01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Nach Grenzübertritten in Ungarn: 10 Jahre Haft für Syrer“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn, Video · Tags:

Quelle: taz | 01.12.2016

Ahmed H. hätte die Grenze zu Ungarn legal passieren können, wollte aber zwischen Polizei und Flüchtlingen vermitteln. Jetzt wird er hart bestraft.

Christian Jakob

SZEGED taz | „Es tut mir sehr leid, wenn ich das Gesetz gebrochen habe. Aber ich fühle mich nicht schuldig. Ich bin kein Terrorist.“ Das waren die letzten Worte des Syrers Ahmed H. bevor ihn ein Gericht im südungarischen Szeged am Mittwochnachmittag zu einer Haftstrafe von 10 Jahren verurteilte.
Es war das letzte und mit Abstand härteste Urteil im Fall der „Röszke 11“. Diese waren aus etwa 5.000 Menschen herausgegriffen worden, die am 16. September 2015 über die serbisch-ungarische Grenze am Übergang Röszke liefen.

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01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Ein „Rückführungszentrum“ für Flüchtlinge in Ägypten? · Kategorien: Ägypten, Europa

Quelle: DW | 01.12.16

Wieso eigentlich Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive lange in der EU versorgen? Stattdessen könnte man ein „Rückführungszentrum“ in Ägypten errichten, so ein Vorstoß von CDU-Vize Thomas Strobl. Wie realistisch ist das?

Mit „Herz und Härte“ müsse man in der Flüchtlingsfrage vorgehen, forderte Thomas Strobl noch vor wenigen Tagen. Im Interview mit ZEIT Online sagte der baden-württembergische Innenminister und CDU-Vize Strobl, man müsse die Abschiebebedingungen deutlich verschärfen. Die klare Linie Strobls: Wer keine Chance auf ein Bleiberecht hat, müsse sofort in sein Heimat- oder ein Drittland abgeschoben werden. Das könne auch Ägypten sein. Hier müsse Deutschland ein „Rückführungszentrum“ einrichten, das schnell und unkompliziert zum Beispiel aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufnimmt.

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01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Libyan fisherman rescues 120 illegal immigrants off northern Zuwara shores“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: The Libya Observer | 29.11.2016

A Libyan fisherman saved the lives of 120 illegal migrants who were stranded onboard a broke down dinghy 7 miles off northern Zuwara shores.

The migrants were from different Arab, and African nationalities in addition to Bangladeshis, Libyan News Agency reported the spokesman of the Libyan Navy, Ayoub Qassim, who added that there were also 6 women.

“I wrestled the waves all the way through the ocean by tugging the broken down dinghy to Zuwara port using my small fishing boat.” The fisherman was reported as saying.

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01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migranten kritisieren deutsche Flüchtlingspolitik“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: FAZ | 01.12.2016

Die Lebenswelten von Migranten in Deutschland unterscheiden sich immmer stärker, zeigt eine neue Studie. Die einen fühlen sich heimisch, die anderen kapseln sich ab – und viele stimmen mit der Flüchtlingspolitik so gar nicht überein.

von JAN HAUSER

Die Lebenswelten unter den Migranten klaffen in Deutschland immer stärker auseinander. Einige Einwanderer und deren Kinder fühlen sich heimisch und angekommen: Manche sprechen davon, dass sie sich von der Einwanderungsdebatte nicht betroffen fühlen und diese gar nicht verfolgen. Andere haben sich hingegen zurückgezogen und verbleiben in ihrem Umfeld.

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01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Tunisie: Opération de déportation illégale en cours, selon des ONG locales · Kategorien: Tunesien · Tags:

Quelle: Le Courier d l’Atlas | 30.11.2016

10 ressortissants étrangers, dont une femme enceinte, font l’objet d’une opération d’expulsion illégale, selon le FTDES, principale organisation de défense des droits économiques et sociaux en Tunisie. Après deux semaines passées en centre de rétention, ces personnes ont été placées mercredi matin à bord d’un bus vers une destination inconnue pour être abandonnées à la frontière avec l’Algérie selon plusieurs sources informées.

Rached Cherif

« Ce n’est pas la première fois que la police tunisienne tente d’expulser des gens en les mettant en grave danger », s’insurge Alaa Talbi, directeur exécutif du Forum tunisien pour les droits économiques et sociaux (FTDES). L’activiste fait notamment référence à l’opération similaire menée en décembre 2015, lors de laquelle une douzaine de personnes avaient été abandonnées en pleine nature, côté tunisien de la frontière avec l’ordre de passer à pied et sans ressources en Algérie. La mobilisation d’organisations de défense des droits humains avait obtenu qu’ils soient récupérés et ramenés à Tunis.

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01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für „Merkel hat ihre Politik geändert. Das verdient Respekt“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Europa

Quelle: Welt | 30.11.2016

Paul Collier ist ein weltberühmter Migrationsforscher. Die Flüchtlingspolitik Angela Merkels hat er harsch kritisiert. Nun ist er zufrieden mit der deutschen Politik – und berät die Kanzlerin sogar.

Von Eva Ladipo

Anfang des Jahres machte der ehemalige Weltbank-Direktor Paul Collier, einer der angesehensten Migrations- und Armutsforscher der Welt, Schlagzeilen mit seiner harschen Kritik an Angela Merkel. Ihre Entscheidung, die Grenzen zu öffnen, habe indirekt zu mehr als 17.000 toten Flüchtlingen geführt und eine vielfache Zahl von Menschen in die Hände von Schleppern getrieben.

Die Welt: Herr Professor Collier, haben Sie die Seiten gewechselt? Sind Sie in der Flüchtlingspolitik plötzlich einer Meinung mit Angela Merkel?

Paul Collier: Mitnichten. Ihr Verhalten im Sommer 2015 halte ich nach wie vor für falsch. Offene Grenzen sind keine Lösung. Frau Merkel hat damit eine Massenmigration ausgelöst, die sowohl unserer Gesellschaft als auch den Gesellschaften der Herkunftsländer schadet. Doch mittlerweile hat die Kanzlerin ihre Strategie geändert – und dafür gebührt ihr großer Respekt.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Der nächste heikle Flüchtlings-Deal“ · Kategorien: Ägypten, Europa, Mittelmeer

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 30.11.2016

  • Die Zahl der Flüchtlinge, die in diesem Jahr über die zentrale Mittelmeer-Route nach Italien gekommen sind, stieg auf 171 300.
  • Zugleich wird 2016 das tödlichste Jahr für Migranten sein: 4700 sind bisher im Mittelmeer ertrunken.
  • Schon länger wird daher über Flüchtlingsabkommen der EU mit nordafrikanischen Ländern debattiert.
  • Nun will der Auswärtige Ausschuss des Bundestags über das Thema beraten.

Von Paul-Anton Krüger, Kairo

Am Montag hat Italiens Küstenwache wieder 1400 Menschen aus seeuntüchtigen Gummi- und Holzbooten gerettet, die vor der Küste Libyens trieben. Die Zahl der Flüchtlinge, die in diesem Jahr über die zentrale Mittelmeer-Route nach Italien gekommen sind, stieg auf 171 300 und damit über das Niveau von 2014, dem bisherigen Rekordjahr für diesen Fluchtweg.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Greece’s Tower of Babel: An unusual place“ · Kategorien: Griechenland, Video · Tags:

Quelle: Al Jazeera | 30.11.2016

City Plaza functions collectively with refugees and activists cooking, cleaning, and making decisions together.

Athens, Greece – From the outside, City Plaza Hotel might not look like much, just another shabby building in the Greek capital of Athens, neglected during years of the economic crisis. Step inside its doors to find a unique space for hundreds of people from all over the world: refugees.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU must do more to protect child migrants, NGOs say“ · Kategorien: Europa · Tags: ,

Quelle: EUObserver | 30.11.2016

The EU and member states aren’t doing enough to safeguard the interests of child migrants, 78 human rights groups have said.

By ALEKSANDRA ERIKSSON

The activists, meeting in Brussels for the European Forum on the Rights of the Child on 29 and 30 November, said in a joint statement that children have their rights breached constantly.

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30. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Rapporto diritti globali 2016: nella Fortezza Europa crescono poveri, muri e populismi · Kategorien: Lesetipps · Tags:

Quelle: Il Manifesto | 30.11.2016

rapporto-diritti-globali

Il rapporto 2016. Il 14° Rapporto sui diritti globali, il rapporto sugli effetti della globalizzazione: “Fortezza Europa, polveriera mondo”. Dal Jobs Act alla Loi Travail, dal Ttip al Ceta e alle politiche securitarie e xenofobe: l’inchiesta collettiva più aggiornata sulla crisi della globalizzazione e la ferocia del neoliberismo

L’Europa è un «labirinto di barriere» tra «muri fisici» e «muri invisibili» . «Un continente allo sbando sul piano economico, sociale e anche etico». Il XIV rapporto «Diritti globali», curato da Sergio Segio, per l‘Associazione Società InFormazione e promosso dalla Cgil e – tra gli altri – Gruppo Abele, Legambiente, Arci o Antigone, conduce un’analisi che non fa sconti alla «Fortezza Europa» collocata in una «polveriera mondo»: politiche securitarie sull’immigrazione, i vergognosi accordi con la Turchia, la «pericolosa la costante associazione profughi-aumento della minaccia terrorista, fatta da politici e governi incauti», il muro ungherese e il filo spinato all’entrata del tunnel sulla Manica verso il Regno Unito.

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