Telepolis | 22.12.2017
„Seine Politik fällt noch härter aus als unter Sarkozy“ – in Medien und in seiner Partei wird erste Kritik an Macrons rigider Linie wach
Thomas Pany
Die Migrationspolitik unter Macron fällt härter aus unter seinen Vorgängern, berichtet Le Monde. Sogar Sarkozy, der sich noch als Innenminister 2005 mit der Kärcher-Äußerung – „Ab morgen werden wir die cité (gemeint war die Pariser Vorstadt La Corneuve, Anm. d. A) mit dem Kärcher reinigen“ – das Profil eines „Hardliners“ verschafft hatte, sei als Präsident in der Praxis nicht so weit gegangen wie Macron, der sich um ein prononciert humanistisches Image bemüht.
„Raus aus der Misere“
Er wolle bis zum Ende des Jahres „niemanden, keine Frau und keinen Mann, mehr auf der Straße oder in den Gehölzen “ sehen, die erste Schlacht werde darum gefochten, dass alle in Würde untergebracht werden: „Ich will überall Notunterkünfte“, verkündete Macron im Juli.
