03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge aus Budapest auf dem Weg nach Österreich“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: DW

Die ungarische Polizei hat den gesperrten Bahnhof plötzlich wieder frei gegeben. Die Flüchtlinge strömten daraufhin in das Gebäude. Ein Zug ist inzwischen zur österreichischen Grenze unterwegs, ein zweiter soll folgen

Am Ostbahnhof in Budapest spielen sich chaotische Szenen ab: Mehr als 1000 Menschen strömten in das Gebäude, nachdem sie tagelang auf dem Vorplatz auf eine Weiterreise nach Westeuropa gewartet hatten. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie sich Flüchtlinge auf den Bahnsteigen und vor den Zügen drängten. Viele hatten Fahrkarten in der Hand. Einige stürmten einen Zug. Sie versuchten, ihre Kinder durch die Fester und Türen in die Wagen zu drängen.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Der Dschungel von Calais“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: nzz

Vor der Tür zum Paradies

Auf einem Ödland nahe der Hafenstadt Calais leben Tausende von Flüchtlingen in einem Slum. Sie sind Opfer eines Schwarzpeterspiels zwischen Paris und London.

von Nikos Tzermias, Calais

Schon im Hochgeschwindigkeitszug von Paris nach Calais lädt sich die Atmosphäre auf. Ab Lille patrouillieren im TGV bewaffnete Polizisten mit schusssicheren Westen. Am Bahnhof von Calais wird eine Gruppe dunkelhäutiger Menschen von Ordnungshütern abgeführt. Der Taxichauffeur, dessen Auto ich besteige, weiss sofort, wohin ich will, als ich «zum Dschungel» sage. Sofort beginnt er, sich über die Plage mit den Tausenden von Flüchtlingen und Migranten zu beklagen, die in Calais gestrandet sind und ihr Leben riskieren, um nach Grossbritannien zu gelangen.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Europäische Flüchtlingskrise: Ohnmacht und Hoffnung in Budapest Keleti“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn

Quelle: nzz

In der ungarischen Hauptstadt warten nach wie vor Tausende von Asylsuchenden auf die Weiterreise. Die Bedingungen am Ostbahnhof sind katastrophal.

von Meret Baumann, Budapest

Die Strecke Hegyeshalom–Wien–Salzburg–München. Alle zwei Stunden fährt ein Rail-Jet ab dem Budapester Ostbahnhof (Keleti) in sieben Stunden direkt nach Süddeutschland. Dieser Zug ist das Ziel Hunderter von Flüchtlingen, die rund um den Bahnhof gestrandet sind. Doch über die Perrons von Gleis 12 hetzen nur ungarische Pendler, und Touristen hieven Koffer in die Waggons. Am Kopf des Gleises stehen zwei Polizisten, entspannt in ein Gespräch vertieft. Sie müssen nicht befürchten, dass wie am Montag Asylsuchende die Züge stürmen. Seit Dienstagmorgen ist der Bahnhof von Flüchtlingen geräumt, die Eingänge sind versperrt und von der Polizei bewacht. Offen ist nur ein einziger Zugang, den lediglich Touristen und Einheimische passieren dürfen. Im Zweifelsfall werden die Ausweise kontrolliert.

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03. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Auch Tschechien lässt syrische Flüchtlinge passieren“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: ,

Quelle: ARD | Tagesschau

Auch Tschechien hindert syrische Flüchtlinge, die aus Ungarn kommen, nicht mehr an der Weiterreise. Damit reagiert das Land darauf, dass Ungarn entgegen dem Dublin-II-Abkommen die Flüchtlinge nicht mehr zurück nimmt. Die Lage in Budapest bleibt derweil angespannt.

Nach dem Abkommen Dublin II muss ein Flüchtling eigentlich in dem Land Asyl beantragen, in dem er erstmalig das Gebiet der EU betreten hat. In der aktuellen Flüchtlingskrise erweist sich diese Regelung als immer weiter unhaltbar. Nach Ungarn am vergangenen Montag will auch Tschechien nun Flüchtlinge, die über Ungarn einreisen, nicht mehr an der Weiterfahrt hindern.

Nach Angaben einer tschechischen Polizeisprecherin werden aufgegriffene Syrer nicht mehr in Abschiebelager gebracht, sondern mit der Maßgabe freigelassen, dass sie innerhalb von sieben Tagen das Land verlassen. Alternativ könnten sie in Tschechien Asyl beantragen, hieß es weiter. Hintergrund sei, dass Ungarn die Flüchtlinge nicht mehr zurücknehme.

Markierung von Flüchtlingen sorgt für Empörung

Empörung rief in Tschechien derweil die Markierung von Flüchtlingen hervor. Am Dienstag hatten tschechische Polizisten syrischen Flüchtlingen, die mit Zügen aus Österreich und Ungarn eingetroffen waren, Nummern auf die Hände geschrieben. Eine Anwältin der tschechischen Liga für Menschenrechte sagte, kein Gesetz erlaube, Migranten so zu behandeln. Andere Kritiker äußerten, das Vorgehen erinnere an Häftlingsnummern für KZ-Gefangene. Die Sicherheitsbehörden verteidigten ihr Vorgehen. Nur so könne man Familien zusammenhalten und nachvollziehen, aus welchem Land die Flüchtlinge eingereist seien, sagte eine Polizeisprecherin. […]

02. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Tunesien, Algerien: Choucha Flüchtlinge – update · Kategorien: Algerien, Tunesien

Latest news from activists in Tunis
Refugees from Choucha now free! After being deported to Algeria they have now come back to Tunis!

Les derniéres nouvelles de activistes de Tunis
Les refugées de Choucha expulsés ver l Algerie sont libres et retorune a Tunis.

02. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Wie Ungarn den Flüchtlingsstrom aufhalten will“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: Berliner Zeitung

Von Thomas Schmid

SZEGED – Ungarn sperrt die Grenze zu Serbien mit Stacheldraht ab. So will man Flüchtlinge aufhalten. In Wahrheit aber soll vor allem das eigene Volk beruhigt werden.

Der Schienenstrang verläuft schnurgerade durch die ebene Landschaft. Ganz hinten am Horizont, da wo sich die beiden Schienen zu berühren scheinen, sind kleine dunkle Punkte wahrnehmbar. Sie bewegen sich, kommen näher, werden größer und größer. Es sind Menschen, die auf dem Bahndamm daherkommen. Gruppen von Menschen. Jetzt sieht man deutlich, dass sie Beutel, Rucksäcke oder kleine Kinder tragen.

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02. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Italien: 3.000 Boat-people gerettet · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Quelle: LaPresse

Nuova giornata di soccorsi: salvati 3mila migranti a largo della Libia. Ora in viaggio verso Italia

Dal nostro inviato Jan Pellissier a bordo del Cigala Fulgosi

Libia, 2 set. (LaPresse) – „Where are you from? How hold are you?“. Due semplici domande, che oggi sono state ripetute migliaia di volte al largo della Libia. Sul pattugliatore d’altura Cigala Fugosi della Marina che incrocia al largo della Libia, come sulle imbarcazioni della Capitaneria di porto, ma anche sulle tre navi della flotta di Medici senza frontiere e su quelle del piano ‚Triton‘ dell’agenzia Frontex. A rispondere sono stati chiamati i circa 3000 migranti che sono stati raccolti nelle centinaia di miglia quadrate a nord del Paese africano. Weiterlesen »

02. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise: Italien kontrolliert Brenner-Grenze“ · Kategorien: Deutschland, Italien, Österreich · Tags:

Quelle: DW

In zunehmend schärferen Tönen werfen deutsche Politiker den EU-Partnern fehlende Solidarität in der Flüchtlingskrise vor. Jetzt bietet Italien Hilfe an. In Budapest harren weiter tausende Flüchtlinge vor dem Bahnhof aus.

Italien hat sich auf Bitten Deutschlands bereit erklärt, vorübergehend die Kontrollen am Brenner an der Grenze zu Österreich wieder einzuführen. Die Behörden der Grenzprovinz Bozen erklärten, die italienische Regierung habe umgehend auf eine entsprechende Anfrage aus Deutschland reagiert.

Die Kontrollen am Brennerpass könnten genau wie beim G7-Gipfel Anfang Juni in Bayern als „vorübergehende Maßnahme“ und in Übereinstimmung mit dem Schengen-Abkommen eingeführt werden, um Bayern bei der Bewältigung der aktuellen Flüchtlingssituation zu unterstützen.

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02. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „12 migrants drown heading from Turkey to Greek island“ · Kategorien: Griechenland, Mittelmeer, Türkei · Tags: ,

Quelle: Hurriyet Daily News

At least 12 migrants believed to be Syrians drowned as two boats sank after leaving southwest Turkey for the Greek island of Kos, Doğan News Agency reported on Sept. 2.

It said a boat carrying 16 Syrian migrants had sunk after leaving the Akyarlar area of the Bodrum peninsula, and seven people had died. Nine people were rescued and the coastguard was continuing its search for two people still missing.

Separately, a boat carrying six Syrians sank after leaving Akyarlar on the same route. Three children and one woman drowned and two people survived after reaching the shore in life jackets.

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02. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Tunesien, Algerien: Deportation Choucha Flüchtlinge – update · Kategorien: Algerien, Tunesien

After the deportation to the Algerian border that took place this morning, refugees from Choucha are now on the Algerian side of the Algerian-Tunisian border near Monte Chambi, that is also a dangerous military zone. The Tunisian police left them at the border, and the tunisian BAT (Brigade antiterrorisme) pushed them beyond the border, saying that if the refugees would have not crossed the frontier, they would have shot them.

The Algerian police wants them to re-cross the Tunisian border.

They are in Algeria, at the border crossing point of Bou Chekba.

We are looking for contacts with Algerian lawyers and associations to keep the refugees in safety.