24. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Norwegen stoppt vorerst Abschiebung von Flüchtlingen nach Russland“ · Kategorien: Skandinavien · Tags:

Quelle: Zeit Online

Über die sogenannte Eisroute schlagen sich Asylbewerber bis nach Norwegen durch. Menschenrechtsgruppen hatten die Rückführung von Flüchtlingen nach Russland kritisiert.

Norwegen will vorerst keine Flüchtlinge mehr über die Grenze im hohen Norden nach Russland zurückschicken. Damit werde einer Bitte Moskaus nachgekommen, erklärte am Außenministerium in Oslo. Russland habe „Sicherheitsgründe“ angeführt und wolle „mehr Koordination“ bei den Rückführungen.

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24. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Deutschland stockt Entwicklungshilfe für die Türkei auf“ · Kategorien: Deutschland, Türkei

Quelle: DW

Die Türkei ist für die Bundesregierung zum zentralen Faktor in der Flüchtlingspolitik geworden. Die Milliardenhilfe der EU ist noch nicht angelaufen, aber Berlin will wenigstens die Entwicklungszusammenarbeit verstärken.

Die Bundesregierung stockt die Entwicklungshilfe für die Türkei auf. „Wir werden unsere Zusammenarbeit mit der Türkei in diesem Jahr noch einmal von 36 Millionen auf 50 Millionen Euro ausbauen“, sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) der Zeitung „Bild am Sonntag“. Er äußerte sich vor einem für Dienstag geplanten Besuch in der Türkei.

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24. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge in Calais von maskierten Männern schwer misshandelt · Kategorien: Frankreich · Tags: ,

Quelle: HLN.BE

Vluchtelingen in Calais toegetakeld door gemaskerde mannen

Tijdens de nacht van woensdag op donderdag zijn verschillende Syrische vluchtelingen die in het kamp in het Noord-Franse Calais verblijven, in het stadscentrum aangevallen en zwaar toegetakeld door gemaskerde mannen. Dat melden verscheidene hulporganisaties die in de stad aanwezig zijn zaterdag.

De feiten speelden zich af toen de vluchtelingen ’s nachts op de terugweg waren naar het kamp na een mislukte poging de oversteek naar Groot-Brittannië te maken. „Ze werden op straat omsingeld door een zestal mannen die volgens de slachtoffers een uniform zonder insignes droegen“, zo luidt het. De slachtoffers werden onder bedreiging van wapens verplicht hun gsm en geld af te geven.

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23. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migrant Arrivals in Europe by Sea Reached 36,556 in First 21 Days of 2016“ · Kategorien: Griechenland · Tags:

Source: IOM

Greece – With more than a week left in the first month of 2016, IOM reports that deaths of migrants and refugees in the Mediterranean already make this the deadliest January on record. Deaths in the past 24 hours bring to at least 113 the total number of fatalities recorded, which is more than the past two Januaries combined, when 94 deaths were recorded – 12 in January 2014 and 82 last year.

With nearly 37,000 migrants and refugees now having arrived in Italy and Greece by sea in 2016, that figure is roughly 10 times 2015’s total on this date. For Greece and the Western Balkans, the increase is well over 20 times 2015’s total on this date.

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23. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge in Griechenland: Zum Warten verdammt · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags: ,

Quelle: taz

Unter den Flüchtlingen an der mazedonischen Grenze wachsen Angst und Verzweiflung. Sie wissen nicht, ob und wann es weitergeht.

IDOMENI taz | Der 23-jährige Arif steht in einer Menschengruppe vor dem Flüchtlingscamp, das sich gleich hinter dem Grenzübergang Idomeni-Gevgilija, von Griechenland nach Mazedonien, befindet. Er hat einen Beutel neben sich abgestellt und den Reißverschluss seiner Winterjacke fest zugezogen. Seine drei kleinen Geschwister und seine Mutter stehen schweigend neben ihm.

Arif schaut immer wieder über ein paar Köpfe hinweg in Richtung Grenze, spricht mit ein paar anderen wartenden Männer. Man habe im Camp gehört, dass die Grenze vielleicht doch noch geöffnet werde. Daher habe sich die Menschentraube hier gebildet, sagt Arif. Er und seine Familie sind aus Afghanistan bis hierher gekommen. Jetzt sitzen sie fest. Gestern sei die Grenze noch offen gewesen, habe er von einem Bekannten über Facebook erfahren.

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23. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Weekly Alarm Phone Report, 11th – 17th of January 2016 · Kategorien: Alarm Phone

In the past week, the Alarm Phone was alerted to 37 distress cases in the Aegean Sea and to 1 case in the Western Mediterranean Sea. Depending on the changing weather conditions, members of the Alarm Phone experienced both quiet and extremely busy shifts. Whenever the sea seemed to calm, many boats would go out at sea, despite the cold. In the first two and a half weeks or so of January 2016, more than 30.000 people successfully crossed the Aegean Sea to Greece. In comparison to the nearly 1,500 who did so in the whole of January 2015, this is a significant increase and demonstrates that the new year begins how the last one had ended, with unprecedented cross-border movements into Europe.

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23. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ist das die Grenze, die wir wollen?“ · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Marokko hindert Asylsuchende daran, Europa zu erreichen – und lässt sich dafür von der EU bezahlen.

Von Martin Klingst

Rund hundert junge afrikanische Männer rennen auf einen Zaun zu. Sie wollen drei Metallgitter überwinden, die dicht hintereinanderliegen. Noch bevor sie das erste erreichen, stehen ihnen schlagstockschwingende Polizisten der marokkanischen Forces Auxiliaires im Weg. Für zwei, drei Dutzend der jungen Männer ist die Flucht bereits hier zu Ende. Die übrigen hasten weiter, nur die kräftigsten gewinnen diesen Wettlauf. Bloß eine Minute bleibt für den „Sprung über den Zaun„, wie man hier sagt. Spätestens dann ist auf der anderen Seite die paramilitärische spanische Guardia Civil aufmarschiert. Ihre Seite gehört schon zu Europa.

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23. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Mehrere EU-Länder wollen längere Grenzkontrollen“ · Kategorien: Deutschland, Europa, Griechenland, Österreich · Tags: ,

Quelle: DW

Ist das der Abschied vom offenen Europa? Wegen der Flüchtlingskrise wollen laut Medien mehrere EU-Staaten ihre Kontrollen innerhalb des Schengenraums ausdehnen. Österreich droht Griechenland gar mit einem Ausschluss.

Um den Flüchtlingsandrang zu bewältigen, streben offenbar mehrere EU-Staaten eine Verlängerung ihrer Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raums an. Entsprechende Pläne verfolgten unter anderem Deutschland, Österreich, Belgien, Schweden und Dänemark, berichtet die Zeitung „Welt am Sonntag“ in einer Vorabmitteilung. Sie beruft sich dabei auf ranghohe EU-Diplomaten. Die Kontrollen könnten bis Ende 2017 dauern.

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23. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Freiwilligen auf Lesbos droht Gefängnis · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: bento

„Wenn wir nicht mehr helfen, wird es jeden Tag Tote geben“

An der Nordküste der griechischen Insel Lesbos erreichen jede Woche Tausende Flüchtlinge Europa. Während griechische Behörden sich weitgehend aus der Versorgung zurückgezogen haben, kümmern sich Dutzende Freiwillige um sie. Einer von ihnen ist der 32-jährige Salam Aldeen, der als freiwilliger Rettungsschwimmer arbeitet. Bis zum vergangenen Donnerstag. Da wurden Salam und vier weitere Helfer wegen Menschenschmuggels verhaftet.

Salam, die Polizei hat dich gefangen genommen. Was ist passiert?

Am vergangenen Mittwoch haben wir einen Anruf bekommen, dass sich ein Flüchtlingsboot in Seenot befindet. Wir fuhren wie immer auf das Meer raus und sahen, dass das Boot schon halb mit Wasser vollgelaufen war. 51 Menschen kauerten auf dem Boden. Immer mehr Wasser lief rein. Wir haben die Küstenwache alarmiert. Sie sagten uns, wir sollen die Leute retten. Ich habe erst Frauen und Kinder in unser Boot geholt. Danach einen Mann ohne Bein und vier weitere kranke Männer. Dann haben wir versucht, das Boot mit den restlichen Männern Richtung Insel zu ziehen.

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22. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Auf dem Balkan lieben sie Deutschlands offene Grenze“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Österreich, Serbien, Slowenien · Tags:

Quelle: Die Welt

Ändern Österreich und Deutschland ihre Flüchtlingspolitik, hat das Auswirkungen auf die Balkanstaaten. Mazedonien reagierte sofort, Slowenien debattiert noch. Sind am Ende alle Grenzen geschlossen?

Noch war die Obergrenze für Flüchtlinge in Österreich gar nicht beschlossen, da kam auf dem Balkan schon die erste Reaktion. Mazedonien schloss schon am Dienstagabend seinen Flüchtlingsübergang zu Griechenland; um die 350 Menschen mussten bei eiskalten Temperaturen in ungeheizten Bussen ausharren. „Eine Panne bei der Eisenbahn in Slowenien“, begründete das Innenministerium in Skopje – dem wurde von der slowenischen Bahn aber widersprochen.

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