22. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Macrons Migrationspolitik“ · Kategorien: Frankreich · Tags:

Telepolis | 22.12.2017

„Seine Politik fällt noch härter aus als unter Sarkozy“ – in Medien und in seiner Partei wird erste Kritik an Macrons rigider Linie wach

Thomas Pany

Die Migrationspolitik unter Macron fällt härter aus unter seinen Vorgängern, berichtet Le Monde. Sogar Sarkozy, der sich noch als Innenminister 2005 mit der Kärcher-Äußerung – „Ab morgen werden wir die cité (gemeint war die Pariser Vorstadt La Corneuve, Anm. d. A) mit dem Kärcher reinigen“ – das Profil eines „Hardliners“ verschafft hatte, sei als Präsident in der Praxis nicht so weit gegangen wie Macron, der sich um ein prononciert humanistisches Image bemüht.

Er wolle bis zum Ende des Jahres „niemanden, keine Frau und keinen Mann, mehr auf der Straße oder in den Gehölzen “ sehen, die erste Schlacht werde darum gefochten, dass alle in Würde untergebracht werden: „Ich will überall Notunterkünfte“, verkündete Macron im Juli.

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21. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU will am Mittelmeer Drohnen gegen Schlepper einsetzen“ · Kategorien: Europa, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Welt | 21.12.2017

Fast 170.000 Flüchtlinge erreichten 2017 Europa übers Mittelmeer. Die meisten kommen aus Libyen. Offenbar plant die EU nun, vor der libyschen Küste Drohnen zur Überwachung einzusetzen. Die Linke wittert einen Plan.

Nach offiziellen Erhebungen sind bis Mitte Dezember bislang 168.000 Flüchtlinge in diesem Jahr übers Mittelmeer nach Europa gekommen. Libyen ist dabei der Hauptstartpunkt für die Migranten aus Afrika, die die beschwerliche Überfahrt versuchen. Schleuser verfrachten sie häufig in seeuntüchtige und überladene Boote. Viele kentern. Die meisten Bootsflüchtlinge werden von Schiffen aufgegriffen und nach Italien gebracht.

Um den Kampf gegen Schlepper zu verstärken, plant die EU vor der libyschen Küste künftig auch Drohnen zur Überwachung einzusetzen. Das berichtet die „Rheinische Post“ unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken.

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21. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „From Transit Hub to Dead End: A Chronicle of Idomeni“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Lesetipps · Tags:

bordermonitoring.eu | 20.12.2017

In spring 2016, after the formalized corridor across the Balkans was closed entirely, the informal refugee camp in Idomeni (at the border between the Greece and the Republic of Macedonia) was captured in the media glare for months. The story of Idomeni is, however, much more than the spectacle of a few months of human suffering and humanitarian aid. It started long before and continues until today. In the first chapter, it is described, how, and why, Idomeni became an important site of transit migration, with a growing number of migrants using the Idomeni region to leave Greece clandestinely from as early as 2010. In chapter two, it is shown how the situation in Idomeni changed, when one South-East European government after another implemented formal procedures for transit migrants to pass through their countries. Another turning-point in the history of Idomeni is marked by the gradual closure of the formalized corridor, beginning in November 2015, until the final eviction of Idomeni in May 2016. The strategy of the Greek government, aiming to replace the informall camps and their anarchical humanitarianism by state-controlled camps all over Northern Greece is discussed in the third chapter.

21. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Oran, porte d’émigration des diplômés et salariés algériens“ · Kategorien: Algerien, Spanien · Tags:

Reportage über Oran und den Hafen Kristel, Herkunfts- und Abfahrtsort vieler Harragas, die nach Spanien übersetzen. Es seien heutzutage mehr als vor 10 Jahren. Auch Frauen, Alte und Kranke, auch Berufstätige und arbeitslose HochschulabsolventInnen führen jetzt per Boot los.

Le Monde Afrique | 19.12.2017

Le profil de ceux qui prennent la mer, direction l’Espagne, a changé : ce sont de plus en plus des travailleurs et des jeunes issus de la classe moyenne.

Par Zahra Chenaoui

A l’horizon, le ciel est noir. L’orage de la veille s’éloigne. Dans le petit port, des pêcheurs réparent les filets. « Des jeunes qui partent ? Il y en a plein, dit en plaisantant un homme coiffé d’un bonnet en laine. Ils cachent leur matériel dans le port et viennent le chercher au dernier moment. » Kristel, 3 000 habitants, n’est qu’à une vingtaine de kilomètres d’Oran. C’est l’un des principaux points de départ des harragas (« ceux qui brûlent les frontières ») de la région. En 2017, le nombre d’Algériens arrêtés par l’armée alors qu’ils tentaient de rejoindre l’Europe par la mer a été multiplié par trois par rapport à 2016, pour frôler le seuil de 5000 personnes.

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20. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „France takes in first refugees screened in Africa“ · Kategorien: Afrika, Frankreich · Tags:

Daily News | 19.12.2017

France on Dec. 18 accepted a first group of 19 refugees identified in Africa under an overhauled asylum policy that will also see it expel thousands of economic migrants.

While it has drawn little public outcry in France, the policy faces stiff opposition from the left and from charities that shelter migrants, 22 of which called in an open letter for France’s rights ombudsman Jacques Toubon to intervene.

Catholic charity Caritas France and a Protestant group wrote a joint letter to President Emmanuel Macron criticizing “an unprecedented renunciation of (France’s) humanist values and traditions.”

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20. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Vereinte Nationen: Fast 170.000 Bootsflüchtlinge kamen 2017 nach Europa · Kategorien: Mittelmeer · Tags: , ,

Migazin | 20.12.2017

Die Zahl der Bootsflüchtlinge ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Die Zahl der Todesopfer hingegen ist weniger stark zurückgegangen. Von Januar bis Dezember 2017 veroloren 3.115 Menschen bei der Überfahrt ihr Leben.

Die Zahl der mit Booten in Europa angekommenen Migranten und Flüchtlinge ist laut den Vereinten Nationen im laufenden Jahr im Vergleich zu 2016 stark gesunken. Von Anfang Januar bis Mitte Dezember hätten 168.000 Menschen auf dem Weg über das Mittelmeer die europäischen Küsten erreicht, teilte die Internationale Organisation für Migration der UN am Dienstag in Genf mit.

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19. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Die neuen Sklaven: Olivenernte in Campobello di Mazara“ · Kategorien: Italien, Schengen Migration, Social Mix

borderline-europe | 12.2017

„Ein Freund hat mir gesagt, dass ich hier Arbeit, einen Weg etwas zu verdienen, finden würde, angesichts der Tatsache, dass ich meine Tochter und meine Frau versorgen muss. Vor allem nachdem ich meine Arbeit in Rom verloren hatte, wo ich seit vielen Jahren lebe. Niemand hat mir jedoch gesagt, dass ich hier in die Hölle kommen würde.“ Dies erzählt ein Vater, der, zusammen mit 1’800 anderen Migrant*innen,
nach Campobello di Mazara gekommen ist, um Oliven zu ernten.

Drei Euro pro gefüllter Kiste, 14 Arbeitsstunden pro Tag, kein Wasser, kein Strom. Die Preise sind im Vergleich zum letzten Jahr sogar noch gesunken – Zeichen einer institutionellen Vernachlässigung, in der die Rechte der hier ausgebeuteten Migrant*innen nicht gewahrt werden. Damit wurden die Voraussetzungen zur Entstehung einer neuen Sklaverei geschaffen.

aus Newsletter Italien, Dezember 2017

19. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flucht über die Alpen“ – Video · Kategorien: Frankreich, Italien, Schengen Migration, Video · Tags:

Arte | 18.12.2017

Der 18. Dezember ist der „Internationale Tag der Migranten.“ Er soll daran erinnern, dass die UN eine Konvention zum Schutz der Rechte aller Migranten verabschiedet hatte. Die Lebenswirklichkeit derer, die derzeit auf der Flucht sind, ist alles andere als eine „geschützte“. Viele Migranten versuchen jetzt über Alpenpässe nach Frankreich zu gelangen

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18. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Libia rinuncia alla Sar nel Mediterraneo: “Adesso l’Italia dovrà fare più salvataggi” · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: ,

Il Fatto Quotidiano | 18.12.2017

Il 10 luglio, su spinta italiana, Tripoli aveva istituito la sua Srr, „Search and rescue region“, uno specchio d’acqua oltre i limiti nazionali dove ha il dovere di coordinare i soccorsi in mare. Cinque mesi dopo, ha fatto un passo indietro e ha ritirato la domanda presentata all’International Maretime Organisation

di Lorenzo Bagnoli

Dopo l’estate sembrava che la Libia dovesse diventare il primo attore dei salvataggi nel Mediterraneo. Era uno dei risultati auspicati dal ministro dell’Interno Marco Minniti dopo la campagna per l’adozione del codice delle ong. Il ministro nella sua informativa al Parlamento del 5 luglio parlava di istituire un Maretime rescue cooperation center (Mrcc) – una sorta di centrale di coordinamento dei salvataggi in mare – anche a Tripoli. Il 10 luglio, su spinta italiana, la Libia aveva istituito la sua Srr, Search and rescue region, uno specchio d’acqua oltre i limiti nazionali dove ha il dovere di coordinare i soccorsi in mare. Cinque mesi dopo, ha fatto un passo indietro e ha ritirato la domanda.

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18. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Inside Moria, a camp on Lesbos – Video · Kategorien: Griechenland, Video · Tags: ,

Hamburger mit Herz | 16.12.2017

https://youtu.be/McRM-Yq78Io

In November 2017, members of our association visited Camp Moria. The goal was to coordinate a joint winter emergency aid project with other NGOs.

In Front of the Camp Moria we met the young Men Massuod. He is from Afghanistan. He asked us to follow him to the camp and record the conditions for the European public, to show people in Europe the conditions under which people live in Moria. We refused, because the filming is not allowed. He asked us to wait and brought us this material, 30 minutes later, then he handed it us over via BlueTooth

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