21. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „19 Schlepper in Mazedonien festgenommen“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien · Tags:

Quelle: oe24

Auch fünf Polizisten seien am Menschenschmuggel beteiligt gewesen.

Die mazedonische Polizei hat bei einem Großeinsatz 19 mutmaßliche Schlepper festgenommen, darunter fünf Polizisten. Die Schlepper hätten seit 2015 gegen Zahlung von 500 bis 1000 Euro pro Flüchtling mindestens 559 Menschen illegal durchs Land geschleust, teilte Innenminister Mitko Cavkov am Mittwoch in Skopje mit. Sie würden wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung und Amtsmissbrauchs angeklagt.

Die Polizeioperation erstreckte sich auf 24 Ortschaften, die fünf festgenommenen Polizisten waren in Veles im Einsatz. Vier Verdächtige werden noch gesucht.

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21. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für Österreich: 100 km Grenzzaun · Kategorien: Österreich, Ungarn · Tags:

Quelle: NZZ

Österreich bereit für 100 Kilometer Grenzzaun

(dpa) Österreich hat für den Fall einer erneuten Zuspitzung der Flüchtlingskrise die Vorbereitungen für einen bis zu 100 Kilometer langen Grenzzaun zu Ungarn abgeschlossen. Mit Hunderten von Grundstückeigentümern seien entsprechende Verträge unterschrieben worden, teilte ein Sprecher der Polizeidirektion Burgenland in Eisenstadt auf dpa-Anfrage mit. Sollte die Zahl der Flüchtlinge zunehmen, könne der Zaun in kürzester Zeit aufgebaut werden. «Er liegt bereit.»

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20. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zahl der Abschiebungen deutlich gestiegen“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

  • Fast alle Bundesländer schieben in diesem Jahr mehr abgelehnte Asylbewerber ab als 2015.
  • Den größten Anstieg weist Sachsen auf: Mit 2245 ist die Zahl der Abschiebungen mehr als viermal so hoch wie im ersten Halbjahr 2015.
  • Deutliche zugenommen haben auch die geförderten freiwilligen Ausreisen: In Nordrhein-Westfalen haben in den ersten sechs Monaten des Jahres 8356 Menschen die entsprechenden Programme genutzt.

Die Zahl der Abschiebungen hat im ersten Halbjahr 2016 bundesweit deutlich zugenommen. Fast alle Länder steigerten die zwangsweisen oder überwachten Rückführungen abgelehnter Asylbewerber, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Deutlich zugenommen haben auch die freiwilligen und bezahlten Ausreisen ehemaliger Asylbewerber.

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19. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Die Inseln der Unseligen“ · Kategorien: Österreich · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Wohin mit all den Flüchtlingen? Österreichische Politiker haben da so ihre eigenen Vorstellungen. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen mehr gesetzt. Unsere Autorin Anna Kim wagt einen Blick in eine grimmige Zukunft.

Von Anna Kim

Vorbild Australien: Vor einem Monat überraschte Außenminister Sebastian Kurz mit dem tatsächlich ernst gemeinten Vorschlag, die EU solle sich ein Vorbild an dem fünften Kontinent nehmen. „Wir müssen ein völlig neues Asylmodell schaffen“, meinte er. „Das erfordert auch die Änderungen bestehender Bestimmungen.“ Das Modell aus Down Under sieht vor, dass Flüchtlinge gar nicht mehr australisches Festland betreten dürfen, sondern in Zentren auf vorgelagerten Inseln gepfercht werden. Lässt sich diese Praxis auf europäischen Maßstab kopieren? Warum nicht?

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19. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Kommentar Flüchtlingsdeal EU-Türkei: Das Ende eines Prinzips“ · Kategorien: Deutschland, Europa, Türkei · Tags:

Quelle: taz

Der mit einem Milliardenbetrag erkaufte Flüchtlingsdeal fällt jetzt der Kanzlerin auf die Füße. Denn mit Erdoğan darf man keine Geschäfte machen.

Anja Maier

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie halbgar der Flüchtlingsdeal der Großen Koalition mit der Regierung in Ankara war, so ist dieser Beweis nun erbracht. Geld gegen Schließungen der Grenzen zu Europa – so könnte man grob umschreiben, was die Bundesregierung mit dem Autokraten Recep Tayyip Erdoğan vereinbart hat. Jetzt fällt dieser Deal Merkel auf die Füße.

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18. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Serbien will Grenzen mit Soldaten gegen Flüchtlinge sichern“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: DW

Verglichen mit dem Vorjahr kommen kaum noch Flüchtlinge über die abgeriegelte Balkanroute nach Westeuropa. Dennoch möchte nun auch Serbien seine Grenzen mit Militär sichern. Das Land folgt damit seinen Nachbarn.

Es sind drastische Worte, mit denen die Regierung ihren Schritt begründet: Serbien wolle nicht zum „Parkplatz“ für Flüchtlinge werden, die dort aus EU-Ländern ankämen und die „niemand will“, sagte der serbische Regierungschef Aleksandar Vucic. Er kündigte deshalb an, dass sich künftig die Armee an der Grenzsicherung beteiligen werde. Seit im Nachbarland Ungarn die Grenzen schärfer kontrolliert werden, habe sich die Zahl der Migranten auf serbischem Territorium auf knapp 2700 erhöht. Die meisten Geflüchteten kämen aus Afghanistan und Pakistan. Die Zahl der Syrer sei „sehr gering“.

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18. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Six wealthiest countries host less than 9% of world’s refugees“ · Kategorien: Deutschland, Jordanien, Syrien, Türkei · Tags: ,

Quelle: The Guardian

US, China, Japan, Germany, France and UK accommodate just 2.1 million refugees, according to Oxfam report

The six wealthiest countries in the world, which between them account for almost 60% of the global economy, host less than 9% of the world’s refugees, while poorer countries shoulder most of the burden, Oxfam has said.

According to a report released by the charity on Monday, the US, China, Japan, Germany, France and the UK, which together make up 56.6% of global GDP, between them host just 2.1 million refugees: 8.9% of the world’s total.

Of these 2.1 million people, roughly a third are hosted by Germany (736,740), while the remaining 1.4 million are split between the other five countries. The UK hosts 168,937 refugees, a figure Oxfam GB chief executive, Mark Goldring, has called shameful.

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14. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Human Rights Watch: Ungarn misshandelt Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: EurActive

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft Ungarn vor, Migranten an der ungarischen Grenze unter Gewalt zu zwingen, nach Serbien zurückzukehren.

Human Rights Watch (HRW) hat Ungarn die Misshandlung von Flüchtlingen vorgeworfen.  Die Menschen würden “ohne Prüfung ihres Schutzanspruchs und teilweise mit brutaler Gewalt gezwungen, nach Serbien zurückzukehren”, heißt es in einer HRW-Erklärung vom Mittwoch. Die Organisation bezieht sich auf Befragungen von dutzenden Flüchtlingen, darunter zwölf, die von Schlägen mit Stöcken und Fäusten sowie von Hunden berichteten, die auf sie losgelassen wurden.

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14. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zehntausende Flüchtlinge sind weiter ausgesperrt“ · Kategorien: Balkanroute, Europa, Griechenland, Jordanien, Türkei

Quelle: Frankfurter Rundschau

Die Hilfsorganisation Caritas erinnert an die vielen Flüchtlinge, die seit der Schließung der Grenzen weiter auf dem Balkan, Griechenland und Italien festsitzen.

Seit die Balkan-Länder vor Monaten ihre Grenzen dichtgemacht haben, ist die Zahl der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge zwar stark gesunken. Doch die Krise ist nicht gelöst. Viele Menschen, die auf der Strecke geblieben seien, würden heute vergessen, beklagt die Hilfsorganisation Caritas. „Noch immer harren Zehntausende Flüchtlinge in den Balkanländern, in Griechenland und Italien aus. Viele leben unter katastrophalen Umständen“, sagte der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Peter Neher, bei der Vorstellung des Caritas-Jahresberichts am Donnerstag in Berlin. Laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen sitzen mehr als 50 000 Asylbewerber derzeit in Südosteuropa fest.

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14. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU officials finalise common asylum system to resettle refugees“ · Kategorien: Europa · Tags:

Quelle: The Guardian

Advocates say people can expect similar treatment wherever they settle, but critics say scheme is betrayal of refugee rights

European officials have finalised plans to create a common EU asylum system and refugee resettlement scheme, which advocates portray as the solution to the European migration crisis but which critics believe will be a further betrayal of refugee rights.

Officials have proposed creating a semi-standardised system that would allow asylum seekers to expect similar treatment in whichever country they settle. The arrival of more than 1 million people in Europe in 2015 exposed differences between the continent’s different asylum procedures.

It is hoped that the proposed system would discourage the kind of country-hopping that saw hundreds of thousands of refugees settle in Germany last year having passed through other European countries such as Hungary and Greece.

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