22. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Uganda: „Heim ohne Brunnen“ · Kategorien: Afrika

Der Freitag | 08.02.2018

Über eine Million Südsudanesen sind vor dem Bürgerkrieg in den Nachbarstaat geflohen, wo man sogar Land an sie verteilt

Andrea Jeska

Viele Stunden hat Elizabeth Araba um Mehl und Bohnen angestanden. In langen Reihen warten vor den Vergabepunkten am Rande der Siedlung außer ihr noch einige hundert andere. Säcke voller Lebensmittel liegen dort gestapelt unter Laubbäumen, von Mitarbeitern der Hilfsorganisation World Vision bewacht und verteilt. Araba hat Mühe, lange zu stehen. Die 86-Jährige leidet an Parkinson, und seit sie vor dem Bürgerkrieg aus ihrem Heimatdorf im Südsudan floh, auch an einer großen Müdigkeit.

Wer Lebensmittel haben will, muss eine Identifikationsnummer vorzeigen und sich in Listen eintragen. Die letzten Gaben, die Araba vor einem Monat bekam, sind seit zehn Tagen aufgebraucht, sie hätte hungern müssen, wären nicht ihre Nachbarn eingesprungen. Die pflanzen Gemüse an und können für Geld kleine Arbeiten erledigen, was ihnen den Erwerb von zusätzlichen Lebensmitteln ermöglicht.

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22. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „African migrants start hunger strike over Israel expulsion“ · Kategorien: Israel · Tags: , ,

France24 | 21.02.2018

JERUSALEM (AFP) – Hundreds of African migrants launched a hunger strike to protest Israel’s implementation of its controversial policy to expel or indefinitely imprison them, a spokesman for the group said Wednesday.

Israel has resolved to expel thousands of Eritreans and Sudanese who entered illegally over the years, giving them an ultimatum to leave or risk being imprisoned indefinitely.

As the migrants could face danger or imprisonment if returned to their homelands, Israel is offering to relocate them to an unnamed third country, which the migrants and aid workers say is Rwanda or Uganda.

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22. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Ethiopia: Mass protests ‚rooted in country’s history‘ · Kategorien: Afrika, Äthiopien · Tags:

Al Jazeera | 20.02.2018

Ethiopia declared a state of emergency on the heels of mass anti-government rallies. But just who is protesting and why?

by Jillian Kestler-D’Amours

It has been a tumultuous week in Ethiopian politics after the country’s prime minister abruptly resigned and the ruling coalition declared a six-month state of emergency as it seeks to contain mass anti-government protests.

These protests are at the heart of Hailemariam Desalegn’s decision to step down, according to several experts, who say the country is now at a critical juncture in its political history.

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21. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „How the E.U.’s Migrant Crisis Reached the Streets of Brussels“ · Kategorien: Schengen Migration, Sudan

The New York Times | 18.02.2018

By MILAN SCHREUER

BRUSSELS — The city is freezing. At night, Hamza Khater eats and sleeps at a volunteer-run shelter. He spends his days hanging around the international bus stop next to the Gare du Nord.

“What am I looking for? I am looking for a life,” said Mr. Khater, 31, who fled the violence-ravaged Sudanese region of Darfur a year ago. Specifically, he is looking for a chance to reach Britain. He has been for months.

Sudanese migrants like Mr. Khater are increasingly visible in Brussels, around train stations, in public squares and parks, sometimes sleeping in the streets. Mehdi Kassou, an organizer for a volunteer group that provides shelter for about 500 migrants each night, estimates that about 45 percent of them are Sudanese.

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21. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Follow the money: What are the EU’s migration policy priorities?“ · Kategorien: Europa, Lesetipps · Tags:

DW | 15.02.2018

From tackling the root causes of migration to fighting human trafficking: The EU has many different goals for its migration policy. On paper they are sold as equal. Financially, they are not, as DW data analysis shows.

Thousands of asylum seekers arrived in Europe or died on the way trying to reach the continent between 2012 and 2016. In order to reduce the numbers of those entering the block and prevent further deaths, the EU set up the „EU Emergency Trust Fund for Africa“ (EUTF) and earmarked 4.3 billion euros (status February 14, 2018) to fight „the root causes of irregular migration“, as the Fund’s tagline states.

Fighting the root causes of migration – in other words improving the situation in the origin countries so people don‘t want to leave – sounds like a goal hardly anyone can find fault with. If you read EU documents on the Trust Fund, the projects that are mentioned often fall into the category of ameliorating the situation on the ground: empowering the youth in Ghana, enhancing living conditions in Ethiopia or increasing food security in Mali for example.

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21. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Sebta : une petite amende pour le père de „l’enfant de la valise“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Ceuta: Selbstorganisierte Familienzusammenführung kriminalisiert

Telquel | 20.02.2018

L’Ivoirien qui avait caché en mai 2015 son fils de huit ans dans une valise pour passer la frontière entre le Maroc et Sebta a été condamné à verser 92 euros d’amende.

Le tribunal de l’enclave espagnole de Sebta a finalement condamné, mardi 20 février, à une simple amende de 92 euros l’Ivoirien Ali Ouattara, dont l’enfant de huit ans avait été caché dans une valise pour passer la frontière du Maroc avec Sebta.

Le 7 mai 2015, à un poste frontière de Sebta, un bagage pesant transporté par une jeune fille marocaine avait été passé au scanner: les gardes civils, stupéfaits, avaient alors vu apparaître la silhouette d’un enfant recroquevillé en position foetale.

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21. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Littoral ouest: 15 cadavres repêchés, en une dizaine de jours“ · Kategorien: Algerien · Tags: ,

West-Algerien: 15 Leichen angeschwemmt

Le Quotidien d’Oran | 20.02.2018

Quinze cadavres ont été repêchés du 9 au 19 février, par les forces navales de la façade maritime ouest, au large de Mostaganem, Aïn El Turck, Arzew, Béni-Saf et Tlemcen. Les victimes sont pour la majorité des jeunes subsahariens qui portaient encore des gilets de sauvetage. Le reste des corps sans vie a été repêché, dans un état de décomposition avancé. Les premiers éléments de l’enquête font ressortir qu’il s’agit vraisemblablement, d’une tentative d’émigration clandestine de Subsahariens et qui a viré au cauchemar.

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21. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Illegale Grenzübertritte – „Spanien jetzt unter hohem Druck“ · Kategorien: Europa, Mittelmeer, Mittelmeerroute, Spanien · Tags: , ,

Welt | 20.02.2018

Die Zahl der illegalen Grenzübertritte in die EU ist laut Frontex zurückgegangen. Gelöst sei das Problem aber noch lange nicht. Gefälschte Dokumente und die Einreise möglicher Straftäter machen die innere Sicherheit zu einem Schwerpunktthema.

Trotz deutlichen Rückgangs bleibt die Zahl der illegal in die EU eingereisten Flüchtlinge und Migranten hoch. Nach Angaben der EU-Grenzschutzagentur Frontex kamen im vergangenen Jahr knapp 205.000 Menschen über die verschiedenen Flüchtlingsrouten. 2016 seien es rund 511.000, zur Hochzeit der Migrationsbewegung 2015 sogar rund 1,8 Millionen Menschen gewesen. Ein deutlicher Rückgang also – vor 2014 seien jährlich allerdings nur zwischen 75.000 und 150.000 Menschen gezählt worden. Das Niveau sei also noch immer deutlich höher als vor der Flüchtlingskrise, sagte Frontex-Chef Fabrice Leggeri am Dienstag in Brüssel. Der Druck auf die südlichen Außengrenzen bleibe hoch.

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21. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Spaniens Bürokratie treibt Flüchtlinge nach Deutschland“ · Kategorien: Deutschland, Spanien

Wirtschaftswoche | 20.02.2018

Nach 18 Monaten enden in Spanien alle Sozialleistungen für Flüchtlinge. Weil der Staat wenig in die Integration investiert, ziehen afrikanische Flüchtlinge zum großen Teil weiter nach Deutschland.

von Stefanie Claudia Müller 

Abgesehen von wenigen Ausnahmen zeichnet sich Spanien durch eine große Toleranz gegenüber Fremden aus. Aber Flüchtlinge aus Afrika sind dort trotz aller öffentlicher spanischer Bekundungen eher nicht willkommen. Wie eine gerade veröffentlichte Studie der Madrider Elite-Universität ICAI-Icade ergibt, sind diese auch nicht sehr daran interessiert, in dem Sonnenland zu bleiben. Spanien ist nur das erste europäische Land, das sie von Marokko aus mit dem Schlauchboot erreichen können. 31.000 Hilfesuchende kamen im vergangenen Jahr über Landweg oder Meer in Spanien an, nur ein paar Hunderte davon blieben wirklich im Land.

Die spanische Sozialversicherung hat gerade bekannt gegeben, dass die Zahl der ausländischen Versicherten im Januar um fast acht Prozent gestiegen ist. Allerdings geht dies vor allem auf Rumänen, Marokkaner, Chinesen, Italiener und Lateinamerikaner zurück. Die Zahl der versicherten aus Subsahara-Afrika ist kaum gestiegen – trotz der Hunderttausenden, die seit Jahren an Spaniens Südküste oder in den Exklaven in Nordafrika ankommen.

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21. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für „Spanische Helfer vor Gericht: Lebensretter oder Straftäter?“ · Kategorien: Griechenland, Spanien · Tags: , , ,

ARD Tagesschau | 21.02.2019

Sie wollten helfen und dabei alle Regeln einhalten – trotzdem stehen spanische Feuerwehrleute in Griechenland vor Gericht, weil sie Flüchtlinge aus dem Meer gerettet haben.

Von Natalia Bachmayer, ARD-Studio Madrid

Im Mai beginnt in Griechenland ein Prozess gegen drei spanische Feuerwehrmänner. Sie sollen Flüchtlingen illegal bei der Einreise nach Griechenland geholfen haben. Werden sie verurteilt, droht ihnen bis zu zehn Jahre Haft.

Bis zuletzt hatten sie geglaubt, dass sich alles in Wohlgefallen auflösen würde. Der gesunde Menschenverstand, sagt Manuel Blanco, hätte den griechischen Ermittlern doch einfach sagen müssen, dass hier keine Menschenhändler am Werk sind. „Dass uns jetzt der Prozess gemacht wird, ist surreal. Wir haben einfach das getan, was wir am besten können: Leben retten. Und wir haben nie einen Cent für unseren Einsatz genommen.“

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