29. November 2013 · Kommentare deaktiviert für Rettung verweigert, über 200 Flüchtlinge ertranken – WTM report · Kategorien: Libyen, Malta, Syrien · Tags: , , , , ,

WTM report:

http://watchthemed.net/reports/view/32

11.10.201_WTMsummary_29.11

Over the last weeks, we have been collaborating in the investigation on the 11.10.2013 wreck, mainly led by Espresso journalist Fabrizio Gatti.

Today he published his last article, with definite evidence that Italian rescue agency was informed of the boats ‚ distress as of 12.26, passed on the coordination to Malta, and did not deploy any of its several vessels nearbye to rescue the migrants until after 17.00, when the boat sank. Italy claims Malta didn’t ask it to do so…
11.10 map 2
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27. November 2013 · Kommentare deaktiviert für Boat-people: Klage gegen belgische Armee eingereicht (2) · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , , ,

3 äthiopische Flüchtlinge haben Klage gegen die belgische Armee eingereicht. Sie waren 2011 in einer Gruppe von 72 Flüchtlingen aus Libyen aufgebrochen. Zahlreiche Nato-Schiffe fuhren nah vorbei, ohne dem Flüchtlingsschiff in Seenot zu helfen. 11 Flüchtlinge überlebten. Sie haben bereits in mehreren Ländern Klage gegen dieses Kriegsverbrechen der Nato-Schiffe eingereicht.

http://www.elwatan.com/une/les-survivants-d-un-drame-en-mediterranee

Les survivants d’un drame en Méditerranée portent plainte contre des pays de l’Otan

Trois Éthiopiens ayant survécu au naufrage de leur embarcation après avoir quitté la Libye en guerre en mars 2011 à bord d’un canot, ont déposé plainte mardi à Bruxelles pour faire établir la responsabilité de la Belgique et d’autres pays de l’Otan dans ce drame ayant coûté la vie à 63 personnes.
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26. November 2013 · Kommentare deaktiviert für Boat-people: Klage gegen belgische Armee, unterlassene Hilfeleistung (1) · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: , , ,

FIDH – Fédération internationale des ligues des droits de l’Homme
LDH – Ligue des droits de l’Homme (Belgique)

Conférence de presse
26 novembre 2013 – 11h00
Résidence Palace – Centre de Presse International  – Salle Maelbeek
rue de la Loi 155 C – 1040 Bruxelles

63 migrants morts en Méditerranée : l’armée belge mise en cause pour non-assistance à personne en danger Weiterlesen »

14. November 2013 · Kommentare deaktiviert für „How Italy let us die“ – shipwreck of Lampedusa 11.10.2013 · Kategorien: Italien, Malta, Syrien · Tags: , , , ,

From the barge that sank on 11 October  three phone calls to rescue had reached the Italian authorities . But the operations center  lost two hours. And at the end they said, ‚ Call Malta ‚ . So  268 Syrians fleeing the war drowned , including 60 children. The video testimony of Mohanad Jammo , the Syrian physician survivor, who lost two sons in the tragedy

Article on La repubblica by Fabrizio Gatti

Full interview in English

http://espresso.repubblica.it/inchieste/2013/11/07/news/

10. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Warum veröffentlichen und unterstützen wir den Aufruf von Progetto Melting Pot Europa? · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute · Tags: ,

Dieser Aufruf ist in der Tat erklärungsbedürftig. Erinnert uns nicht die Forderung nach einem humanitären Korridor an den NATO-Krieg in Jugoslawien? Erinnert uns die Forderung, die Flüchtlinge bereits in Nordafrika abzufangen, nicht an die Begrüßungslager des damaligen Innenministers Schily?

Und ist nicht allein die Tatsache, dass die italienische Regierung diese Forderung aufgreift und als Forderung an den Europäischen Ministerrat weiterleitet, ein schlechtes Omen?

https://archiv.ffm-online.org/2013/10/05/

Betreibt die Regierung Letta nicht nur ein Schwarzepeterspiel?

http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/

Wird die Regierung Letta die Flüchtlinge nicht weiter ertrinken lassen, ihr Europäisches Spiel spielen und die militärische Aufrüstung vor Nordafrika befördern?

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21. Mai 2013 · Kommentare deaktiviert für Zypern, syrisch-kurdische Flüchtlinge – Kritik des UNHCR · Kategorien: Syrien · Tags:

UNHCR concerned over Kurdish families

The UN Refugee Agency (UNHCR) has said it was greatly concerned over deteriorating conditions of asylum seekers in Cyprus, offered to support the government and called for accelerating actions on contingency planning. In a statement, the UNHCR mentioned the instance of more than 100 Kurdish men, women and children of Syrian origin who have „remained for over two weeks without shelter in the streets of Nicosia at the doorsteps of the ministry of interior,“ said Nasr Ishak, UNHCR Representative for Cyprus.

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28. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für BBC Reportage zu „Left To Die Boat“ · Kategorien: Frankreich, Italien, Libyen, Tunesien · Tags: , , , , ,

Today 02:05

http://www.bbc.co.uk/programmes/p0101r27

In March last year, 72 African migrants were forced onto an inflatable boat by Libyan soldiers in Tripoli. They were desperate to escape the fighting in Libya and hoping for a new life in Europe. Their boat headed for the small Italian island of Lampedusa, only 18 hours away across the Mediterranean.

There was a Nato naval blockade of Libya at the time and the area was full of military ships and aircraft. Yet, despite a number of sightings, the boat was never rescued.

Fifteen days later it washed up back on Libya’s coast with only 11 survivors on board – two more died soon after.

In this documentary the survivors tell their story to producer Sharon Davis and she investigates how it was that these people were left to die in a boat in one of the most heavily-monitored seas on earth

28. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für 58 Tote bei Gibraltar – jetzt Verwirrungsstrategie von Madrid, Rabat und Frontex? · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: , , ,

In Reaktion auf die ersten Veröffentlichungen über unterlassene Hilfeleistung durch ein deutsches Frontex-Flugzeug – ca. 56 Boat-people waren in den vergangenen Tagen bei Gibraltar ertrunken, obwohl die Situation des Boots in Seenot von einem deutschen Frontex-Flugzeug zuvor fotografisch dokumentiert worden war – , folgen nun Verwirrung stiftende Informationen der spanischen und marokkanischen Regierungen und von Frontex. Es wird zugegeben, dass ein Frontex-Flugzeug in der Region war und ein überladenes Flüchtlingsschiff fotografiert hat. Allerdings sei es ein maltesisches Flugzeug gewesen. [Wahrscheinlich wird die Operation Indalo von Malta aus gefuehrt, aber die Frontex-Flugzeuge und -Schiffe kommen aus verschiedenen Staaten]. Zudem habe es ein weiteres Flüchtlingsschiff mit 60 Passagieren in der Meeresregion gegeben, das die marokkanischen Behörden aufgebracht haben wollen.

Damit wird deutlich, dass in der engen Meeresstraße von Gibraltar, eine der am meisten überwachten und „sichersten“ Meeresregionen der Welt, sich nicht nur Küstenwachen-Schiffe, Militärschiffe, Flugzeuge der Küstenwachen befanden, sondern auch eine Frontex-Überwachung stattfand.

Welche Frontex-Flugzeuge und -Schiffe nehmen in diesen Tagen an der sog. „Indalo“-Operation in der Straße von Gibraltar teil? Wer führt den Einsatz, welche europäischen Staaten beteiligen sich? Wo werden die Überwachungsfotos gespeichert? Wer überwacht die Überwacher? Wie kann gegen Frontex wegen unterlassener Hilfeleistung und wegen der wachsenden Abschottung vorgegangen werden?

Die einzigen glaubhaften Informationen zur unterlassenen Hilfeleistung und zur Rettungsaktion stammen von den Überlebenden und den Rettungskräften selbst. Diesen Hinweisen, u.a. auf die Beteilung eines deutschen Frontex-Flugzeugs, sollte unverzüglich nachgegangen werden.

Bei den Boat-people von Gibraltar handelt es sich um Flüchtlinge aus West- und Zentralafrika, unter ihnen Frauen, heranwachsende Kinder und Babys. Sie sehen sich einem wachsend gewaltsamen Verfolgungsdruck in Marokko ausgesetzt und erblickten in der Überwindung des EU-Zauns von Melilla nicht ihre Chance. Sie waren nahe des EU-Zauns von Melilla aus der marokkanischen Stadt Nador, Richtung Spanien aufgebrochen.

http://www.abc.es/20121026/espana/abci-rescate-confuso-inmigrantes-desaparecidos-201210261755.html

http://politica.elpais.com/politica/2012/10/27/actualidad/1351370892_526066.html

28. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für 58 Tote bei Gibraltar – deutsches Frontex Flugzeug leistete keine Hilfe · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: , , ,

Die spanische flüchtlingssolidarische Organisation „Andalucía acoge“ veröffentlicht auf ihrer Website einen Bericht über den Tod von 40 Boat-people (siehe: https://archiv.ffm-online.org/2012/10/27/gibraltar-40-boat-people-umgekommen-16-tote-bislang-aufgefunden/)

Demnach hat ein deutsches Frontex-Flugzeug das überladene Boot, als es sich in Seenot befand, überflogen und fotografiert. Es initiierte keine Rettungsoperation. Hier der spanische Text in Übersetzung:

http://www.acoge.org/index.php/es/8-nuestras-noticias/217-nueva-tragedia-ante-la-inaccion-de-frontex

Neue Tragödie – Frontex griff nicht ein

Mehrere Dutzend MigrantInnen sind gestern ertrunken, als sie versuchten, die spanische Küste zu erreichen. Obwohl sie von einem Frontex-Flugzeug, das an der Operation Indalo teilnahm, aufgespürt und fotografiert wurden, bevor das Boot unterging, hat diese Agentur sich nicht für eine Rettungsaktion eingesetzt. Die Rettung der Schiffbrüchigen leistete das „Salvamento Marítimo“ der Guardia Civil, nachdem bereits Dutzende der Bootspassagiere ertrunken waren. „Salvamiento Marítimo“ hat 18 Personen gerettet und die Leichen von 14 Ertrunkenen geborgen; weitere 40 Personen werden vermisst.

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19. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Blinde Passagiere auf Flössen zum Sterben ausgesetzt, von algerischer Küstenwache gerettet · Kategorien: Algerien, Marokko · Tags: ,

Sauvés par des gardes-côtes algériens : l’incroyable mésaventure de naufragés africains
Incroyable histoire que viennent de vivre quatre naufragés africains, à savoir deux Guinéens, un Nigérian et un Sierra-Léonais.
Le 17 octobre 2012 vers 16h, le commandant d’un navire de commerce libérien, un porte-containers, lance un appel pour annoncer la présence de  naufragés africains vivants, agrippés à des fûts au large de la ville de Cherchell, à une distance de 16 miles nautiques (26 km, environ). Immédiatement, la vedette de sauvetage du Groupement territorial des garde-côtes (GTGC) de Cherchell se dirigea vers le lieu indiqué par le commandant de bord du navire libérien, le Lana, pour l’opération de sauvetage. Les marins du Lana avaient remis des combinaisons aux naufragés épuisés, à la limite de la mort. «Ils n’ont cessé de lever leurs bras vers le ciel et pleurer», nous dira l’un des sauveteurs. Arrivés au niveau du siège du GTGC de Cherchell, les marins algériens se sont affairés à leur donner de la nourriture d’abord, avant de les évacuer pour subir une consultation auprès du service des urgences à l’EPSP de Cherchell. Leur histoire dramatique a débuté à partir du port togolais de Lomé, le 10 septembre dernier, où ils travaillaient comme dockers.
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