15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Wer bleibt, wer geht? · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: n-tv

„Hälfte der Flüchtlinge wird zurückkehren“

Der Blick in die Vergangenheit zeigt: Weniger als 50 Prozent aller Einwanderer bleibt länger als zwölf Monate in Deutschland. Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt geht davon aus, dass es bei den Flüchtlingen ähnlich sein wird.

n-tv.de: Wie viele von den Flüchtlingen und Einwanderern, die nach Deutschland kommen, wollen dauerhaft bleiben?

Ulrich Reinhardt: Bleiben wollen grundsätzlich alle. Die Frage ist, ob sie eine Bleibeperspektive haben. Von den Asylbewerbern und Flüchtlingen wird etwa die Hälfte anerkannt. Von denen, die hierbleiben, stellt ein großer Teil fest, dass das Leben in Deutschland nicht ihren Vorstellungen entspricht oder dass die Lage im Heimatland sich verbessert hat – mit der Folge, dass weniger als 50 Prozent aller Einwanderer länger als zwölf Monate in Deutschland bleibt.

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15. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Schwedisch-dänische Grenze: Kalte Heimat · Kategorien: Skandinavien · Tags:

Quelle: taz

Seitdem die Öresund-Brücke gesperrt ist, versuchen Flüchtlinge mit Booten nach Schweden zu gelangen. Die Meerenge könnte zur tödlichen Falle werden.

FLENSBURG/KOPENHAGEN/MALMÖ taz | Die Freiwilligen am Flensburger Bahnhof sind für den großen Ansturm gerüstet. Die Kleiderkammer ist gefüllt, Hosen, Pullover und Schuhe liegen in allen Größen sortiert in den Regalen. Hunderte Packungen Antipasti warten auf Abnehmer. Doch Lena Reimers sitzt tatenlos an einem kleinen Tresen.

Kein Flüchtling ist an diesem Mittag in Flensburg gestrandet. Der „Angstzug aus Hamburg“, wie die junge Ehrenamtliche ihn nennt, war an diesem Tag menschenleer – erstmals seit Monaten. Seit September kamen mit der Regionalbahn, die täglich um 11.49 Uhr Hamburg verlässt, oft Hunderte Flüchtlinge an. Von hier traten sie die letzte Etappe ihrer Reise nach Schweden an.

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14. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Inside “the Dirty Deal” between Turkey and the EU · Kategorien: Europa, Griechenland, Syrien, Türkei · Tags:

Quelle: LeftEast

by Matthias Fiedler

Turkey’s border with Syria is not the only border region in the country where people are dying[1]. Along the so-called “green border” of the European Union the last few years have witnessed a rising tide of migrants forced back into Turkey, mostly by European police forces. Today, Europe’s politicians are using Turkey as a gatekeeper. This is an old strategy, and has been ineffective so far. Europe has not been putting up the funds needed to enforce it, even if the EU has been investing in Turkish border technologies and camp facilities for some time. To understand the recent developments and their possible effect on the future, it is important to review the practice now used by the EU. Parts of the policy concept were developed by the European Stability Initiative (ESI) and introduced as the “Merkel Plan“[2]. The recent progress of the agreement has cemented the power of the Justice and Development Party (AKP)-government before the stunned eyes of its domestic opposition—even before the recent elections in Turkey were held or even before it was signed.

Detention-Center-Kumkapı
Kumkapi Detention Center/ courtesy to Mathias Fiedler
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14. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Commission offre un soutien supplémentaire pour le relevé d’empreintes digitales des migrants en Grèce · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

The European Commission has informed Greece of its decision to award €1.36 million in emergency funding for the acquisition of 90 fingerprinting devices. These devices will be used to ensure proper identification and registration of migrants at Greek border crossings. This emergency funding comes from the Internal Security Fund (ISF).

The 90 fingerprinting devices and workstations will be connected to the central EURODAC system to ensure sharing of information, and will be installed at border crossing points throughout the country, including on the Eastern Aegean islands. This will help to ensure the full and effective operation of the hotspots established on the islands of Lesvos, Chios, Leros, Kos and Samos.

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14. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hilflose Attacke gegen das schwedische Modell“ · Kategorien: Skandinavien · Tags:

Quelle: Zeit Online

Die Kehrtwende der schwedischen Regierung in der Asylpolitik wirkt wenig durchdacht. Sie lässt die etablierten Parteien wie Heuchler dastehen.

Ein Gastbeitrag von Christian Fernández

Von meinem Schreibtisch im neunten Stock der Universität Malmö kann ich die Öresundbrücke sehen, die sich über die Meerenge zwischen Malmö und Kopenhagen zieht. Sie ist seit ihrer Eröffnung vor 15 Jahren ein Symbol für Freizügigkeit und transnationale Integration. Tausende fahren täglich über die Brücke hin und her: zur Arbeit, zum Einkaufen, für Freizeitaktivitäten – oder um Asyl zu suchen. Für die rund 160.000 Asylsuchenden, die 2015 nach Schweden kamen, aber auch für viele Flüchtlinge, die nach Norwegen und Finnland weiterziehen, war die Öresundbrücke der wichtigste Einreisepunkt.

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14. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wien will Deutschland für schärfere Grenzkontrollen gewinnen“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Kroatien, Österreich, Slowenien · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

„Je tiefer im Süden, desto besser“: Schon in Slowenien oder Kroatien will Österreich künftig Flüchtlinge identifizieren, die keine Chance auf Asyl haben. Dazu will Wien Polizeibeamte in diese Länder entsenden – und hofft, dass Deutschland mitmacht.

Österreich strebt eine stärke Zusammenarbeit mit den Behörden in Slowenien und Kroatien an, um auf die Flüchtlingskrise zu reagieren. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE sind die Regierungen in Wien, Ljubljana und Zagreb in Gesprächen für einen möglichen Einsatz österreichischer Polizisten an der slowenischen oder kroatischen Grenze.

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13. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Greece said to propose return trips for illegal migrants · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags: ,

Quelle: Ekathimerini

A senior Greek official has said the government will ask Europe’s border protection agency Frontex to help set up a sea deportation route to send migrants who reach the country illegally back to Turkey.

The official told AP the plan would involve chartering boats on Lesvos and other Greek islands to send back migrants who were not considered eligible for asylum in the European Union.

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13. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Sicherheit, Ordnung und Gesellschaftspolitik im Bundesinnenministerium“ · Kategorien: Deutschland, Lesetipps · Tags: ,

Quelle: MIGazin

Der Chef des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), verlangt ein ‚Bundesministerium für Migration, Integration und Flüchtlinge‘. Das ist keine neue Forderung. Aber sie gibt Anlass zu einem Rückblick auf die Rolle des Bundesinnenministeriums und der Persönlichkeiten an seiner Spitze in Sachen Zuwanderung und Integration: Eine kritische Bilanz von Friedrich Zimmermann bis Thomas de Maizière 1982-2015.

von Klaus Bade

Die CDU/CSU rückt als Integrationsfraktion auf und hat nach der Regierungsübernahme von der rot-grünen Koalition zum Teil mit Siebenmeilenstiefeln aufzuholen versucht, was sie selbst vorher lange in defensiver Erkenntnisverweigerung verhindert oder doch verzögert hat: Bis ins späte 20. Jahrhundert hat die Union – von Ausnahmen wie Wolfgang Schäuble (CDU) als Bundesinnenminister und innerparteilich vielkritisierten Einzelgängern wie Rita Süssmuth, Heiner Geißler und Christian Schwarz-Schilling abgesehen – viele zukunftsweisende Innovationen im Feld von Zuwanderungs-und Integrationspolitik abgewiesen oder doch bis zur Unkenntlichkeit verschlimmbessert, aber dann doch mit geradezu notorischer Verspätung in ähnlicher Form in Regierungsverantwortung nachvollzogen. […]

13. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Paradies hinterm Stacheldraht“ · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags: ,

Quelle: taz

Was an den südlichen Zugängen zur Europäischen Union geschieht, ist letztendlich die Zersetzung eines Idealbildes von Europa.

Kommentar von Daniel Kretschmar

Hunderttausende zur Wanderschaft durch Europa gezwungene Flüchtlinge haben im vergangenen Jahr Grenzen sichtbar werden lassen, die längst verschwunden geglaubt waren. In panischer Eile errichten die Staaten auf der sogenannten Balkanroute nun Zäune, bereitwillig geliefert von Viktor Orbáns Ungarn.

Den kroatischen, italienischen und slowenischen Einwohnern, die im Dreiländereck der Halbinsel Istrien gegen die Errichtung des Zaunes protestieren, teilt die slowenische Regierung mit, es ginge vor allem darum, die Querung der grünen Grenze an für die Menschen gefährlichen Orten zu verhindern. Stacheldraht wird so in den Werkzeugkasten der Humanität integriert, gleich neben Vitamintabletten und wärmenden Decken. Willkommen in Europa.

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13. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für App „Ankommen“ soll Flüchtlingen helfen · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: DW

Was gilt es beim Asylverfahren zu beachten? Was bei der Suche nach Arbeit? Wann muss mein Kind zur Schule? Mit einem kostenfreien Angebot will das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Fragen wie diese beantworten.

Asylbewerber sollen durch die App „Ankommen“ Unterstützung beim Einleben in Deutschland erhalten. Die Anwendung sei ein Wegbegleiter zur schnellen Orientierung während der ersten Wochen und auf die unmittelbaren Lebensbedürfnisse von Neuankömmlingen zugeschnitten, erklärte Michael Griesbeck, Vizepräsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), bei der Vorstellung in Berlin. Bisher sei darüber vor allem auf Papier unterrichtet worden, Flüchtlinge arbeiteten aber zunehmend mit Apps. Das will die Behörde nutzen.

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