01. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für „Willkommenskultur der Griechen lässt nach“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: DW

Griechenland hat Flüchtlinge bisher mit offenen Armen empfangen. Doch die geschlossenen Grenzen machen dem Land zu schaffen und damit nimmt auch die Toleranz der Einheimischen ab. Omaira Gill berichtet aus Athen.

Über 50.000 Menschen sind derzeit in Griechenland gestrandet. Einen Monat nach dem umstrittenen EU-Türkei-Abkommen ist das Land zum Epizentrum geplatzter Träume und Zukunftsängste geworden. Neben der anhaltenden Wirtschaftskrise hat Griechenland jetzt eine weitere Herausforderung auf der Agenda: die langfristige Unterbringung der Flüchtlinge. Aus der Durchgangsstation ist ein Daueraufenthaltsort geworden.

Die Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei macht das Mittelmeerland zum Gatekeeper Europas. Eine Rolle, der es angesichts von Personalmangel und Organisationschaos kaum gerecht werden kann. Trotz der aggressiven Flüchtlingspolitik der Türkei und vieler EU-Länder hat sich Griechenland in der Vergangenheit für die Migranten stark gemacht – bis jetzt.

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30. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Frankreich: Institutioneller Rassismus und drohender „autoritärer Polizeistaat“ · Kategorien: Frankreich, Hintergrund, Lesetipps · Tags:

Quelle: NZZ

Die Gefahren des Front national

Die drohende Abschaffung der Freiheit in Frankreich

Kommentar von Andres Wysling

In einem Jahr wählt Frankreich einen neuen Präsidenten. Erstmals hat der Front national gute Erfolgschancen. Die Folge wäre ein autoritärer Polizeistaat, der Rückfall ins Ancien Régime.

Marine Le Pen wird Präsidentin Frankreichs, die extreme Rechte übernimmt die Macht – was bis vor kurzem ausgeschlossen schien, rückt zunehmend in den Bereich des Wahrscheinlichen. Es drohen die Aushebelung des Rechtsstaats, die Abschaffung der demokratischen Verfahren, die Einschränkung der Medien, in Summe die Abschaffung der Freiheit, denn das ist das eigentliche Programm des Front national. Im Übrigen verspricht der Front national einfache Lösungen für komplexe Probleme und gewinnt damit an Anhang. Terrorverdächtige sperrt man ein, oder man weist sie aus. Unerwünschte Einwanderer aus Nordafrika und Osteuropa schickt man nach Hause. Die Globalisierung der Wirtschaft stellt man durch Abschottung einfach ab. Dazu gibt es Wahlgeschenke, bis hin zu billigeren Bahntarifen. Die Wahlen finden in einem Jahr statt.

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30. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Italien: 84 Boat-people ertrunken – IOM · Kategorien: Alarm Phone, Italien, Libyen · Tags: ,

Mindestens 70 Bootsflüchtlinge sind am Freitagmorgen auf dem Weg von Libyen nach Italien nach einer weiteren Schiffskatastrophe ertrunken. Bei der italienischen Seenotleitstelle in Rom waren Signale eines Satellitentelephons eingegangen: die Schiffsbrüchigen wurden 7 Seemeilen vor Sabrata lokalisiert. Aus dieser Region fahren die meisten Boat-people aus Libyen Richtung Italien los. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass die Schiffe von EUNAVFOR und Frontex in den letzten Tagen aus dieser Region abgezogen worden waren. – Die römische Seenotleitstelle schickte ein italienisches Frachtschiff, das in der Region fuhr, zu den Schiffbrüchigen. 26 Personen konnte das Frachtschiff retten. Die Überlebenden berichten, dass ihr Schiff voll besetzt war, mit üblicherweise 100 Personen. Das Frachtschiff fand das halb untergegangene Schlauchboot. Am Freitagabend brach der Frachter nach vergeblicher weiterer Suche Richtung Italien auf.

Quelle: La Repubblica

Migranti, naufragio al largo Libia: si temono più di ottanta dispersi

Un mercantile italiano ha soccorso un gommone semiaffondato, salvando 26 persone. La guardia costiera allertata da una chiamata muta giunta in mattinata da un telefono satellitare localizzato più tardi quattro miglia al largo di Sabrata

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29. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen: EU-Flüchtlingsinternierungslager geplant · Kategorien: Europa, Italien, Libyen · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Geplanter Deal: EU erwägt Migrantengefängnisse in Libyen

Von Markus Becker und Matthias Gebauer

Im Sommer könnten Hunderttausende Migranten versuchen, von Nordafrika nach Europa zu kommen. Vertrauliche Dokumente zeigen, dass die EU darüber nachdenkt, sie schon in Libyen zu stoppen – ein entsprechender Deal wird vorbereitet.

In der EU gibt es Planungen, den befürchteten Zustrom von Migranten aus Nordafrika mit drastischen Maßnahmen zu verhindern. Ein internes EU-Dokument, das der Europäische Auswärtige Dienst (EEAS) kürzlich an die Mitgliedstaaten versandte, skizziert bereits einen Deal mit einer neuen libyschen Regierung, der die umstrittenen Absprachen mit der Türkei noch übertrifft. Das 17-seitige Papier liegt SPIEGEL ONLINE vor.

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28. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Libyen, Italien: Immer mehr tote Boat-people – Analyse · Kategorien: Hintergrund, Italien, Lesetipps, Libyen · Tags: , ,

Quelle: Open Migration

Sempre più migranti muoiono in mare sulla rotta verso l’Italia

Alessandro Lanni

500 scomparsi al largo della Libia. Dati in aumento dopo la fine dell’operazione Mare Nostrum. La via del Mediterraneo centrale è la più pericolosa: il 75% dei decessi nel 2015 nei viaggi verso il nostro paese.

La conferma alla fine è arrivata. Il 18 aprile sono morte centinaia di persone partite da Tobruk (Libia) nel naufragio di un’imbarcazione carica di migranti. Somale? Eritree? Sudanesi? 400? 500? Difficile dirlo. Sicuramente provavano a raggiungere l’Italia e l’Europa e sono morte in mare a 365 giorni esatti da un altro drammatico naufragio, nel quale morirono circa altri 900 migranti a largo delle coste siciliane.

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28. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Italy’s plan to combat Libyan migrant smugglers could mean chasing shadows“ · Kategorien: Europa, Libyen, Malta · Tags:

Quelle: The Guardian

Fears of a refugee wave through north Africa are based on thin evidence and deploying naval vessels may have little effect on dinghies already at sea

Though migration levels from Libya are no higher than they were last year, European governments are terrified that the closure of the refugee route from Turkey to Greece will lead to a fresh surge through the north African country towards Italy.

Over the past few days, these fears prompted western leaders to discuss a two-pronged response. First, Rome proposed the deportation of Italy-bound migrants back to war-torn Libya. Then Barack Obama agreed at a meeting with European allies to add US ships to ongoing anti-smuggling operations in international waters off the Libyan coast.

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28. April 2016 · Kommentare deaktiviert für „Athens under pressure: city races to clear port’s refugee camp before tourists arrive“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: The Guardian

The port of Piraeus and a disused airport are focal points for Athens’ difficulties in dealing with the ongoing refugee crisis. The city’s mayor admits it is paying heavily for flaws that should have been addressed long ago

Even now, two months and 20 days after her journey from Afghanistan began, Haliva Khaveri still thinks of Greece – the country across the sea, the coastline she had looked at longingly from Turkey – in terms of hope.

It’s what keeps the 17-year-old and her entire family planted in Piraeus, the port city six miles south of Athens. “We are staying here,” she says with conviction. “Me, my mother, my father, my three sisters, my brother – we are not moving. We are staying here, and then eventually we go to Germany or Holland.”

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26. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Ägypten: Verhaftungswelle Menschenrechtsgruppen · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

Quelle: La Repubblica

Regeni, arrestato in Egitto consulente della famiglia: „Liberatelo“

Ahmed Abdallah è presidente del consiglio d’amministrazione della Commissione egiziana per i diritti e le libertà, ong che offre consulenza ai legali del ricercatore torturato e ucciso al Cairo. L’accusa è promozione del terrorrismo.

ROMA – La famiglia Regeni si dice „angosciata“ per l’arresto in Egitto „del dottor Ahmed Abdallah, presidente del consiglio d’amministrazione della Commissione egiziana per i diritti e le libertà (Ecrf), ong che sta offrendo attività di consulenza per i nostri legali“. L’uomo è stato arrestato ieri come anticipato da Repubblica.

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26. April 2016 · Kommentare deaktiviert für NATO soll im Sommer Boat-people mit Schiffsblockade aufhalten · Kategorien: Europa, Libyen · Tags: ,

The liberal Newspaper of Malta, The Malta Independent, writes today about ideas and plans to blockade the Libyan coast with forces of the Eastern Mediterranean NATO and EMF joint-operation „Operation Active Endeavor“.

Quelle: The Independent

NATO to blockade Libyan coast this summer to stop central Mediterranean migrant flows

NATO is planning a naval blockade of the Libyan coat this summer to close off the central Mediterranean migration route, as the numbers of migrants using the route, which features Malta as a central point, are expected to surge.

The military alliance is reportedly just three months away from launching the mission, according to Italian Defence Minister Roberta Pinotti, who revealed the plans as the leaders of the US, Britain, France, Germany and Italy met in Hanover, Germany yesterday.

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25. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsroute ab Alexandria: Überfahrt auf Pump · Kategorien: Ägypten, Mittelmeer

Quelle: Deutschlandfunk

In dieser Woche sind schon wieder Schiffe mit Flüchtlingen auf ihrem Weg nach Italien gesunken. Die neue Tragödie im Mittelmeer zeigt, dass andere Flüchtlingsrouten weiter genutzt werden, trotz der Blockade der Balkanroute. In der Hafenstadt Alexandria, das wie eine Art „Klein-Damaskus“ wirkt, beginnt die ägyptische Route.

Von Sabine Rossi

Der Stadtteil „Sechster Oktober“ in der nordägyptischen Stadt Alexandria könnte auch „Klein-Damaskus“ heißen. Hier leben viele Menschen aus Syrien. In den Geschäften gibt es syrisches Gebäck, syrische Schawarma, syrische Falafel.

Abu Nimr hat vor einem Jahr seine Frau und zwei Töchter über das Mittelmeer geschickt. Ihr Boot nahm von Ägypten aus Kurs auf Italien, just zu der Zeit, als im Kanal von Sizilien ein völlig überfülltes Schiff sank – eines der schlimmsten Bootsunglücke im Mittelmeer. Im Fernsehen sah Abu Nimr die Berichte und hörte von den hunderten Toten und Vermissten.

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