BRÜSSEL/BERLIN
Der CEPS-Think-Tank veröffentlicht zwei Studien zur Mittelmeer-Politik der EU. Themen sind der massenhafte Tod von Boat-people und die EU-Antwort auf die Arabellion. Bei der Bestandsaufnahme zu beiden Themen zeigen sich die Autoren von dem Scherbenhaufen beeindruckt, den die EU hinterlässt. Denken und Empfehlungen der Studien verbleiben auf traditionellen zwischenstaatlichen und juristischen Ebenen stecken und hinterlassen einen pessimistischen Gesamteindruck.
English: [Deutsch unten]
Stop racist police control – Control Police!
Final manifestation-rally of the Break Isolation Refugee Summer Camp
2nd September, 13 o’clock Mainstation Erfurt
http://thevoiceforum.org/node/2705
Short chronicle of repression
24.8. A police helicopter orbits the camp with pictures taken from the
opened side door.
28.8. The Federal police collected the documents of two activist in the
Train between Muhlhausen-Erfurt. At their exit from the Train, the were
further held by the Police with their datas investigated and noted with
threats of consequences in case they had violated the residentia
obligation.
Am 03.09.2012 werden 195 Flüchtlinge aus dem Lager Choucha (Tunesien) im Rahmen des UNHCR-Resettlement-Programms nach Deutschland ausgeflogen. 6 weitere Flüchtlinge werden aus medizinischen Gründen mit aufgenommen. Sie alle hatten 18 Monate in dem Wüstenlager ausharren müssen. Der Dänische Flüchtlingsrat hatte in Vorbereitung Deutschkurse organisiert, die IOM kulturelle Orientierungskurse. Das gab der UNHCR am 31.08.2012 bekannt. Derzeit sind noch 2.211 Flüchtlinge in dem Lager. 1.320 von ihnen warten auf den Abflug per Resettlement-Programm. 635 warten auf eine Resettlement-Entscheidung. Für die übrigen 250 Flüchtlinge sollte eine „lokale Lösung“ gefunden werden, so der UNHCR.
http://www.tap.info.tn/fr/fr/component/content/article/47/31949.html
Um die Residenzpflicht abzuschaffen,
Um die Abschiebungen zu stoppen,
Um die Flüchtlingslager zu schließen,
Um für uns Flüchtlinge in Deutschland bessere Lebensbedingungen in Würde und Menschlichkeit zu erzielen,
nehmen wir, die protestierenden Flüchtlinge, es auf uns und werden am 08.09.12 einen 600km langen Weg von Würzburg zu Fuß nach Berlin antreten. Dort werden wir demonstrieren und unsere Forderungen anbringen bis sie erfüllt sind. Um dieses Vorhaben zu verwirklichen sind wir auf Ihre Solidarität und Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen.Bitte spenden Sie! Jeder Betrag ist willkommen, ob 10, 20, 50 Euro oder noch mehr.
Bitte helfen Sie uns, diesen Spendenaufruf zu verbreiten!
Sprechen Sie Freunde, Familie und Nachbarn auf unseren Marsch an. Gerne auch via Facebook,Twitter und anderen Netzwerke.
Verfolgen Sie unseren Protestmarsch auf unserer Homepage:
www.refugeetentaction.net
Ihre Spende ist steuerlich absetzbar! Sie erhalten auf Wunsch eine Spendenquittung. Bei Spenden bis 200 Euro reicht der Kontoauszug als Nachweis.
Bankverbindung
Förderverein Karawane e.V.
GLS Gemeinschaftsbank eG
Stichwort: Protestmarsch Berlin
Kontonummer: 4030780800
Bankleitzahl: 43060967
IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS
Liebe Freundinnen und Freunde!
Im neuen Newsletter der antirassistischen Bewegung für September wollen wir zuallererst zur Solidarität mit dem anstehenden Protestmarsch der Flüchtlinge aufrufen. Residenzpflicht durchbrechen, Lager auflösen, Abschiebungen stoppen – mit diesen Forderungen startet der Marsch in Würzburg am 8. September, zeitgleich mit den Demonstrationen in Büren und Ingelheim. Er führt über zwei Routen nach Berlin und an den zahlreichen Stationen ist alle mögliche praktische Mitarbeit gefragt. Ganz dringend wird finanzielle Unterstützung benötigt und mehr zum Spendenkonto, zu den Routen, zum Aufruf und Hintergrund gleich weiter unten.
Zwei Mitgliedern des deutsch-afrikanischen Freundeskreises Daraja e. V. wurde der Einlass zur Gedenkveranstaltung der rassistischen Pogromen von vor 20 Jahren verwehrt – trotz offizieller Einladung und ohne Begründung.
http://www.youtube.com/watch?v=5EYtYwUOOqo&feature=youtu.be
„Wenn nichts geschieht, wird die EU ein neues Lichtenhagen produzieren. Ein Lichtenhagen im Massstab eines ganzen Landes: Griechenland“
The Pogrom of Lichtenhagen – 20 years later the EU is making the same mistakes
Today is the last day of the 20th anniversary of the events (often called ‘riots’) of Rostock-Lichtenhagen. In Germany, it is also referred to as the pogrom of Rostock-Lichtenhagen.
Alle nach Dortmund! Jetzt erst recht!
Auch wenn die Stadt ihr Angebot für den Tremoniapark in letzter Minute zurückgenommen hat und damit faktisch versucht das Antifacamp zu verhindern, halten wir weiterhin an unseren Plänen fest. Wir werden in den nächsten zehn Tagen in Dortmund aktiv sein und uns gegen Neonazis, Rassismus, Militarismus und soziale Ausgrenzung engagieren. Wir werden aber auch die Stadt Dortmund mit den Konsequenzen ihrer Blockadehaltung konfrontieren und klarstellen, dass Antifaschismus mehr ist als einmal im Jahr ein Straßenfest gegen rechts zu organisieren.