26. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Feuer in EU-Hotspot Moria auf Lesbos: Ärzte ohne Grenzen kritisiert unmenschliche Bedingungen im Lager · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Ärzte ohne Grenzen | 25.11.2016

In der Nacht auf Freitag ist im EU-Hotspot Moria auf der griechischen Insel Lesbos gegen 23:30 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Ein Team von Ärzte ohne Grenzen kam kurz danach in Moria an, als bereits ein Krankenwagen und Ersthelfer die Verletzten versorgten. Das Team von Ärzte ohne Grenzen leistete Erste Hilfe und verteilte vor dem Lager Decken und warme Kleidung an die Menschen, die vor dem Brand geflohen waren.

Zwei Menschen starben, mehrere Personen wurden verletzt, darunter eine Frau und ein Kind. Das Feuer war in den Zelten ausgebrochen, in denen die Asylsuchenden untergebracht sind, für die in den überfüllten Containern kein Platz mehr ist. Mediziner und Logistiker von Ärzte ohne Grenzen befinden sich derzeit vor Ort und arbeiten mit anderen humanitären Organisationen zusammen, um sich einen Überblick zu verschaffen und um festzustellen, wie den Menschen geholfen werden kann.

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26. November 2016 · Kommentare deaktiviert für 21 Inmigrantes rescatados de dos pateras en aguas de Tarifa · Kategorien: Mittelmeer, Mittelmeerroute, Spanien · Tags:

Quelle: Público | 24.11.2016

Salvamento Marítimo los ha rescatado tras localizar una patera con once inmigrantes y posteriormente una segunda embarcación con otros diez.

CÁDIZ.- Salvamento Marítimo ha rescatado hoy a un total de 21 inmigrantes en aguas de Tarifa (Cádiz), tras localizar una patera con once inmigrantes y posteriormente una segunda embarcación con otros diez.

Fuentes de Salvamento Marítimo han señalado a Efe que los tripulantes de esta segunda embarcación ha sido rescatados por la Salvamar Alkaid, que los ha trasladado al Puerto de Tarifa , al que han llegado a mediodía.

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25. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Erdoğan droht EU mit Grenzöffnung – Berlin reagiert sofort · Kategorien: Deutschland, Europa, Türkei

Quelle: Süddeutsche Zeitung | 25.11.2016

  • Der türkische Präsident Erdoğan hat der Europäischen Union mit der Öffnung der Grenzen für Flüchtlinge und einer Aufkündigung des Flüchtlingspakts gedroht.
  • Damit reagiert Erdoğan auf die nicht bindende Empfehlung des Europäischen Parlaments, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei auszusetzen.
  • Die Bundesregierung reagierte: „Drohungen auf beiden Seiten helfen da jetzt nicht weiter“, sagte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer.

Nach der Empfehlung des Europäischen Parlaments zum Einfrieren der Beitrittsgespräche hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan gedroht, die Landesgrenzen für Flüchtlinge zu öffnen. Wenn die EU noch weiter gehe, werde er Flüchtlinge nach Europa lassen, sagte Erdoğan bei einer Rede vor einer Frauenorganisation in Istanbul.

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25. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Gewaltsamer Protest in Flüchtlingslagern · Kategorien: Bulgarien, Europa, Griechenland

Quelle: Zeit Online | 25.11.16

In Griechenland und Bulgarien kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen in Flüchtlingslagern. Auf Lesbos waren zuvor zwei Flüchtlinge durch einen Brand getötet worden.

In Flüchtlingslagern in Griechenland und Bulgarien haben sich Bewohner gewaltsame Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften geliefert. Im Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos setzten aufgebrachte Flüchtlinge Unterkünfte in Brand, nachdem bei einer Gasexplosion zwei Menschen getötet worden waren. Im bulgarischen Lager Harmanli nahm die Polizei etwa 400 Flüchtlinge fest, die sich stundenlange Kämpfe mit der Polizei geliefert hatten.

Bulgariens Ministerpräsident Bojko Borissow sprach nach einem Besuch in dem Lager in der Nacht zu Freitag von 24 verletzten Polizisten und zwei verletzten Migranten. Von den etwa 400 Festgenommenen würden sechs als „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ eingestuft, sagte der Regierungschef dem Rundfunksender BNR. Die Polizei habe die Lage in der Nacht aber unter Kontrolle gebracht.

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24. November 2016 · Kommentare deaktiviert für A la frontière italienne, ceux qui aident les réfugiés sont harcelés et à bout · Kategorien: Frankreich, Italien · Tags:

Quelle: Mediapart | 23.11.2016

Par Louise Fessard

De notre envoyée spéciale.– Dans la vallée de la Roya, proche de la frontière italienne, certains habitants ont pris l’habitude de toujours avoir un peu de nourriture dans leur voiture. Pour aider, au cas où ils croiseraient sur la route des migrants affamés après une nuit de marche depuis Vintimille (Italie). Depuis la fermeture de la route des Balkans, en février 2016, cette vallée des Alpes-Maritimes se retrouve à l’avant-poste du flux migratoire. Chaque mois des centaines de migrants y passent, pour la plupart érythréens et soudanais. « Ils arrivent dans la nuit en tongs, les pieds ensanglantés, transis de froid », explique Richard, 61 ans, fresquiste à Saorge, un village perché dans la vallée.

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24. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Arbeitsemigranten aus Ägypten: Klein-Italien im Nildelta“ · Kategorien: Ägypten · Tags:

Quelle: taz | 24.11.2016

Junge Männer aus Mit Gabr gehen nach Europa, um dort auf Baustellen zu arbeiten. Bei ihrer Rückkehr winkt eine gesicherte Existenz.

Karim El-Gawhary

MIT GABR taz | Warum das Dorf Mit Gabr im östlichen Nildelta im Volksmund „Klein-Italien“ genannt wird, erschließt sich nicht sofort. Alles wirkt ziemlich ägyptisch. Die Kinder spielen auf den staubigen engen Gassen, durch die sich wenige Autos und Eselskarren zwängen. In den Feldern rund um den Ort wird die Reisernte eingefahren. Dazu spannt einer der Bauern den Keilriemen an seinem klapperigen Traktor ein, um am anderen Ende des Riemens eine ebenso altertümliche, laut dröhnende Dreschmaschine in Bewegung zu bringen.

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24. November 2016 · Kommentare deaktiviert für ‚Ours are the hands and faces of slavery‘: the exploitation of migrants in Sicily · Kategorien: Italien · Tags:

Quelle: The Guardian | 24.11.2016

African migrants living in squalid tent camps are being paid derisory wages while turning huge profits for gang masters in the olive groves of western Sicily

You can smell the camp before you see it. The stench of rank sewage cuts through the crisp morning air in this quiet corner of western Sicily. From a distance it looks like an open-air dump, festering amid the olive groves. Men emerge from flimsy tents pitched amid piles of rubbish and ramshackle huts made of cardboard and plastic sheets.

This makeshift and filthy encampment is home to 1,200 people. All African refugees and migrants, they are desperately competing for the opportunity to work long hours in the fields as illegal agricultural workers for paltry, exploitative wages. It is autumn in Sicily. There is olive oil to be made.

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24. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „56 percent of migrants in Libya not heading for Europe: IOM“ · Kategorien: Libyen · Tags:

Quelle: Libya Herald | 22.11.2016

Most migrants in Libya want to remain in the country and do not intend to head for Europe. The revelation came in the International Organization for Migration’s (IOM) latest Libya Displacement Tracking Matrix Flow Monitoring Analytical report.

By Sami Zaptia

iom

Libya remains the main country of intended destination for 56 percent of all 1,946 migrants surveyed, with 17 percent destined for Italy, 7 percent to Germany and 5 percent to France, the report says.

The report says 81 to 83 percent of migrants from Egypt, Chad and Sudan surveyed intended to stay in Libya. Only 16 percent of Nigerian migrants intended to stay in Libya while 43 percent intended to travel to Italy, 12 percent to Italy, 12 percent to Germany and the remaining 29 percent to a variety of other countries.

The demographic age of migrants surveyed were in their twenties, averaging 29 and 98 percent were male. Most were from the countries bordering Libya: Niger, Egypt and Sudan. Nigerians were the fourth most represented group making up 10 percent of those surveyed.

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24. November 2016 · Kommentare deaktiviert für ‚Com’è profondo il mare‘, webserie verticale: come ristabilire un criterio di verità attraverso il video · Kategorien: Mittelmeer, Video

Quelle: La Repubblica | 22.11.2016

L’iniziativa di Repubblica: esperimenti per aiutarci a comprendere, a ricordare, a sedimentare. Ci obbligano a pensare. E non solo a reagire a caldo. La sfida è semplice: raccontare utilizzando gli smartphone, demistificare con la stessa piattaforma sulla quale vola la disinformazione digitale

di Massimo Russo

Primo episodio – Il dramma
Secondo episodio – Il naufragio
Terzo episodio – Cibo per pesci
Quarto episodio – Rifiuti umani

La visione è in soggettiva, la barca affonda, la camera finisce sott’acqua. Le richieste disperate di aiuto, nel mare in burrasca, le conversazioni intercettate tra gli scafisti che si accordano su come negare la tragedia ai familiari, i corpi nel relitto e sulla spiaggia.

Nell’epoca della post-verità (copyright Christian Salmon), „Com’è profondo il mare“, la webserie in cinque puntate per gli smartphone che da lunedì sarà online in esclusiva su Repubblica.it, risponde a un bisogno: ristabilire un criterio di realtà, farlo attraverso il video – il linguaggio del nostro tempo – e con gli occhi di chi di solito non ha voce.

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24. November 2016 · Kommentare deaktiviert für „Sie haben Molotow-Cocktails auf uns geworfen“ · Kategorien: Griechenland, Video

Quelle: Spiegel Online | 24.11.2016

Die Lage auf der Insel Chios ist angespannt: Zuerst randalierten Migranten, dann warfen Rechtsextreme Molotow-Cocktails auf das Flüchtlingslager. Ahmad, ein syrischer Flüchtling, schildert seine Sicht.