20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingspolitik, quo vadis?“ · Kategorien: Europa, Italien, Libyen · Tags:

Wiener Zeitung | 20.02.2017

  • Innenminister aus Europa und Nordafrika beraten bei Flüchtlingsgipfel in Rom.
  • Libyen fordert 800 Millionen Euro zur Umsetzung des Abkommens mit Italien.

Rom. 800 Millionen Euro verlangt Libyen zur Umsetzung eines Abkommens mit Italien, um Flüchtlinge von der Überquerung des Mittelmeers abzuhalten: Beim Treffen der europäischen und nordafrikanischen Länder am Montag in Rom stellte die libysche Regierung unter Ministerpräsident Fayez Serraj konkrete Forderungen, um die Migration zu stoppen.

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20. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Mehrere Tausend Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet“ · Kategorien: Italien, Libyen, Mittelmeer · Tags: ,

Der Tagesspiegel | 20.03.2017

Beim derzeit günstigen Wetter versuchen wieder mehr Menschen die Flucht per Boot nach Europa. Binnen 24 Stunden brachten Retter mehr als 3000 Flüchtlinge in Sicherheit.

Mehr als 3000 Flüchtlinge sind innerhalb von 24 Stunden aus dem Mittelmeer vor der libyschen Küste gerettet worden. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa von Sonntag wurden 3315 Menschen bei 25 verschiedenen Operationen geborgen.

Allein die Seenotretter der deutsch-französisch-italienischen Initiative SOS Mediterranee retteten fast 1000 Migranten, darunter fast 200 Kinder und Jugendliche, von neun Booten, wie es auf ihrer Webseite hieß. Die Menschen sollen nach Italien gebracht werden.

Grund für die vielen Überfahrten soll das derzeit günstige Wetter sein. In diesem Jahr sind in Italien bereits rund 16.000 Migranten angekommen, mindestens 520 starben seit Jahresbeginn im Mittelmeer. Diesen Montag treffen sich in Rom die Innenminister europäischer Länder, darunter auch aus Deutschland, und Vertreter nordafrikanischer Staaten, um über die Flüchtlingskrise zu beraten. (dpa)

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19. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Folgorato sul tetto del treno per la Svizzera, 20 giorni fa rimase ucciso un migrante“ · Kategorien: Italien, Schweiz · Tags:

La Repubblica | 18.03.2017

L’uomo è gravissimo. Potrebbe trattarsi di un episodio analogo, ma la polizia cantonale per il momento non diffonde i dettagli. A Como associazioni italiane e svizzere per ricordare il giovane che ha perso la vita a fine febbraio. Era partito da Milano

di DAVIDE CANTONI

Un nuovo tragico episodio sul tetto di un treno partito dall’Italia in direzion Svizzera. Le notizie al momento sono ancora pochissime ma secondo quanto ricostruito finora dalla polizia cantonale un uomo nel pomeriggio, intorno alle 17 all’altezza della stazione di Chiasso, è rimasto folgorato dalla scarica sprigionatasi dalla linea di contatto tra ferrovia e convoglio. L’incidente è avvenuto „per motivi e modalità che l’inchiesta dovrà stabilire“, spiegano gli agenti. Sul posto anche i pompieri di Chiasso e Mendrisio oltre all’equipe medica che dopo aver soccorso l’uomo lo ha trasportato a Lugano, è gravissimo. Sono in corso accertamenti per stabilire l’identità della vittima.

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19. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Italia: I migranti seviziati in Libia: «È lui il nostro aguzzino» · Kategorien: Italien, Libyen

Il Manifesto | 19.03.2017

Ghanese arrestato. Le testimonianze agghiaccianti raccolte dalla polizia di cinque africani scampati alle torture. E a Lampedusa è quasi linciaggio

ALFREDO MARSALA

Una delle torture peggiori si consumava dentro una stanza squallida in diretta al telefono: padri, madri e mogli costretti ad ascoltare le grida di dolore dei propri cari mentre supplicavano di mandare i soldi ai trafficanti di uomini che intanto colpivano la vittima, facendola urlare fino allo sfinimento, lasciando segni indelebili nel corpo e soprattutto nell’anima. «Ogni volta che dovevo telefonare a casa, lui mi legava e mi faceva sdraiare per terra con i piedi in sospensione e cosi, immobilizzato, mi colpiva ripetutamente e violentemente con un tubo di gomma in tutte le parti del corpo e in special modo nelle piante dei piedi tanto da rendermi poi impossibile camminare».

A raccontare l’orrore delle sevizie all’interno dei campi di prigionia in Libia dove i migranti rimangono per mesi in attesa di salire nei barconi in partenza nel canale di Sicilia sono cinque africani, le cui testimonianze hanno consentito agli agenti della squadra mobile di Agrigento di arrestare un ghanese di vent’anni, Eric Ackom Sam, accusato di associazione per delinquere finalizzata alla tratta, sequestro di persona, violenza sessuale, omicidio aggravato e favoreggiamento dell’immigrazione clandestina.

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18. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Greetings from the Frontex office in Catania, Sicily · Kategorien: Italien · Tags: ,

In context of the action day of 18M we visited the Frontex office in Catania this morning.

Here you also find Europol, EASO und Eunavfor Med, together they build the „European Union Regional Task Force (EURTF)“.

Their office is completely unremarkable – or to tell the truth, hidden – you find the address rarely in the internet and no nametag or else indicates who is working behind the curtains. That’s why we wanted to publish the address of the Frontex office, to make it more known also to other visitors.

You find the office at: Via Transito 74, 95121 Catania (N 37° 30′ 1.332“, E 15° 5′ 0.059“)

16. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Attività Sar nel Mediterraneo Centrale connesse al Fenomeno Migratorio · Kategorien: Italien, Libyen · Tags:

Jahresbericht 2016

Centro Nazionale di Coordinamento
del soccorso in mare
(Maritime Rescue Coordination Centre Roma)

Attività Sar

nel Mediterraneo Centrale
connesse al Fenomeno Migratorio

14. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Russland versucht ein alternatives Projekt“ · Kategorien: Italien, Libyen

Telepolis | 13.03.2017

Italien wird vorgeworfen, dass es eine Regierung unterstützt, die mit al-Qaida im Bunde steht

Thomas Pany

Schaut man sich einen Artikel der Zeit von 2008 an, so war Libyen anscheinend einmal eine „junge Braut“, die von europäischen Konzernen umworben wurde. Der damalige EU-Energiekommissar Andris Piebalgs erhoffte sich von der „ernst zu nehmenden Alternative für die Förderung von Öl, Gas und erneuerbaren Energien“, dass sie einmal die Energieabhängigkeit Europas von Russland vermindern könne.

Seither hat sich viel verändert. Gegenwärtig ist Libyen für die EU keine „junge Braut mit großer Mitgift“ und auch keine „Schatzkammer“ mehr, sondern vor allem eine Bedrohung für die Außengrenzen. 90 Prozent der 180.000 Flüchtlinge und Migranten, die im letzten Jahr über das Mittelmeer Europa erreichten, legten von Libyens Küsten ab, berichtete die Tagesschau Anfang Februar 2017. Ungarns Premier Orbán ist der Überzeugung, dass „Hunderte Millionen Afrikaner“auf ihre Gelegenheit warten.

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13. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Nächster Halt Ungewissheit“ · Kategorien: Frankreich, Italien · Tags:

Jungle World | o9.03.2017

In Ventimiglia an der französisch-italienischen Grenze warten viele Flüchtlinge und Migranten auf eine Möglichkeit, nach Frankreich oder in ein anderes EU-Land weiterzureisen. Die französische Polizei greift sie regelmäßig auf, wenn sie die Grenze passieren, und schiebt sie zurück nach Italien. Flüchtlingshelfer werden kriminalisiert.

VON LUKAS LATZ

Jimmie* sitzt erschöpft auf einem Platz in Ventimiglia. Er hat den ganzen Tag nichts gegessen. In der Nacht hat er über die Autobahn die italienisch-französische Grenze überquert. Der Seitenstreifen dieser Strecke ist an vielen Stellen sehr schmal und sie führt über tiefe Felsenschluchten. In Frankreich angekommen, nahm er einen Bus nach Nizza. Noch am selben Morgen wurde er am Hauptbahnhof festgenommen und an den Grenzübergang Ponte San Luigi vor der Stadt Menton gebracht. Die ita­lienischen Soldaten am Zoll forderten ihn auf, zu Fuß nach Ventimiglia zurückzugehen. Bis dorthin, der ersten Stadt hinter der Grenze, in der es ein Minimum an Infrastruktur für Migranten gibt, sind es neun Kilometer. »Das war das vierte Mal, dass ich es versucht habe. Dreimal wurde ich am Hauptbahnhof in Nizza festgenommen, einmal habe ich versucht, mit dem Zug zu fahren und wurde am Bahnhof Menton-Garavan von der französischen Polizei aus dem Zug geholt. Es ist immer sehr anstrengend, die Grenze zu überqueren. Bevor wir es wieder versuchen, müssen wir uns drei oder vier Tage hier ausruhen«, sagt Jimmie auf dem Weg zu einem abgelegenen Parkplatz.

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12. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Italy protests: Anti-EU leader’s visit sparks violence in Naples“ · Kategorien: Italien · Tags: , ,

BBC | 11.03.2017

Italian police have clashed with protesters in Naples amid a visit by the leader of the anti-immigrant Northern League party.

Riot police fired tear gas and used water cannon against masked groups armed with Molotov cocktails, local media report.

The protesters were marching through the southern city in opposition to the Northern League’s anti-EU policies.

The party, led by Matteo Salvini, is looking to gain support in the region.

The demonstrations in the city were largely peaceful, but violence broke out after a small group of individuals with their faces covered threw bottles and other objects at police.

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12. März 2017 · Kommentare deaktiviert für „Raped, beaten, exploited: the 21st-century slavery propping up Sicilian farming“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

The Guardian | 12.03.2017

Thousands of female Romanian farm workers are suffering horrendous abuse

Lorenzo Tondo and Annie Kelly

very night for almost three years, Nicoleta Bolos lay awake at night on a dirty mattress in an outhouse in Sicily’s Ragusa province, waiting for the sound of footsteps outside the door. As the hours passed, she braced herself for the door to creak open, for the metallic clunk of a gun being placed on the table by her head and the weight of her employer thudding down on the dirty grey mattress beside her.

The only thing that she feared more than the sound of the farmer’s step outside her door was the threat of losing her job. So she endured night after night of rape and beatings while her husband drank himself into a stupor outside.

“The first time, it was my husband who said I had to do this. That the owner of the greenhouse where we had been given work wanted to sleep with me and if we refused he wouldn’t pay us and would send us off his land,” she says.

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