08. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Mindestens 35 Flüchtlinge vor türkischer Küste ertrunken“ · Kategorien: Griechenland, Mittelmeer, Türkei · Tags:

Quelle: Zeit Online

Die Flüchtlinge sind Medienberichten zufolge bei zwei Bootsunglücken vor der türkischen Küste gestorben. Ihr Ziel war offenbar die griechische Insel Lesbos.

Bei dem Untergang zweier Flüchtlingsboote sind in der türkischen Ägäis mindestens 35 Menschen ertrunken, darunter auch mehrere Kinder. Vier Migranten seien gerettet worden, berichtete die Nachrichtenagentur DHA. Ein Boot sei von der Küste des westtürkischen Bezirks Edremit aus gestartet, das zweite weiter südlich vom Bezirk Dikili bei Izmir. Ziel sei die nur wenige Kilometer entfernt liegende griechischen Insel Lesbos gewesen. Zur Nationalität der Flüchtlinge machte DHA keine Angaben.

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08. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland will keine Flüchtlingsboote versenken“ · Kategorien: Griechenland, Mazedonien · Tags: , ,

Quelle: NZZ

Griechenland lehnt die Versenkung von Flüchtlingsbooten als Verletzung des internationalen Rechts ab. Athen reagierte damit auf Druck aus Österreich, der Slowakei und Ungarn.

(dpa) Man versuche die Seegrenze zur Türkei gemeinsam mit der europäischen Grenzagentur Frontex zu kontrollieren, teilte das griechische Aussenministerium in Athen am Montag mit. Gewaltsame Methoden zum Stopp des Flüchtlingsstroms gebe es nicht. Dies werde der stellvertretende Aussenminister Nikos Xydakis in Österreich, der Slowakei und Ungarn erklären. Noch am Montag sollte Xydakis in Wien eintreffen.

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08. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingshotspot in Griechenland: Bürgermeister von Kos warnt vor gewalttätigen Protesten“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Auf Druck der EU wird auf der griechischen Insel Kos ein Registrierzentrum für Flüchtlinge gebaut. Erste Randale gab es bereits. Nun wendet sich der Bürgermeister mit einem Appell an die Regierung in Athen.

Der Bürgermeister von Kos hat an die Regierung in Athen appelliert, auf die Einrichtung eines sogenannten Hotspots zur Registrierung von Flüchtlingen auf der griechischen Insel zu verzichten. Andernfalls fürchte er gewalttätige Proteste der Bewohner, schrieb Giorgos Kiritsis in einem Brief an Ministerpräsident Alexis Tsipras. Die amtliche Nachrichtenagentur ANA veröffentlichte das Schreiben.

Am Freitag war es bereits zu Auseinandersetzungen zwischen Einwohnern und der Polizei in der Nähe des Geländes gekommen, auf dem das Registrierzentrum gebaut wird. Drei Menschen wurden dabei verletzt.

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07. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Das Durchwinken soll ein Ende haben“ · Kategorien: Balkanroute, Europa, Griechenland, Mazedonien, Türkei · Tags:

Quelle: FAZ

Auf der Balkanroute sollen die Migranten bald an der Grenze zu Mazedonien gestoppt werden, auch Bürgerkriegsflüchtlinge. Damit zudem die Umverteilung der Flüchtlinge gelingt, will die EU-Kommission „Blaue Briefe“ verschicken.

von Thomas Gutschker

Auf der Balkan-Route nähert sich das Durchwinken von Migranten nach Deutschland seinem Ende. Gemäß Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zeichnet sich ab, dass die Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien in den nächsten Wochen weitgehend geschlossen wird – auch für Bürgerkriegsflüchtlinge. Offen erscheint momentan nur, ob die Griechen oder die Mazedonier dafür sorgen. Mazedonien wird zunehmend von Staaten bei der Grenzsicherung unterstützt, die den Flüchtlingsstrom stoppen wollen. Die EU-Kommission will hingegen, dass Griechenland selbst Migranten aufhält – und die Last dann mit den anderen Mitgliedstaaten teilt.

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07. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Neue Uno-Zahlen: In Griechenland kommen weiter Zehntausende Flüchtlinge an“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Mazedonien, Türkei · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Fast 70.000 Migranten sind seit Anfang Januar über die Türkei nach Griechenland gekommen – das meldet das Uno-Flüchtlingshilfswerk. Vor der Grenze nach Mazedonien harren trotz Kälte weiter Tausende Menschen aus.

Am Montag wird Angela Merkel in der Türkei erwartet – die Bundeskanzlerin setzt darauf, dass Ankara wie im November versprochen seine Grenzen besser schützt. Die EU hat der Türkei im Gegenzug mindestens drei Milliarden Euro für die Versorgung der Flüchtlinge im Land zugesagt.

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07. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise: Österreich erwägt Militärmission auf dem Balkan“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Kroatien, Mazedonien, Österreich, Serbien, Slowenien · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Die österreichische Regierung will die Balkanroute für Flüchtlinge abriegeln – und dafür notfalls auch das Bundesheer nach Mazedonien oder Serbien schicken.

Aus Amsterdam berichtet Markus Becker

Geht es um Flüchtlinge, ist Österreichs Außenminister Sebastian Kurz ein Freund markiger Worte. Griechenland müsse seine Grenze zur Türkei endlich besser absichern. „Wenn nicht, werden wir andere Wege finden“, sagte Kurz am Freitag bei einem Treffen der EU-Außen- und Verteidigungsminister in Amsterdam. Wie diese Wege aussehen, erklärte Kurz auch: Es gebe eine starke Bereitschaft in Mazedonien und anderen Staaten, „den Zustrom zu reduzieren, zu drosseln oder vielleicht sogar zu stoppen.“

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07. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Griechenland: Krise, Flüchtlinge und Umbau Europas · Kategorien: Europa, Griechenland, Hintergrund, Lesetipps

Quelle: Griechenlandsolidarität

Hellas-Solidarität-Bochum, 06.02.2016.

Die globale Banken- und Eurokrise trägt nicht nur zur ökonomischen und sozialen Spaltung der Europäischen Union in verschiedene Wohlstandszonen, bzw. „Normalitätsklassen“1 bei, sondern sie bietet auch das legitimatorische bzw. tatsächliche Instrument zur Neuzusammensetzung der Bevölkerungen nach ökonomischen Verwertbarkeitskriterien, die diese Zonen auf lange Sicht etablieren und sichern2. Ziel ist die Generierung einer möglichst hochwertigen demographischen Struktur der Bevölkerungen, bestehend aus einem idealen Mix von – angesichts der prognostizierten negativen Entwicklung der EU-Bevölkerung3 möglichst jungen – prekarisierten Tagelöhnern einerseits und hochqualifizierten Führungskräften andererseits. Denn „dem ersten Anschein zum Trotz ist die Entwicklung eines europäischen Grenzregimes kein einseitiger Prozess starrer Exklusion. Es handelt sich vielmehr um einen Prozess der stufenweisen Inklusion, welcher der schrittweisen Einbeziehung – und Unterordnung – der notwendigen ausländischen Arbeitskräfte dient.“4 Nach Prognosen der EU fehlen bis 2050 rund 50 Millionen junge Menschen im erwerbsfähigen Alter, die EU-weit „importiert“ werden müssen. Es ist naheliegend, dass der Kampf um die Menschen unter neoliberalen Vorzeichen die Hierarchisierung der MigrantInnen und Flüchtenden einkalkuliert und die neu entstehenden Bevölkerungen in Konkurrenz zueinander setzt.

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07. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Greek military to oversee response to refugee crisis“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

Quelle: Ekathimerini

Defense Minister Panos Kammenos on Tuesday heralded the creation of a central body to oversee and improve Greece’s response to the migration and refugee crisis and ensure the country safeguards its position in the Schengen passport-free area, noting that the new body will be led by a senior military official.

Greece’s military is to have the oversight of the “Central Coordinating Body for the Management of Migration” until the Migration Ministry and the Hellenic Police gain the necessary know-how and experience to tackle the problem independently, Kammenos indicated at Tuesday’s press conference.

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06. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „De Maizière: Flüchtlinge rascher in Türkei abschieben“ · Kategorien: Griechenland, Mittelmeer, Türkei · Tags:

Quelle: DW

In Athen hat Bundesinnenminister de Maizière dafür plädiert, sämtliche Flüchtlinge zu registrieren und ihre Zahl zu reduzieren. Das bedeute auch, nicht schutzbedürftige Menschen in die Türkei zurückzuschicken.

Die Rückkehr derjenigen, die keinen Flüchtlingsschutz bräuchten, aus Griechenland müsse intensiviert werden, unterstrich Bundesinnenminister Thomas de Maizière bei einem Treffen mit seinem griechischen Kollegen Panayotis Kouroublis in Athen. Überdies müsse die Zusammenarbeit mit der Türkei beim Grenzschutz und im Kampf gegen Schlepper verbessert werden. An dem Treffen nahm auch der französische Innenminister Bernard Cazeneuve teil.

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06. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für “Wir werden getötet und unsere Organe werden verkauft!” · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: Zeit Online

Am Rande der Europastraße E75, auf der griechischen Seite, kurz vor dem Grenzübergang Idomeni nach Mazedonien, steht ein mehrstöckiges Gebäude, das schon seit vielen Jahren leer steht. Die Fensterhöhlen sind schwarz, die Balkone zerbrochen, die Wände mit Löchern übersät, vor dem, was einmal der Haupteingang gewesen sein muss, wuchert dichtes Strauchwerk. Das Gebäude war gewiss mal ein Hotel, in dem Reisende übernachten konnten, bevor sie ihre Fahrt fortsetzten. Wenn sie nach Norden fuhren, ging es über Jugoslawien nach Westeuropa. Ja, sehr wahrscheinlich existierte Jugoslawien noch, als das Hotel in Betrieb war.

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