Quelle: Vimeo
Quelle: Spiegel Online
Die Balkanroute ist dicht, Tausende Flüchtlinge stecken in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze fest – ohne Versorgung, unter erbärmlichen Bedingungen. Nun steht die Evakuierung des Lagers an.
Griechenland hat die neue Realität akzeptiert: Die Menschen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan sind nicht mehr auf der Durchreise – sondern gezwungen zu bleiben. Denn seit die Balkanländer die Route nach Norden dicht gemacht haben, seit Mazedonien seine Grenze mit Zäunen und Soldaten sichert, ist Griechenland für Flüchtlinge zur Sackgasse geworden.
Quelle: The Guardian
The 2006 winter Olympics was a symbol of Turin’s regeneration – but since then, many buildings have been left to crumble. Now migrants and refugees occupy the deserted athletes’ village, turning it into a ‘symbol of their protests’
Ten years ago the sprawling Olympic Village in Turin housed figure skaters, hockey players and other athletes from dozens of countries during the 2006 Olympic Winter Games. Built specifically for the event, the village includes a series of large, modern concrete buildings painted blue, orange and grey, lined up alongside the train tracks on the border with Lingotto – a former industrial area in the southern part of the city.
Quelle: Infomobile w2eu
“Like dogs! We are waiting here under unbearable conditions – it is not even suitable for animals!” says a young woman who is enduring since days at the borders of Idomeni. Everywhere around the transit border camp are media representatives from all over the world covering the humanitarian crisis of the last two weeks. It was then when Austria and the Balkan states decided to further reduce the numbers of the refugees who can pass the borders by limiting the eligible nationalities on Iraqis and Syrians. On Monday refugees started a hunger strike after a 13-years-old boy got electroshocked by a cable of a standing train. But is anybody listening out there?
Quelle: Die Welt
In Brüssel haben sich die EU und die Türkei auf Prinzipien für eine Vereinbarung zum Stopp der Flüchtlingsströme geeinigt. Diverse Details sind aber noch offen und müssen bis 17. März gelöst werden.
Nach stundenlangen Verhandlungen haben sich die EU-Staaten und die Türkei am frühen Dienstagmorgen in Brüssel auf Grundlagen für eine Vereinbarung geeinigt, die zu einer Eindämmung der Flüchtlingsströme nach Europa führen soll. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) feierte dies als „Durchbruch“ – sofern die Vereinbarungen auch umgesetzt werden.
Genau dazu müssen jedoch noch diverse Details geklärt werden. Vor allem die folgenden Fragen sind noch offen:
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Noch harren die meisten Menschen vor der Grenze zu Mazedonien aus. Einige versuchen ihr Glück über Albanien.
Von Nadia Pantel
Babar Baloch sendet ausdauernd Neuigkeiten vom Chaos in die Welt. Der Sprecher des Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat sein mobiles Büro zwischen den Zelten der Wartenden an der griechisch-mazedonischen Grenze eröffnet. Eine Grenze, die „weder komplett geschlossen noch offen“ ist, sagt Baloch. Mehrmals täglich schickt er Fotos von Kindern, die mal im Schlamm, mal im Staub hocken. Am Montag dann die Zahlen zu den Bildern: Mehr als die Hälfte der Ankommenden auf den griechischen Inseln seien Syrer, sagt die griechische Polizei, 40 Prozent der Flüchtenden seien Kinder.
Quelle: ARD Tagesschau
EU-Flüchtlingsgipfel mit der Türkei
Mehr als zwölf Stunden haben die Staats- und Regierungschefs der EU mit der Türkei über ein neues Paket zur Begrenzung der Flüchtlingszahlen diskutiert – aber der erhoffte Deal kam nicht zustande. Eine endgültige Entscheidung soll am 17. März fallen.
Von Kai Küstner, ARD-Studio Brüssel
Der Flüchtlings-Krisen-Gipfel ging zwar in die Verlängerung, aber eine endgültige Entscheidung zu einem neuen EU-Abkommen mit der Türkei fiel auch hier noch nicht. Zu frisch war dafür noch das überraschende Angebot des türkischen Regierungschefs Ahmet Davutoglu über ein erneutes Tauschgeschäft mit der EU, als dass die Europäer dem ohne weitere Bedenkzeit hätten zustimmen können.
Quelle: German Foreign Policy
Mit aller Macht bemüht sich die Bundesregierung auf dem heutigen EU-Türkei-Gipfel um eine „europäische Lösung“ für die Flüchtlingsabwehr. Der Pakt mit Ankara soll die Abschottung der griechisch-türkischen Seegrenze ermöglichen. Darüber hinaus soll sich die Türkei abschließend verpflichten, sämtliche über ihr Territorium eingereisten Flüchtlinge, denen die EU keine Zuflucht gewähren will, zurückzunehmen. Mit solchen Abschiebungen verstieße die EU gegen internationale Normen. Ankara ist zur Rücknahme bereit, will jedoch zunächst Abschiebeabkommen mit den Herkunftsländern schließen, um die zurückgenommenen Flüchtlinge sofort weiterschieben zu können. Für Haftlager zu ihrer Zwischenunterbringung stellt Brüssel Mittel zur Verfügung.
Menschenrechtsorganisationen berichten, bereits existierende Lager, in denen Flüchtlinge von jeglichem Kontakt zur Außenwelt abgeschnitten und zumindest zum Teil geschlagen und gefesselt würden, würden ebenfalls von der EU kofinanziert. Der künftige Flüchtlingsabwehrpartner der EU schiebt auch in Kriegsgebiete ab, unter anderem nach Syrien, und lässt auf Flüchtlinge schießen. Wie am Wochenende bekannt geworden ist, haben türkische Grenzer unlängst neun Syrer beim Versuch, in die Türkei einzureisen, getötet.
Quelle: ANSA med
(by Rodolfo Calò) (ANSAmed) CAIRO, MARCH 7 – The migrant flux through Libya is undergoing some changes recently, most in terms of numbers and routes, especially due to the civil war in Syria. However the massive arrival of migrants in Italy can’t be explained by the rescues carried out by the Italian Navy-led operation Mare Nostrum.
So says a recent report by the Institute of International Affairs(Iai). The dossier recalls that from the beginning of 2000 the number of migrants who undertook to cross the Mediterranean on the route from Libya the annual average was generally under 40,000 but that in 2014 this skyrocketed up to 120,000 people landing in Sicily most of whom left from Libya.
Quelle: n-tv
18 Flüchtlinge ertrinken in der Ägäis
Der Nato-Einsatz in der Ägäis beginnt. Das deutsche Führungsschiff „Bonn“ bringt sich in Position, um Flüchtlingsboote an die Türkei zu melden. Gleichzeitig kommt es jedoch zu einem Unglück. Bessere Nachrichten kommen aus Griechenland.
Einen Tag vor dem EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise sind mindestens 18 Migranten bei einem Bootsunglück in der türkischen Ägäis ertrunken. Die Küstenwache habe 15 weitere Menschen vor der Küste des westtürkischen Bezirks Didim gerettet, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Zur ihrer Nationalität machte Anadolu keine Angaben.
