06. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: 34 Flüchtlinge aus Eritrea können seit eineinhalb Monaten Haus in Zarzis nicht verlassen · Kategorien: Nicht zugeordnet, Tunesien

Médenine: Quelques 34 réfugiés érythréens ont refusé de quitter la maison de jeunes de Zarzis (gouvernorat de Médenine).

Ces réfugiés résident à la maison de jeunes depuis un mois et demi après avoir été arrêtés au port d’El Ketf (délégation de Ben Guerdane) lors d’une tentative d’immigration clandestine de la Libye vers les côtes italiennes.

Le directeur de la maison de jeunes, Tej Eddine Khnissi a indiqué à la correspondante de la TAP dans la région que conformément à un accord avec le haut commissariat des Nations Unies (HCR), le délai accordé pour les réfugiés érythréens de s’installer provisoirement dans cet établissement s’est achevée le 31 octobre dernier, date à laquelle la maison de jeunes devra reprendre ses activités normales.

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06. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Berlin 11.11.2012: Conference – War of Europeans against Human Rights · Kategorien: Deutschland · Tags:

Beyond the borders Conference – The War of the Europeans against Human Rights

Refugee Protest Camp am Oranienplatz

Discussions with refugee activists:
http://thevoiceforum.org/node/2887

The Struggles of Refugees against the borders here and beyond in Africa
On Sunday, 11. November 2012 at 17:00 hrs in the Refugee Protest Camp am Oranienplatz in Berlin

In the last years one could read many reports about migration control, refugee detention camps in the deserts or deportations. Indeed, since 2006 more than 10 000 refugees became victims of the war against migration at the outer borders of the EU. Less frequently we hear about the situation of those refugees and migrants who were deported from Europe. „Association of deportees in Mali“(AME) is one of the few grassroots organisations that supports deported refugees practically and politically.

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05. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Marokko: verschärfte Repression gegen Flüchtlinge und MigrantInnen · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

nzz 03.11.2012

„Bessere Überwachung der Grenzen zu Ceuta und Melilla. Seit einigen Wochen gehen die marokkanischen Behörden schärfer gegen Migranten aus den Sahelstaaten vor. Die Grenzen zu Ceuta und Melilla sowie die Meerenge von Gibraltar werden besser überwacht.

Die marokkanischen Behörden gehen seit einigen Wochen intensiver gegen Einwanderer aus den Sahelstaaten und Schwarzafrika vor. Darauf deutet die Festnahme mehrerer Aktivisten von Migranten-Vereinigungen hin. Laut Hicham Rachidi, dem Geschäftsführer einer die Rechte von Einwanderern verteidigenden Organisation, versuchen die Behörden, Migranten daran zu hindern, sich in Marokko zu organisieren.“

Vollständiger Text auch zu spanischen Wirtschaftsinteressen in Marokko:

http://www.pressdisplay.com/pressdisplay/de/viewer.aspx

05. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Marokko – Europäische Union: Offener Brief · Kategorien: Europa, Marokko

Offener Brief:

Lettre ouverte à l’Union Européenne suite aux récentes violations des
droits de l’Homme envers les migrants subsahariens au Maroc.

M. le président de l’Union européenne, Herman van Rompuy;
M. le président de la Commission européenne, José Manuel Barroso;
M. le président du Parlement européen, Martin Schultz;
Mme. la Haute-représentante de l’Union européenne, Catherine Ashton;
Mme. le commissaire européen à la Justice, aux droits fondamentaux et à la citoyenneté,
Viviane Reding;
Mme. le commissaire européen aux affaires intérieures, Cecilia Malmström;
M. le commissaire européen à la politique européenne de voisinage, Stefan Füle;
M. le parlementaire européen Pier Antonio Panzeri, président de la Délégation Maghreb du
Parlement européen;
Son Excellence l’ambassadeur Eneko Landaburu, chef de la Délégation de l’Union
européenne au Maroc;

L’Union européenne, que vous représentez tous à un titre ou à un autre, s’est vue décerner le prix
Nobel de la paix 2012. Bravo, nous vous en félicitons. Il ne vous reste plus qu’à le mériter.

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05. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Polen: Bericht aus dem Hungerstreik der Flüchtlinge · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Courrier International
Pologne, ce pays qui emprisonne les demandeurs d’asile

Depuis mi-octobre, des réfugiés ont entamé une grève de la faim pour dénoncer les conditions inhumaines qui règnent dans les centres gardés où ils sont regroupés. Une journaliste géorgienne, enfermée dans un de ces centres, lance un appel.
Gazeta Wyborcza
Ekaterina Lemondjava
31 octobre 2012

Sur cent étrangers qui viennent se réfugier en Pologne, environ 90 % finissent par quitter ce pays. Et ce ne sont pas seulement les conditions de détention en prison qui les font fuir. Je parle sciemment de „prison“, car les centres fermés pour les réfugiés rappellent, en effet, la prison.

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05. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Berlin Veranstaltung: Europäische Flüchtlingspolitik und Menschenrechte · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:
Di, 27.11.12 17:30 bis 22:30 Uhr
Heilig-Kreuz-Kirche, Kreuzberg
Europäische Flüchtlingspolitik und Menschenrechte
Auf der Suche nach Schutz vor Verfolgung oder der Suche nach einem menschenwürdigen Leben in Europa finden täglich zahlreiche Menschen den Tod. Sie fliehen vor der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch Kriege, Klimawandel, ungerechte Wirtschafts- und Handelsbedingungen und vor gewalttätigen und diskriminierenden gesellschaftlichen Verhältnissen.

Die, die es schaffen, werden meist unter menschenunwürdigen Verhältnissen in Lagern untergebracht, um sie schnellst möglich wieder in ihre Herkunftsländer abzuschieben und andere abzuschrecken. Viele scheitern schon an den Außengrenzen der EU. Ungeachtet tausender  Opfer setzen die europäischen Staaten weiter auf die organisierte Abschottung von Flüchtenden und ungewollten Migrant_innen. Die Menschen haben daher fast keine andere Möglichkeit als illegalisiert in die EU einzureisen.

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05. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Choucha Schließung: Pressekonferenz und internationaler Appell · Kategorien: Tunesien · Tags:

Das Tunesische Forum für ökonomische und soziale Rechte (FTDES) hat heute eine Presseerklärung zur bevorstehenden Schließung des Lagers Choucha veröffentlicht, die möglichst schnell von möglichst vielen Organisationen (auch und gerade in Europa) unterzeichnet werden soll, da morgen in Tunis eine Pressekonferenz zur Situation der Migrant_innen in Libyen und im Lager Choucha stattfinden wird. In Erinnerung an den Choucha-Appell vom Mai 2011 (siehe http://www.afrique-europe-interact.net/index.php?article_id=486&clang=0) sollten vor allem aus Deutschland viele Unterschriften kommen!

Unterschriften bitte möglichst noch heute (sonst auch später) an: forum.tdes@gmail.com,

In Nürnberg wird am 15./16.11. eine Konferenz von UNHCR und NGOs zu Resettlement stattfinden, an der zwei der hier aufgenommenen Choucha-Flüchtlinge teilnehmen werden. Dort könnte die Presseerklärung auch verbreitet werden.

Welches Schicksal für die Flüchtlinge nach der Schließung des Lagers Choucha?
Nach Aussagen des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) wird das Flüchtlingslager Choucha, das zu Beginn des Jahres 2011 an der tunesisch-libyschen Grenze eröffnet wurde, demnächst geschlossen.

Dies soll geschehen, obwohl noch mehr als 2000 Personen in dem Lager leben, mit oder ohne Flüchtlingsstatus. Die anerkannten Flüchtlinge warten zum Teil noch auf Resettlement (Umsiedlung in ein Aufnahmeland). Andere bekommen trotz ihrer Anerkennung als Flüchtlinge kein Resettlement, da sie erst nach dem Ende des Programms in Choucha ankamen und registriert wurden. Zu ihrem Schicksal nach der Schließung des Lagers wurde vom UNHCR bisher nichts Genaues angekündigt. Nach Aussagen der nicht anerkannten Flüchtlinge wurde ihnen angekündigt, dass sie bald von den Serviceleistungen des Lagers (Verpflegung, Elektrizität etc.) ausgeschlossen würden.

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05. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Neue Flüchtlingstragödie – update: 11 Tote · Kategorien: Italien, Libyen, Malta · Tags: , ,

8 Frauen und 3 Männer wurden inzwischen tot geborgen, nach der Flüchtlingstragödie am 03.11.2012 im Kanal von Sizilien. Erstmals hat sich der Gouverneur von Sizilien direkt nach Lampedusa begeben, um den Überlebenden sein Beileid auszudrücken. Die Boat-people waren aus Somalia geflohen und hatten sich in LIbyen eingeschifft.

http://palermo.repubblica.it/cronaca/2012/11/04/news/i_naufraghi_a_lampedusa_accolti_da_crocetta-45892317

04. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Neue Flüchtlingstragödie – update: 10 Tote · Kategorien: Italien, Libyen, Malta · Tags: ,

Nach einem Notruf am Samstag morgen (03.11.2012) bei der Capitaneria di Porto di Palermo  begannen die Rettungsaktionen vor Ort am Samstagabend. Da war das Schlauchboot bereits weitgehend untergegangen, viele klammerten sich an die schwimmenden Reste, einige Personen waren bereits ertrunken.

http://www.ilsecoloxix.it/p/italia/2012/11/04/APnakkrD-lampedusa_salvati_migranti.shtml

http://www.suedostschweiz.ch/politik/fluechtlingsboot-nahe-lampedusa-verunglueckt?prev=comment%2Freply%2F795124

Rom. – Während die herbeigerufene italienische Küstenwache 70 Flüchtlinge retten konnte, kam für die anderen die Hilfe zu spät. Die Geretteten wurden an Bord eines Schiffes der italienischen Marine gebracht und dort medizinisch betreut. Viele litten bereits an Unterkühlung, hiess es.

Zuerst wurden drei Frauenleichen geborgen. Die Küstenwache setzte die Suche nach möglichen weiteren Überlebenden oder Toten am Sonntag mit zwei Patrouillenbooten und einem Helikopter fort, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Sie fanden die sieben weiteren Toten.

Ein maltesisches Suchflugzeug hatte das gekenterte Boot am Samstag entdeckt. Am Abend seien dann die italienischen Schiffe in dem Seegebiet eingetroffen. Viele der Flüchtlinge hätten sich da schon stundenlang im Wasser an das halb versunkene Schlauchboot geklammert.

62 Männer und 8 Frauen, eine von ihnen schwanger, seien schliesslich an Bord genommen worden. Sie wurden auf die italienische Insel Lampedusa gebracht.

Aus welchen Ländern die Migranten stammen, war zunächst nicht bekannt. Zumeist versuchen Menschen aus nordafrikanischen Ländern in oftmals kaum seetüchtigen Booten die italienische Küste zu erreichen. (sda)

Quelle: sda
Datum: 04.11.2012, 14:36 Uhr

04. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Hamburg Piratenprozess – Kommentar · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

http://somali-piraten-prozess-hamburg.blogspot.de/2012/11/ein-kommentar-zum-urteil-im-hamburger.html

Sonntag, 4. November 2012
Ein Kommentar zum Urteil im Hamburger „Piraten“-Prozess

Gegen postkoloniale Justiz!
„Ich spüre ein großes Unrecht“, sagte einer der Angeklagten. „Betroffen ist die Freiheit des internationalen Seeverkehrs“, sagte der Richter.

Der seit fast zwei Jahren andauernde ‚Piraten‘-Prozess gegen zehn somalische Angeklagte in Hamburg ist am 19. Oktober 2012 zu Ende gegangen. Nach 105 Verhandlungstagen ist es eher plötzlich zur Urteilsverkündung gekommen.

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