11. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Europa: Ausharren in eisiger Kälte“ · Kategorien: Griechenland, Serbien, Video

Quelle: ARD Tagesschau | 10.01.2017

Schnee, minus 20 Grad und das Dach über dem Kopf ist im besten Falle ein Zelt – der Wintereinbruch in Europa hat Flüchtlinge in Serbien und Griechenland völlig unvorbereitet getroffen. Ihre Lage ist prekär und Hilfe kommt nur schleppend voran.

Von Michael Mandlik, ARD-Studio Rom

11. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Governing the Balkan Route: Macedonia, Serbia and the European Border Regime · Kategorien: Balkanroute, Europa, Lesetipps, Mazedonien, Serbien

Quelle: bordermonitoring.eu

Together with the Rosa Luxemburg Stiftung Southeast Europe, bordermonioring.eu e.V. recently published a report on the Balkan Route:

The growth and development of transit migration along the Balkan route in 2015 and 2016 highlighted the major role Macedonia and Serbia played, not merely as the main countries of passage, but as important buffer areas within the framework of the European border regime.

This research paper first examines the development and transformations of Macedonian and Serbian national migration policies and legislation in the past two decades in the light of the EU accession process. It identifies the key historical and geopolitical factors that significantly shaped them, as well as the distinct strategies the two countries pursued in coping with often countervailing EU demands, local socio-political considerations and actual migration movements and practices.

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10. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge in Nordgriechenland: „Eine Schande, die Familien so zu trennen“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags:

Quelle: Deutschlandradio Kultur | 09.01.2017

Die Kriege in Syrien oder Afghanistan haben Familien auseinandergerissen. In griechischen Massenlagern siechen Menschen vor sich hin, die Angehörige an anderen Orten in Europa haben. Dabei hätten viele das Recht auf Familienzusammenführung.

Chrissie Wilkens

Später Nachmittag in einem Containerhaus im Flüchtlingslager im Ort Langadikia. Die kahlen Wände sind grau-weiss, das Licht grell. Eine Frau aus Syrien sitzt still auf dem Boden. Sie hält ihr kleines Kind im Arm, ihr elfjähriger Sohn spielt draußen. Ab und zu rüttelt sie wie unter Hypnose sanft an einem Spielzeug, um ihr Baby zum Lächeln zu bringen. Seit ein paar Tagen erst haben sie ein Dach über dem Kopf, nachdem sie zehn Monate in Zelten ausharren mussten: Vier Monate im Grenzort Idomeni und sechs im Lager.

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10. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Aus dem Irak geflohen, in Bulgarien erfroren“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Serbien · Tags: ,

Quelle: Zeit Online | 09.01.2017

Seit bald einem Jahr ist die Balkanroute abgeriegelt, und noch immer sind Tausende auf dem Weg nach Norden. Jetzt, im Winter, ist ihr Weg durch Europa lebensgefährlich.

Von Thomas Roser, Belgrad

Für den 21-jährigen Ökonomiestudenten Ibrahim aus der afghanischen Provinz Paktia ist diese eisige Nacht ohne Schlaf endlich vorbei. Fahles Winterlicht fällt durch die klaffenden Löcher im Dach des Hangars unweit des Belgrader Bahnhofs. Nur ein keuchender Husten zerreißt immer wieder die beklemmende Stille in der verrauchten Halle. An kokelnden Feuern versuchen sich Dutzende übernächtigter Gestalten aufzuwärmen. Andere liegen reglos auf dem bloßen Boden unter einem Berg verschmutzter Decken.

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10. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Kroatiens Hotel für bis zu 600 Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien

Quelle: derStandard | 09.01.2017

Im Hotel Porin bei Zagreb sind 550 Flüchtlinge untergebracht. Kroatien ist das letzte Land im Süden, in das Dublin-Fälle zurückgeschoben werden dürfen

Adelheid Wölfl

„Woher bist du? Ich bin aus St. Peter!“, ruft ein Bub. „Ich bin aus Innsbruck“, ruft ein anderer. Die Flüchtlingskinder haben die deutsche Sprache von den Besuchern gehört und sich sofort wieder erinnert. Manche von ihnen waren neun Monate lang in Österreich untergebracht, bevor sie aufgrund der Dublin-Regeln wieder nach Kroatien zurückgeschoben wurden. Sie sind im Hotel Porin am Rand der kroatischen Hauptstadt Zagreb untergebracht. Neben dem „Hotel“, das seit zwei, drei Jahren als Unterkunft für Asylwerber genutzt wird, liegt der Güterbahnhof. In Kroatien gibt es nach dem Ende der großen Flüchtlingskrise im März 2016 zwei Flüchtlingszentren, eines ist das Hotel Porin, das andere ist in Kutina, wo früher im Krieg (1991–1995) auch kroatische Flüchtlinge untergebracht waren.

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08. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Spürbar mehr illegale Grenzübertritte aus Nordafrika“ · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags: ,

Quelle: Die Welt | 08.01.2017

Im Rahmen des EU-Türkei-Abkommens wurden bisher nur 801 irreguläre Migranten aus Griechenland in die Türkei abgeschoben.

  • Mehr als die Hälfte von ihnen kam bereits in den beiden Monaten nach Beschluss der Migrationsvereinbarung am 18. März.
  • 2672 syrische Flüchtlingen, deren Daten geprüft wurden, kamen gemäß des EU-Türkei-Deals legal nach Europa.

Warum das wichtig ist:

Das Abkommen sieht vor, dass für jeden abgeschobenen, unerlaubt eingereisten Syrer ein geprüfter syrischer Flüchtling legal nach Europa geflogen werden soll. Weiterlesen »

08. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Polizei nahm 2016 mehr als 900 Schleuser fest · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags:

Quelle: DW | 08.01.2017

Die Schleuserkriminalität ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Dies hat vor allem zwei Gründe. 2015 sahen die Zahlen noch ganz anders aus.

Bis Ende November hat es 906 Festnahmen gegeben, wie die „Welt am Sonntag“ (WamS) unter Berufung auf eine Aufstellung des Innenministeriums berichtet. 2015 nahm die Bundespolizei noch 3370 mutmaßliche Schleuser fest.

Die meisten Tatverdächtigen stammten demnach aus Syrien (72 Festnahmen), gefolgt von Polen (70), Deutschland (57), Irak (57) und Russland (56). Wie viele Schleuser bislang rechtskräftig verurteilt wurden, ist dem Bundesinnenministerium nicht bekannt. Weiterlesen »

07. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Kälte in Bulgarien: Flüchtlinge nahe türkischer Grenze erfroren“ · Kategorien: Bulgarien · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online | 07.01.2017

In Bulgarien ist das strenge Winterwetter zwei Flüchtlingen zum Verhängnis geworden: Sie erfroren an der Grenze zur Türkei.

An der bulgarisch-türkischen Grenze sind erneut zwei Flüchtlinge erfroren. In einem Wald im verschneiten Gebirgsmassiv Strandzha im Südosten Bulgariens fanden Dorfbewohner die Leichen von zwei Irakern, wie die Polizei in der Regionalhauptstadt Burgas mitteilte. Die beiden Männer seien 28 und 35 Jahre alt gewesen. Am Montag war in der gleichen Gegend eine somalische Frau tot aufgefunden worden.

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07. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Stranded and sick, refugees endure harsh Serbian winter“ · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Serbien · Tags:

Quelle: Al Jazeera | 06.01.2017

Europe’s border closures have left thousands of refugees in the Balkans

by Patrick Strickland

Residents of an impromptu camp say many are battling illnesses as winter sets in [Lazara Marinkovic/Al Jazeera]

Belgrade, Serbia – Patches of ice dot a grassless yard where a group of refugees and migrants heat a barrel of water on a campfire to bathe and handwash their clothes on a dimming afternoon in early January.

A teenager from Pakistan sits on his haunches and shivers as he waits for his friend to pour a bowl of hot water down his back, wearing only a pair of undershorts.

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06. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Blackwater founder returns to save Europe from refugees“ · Kategorien: Europa, Libyen · Tags:

Middle East Eye | 05.01.2017

Erik Prince, the former CEO of the firm responsible for opening fire on Iraqi civilians, has the militarised solution to Europe’s migrant problem

Belen Fernandez

Starting the new year off with a bang, the Financial Times has just published a dispatch by Erik Prince, notorious founder and former CEO of the private security contracting firm Blackwater, the outfit responsible for projects such as the 2007 Nisour Square massacre of Iraqi children and other civilians.

The company has undergone a series of rebranding efforts over the years as an apparent means of distancing itself from overtly toxic connotations.

Prince’s Financial Times bio discreetly identifies him as simply “a former US Navy SEAL [and] executive chairman of Frontier Services Group,” a Hong Kong-headquartered entity.

According to its website, FSG offers “security and logistics services in frontier markets”.

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