Quelle: DW
Während auf den Ägäis-Inseln kaum noch Flüchtlinge ankommen, eskaliert die Lage auf dem griechischen Festland: Bei Idomeni werden Straßen und Gleise blockiert, in Thessaloniki wurde ein Protestcamp errichtet.
Seit Wochen harren etwa 13.000 Flüchtlinge im provisorischen Lager Idomeni aus, oft in Kälte, Regen und Schlamm. Wut und Verzweiflung an der von Mazedonien abgeschotteten Grenze wachsen. „Ich fürchte, es könnte zu einer Explosion kommen“, sagte die Sprecherin des griechischen Roten Kreuzes aus Idomeni, Despoina Filippidaki, der Deutschen Presse-Agentur. „Einige Migranten – überwiegend junge Leute – blockieren Straßen und wir können unsere humanitäre Hilfe nur unter schwierigsten Bedingungen verteilen“, klagte sie.