06. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Erdogan treibt den Preis hoch“ · Kategorien: Europa, Türkei

Quelle: Telepolis

von Eric Bonse

Der türkische Präsident benutzt die Flüchtlingskrise bei seinem Besuch in Brüssel zu brisanten Forderungen

So einen großen Bahnhof hat es in Brüssel schon lange nicht mehr gegeben. Die Präsidenten aller drei großen EU-Institutionen hießen den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan am Montag in der EU-Kapitale willkommen. Gleich dreimal durfte sich der selbstbewusste Sultan mit vorgefertigten Statements der Presse präsentieren (Fragen waren nicht zugelassen).

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06. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Alarm Phone Weekly Report, 28th of September to 4th of October 2015 · Kategorien: Alarm Phone · Tags:

Quelle: WTM

The fundamental crisis of the European border regime continues, and we as the Alarm Phone are able to witness first-hand how thousands succeed to overcome Europe’s borders day after day, despite their securitisation and fortification. As a reaction to these unprecedented movements, the EU seeks to militarise its borders even further and announced on the 28th of September that its second phase of the naval operation ‘Eunavfor Med’ would be launched on the 7th of October. In this second phase EU forces go beyond gathering surveillance on ‘smuggling networks’ and engage actively in boarding, searching, seizing and diverting vessels ‘suspected of being used for human smuggling or trafficking on the high seas’. As many other human rights groups and freedom of movement activists throughout and beyond Europe, we denounce this mission in the strongest possible terms as it will make sea crossings evermore dangerous and will imprison thousands who want to escape Libya and Northern Africa. In addition, the EU began negotiations with the Turkish Prime Minister Erdogan over plans to further outsource EU border control to its neighbouring countries and secure its eastern borders in the Aegean region.

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06. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Father Mussie Zerai: the voice of the Eritrean refugees“ · Kategorien: Alarm Phone · Tags:

Quelle: BBC

Pope Francis and the German Chancellor Angela Merkel are both favourites to win the Nobel Peace Prize this week, but another less well-known figure is also in the running. Father Mussie Zerai is a priest from Eritrea, currently living in Switzerland. He has become famous for receiving calls from migrant boats in distress and getting in contact with the Italian and Maltese coastguards to arrange help. So what are his thoughts on being nominated for one of the world’s best known prizes?

06. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Einladung: Als Flüchtling auf der Spree · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

Quelle: Einladung [pdf]

Die prekäre Lage am eigenen Leib erfahren

Einladung an die
Abgeordneten des Deutschen Bundestages zum Ortstermin:
13. Oktober 2015, 12.00 ­ 13.30 Uhr
Friedrich-­Ebert-­Platz, Spreebogen

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

mit unserem Hilfsschiff, der MS Sea­Watch, fahren wir seit Mitte Juni Rettungseinsätze im zentralen Mittelmeer. Fast alle zentralen Medien in Deutschland haben seit dem über den Einsatz der MS Sea­Watch berichtet. Bei unserer Rettungsmission treffen wir beinahe täglich auf Flüchtlingsboote in desolatem Zustand. Fast immer handelt es sich hierbei um Schlauchboote, die überfüllt und meistens manövrierunfähig auf dem Mittelmeer treiben. Trotz der großen Gefahren für Leib und Seele, befinden sich oft Familien mit Kindern an Bord. Was es bedeutet, an Bord eines solch labilen Schiffes mit 120 anderen Menschen zu sein, ist kaum vorstellbar und doch erleben wir es täglich bei unseren Einsätzen.

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06. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „EU leaders ask Erdoğan to back radical refugee plan“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Italien, Türkei · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Turkish president will extract high price for agreeing to proposals to tighten up Europe’s borders hatched by Germany and the EC

EU leaders have pleaded with Turkey’s authoritarian president, Recep Tayyip Erdoğan, to join forces behind a radical plan aimed at stemming the flow of hundreds of thousands of refugees and migrants to Europe.

The Europeans are offering eventually to take half a million Syrians from new refugee and asylum-processing camps they would co-fund in Turkey in return for Ankara tightening its borders to stop people being smuggled in hazardous vessels to Greece, and agreeing to take back migrants who make it “illegally” to Europe via Turkey.

As part of any possible pact, Erdoğan pressed for a relaxation in visa requirements for Turks travelling to Europe. He also wants the EU to list Turkey as “a safe third country”, effectively whitewashing Ankara’s increasingly repressive policies and deteriorating human rights and media freedoms record.

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04. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: Video-Recherche der Tragödie vom 3. Oktober 2013 · Kategorien: Italien, Video · Tags: ,

Quelle: AgoraVox

Strage immigrati a Lampedusa, 2 anni dopo: il film sui giorni della tragedia

3 OTTOBRE 2013 – 3 OTTOBRE 2015

Lampedusa, 2 anni dopo la strage dei migranti: un documentario racconta un’altra verità.

Il 3 ottobre del 2013, a mezzo miglio dalle coste di Lampedusa vicinissimo al porto, una barca naufragava con a bordo 540 persone circa, la maggior parte di nazionalità eritrea, provocando 366 morti accertati e circa 20 dispersi presunti. La retorica delle autorità e la memoria ufficiale della tragedia, poco discusse o contestate sui media mainstream, non è accettata da una parte degli abitanti di Lampedusa. Un film inchiesta ha raccolto le voci e le testimonianze di numerosi superstiti, soccorritori e isolani offrendo al pubblico una versione diversa di quanto accaduto.

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04. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Enklave Ceuta: 87 Flüchtlinge klettern und schwimmen nach Spanien“ · Kategorien: Marokko, Mittelmeerroute, Spanien · Tags: ,

Quelle: Spiegel Online

Monatelang war es ruhig in der spanischen Enklave Ceuta in Marokko. Nun kamen plötzlich wieder Hunderte Flüchtlinge. 87 schafften es, den Zaun zu überwinden, darunter auch Minderjährige.

Mehr als 200 Flüchtlinge haben am frühen Morgen versucht, von Marokko aus den Grenzübergang Benzú in die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta zu überwinden. 87 von ihnen ist es der spanischen Nachrichtenagentur Efe zufolge gelungen, in das EU-Hoheitsgebiet einzudringen. Elf davon sind den Angaben zufolge minderjährig.

Immer wieder versuchen afrikanische Flüchtlinge, über spanische Exklaven in Afrika auf EU-Gebiet zu gelangen – meist erfolglos. Der letzte größere Ansturm auf Ceuta war im vergangenen Dezember registriert worden. Damals waren rund 250 Menschen an den hohen Zäunen gescheitert.

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04. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „Endstation Ägäis: Neuer EU-Plan zum Schutz der Außengrenze“ · Kategorien: Europa, Türkei · Tags: ,

Quelle: F.A.S.

In Brüssel ist ein Aktionsplan gegen den Flüchtlingsstrom gereift: Griechen und Türken sollen gemeinsam vor der Küste patrouillieren, Flüchtlinge in die Türkei gebracht werden. Dort sollen sechs neue Lager für bis zu zwei Millionen Menschen entstehen.

von Thomas Gutschker

Die Europäische Kommission hat mit der Türkei einen Aktionsplan erarbeitet, der den Flüchtlingsstrom nach Europa stoppen soll. Nach dem Plan, über den die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Kenntnis erhielt, verpflichtet sich die türkische Regierung, die Grenze zu Griechenland besser zu sichern. Zu diesem Zweck sollen die türkische und die griechische Küstenwache gemeinsam in der östlichen Ägäis patrouillieren. Die Patrouillen, koordiniert von der EU-Grenzschutzagentur Frontex, werden gegen Schleuser vorgehen und Flüchtlinge in die Türkei zurückführen.

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04. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Deutschlands Abschottungsfantasie im Realitätscheck · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Die Welt

Von Manuel Bewarder

Die Grenzkontrollen haben die Flüchtlingszahl nicht reduzieren können. Nun taucht sogar der Vorschlag auf, Grenzzäune zu errichten. Aber ist das realistisch? Eine Übersicht über mögliche Maßnahmen.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat gesagt, er sehe keine Möglichkeit, den Stöpsel wieder auf die Flasche zu kriegen. Gemeint war der große Strom von Flüchtlingen, die einreisen, seitdem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Züge unkontrolliert ins Land gelassen hat. Die anschließende Einführung der Grenzkontrollen hat nur für eine kurze Verschnaufpause gereicht.

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04. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für „100.000 setzen in Wien Zeichen für Solidarität mit Flüchtlingen“ · Kategorien: Österreich

Quelle: der Standard

Wien – Über 100.000 Menschen sind am Samstag zum Solidaritätskonzert „Voices for Refugees – Konzert für ein menschliches Europa“ auf den Wiener Heldenplatz gekommen. Bundespräsident Heinz Fischer hielt eine eindringliche Ansprache. „Menschen in Not brauchen Zuwendung, wir dürfen uns nicht abwenden“, sagte das Staatsoberhaupt. Danach kamen alle Mitwirkenden für eine Schweigeminute auf die Bühne.

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