12.

Latvia and Croatia are the only two countries so far which have not confirmed their heads of state, though they will be represented, according to a media briefing given this morning.

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31. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für EU-Afrika in La Valletta: Gipfel der Uneinigkeit · Kategorien: Afrika, Europa · Tags:

[EN below]

Quelle: Vita

UE-Africa: La Valletta, il Summit della discordia

di Joshua Massarenti

L’UE e i suoi partner africani si daranno appuntamento l’11 e il 12 novembre a Malta per un Summit sulle migrazioni dagli esiti molto incerti. In esclusiva, Vita.it rivela la bozza d’accordo tra le due parti che prevede un Piano d’azione in cui la lotta contro l’immigrazione irregolare e il rafforzamento dei rimpatri prevalgono sulla mobilità.

L’11 e il 12 novembre, l’Unione Europea e i suoi partner africani si daranno appuntamento a La Valletta per un Summit straordinario sulle migrazioni. A Malta sono attesi capi di stato e di governo di 28 Stati membri UE, 35 paesi africani, rappresentanti dell’Unione Africana, dell’ECOWAS e delle Nazioni Unite. Il Vertice, fortemente voluto da Bruxelles, è chiamato a dimostrare che UE e Africa sono uniti nella volontà di rafforzare il dialogo e la cooperazione euro-africana sulle migrazioni. Concretamente significa combattere il traffico illegale e la tratta dei migranti, migliorare la cooperazione in tema di rimpatri e riammissioni dei migranti irregolari nei paesi africani di origine, promuovere vie di migrazione legali e la mobilità, proteggere i migranti e i richiedenti di asilo e affrontare il problema alla radice sostenendo ogni iniziativa a favore della pace, della stabilità e dello sviluppo sostenibile sul continente africano. Questo per quanto riguarda l’agenda ufficiale.

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