17. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Ungarn will Grenze zu Kroatien abriegeln“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Ungarn · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Über Kroatien kommen viele Flüchtlinge nach Ungarn – damit soll es ab Mitternacht vorbei sein. Laut Regierung in Budapest wird die Grenze zum Nachbarland dann vorerst geschlossen.

Ungarn macht um Mitternacht seine Grenze zu Kroatien dicht. Das kündigte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto am Freitag in Budapest an. Zuvor hatte das Sicherheitskabinett getagt.

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17. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Griechen in der Flüchtlingskrise: Hilflose Ersthelfer“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland

Quelle: FAZ

In Griechenland betreten die meisten Flüchtlinge aus Syrien oder Afghanistan erstmals den Boden der Europäischen Union. Vorbereitet ist das ohnehin gebeutelte Land darauf jedoch nicht.

von Klaus-Dieter Frankenberger, Michael Martens

Die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ (HRW) hat Griechenland scharf kritisiert. In einem kürzlich erschienenen Bericht heißt es: „Schlechte Organisation und Personalmangel schaffen Chaos und Unsicherheit in einem polizeilichen Registrierungszentrum (…) auf der griechischen Insel Lesbos.“

Mütter mit kleinen Kindern, schwangere, kranke oder behinderte Flüchtlinge würden bei der Registrierung, Essensausgabe oder der medizinischen Versorgung zur Seite gedrängt. An den meisten Stellen überlässt der Bericht den Lesern den Schluss, dass es die jungen, kräftigen Männer unter den Migranten sind, die sich in diesem Verdrängungswettbewerb an Europas Grenzen durchsetzen. Doch die Kritik der Organisation ist eine andere.

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17. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise: Ein Deal mit Ankara rückt näher“ · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: NZZ

Die EU-Kommission hat mit der Türkei einen Aktionsplan zur Kooperation in der Flüchtlingskrise ausgehandelt. Die EU-Regierungschefs zeigen sich grundsätzlich offen, Ankaras Forderungen zu erfüllen.

von Niklaus Nuspliger, Brüssel

Unaufhörlich hatte EU-Rats-Präsident Donald Tusk in den letzten Wochen gemahnt, die EU müsse als Reaktion auf die Flüchtlingskrise die Aussengrenzen besser sichern und den Zustrom von Flüchtlingen eindämmen. In der Nacht auf Freitag zeigte sich Tusk in Brüssel nun «vorsichtig optimistisch» und sprach von einem «Schritt in die richtige Richtung». Bei ihrem Gipfel hatten die EU-Regierungschefs soeben einen Aktionsplan zur Kooperation zwischen der EU und der Türkei in der Flüchtlingskrise «begrüsst» , den der erste Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, mit der türkischen Regierung in der Nacht auf Donnerstag in Ankara ausgehandelt hatte.

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17. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Operation „Sophia“ – Wie sich Europa militärisch abschottet“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags: , ,

Quelle: ARD Monitor

Bericht: Nikolaus Steiner

Georg Restle: „Die Debatte über die Flüchtlingspolitik heute im Bundestag hat eines deutlich gemacht. Auch wenn sich die Kanzlerin nach außen um ein freundliches Gesicht bemüht, stehen die Zeichen der Regierungspolitik längst auf Abschottung. Nicht nur beim Asylrecht, sondern auch bei der Grenzsicherung ziehen Deutschland und Europa die Zäune wieder hoch. Prinzip Abschreckung – und das soll auch draußen auf dem Mittelmeer gelten. Dort, wo immer noch Tausende sterben, auch wenn wir das nicht immer mitbekommen. Politisch stehen jetzt militärische Lösungen im Vordergrund. Dabei ging es am Anfang der Debatte doch eigentlich noch um etwas ganz anderes.“

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16. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Deutsch lernen mit Musik · Kategorien: Deutschland

Quelle: Welcomegrooves | Presseinfo

70 Kreative treffen sich online und entwickeln kostenlosen Audio-Sprachkurs für Flüchtlinge

Düsseldorf, Oktober 2015. welcomegrooves – das ist ein kostenloser Audio-Sprachkurs mit Musik. Er soll die Menschen, die in Deutschland Zuflucht gefunden haben, herzlich willkommen heißen und ihnen helfen, sich leichter in unserem Land zurechtzufinden.

Initiatorin dieses einmaligen Online-Projekts ist die Düsseldorferin Eva Brandecker, Produzentin der Audio-Sprachkurs-Reihe „The Grooves“. Unterstützt wird sie von rund 70
Kreativen aus den Bereichen Musik, Sprache und Text, Gestaltung, Technik und Social Media, die in einer Facebook-Gruppe intensiv am Projekt arbeiten – und all ihr Wissen und
Können einbringen. welcomegrooves ist ein ehrenamtliches Projekt und kommt ohne finanzielle Förderung oder Spendengelder aus.

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16. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Grenze zwischen Türkei und Bulgarien: Wachmann erschießt afghanischen Flüchtling“ · Kategorien: Bulgarien · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Rund 50 Afghanen haben versucht, illegal von der Türkei nach Bulgarien zu kommen. An der Grenze feuerte ein Wächter Schüsse ab – einer der Flüchtlinge wurde dabei tödlich getroffen.

An der Grenze zwischen Bulgarien und der Türkei ist es zu einem tödlichen Zwischenfall gekommen: Mehrere Flüchtlinge aus Afghanistan haben nach Informationen des bulgarischen Innenministeriums versucht, illegal nach Bulgarien zu kommen. Ein Grenzwächter gab Warnschüsse ab, einer der Flüchtlinge wurde dabei offenbar von einem Querschläger getroffen.

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16. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Europa scheitert: 19 Flüchtlinge verteilt, fehlen noch 159.981 · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: De Morgen

Europa faalt: al 19 geplaatste vluchtelingen, nog 159.981 te gaan

van KOEN VIDAL

Het noodplan voor de vluchtelingencrisis dat de Europese leiders vorige maand goedkeurden, kent een mislukte start. Van de 160.000 vluchtelingen die over Europa verspreid moeten worden, zijn er nog maar 19 naar hun nieuw land gevlogen.

Vandaag en morgen vergaderen de Europese staatshoofden en regeringsleiders opnieuw over de vluchtelingencrisis. Frans Timmermans, vicevoorzitter van de Europese Commissie, pakt alvast uit met een bijzonder kritisch rapport waaruit blijkt dat de lidstaten sinds de goedkeuring van een urgentieplan op 23 september amper vooruitgang boekten.

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15. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Gli Hotspots? Ecco come funzionano“ · Kategorien: Europa, Italien · Tags:

Quelle: Vita

A Lampedusa il Centro di accoglienza di Contrada Imbriacola è il primo luogo in cui, una volta prese le impronte, viene di fatto effettuata le distinzione tra „rifugiati“ e „migranti economici“. Attualmente, a siriani, eritrei e iracheni è concesso di potere scegliere il paese europeo dove andare sulla base dei 120mila ricollocamenti decisi dalla Ue. A tutti gli altri, afghani compresi? „La prospettiva sembra essere il diniego o il respingimento“

di Daniele Biella

Il battesimo degli hotspots porta il nome, il volto e le storie di 19 persone, eritree: sono loro che la scorsa settimana, dopo prima fuggite dal regime del proprio Paese, poi salvate in mare e condotte verso il centro di prima accoglienza di Lampedusa dalle navi collegate all’agenzia europea Frontex, hanno già visto accolta la loro richiesta di asilo in Svezia. Sì in Svezia: un aereo li ha portati direttamente nella terra prescelta, una primissima quota dei 120mila ricollocamenti decisi di recente dall’Unione europea, ripartiti in quote fra singoli Stati. Per arrivare fin lassù hanno dovuto rilasciare le impronte, con la garanzia di non finire nelle maglie del regolamento di Dublino (che prevede il luogo d’approdo come nazione dove fare la propria richiesta d’asilo, anche se si vorrebbe andare altrove): “li ho convinti personalmente, dato che la Prefettura mi aveva a sua volta assicurato sulle nuove direttive chiedendomi di comunicarle loro direttamente nel Centro di Lampedusa”, spiega don Mussie Zerai, sacerdote eritreo rifugiato negli anni ’90 in Italia, oggi parroco in Svizzera e soprattutto punto di riferimento da almeno un decennio per connazionali e altri migranti che scappano dalle guerre, tanto da essere stato un candidato al premio Nobel per la pace 2015, assegnato la scorsa settimana alle reti sociali tunisine.

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14. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Berlin: Aktion der „Sea-Watch“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: RBB

Sich wie ein Flüchtling auf dem Mittelmeer fühlen

Seit einem halben Jahr durchkreuzen brandenburgische Flüchtlingsaktivisten auf der „Sea Watch“ das Mittelmeer, um Menschen aus Seenot zu retten. Nun hat die Initiative in Berlin direkt über die Lage informiert: Ein originales Flüchtlingsboot auf der Spree durften am Dienstag rund 120 Interessierte und Politiker besteigen – gleichzeitig.

Direkt vor dem Bundestagsgebäude auf der Berliner Spree hat am Dienstag die private Flüchtlingsinitiative „Sea-Watch“ mit einer Aktion über die Situation der Flüchtlinge im Mittelmeer. informiert Dafür wurde am Mittag ein originales Flüchtlingsboot vor dem Paul-Löbe-Haus ins Wasser gesetzt.

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14. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Sea-Watch wird Rettungs- & Beobachtungsmission auf Lesbos starten · Kategorien: Griechenland, Mittelmeer, Türkei

Quelle: Sea Watch

sea-watch-goes-lesbos

Das neue Einsatzgebiet von Sea-Watch: Von Lesbos kann man das türkische Festland bereits sehen, dennoch kommen hier immer wieder Flüchtende ums Leben.

Wir alle erinnern uns an das schreckliche Bild von Aylan Kurdi: Der Junge, der bei der Überfahrt von der Türkei nach Griechenland ums Leben kam. Auch wenn es an vielen Stellen keine 10 Seemeilen sind: Vom Türkischen Festland auf die griechischen Inseln Kos oder Lesbos, sind bereits über den Sommer immer wieder Menschen bei der Überfahrt ums Leben gekommen.

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