06. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für „External EU Hotspots: The cat keeps coming back“ · Kategorien: Afrika, Europa · Tags: , ,

Jacques Delors Institut | 28.09.2017

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The idea to set up EU hotspots in North Africa keeps coming up as European leaders seek enhanced control of mixed migration in the Mediterranean. Like the cat in Harry Miller’s comical song, external processing of asylum claims just won’t stay away. How realistic is it for the EU to establish external hotspots? This blog post outlines political, legal and practical issues related to the hotspots idea.

1 The recurring temptation of external hotspots

On 28 August 2017, French president Emmanuel Macron gathered the leaders of Germany, Italy, Spain and the European External Action Service (EEAS) to discuss migration in the Sahel region with the Heads of State of Chad and Niger and the Libyan Government of National Accord. For European leaders, the main objective was to intensify existing efforts to control migration towards Libya’s Southern borders and thus reduce perilous crossings on the Central Mediterranean Route. The resulting common declaration foresees, among several co-operation initiatives, “protection missions” in those three countries, aimed both at fighting human trafficking and setting up resettlement channels in cooperation with the UN High Commissioner for Refugees (UNHCR). President Macron presented this result as the concretisation of a controversial announcement he had made in July: his intention to set up ‘hotspots’ in Libya. In fact, the envisaged protection missions in Niger and Chad are far from constituting “EU hotspots”. Chad and Niger only accepted the establishment or repurposing of centres in which UNHCR-recognised refugees could apply for resettlement. As Chancellor Merkel noted, “Hotspots is probably not the best term to designate the centres”.

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06. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Interaktive Landkarte: Migrationsrouten aus den subsaharischen Ländern Richtung Europa · Kategorien: Afrika, Italien, Libyen, Medien · Tags: , ,

Die italienische NGO Ärzte für Menschenrechte hat eine interaktive Landkarte vorgestellt, auf der die Migrationsrouten aus den subsaharischen Ländern nach Europa dargestellt werden. Die Karte basiert auf den Berichten von 2.600 Migrant*innen, die MEDU in den letzten vier Jahren gesammelt hat.

medu | 05.10.2017

Medici per i Diritti Umani (MEDU) ha presentato oggi, presso la Sala della Stampa Estera a Roma, ESODI 2017 la nuova web map sulle rotte migratorie dai paesi sub-sahariani verso l’Europa.

ESODI è una mappa interattiva realizzata sulla base di duemilaseicento testimonianze raccolte da Medici per i Diritti Umani (Medu) in quasi quattro anni (2014-2017), di cui oltre la metà  nel solo 2017. La mappa interattiva – arricchita di video testimonianze, di grafici e di statistiche – racconta nel modo più semplice e dettagliato possibile le rotte affrontate dai migranti dall’Africa subsahariana all’Italia, le difficoltà, le violenze, le tragedie e le speranze attraverso le voci dei protagonisti.

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05. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Abschiebungen nach Äthiopien und Gambia · Kategorien: Afrika, Europa · Tags:

Auf einem Arbeitstreffen morgen, am 06.10.17, wird die EU Kommission den Delegationen aus Äthiopien und Gambia die hier in einer Draft-Fassung dokumentierten Verfahrensregelungen unterbreiten. Es geht um die Vereinfachung der Abschiebungen, im Falle fehlender Nachweise sollen ETDs (Emergency Travel Documents) ausgestellt werden.

Als kleinen Bonus bietet die EU Gambia an, zunächst nicht mehr als 50 Personen pro Monat gewaltsam zurückzuführen.

Eine Liste der Abschiebeabkommen der BRD mit Drittstaaten Stand April 2017: RueckkehrFluechtlinge

28. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Migration: After France, Belgium collaborates with the dictatorial regime of Sudan · Kategorien: Frankreich, Sudan

aedh | 27.09.2017

Théo Francken, Belgian Secretary of State for Asylum and Migration, called on Sudanese agents to carry out identification checks in the Maximilian Park in Brussels, where many migrants found ‘refuge’. The European Association for the Defense of Human Rights (AEDH) strongly condemns the resort to Sudanese agents at the service of President Omar Hassan Ahmad el Bashir dictatorial regime, who is himself under two international arrest warrants for genocide, crimes against humanity and war crimes. The identification of Sudanese nationals and the following forced returns endanger the lives of these individuals and their families. This situation is not only worrying but unacceptable as it contradicts, among others, Article 19 of the Charter of Fundamental Rights of the European Union. The article provides that no one may be removed, expelled or extradited to a State where there is a serious risk that he or she would be subjected to the death penalty, torture or other inhuman or degrading treatment or punishment. AEDH calls on the Belgian government to immediately end these undue, unjust and illegal practices and urges the governments of all Member States concerned to also immediately cease their collaboration with the Sudanese dictatorship.

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25. September 2017 · Kommentare deaktiviert für UN: Mehr als 4.000 Migranten kamen 2017 ums Leben · Kategorien: Afrika, Mittelmeer · Tags: ,

Migazin | 25.09.2017

Ein bitterer Zwischenstand: Über 4.000 Menschen kamen UN-Angaben zufolge im laufenden Jahr auf der Flucht ums Leben, die meisten von ihnen im Mittelmeer auf dem Weg nach Europa.

Mehr als 4.000 Migranten sind nach UN-Angaben weltweit in diesem Jahr auf ihrem Weg in andere Länder ums Leben gekommen. Die Menschen seien zwischen dem 1. Januar und dem 20. September auf hoher See ertrunken, in unwirtlichen Wüstengegenden verdurstet, getötet worden und auf andere Weise ums Leben gekommen, teilte die Internationale Organisation für Migration am Freitag in Genf mit.

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25. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Bibliographie Touarègue · Kategorien: Mali, Sahara · Tags:

Tamoudre | 09.2017

PLAN:
– Ouvrages généraux
– Agropastoralisme, nomadisme, développement
– Société, ethnologie, anthropologie, archéologie
– Histoire contemporaine, résistances
– Histoire, explorations, géographie, environnement
– Linguistique, tifinagh, dictionnaires
– Poesie, littérature, tradition orale
– Bibliographies
– « Beaux livres »

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24. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Gekidnappt, gefoltert, vergewaltigt: Wie die 14-jährige Neda aus Eritrea floh“ · Kategorien: Eritrea, Sudan · Tags: ,

ze.tt | 24.09.2017

Neda ist 14 Jahre alt und will am liebsten Gedichte schreiben. Weil ihr das Militär droht, flieht sie aus Eritrea – der Beginn einer furchtbaren Odyssee.

Lea Wagner & Swinde Wiederhold

Der Jeep rast auf Neda* zu, er bremst ab, so abrupt, dass die Reifen blockieren. Männer mit Turbanen und weißen Gewändern reißen die Türen auf und springen aus dem Wagen. Sie haben Schlagstöcke und Gewehre und brüllen Befehle auf Arabisch. Wahllos greifen sie in die Menge und schleifen ihre Opfer zum Auto. Wer kann, rennt weg. Raus in die Nacht, in die Sesamfelder, zurück ins Geflüchtetenlager – irgendwohin, nur weg von den Männern mit den Waffen. Neda ist wie gelähmt. „Renn weg!“, ruft ein Junge, doch Neda kann nicht. Ein paar Sekunden steht sie nur da.

Es sind Sekunden, die sie ihre Freiheit kosten. Die Männer steuern auf sie zu. Neda rennt weg, endlich, doch nach wenigen Schritten stolpert sie und fällt hin. Die Männer halten sie fest, einer an jedem Arm, sie rütteln an ihr und hauen ihr mit Stöcken ins Genick, bis sie das Bewusstsein verliert.

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24. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Philosoph Andreas Cassee: „Es gibt kein Recht auf geschlossene Grenzen“ · Kategorien: Afrika, Europa, Lesetipps · Tags: ,

derStandard | 24.09.2017

Der Schweizer Philosoph erklärt, wieso er für globale Bewegungsfreiheit ist und warum wir uns in die Lage eines abgewiesenen Flüchtlings versetzen sollten. Ein philosophisches Plädoyer für offene Grenzen

Interview Lisa Nimmervoll

STANDARD: „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“, hat der deutsche Liedermacher Reinhard Mey gesungen. Sie möchten diese Freiheit quasi für alle Menschen auf den Boden, auf die Erde holen, denn Sie fordern offene Grenzen und globale Bewegungsfreiheit. Heißt das: Weg mit allen nationalen Grenzen?

Cassee: Gegen die Existenz von Grenzen habe ich nichts einzuwenden. Zwischen deutschen oder österreichischen Bundesländern existieren ja auch Grenzen, die festlegen, wo welche Jurisdiktion gilt. Eine andere Frage ist, ob an diesen Grenzen Grenzwächter stehen, ob also die Bewegung von Menschen über territoriale Grenzen kontrolliert wird. Meine Ansicht ist, dass es aus ethischer Perspektive kein Recht auf geschlossene Grenzen gibt.

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19. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Milliarden gegen die große Flucht aus Afrika“ · Kategorien: Afrika, Europa · Tags: ,

derStandard | 18.09.2017

Trotz des Streits in der Flüchtlingspolitik in Europa gestritten, in einem Punkt herrscht Einigkeit: Wer die Ursachen für Migration bekämpfen will, muss mehr Hilfe vor Ort leisten

András Szigetvari

Angela Merkel besitzt das Talent, komplexe Probleme in einfache Sätze zu verpacken. Zu den größten Herausforderungen für Europa gehöre in den kommenden Jahren, eine „vernünftige Balance mit dem afrikanischen Kontinent“ zu finden, sagte die deutsche Kanzlerin vor kurzem im Hinblick auf die Flüchtlingspolitik. Im deutschen Wahlkampf skizziert sie, wie diese Balance aussehen soll. Neben mehr Anstrengungen der EU gegen Schlepperbanden soll Europa mehr Hilfe vor Ort leisten. Darin sind sich nicht nur CDU/CSU, sondern auch SPD, Grüne und Linke einig.

Diese Botschaft wird auch im österreichischen Wahlkampf getrommelt. Die SPÖ propagiert einen „Marschallplan“ für Afrika, und ÖVP-Chef Sebastian Kurz will mehr „vor Ort“ für die Bekämpfung extremer Armut tun. In den Diskussionen feiert die Entwicklungszusammenarbeit eine Art Comeback. Die Deutschen wollen mehr Geld für Entwicklungspolitik ausgeben, und auch Österreich stockt sein bescheideneres Budget auf. Die Hoffnung in Wien und Berlin ist die gleiche: Mehr Wohlstand in Afrika bedeutet, dass weniger Menschen in Richtung Europa aufbrechen. Aber stimmt das?

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18. September 2017 · Kommentare deaktiviert für „Und irgendwann bleiben sie dann dort – in Afrika“ · Kategorien: Afrika, Europa · Tags: ,

derStandard | 17.09.2017

Das ist die mehr oder weniger deutlich ausgesprochene Hoffnung der Europäer, wenn es um Migranten aus Afrika geht. Doch was bräuchten die Krisenländer des Kontinents, um ihre Bewohner halten zu können? Geld und Unterstützung gab es bereits, doch die Ergebnisse sind oft bescheiden. Der von Deutschland ins Spiel gebrachte Marshallplan ist umstritten

Kim Son Hoang

Man schreibt den 16. Dezember 2005. In Österreich regiert Schwarz-Orange, London erholt sich langsam von den Terroranschlägen im vorangegangenen Sommer, US-Präsident George W. Bush nennt seinen iranischen Amtskollegen Mahmud Ahmadi-Nejad einen „seltsamen Typen“.

Das ÖFB-Team hat die Qualifikation zur Fußball-WM 2006 in Deutschland deutlich verpasst, lässt aber zumindest Wales in der Gruppe hinter sich. Und in Brüssel definiert der Europäische Rat, die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten, einen Gesamtansatz zur Migrationsfrage. Die Schwerpunkte: Afrika und der Mittelmeerraum.

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