17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Themenseite Flucht · Kategorien: Deutschland, Lesetipps

Quelle: bpb

Die Flüchtlingsströme in und nach Europa reißen nicht ab. Die Aufnahmeländer stellt das vor immense Herausforderungen. Die Themenseite vereinigt Angebote der bpb zu Flucht und Zuwanderung.

17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für EU-Militärmission im Mittelmeer: Zivile und militärische Sicherheitsbehörden sollen Personendaten austauschen · Kategorien: Mittelmeer · Tags: , ,

Quelle: Netzpolitik.org

von Matthias Monroy

Ende Juni hatten die Regierungen der 28 EU-Mitgliedstaaten den Start der militärischen Mission EUNAVFOR MED im Mittelmeer beschlossen. Ziel ist das Aufspüren der Netzwerke von kommerziellen Fluchthelfern, die in entsprechenden Dokumenten gewöhnlich als „Schlepper“ und „Schleuser“ bezeichnet werden. EUNAVFOR MED untersteht dem Auswärtigen Dienst in Brüssel, der für die Sicherheits- und Verteidigungspolitik zuständig ist.

Die Mission wird als Teil einer „Gesamtinitiative der EU zur Unterbindung des Geschäftsmodells der Menschenschmuggel- und Menschenhandelsnetzwerke im südlichen und zentralen Mittelmeer EU“ bezeichnet. Bislang befand sich EUNAVFOR MED in „Phase 1“, Ziel war die Erstellung eines Lagebildes mithilfe fliegender Seeaufklärer und mit Kriegsschiffen aus Frankreich, Spanien, Deutschland und Luxemburg. Seit Ende Juni beteiligt sich die deutsche Marine mit der Fregatte „Schleswig-Holstein“ und dem Tender „Werra“. Angeführt wird die Mission vom italienischen Flugzeugträger „Cavour“ mit zwei eingeschifften Hubschraubern.

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17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Refugees wary of winter closing crossings from Turkey into Greece“ · Kategorien: Griechenland, Mittelmeerroute, Türkei

Quelle: Ekathimerini

Hundreds of Syrians and other migrants thronged a small park in central Istanbul, hoping for a last chance to reach Europe before poor weather makes their favored route from Turkey to Greece too dangerous to undertake.

“It is time to go, while the door to Europe is open,” said Zopir, 20, who fled the Syrian town of Deir al-Zor three years ago and now wants to reach Europe before his wife, eight months pregnant, gives birth. “I am afraid, but I am ready.”

Zopir scraped together 8,000 euros ($9,000) for their trip, which begins in and near the park in Aksaray, a working-class district of Istanbul, by hiring a “dealer”: a front man for smugglers who help refugees reach the Aegean coast.

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17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Woher kommen die Flüchtlinge?“ · Kategorien: Hintergrund · Tags: ,

Quelle: Der Tagesspiegel

Flüchtlinge und die Schuld des Westens

Das Elend, das die Menschen in Afrika und Asien hinter sich lassen, hat der Westen oft mitverursacht. Ein Gastbeitrag von Byung-Chul Han

Schnell und spektakulär waren die Rettungsaktionen für jene Banken, die durch die Finanzkrise von 2008 in Not gerieten. Die EU-Staaten haben sie mit 1,6 Billionen Euro vor der Pleite bewahrt. 1,6 Billionen Euro an Steuergeldern, das entspricht 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der EU. Die Finanzkrise kostete allein Deutschland 187 Milliarden Euro.

Als das Überleben der Banken auf dem Spiel stand, zeigte sich Europa entschlossen und aufopferungsvoll. Wenn hingegen Menschenleben in Gefahr sind, handelt es weniger entschieden. Angela Merkels deutliches Bekenntnis zur Flüchtlingshilfe vom Dienstag ist die Ausnahme von der Regel. Dabei ist es angesichts der Flüchtlingskrise angebracht, in Erinnerung zu rufen, in welchem Maß der Westen für das Elend mitverantwortlich ist, vor dem die Menschen massenhaft fliehen.

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17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Fünf Hot Spots auf Sizilien · Kategorien: Italien · Tags: ,

Quelle: MeridioNews

Migranti, in Sicilia i cinque centri gestiti dall’Ue

Anche la detenzione per chi non si registra

I cosiddetti hotspot saranno a Pozzallo, Augusta, Porto Empedocle, Lampedusa e Trapani. Si tratta di punti dove funzionari delle agenzie dell’Unione europea valuteranno il diritto dei migranti a essere trasferiti in altri Paesi europei, sulla base della loro nazionalità. Il coordinamento sarà a Catania

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17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „EU baut Schutz der Außengrenzen aus“ · Kategorien: Hintergrund · Tags: , , ,

Quelle: Telepolis

von Thomas Pany

Frontex wird verstärkt, Grenzen technisch hochgerüstet und ein European Border Guard System konzipiert

Von einer „Festung Europa“ will der EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos nicht reden, er möchte auch das Wort „Druck“ nicht benutzen, wenn es um Staaten geht, die sich in der Flüchtlingskrise einer Zusammenarbeit im Sinne erwünschter Ziele verweigern. Für beide Begriffe bieten die Schlussfolgerungen des Rates der Europäischen Union vom 14. September allerdings deutliche Hinweise. Weiterlesen »

17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Die neuen Routen der Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Rumänien, Serbien, Slowenien, Türkei · Tags:

Quelle: Zeit Online

Seit Ungarn seine Grenze dicht gemacht hat, versuchen Tausende Flüchtlinge, durch Nachbarländer Richtung Norden zu kommen. Doch die neuen Routen bergen neue Gefahren.

Von Paul Middelhoff

Ungarn macht ernst: Seit Dienstag sind auch die letzten Lücken im Grenzzaun zu Serbien geschlossen. Damit blockiert die Regierung in Budapest rigoros jene Route, die in den vergangenen Wochen Tausende Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak zur Weiterreise nach Österreich und Deutschland genutzt hatten. Der Grenzzaun sorgt schon jetzt für einen Rückstau auf der Balkanroute. Wer es trotzdem ins Land schafft wird von der ungarischen Polizei verhaftet oder gleich zurück nach Serbien geschickt.

Flüchtlinge, die erst vor Kurzem über das türkische Festland oder die griechischen Inseln nach Europa gelangt sind, müssen nun also andere Wege einschlagen, wollen sie Deutschland oder Schweden erreichen. Welche Routen bieten sich als Alternativen an?

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17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für #busofhope from Istanbul? · Kategorien: Türkei · Tags:

Quelle: bordermonitoring.eu

Mathias Fiedler, Istanbul

It was planned for some time: While many people are trying to escape at Izmir and Bodrum via boat for quite a long time people found new hope, after hearing the good news of thousands welcomed to Europe. Especially the warlike areas at the borders with Syria and Iraq and the pogrom that happened against Kurdish civilians and hundreds of HDP offices, while Kurdish shops were destroyed the hope for many migrants to find a peaceful life in Turkey dwindled. The group called out for a protest via Social Networks and informed Media and humanitarian organizations about it. The first sentence reads as follows:

Because of the death of too many of our brothers and the fatal risks they have to take to cross the border from Turkey to Greece in order to make a better life for themselves, we are planning to gather at the border around Edirne on 15th of September 2015 and claim for our right to cross it safely.

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17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Kroatiens Umgang mit Flüchtlingen“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Serbien · Tags:

Quelle: taz

Sie dürfen das Land passieren

Die Flüchtlinge gehen statt über Ungarn nun über Kroatien. Das Land will sie durchreisen lassen und plant einen Korridor mit dem Nachbarland Slowenien.

ZAGREB ap/afp/dpa | Kroatien will Flüchtlinge anders als Ungarn Richtung Westeuropa reisen lassen. Ministerpräsident Zoran Milanovic sagte am Mittwoch vor dem Parlament: Die Flüchtlinge „dürfen Kroatien passieren und wir arbeiten intensiv daran, das zu ermöglichen“. Er fügte hinzu: „Wir sind bereit, diese Menschen anzunehmen und zu leiten.“ Bereits jetzt seien 150 Menschen nach Kroatien gekommen, um die geschlossene ungarische Grenze zu umgehen.

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17. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Streit zwischen Rumänien und Ungarn“ · Kategorien: Balkanroute, Rumänien, Ungarn · Tags:

Quelle: taz

„Eine Provokation“

Ungarn will auch an der Grenze zu Rumänien einen Zaun errichten. Das stößt bei der Regierung in Bukarest auf heftige Kritik.

BERLIN taz | „Wie viele andere europäische Politiker fühle ich mich verpflichtet, auf das unhaltbare und konstante Auftreten hoher Regierungsvertreter aus Ungarn aufmerksam zu machen und es zu verurteilen. Diese sind eine Schande für die Kultur und die Werte Europas; auch was ihre antisemitischen Äußerungen betrifft und ihre Haltung allen Minderheiten gegenüber und insbesondere bezüglich der Flüchtlinge.“

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