Quelle: #RefugeesWelcome
Quelle: Netzpolitik.org
von Matthias Monroy
Die griechische Regierung will ihre Grenzanlagen massiv aufrüsten. Dies geht aus einem Dokument hervor, das die britische Bürgerrechtsorganisation Statewatch auf ihrer Webseite veröffentlicht. Demnach erhält Griechenland rund 194 Millionen Euro zur Einführung neuer Technologien für die Überwachung und Kontrolle von Land- und Seegrenzen. Die Gelder sollen für die Umsetzung einer „Strategie zum integrierten Grenzmanagement” genutzt werden, die von der früheren Nea Dimokratia-Regierung im September 2014 beschlossen wurde.
Weitere 20 Millionen sollen für die Modernisierung der Polizei aufgewendet werden, darunter zur Einrichtung neuer Datenbanken, zum Anschluss an internationale Informationssysteme und zur Beschaffung von Auswertesoftware.
Quelle: Spiegel Online
Der Ton unter den EU-Partnern wird rauer: Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann vergleicht im SPIEGEL die Flüchtlingspolitik Ungarns mit jener der NS-Zeit.
Der österreichische Bundeskanzler hat das harte Vorgehen des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán mit der NS-Rassenpolitik verglichen. „Flüchtlinge in Züge zu stecken in dem Glauben, sie würden ganz woandershin fahren, weckt Erinnerungen an die dunkelste Zeit unseres Kontinents“, sagte Werner Faymann in einem Interview mit dem SPIEGEL. „Menschenrechte nach Religionen zu unterteilen, ist unerträglich“, so der Sozialdemokrat. Orbán betreibe „bewusst eine Politik der Abschreckung“. (Lesen Sie hier das vollständige Interview im neuen SPIEGEL.)
Quelle: n-tv
Afghanen geht es noch schlechter als Syrern
Von Omaira Gill, Athen
Nicht nur Syrer, auch Afghanen kommen über die Türkei nach Griechenland, auch sie wollen weiter nach Norden. Doch sie haben weniger Geld – und bekommen noch weniger Hilfe von den Behörden als Flüchtlinge aus Syrien.
Während in Griechenland zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres das Parlament neu gewählt wird, gibt es keine Anzeichen, dass die hiesige Flüchtlingskrise so bald endet. Vielmehr ist überdeutlich, dass die Reise, vor der diese Menschen stehen, immer gefährlicher wird. Trotzdem kommen sie weiter. Laut UNHCR wurden allein im Juli rund 50.000 Flüchtlinge in Griechenland registriert.
Quelle: Zeit Online
Wie viele Flüchtlinge auf dem Weg sind, was sie mit Europa machen – und wir mit ihnen.
von Jochen Bittner, Andrea Böhm, Marc Brost, Peter Dausend, Bastian Hosan, Martin Klingst, Matthias Krupa, Jörg Lau, Elisabeth Niejahr, Gero von Randow, Mark Schieritz, Özlem Topçu, Bernd Ulrich und Heinrich Wefing
Flüchtlinge – dies ist nur der Anfang
Wie oft wollen wir uns noch überraschen lassen? Wie oft wollen wir sagen, wir wussten nicht, wie viele Flüchtlinge kommen? Im April, als ein Boot mit 800 Menschen an Bord im Mittelmeer kenterte, wachte Europa endlich auf. Aber niemand rechnete mit den Hunderttausenden, die heute vor den Toren stehen. Weil es niemand wahrhaben wollte. Dabei war zu spüren, wie in den libanesischen und türkischen Flüchtlingslagern die Nahrung und die Hoffnung schwanden. Und heute? Wie viele werden noch zu uns kommen?
Quelle: nzz
Rekordzahlen von Flüchtlingen kommen auf den griechischen Ägäis-Inseln an. Die Behörden schicken diese so schnell wie möglich weiter. Als Folge verlagert sich das Flüchtlingsproblem.
von Ivo Mijnssen
Die Zahl der auf Lesbos, Kos, Chios und Samos ankommenden Flüchtlinge erreicht laufend neue Höchststände. Alleine auf Lesbos wurden in den letzten drei Tagen 22’500 Menschen registriert, in Griechenland waren es dieses Jahr beinahe 260’000. Auch weiter nördlich auf der Westbalkan-Route steigen die Flüchtlingszahlen kontinuierlich: In Mazedonien kamen allein am Donnerstag 4000 Flüchtlinge an, in Serbien war es die Rekordzahl von 5540. Auch in Wien kamen am Donnerstag 8000 Flüchtlinge an, am Freitagmorgen wurde gar die Autobahn im Grenzbereich zu Ungarn gesperrt, da Flüchtlinge zu Fuss unterwegs waren.
Quelle: SZ
- Ein Video zeigt ungarische Polizisten, die Essen in eine Gruppe von Flüchtlinge werfen. Die Bilder sind erschütternd.
- Die freiwillige Helferin Michaela Spritzendorfer-Ehrenhauser aus Wien hat die Szene beobachtet.
- Das Video reiht sich ein in eine Folge von Berichten über Grausamkeit gegen Flüchtlinge in Ungarn.
Von Sophie Rohrmeier
Die Bilder lösen Stress und Beklemmung aus: Ein Video aus Röszke in Ungarn zeigt Polizisten, die ein paar Wasserflaschen und Brötchen in eine Gruppe von Menschen werfen. Die Menschen sind Flüchtlinge in einem Lager. Die Essensausgabe dort ist offensichtlich völlig unorganisiert, mal hier, mal da fliegen Plastiktüten in die Menge. Die Menschen drängen sich zusammen, nach vorne, wo die Polizisten stehen. Sie strecken die Hände in die Luft, um mit etwas Glück eines der Brötchen aufzufangen. Doch neben der bedrückend wirkenden Art, wie die Sicherheitskräfte das Essen verteilen, ist noch etwas an der Szene bemerkenswert: Die Flüchtlinge bleiben friedlich.Die Bilder lösen Stress und Beklemmung aus: Ein Video aus Röszke in Ungarn zeigt Polizisten, die ein paar Wasserflaschen und Brötchen in eine Gruppe von Menschen werfen. Die Menschen sind Flüchtlinge in einem Lager. Die Essensausgabe dort ist offensichtlich völlig unorganisiert, mal hier, mal da fliegen Plastiktüten in die Menge. Die Menschen drängen sich zusammen, nach vorne, wo die Polizisten stehen. Sie strecken die Hände in die Luft, um mit etwas Glück eines der Brötchen aufzufangen. Doch neben der bedrückend wirkenden Art, wie die Sicherheitskräfte das Essen verteilen, ist noch etwas an der Szene bemerkenswert: Die Flüchtlinge bleiben friedlich.
Quelle: Zeit Online
Ungarische Soldaten sollen den Bau der Grenz-Sperranlage beschleunigen. Außenminister Steinmeier rechnet mit 40.000 Flüchtlingen in Deutschland an diesem Wochenende.
Ungarn hat 3.800 Soldaten an die Grenze zu Serbien abkommandiert, die dort den Bau des 175 Kilometer langen Grenzzauns beschleunigen sollen. Verteidigungsminister Istvan Simicsko sagte, täglich müssten weitere zehn Kilometer fertig werden. „An der Grenze brauchen wir eine verstärkte Verteidigung, der Zaun reicht nicht“, betonte der Minister. Ob die Armee die Grenzschutzpolizei verstärken darf, soll das Parlament am 21. September entscheiden.
Quelle: Channel 4
Macedonian misery: hundreds of people trying to cross from Greece into Macedonia faced cold rain and angry riot police as they gathered in the muddy no-man’s land on the border.
Many had spent the previous night sleeping outside in the cold and wet.
https://www.facebook.com/Channel4News/videos/10153210805746939/
Quelle: Le Monde
La lutte contre le trafic très lucratif des passeurs, notamment au départ de la Libye, est au cœur des politiques qui tentent de réguler le flot migratoire vers l’Europe. Le vice-premier ministre libyen, Abdessalem Al-Badri, s’est dit prêt, jeudi 10 septembre, à coopérer avec les Européens pour détruire les bateaux de ces trafiquants qui s’enrichissent sur le dos de migrants. Avec toutefois une condition : que les Européens ne renvoient pas en Libye les personnes interceptées en mer.
