21. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Belgium: Zeebrugge refugees numbered with indelible ink and belongings seized · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: ,

Quele: International Busines Times

Police in a village on the coast of Belgium have been assigning serial numbers to refugees while street cleaners have been confiscating their belongings, a support group for refugees has claimed.

Hundreds of refugees have been forced to abandon the camps at Calais and Dunkirk – instead heading for the small port town of Zeebrugge in Belgium, where security has not yet been reinforced. The sleepy port runs services to Hull on England’s east coast, and many are hoping to use it as an alternative route from which to cross into the UK.

In the six weeks since the beginning of January, Belgian authorities have intercepted around 890 migrants without residency papers. Around 450 were en-route to Zeebrugge with the intention of reaching the UK.

Numbered with indelible ink

Amitiés Sans Frontières, a support group for refugees locally described as ‚left-wing‘, claimed refugees in Zeebrugge have told them how police had arrested many of them, before marking them with a number in indelible ink. As the police arrested them, they claimed, sanitary workers threw their sleeping bags and other belongings into trucks.

Loïc Fraiture, of Amitiés Sans Frontières, explained: „A group of Iranians told us police would regularly come and arrest them. It was not the first time (…) And so, there, when they are arrested, the police marks them with a number with a permanent marker on their hands, like animals.“

The Mayor of nearby Bruges, Renaat Landuyt, said he was not aware of the practice, but the police explained why it was marking the refugees with numbers. „The number is used to differentiate them,“ police officer Philippe Tankrey told local media. „When they are arrested, they end up in a collective cell. Some look alike and communication is usually difficult. Because they have no papers, we have decided to use this method in order to facilitate their registration.“

Landuyt added: „The message is: Belgium is not France“.

In Bruges, meanwhile, it was reported police had started attaching a bracelet – similar to ones used in hospitals – to identify refugees after many criticised the inked numbers. The authorities have also been cracking down on refugees by detaining those without papers and placing a ban on setting up tents in the area.

Harassment of refugees

Alexis Deswaef, President of the League of Human Rights, meanwhile claimed the authorities were doing everything to prevent the refugees from congregating on the Belgian coast.

„The League of Human Rights had made an appeal 15 years ago before the European Court of Human Rights for a similar case where Roma Gypsies were arrested – notably in Gand – where police has indicated a number on the forearm and hands of these people.“

„At the time, the European Court of Human Rights pointed to the clumsiness of the police,“ he explained, adding: „It’s almost a harassment of the refugees to ensure they leave because the authorities are fearful about them congregating in Zeebrugge and create a situation comparable to what’s happening in Dunkirk or Calais.“

21. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Whatsapp-Migration aus Marokko“ · Kategorien: Marokko · Tags:

Quelle: FAZ

In den Elendsvierteln von Casablanca schlagen arbeitslose Jugendliche die Zeit tot oder verfallen den Drogen. Wer etwas werden will, macht sich nach Deutschland auf.

von Jochen Stahnke

Über den Schuttberg rüber, den tunnelhaften Pfad in die Slumsiedlung hinein, da lehnt Muhammad Nahi in der Blechtür seiner windschiefen Hütte. Im Türrahmen nur ein Vorhang, Sichtschutz in einer Gegend, wo die Türen meist offen stehen und die Menschen so dicht an dicht leben, dass sich die Ankunft auswärtiger Besucher ebenso schnell verbreitet, wie jemand gefunden ist, der einen Jungen kennt, der es nach Europa geschafft hat. Hay Mohammadi ist das älteste Elendsviertel von Casablanca.

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21. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Naheliegender Sieger – „Fuocoammare“ · Kategorien: Italien, Video · Tags:

Quelle: DW

Damit hatten alle gerechnet: Die 66. Berlinale geht mit dem erwarteten Sieger zu Ende. Die Jury hat richtig entschieden. Auch weil sie mit diesem Preis Politik und Kunst vereint, meint DW-Redakteur Jochen Kürten.

Vor ziemlich genau fünf Jahren begann in Tunesien das, was die Welt heute unter dem Namen Arabellion kennt: der Aufstand vieler Menschen in der Region, zunächst in Nordafrika, später in den Ländern des Nahen Ostens, gegen veraltete Machtstrukturen, Unterdrückung und Staatswillkür. Seinen Ursprung nahm dieser „Arabische Frühling“ in Tunesien. Danach rückten vor allem Ägypten und Libyen in den Fokus. In Syrien brach ein schrecklicher Bürgerkrieg aus, der bis heute andauert und die Welt in Atem hält. Europa und vor allem Deutschland sind durch den anhaltenden Flüchtlingsstrom direkt betroffen.

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21. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Träume sind unbesiegbar“ · Kategorien: Balkanroute

Quelle: Zeit Online

Die EU will die Flüchtlingskrise in den Griff kriegen – auf dem Balkan ist das bereits zu spüren. Eine Reisetagebuch

Von Ulrich Ladurner

Montag, Polykastro/Idomeni

An der Autobahnraststätte in der Nähe der griechischen Kleinstadt Polykastro kostet eine Suppe sechs, Pasta mit Fleisch 7,50 und ein Sandwich vier Euro. Hier versorgen sich derzeit Hunderte, manchmal Tausende Migranten und Flüchtlinge. Eine andere Möglichkeit haben sie nicht, denn sie müssen mitunter tagelang warten, bis sie weiter nach Norden können. In der Zwischenzeit machen die Tankstellenbetreiber beste Geschäfte.

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21. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die gefährliche Überfahrt von Libyen aus wird attraktiver“ · Kategorien: Ägypten, Libyen, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: Zeit Online

Wegen der Grenzkontrollen auf der Balkanroute könnten mehr Syrer auf die gefährliche Route über Libyen ausweichen. Das berichtet die „Welt am Sonntag“.

Die internationalen Schlepperbanden werden sich wegen der Verschärfung der Grenzkontrollen auf der Balkanroute nach Einschätzung europäischer Behörden neue Wege Richtung Norden suchen. Eine stärkere Sicherung der EU-Außengrenze in der Ägäis zwischen Griechenland und der Türkei werde dazu führen, dass Flüchtlinge unter anderem auf die gefährliche zentrale Mittelmeerroute aus Libyen und Ägypten ausweichen, berichtet die Welt am Sonntag.

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20. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Mob chanting at bus of refugees in Germany shames politicians“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: The Guardian

Local politicians criticise actions of 100-strong group, who chanted ‘We are the people’ and ‘Go home’ at bus carrying refugees to accommodation

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20. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Trotz Obergrenze täglich 200 Asylanträge in Österreich“ · Kategorien: Österreich, Slowenien · Tags: ,

Quelle: der Standard

Sogar eine noch niedrigere Obergrenze als die derzeit geltende von 80 pro Tag hätte auf die tatsächlichen Zahlen keinen Einfluss – Mikl-Leitner: EU-Brief „an falsche Adresse geschickt“

Wien/Spielfeld – Seit Freitag, acht Uhr morgens, ist sie wirksam: Die von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) dekretierte tägliche Obergrenze von, wie es auf der Homepage des Innenministeriums heißt, „maximal 80 Asylanträgen an der österreichischen Südgrenze“. Die Ministerin gedenkt sie künftig sogar noch zu unterbieten, wie sie Freitagvormittag ankündigte.

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20. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Festung Austria“ · Kategorien: Österreich · Tags: ,

Quelle: FAZ

Österreich wandelt sich in der Flüchtlingspolitik zum Hardliner. Das Land steht längst nicht mehr an der Seite der deutschen Kanzlerin Merkel. Die Abschottungspolitik ist populär – macht aber der Wirtschaft und dem Tourismus zu schaffen.

von Christian Geinitz

Österreichs Abschreckung ist vier Meter hoch. Ein riesiger Zaun, auf den Flüchtlinge stoßen, wenn sie in der neuen Aufnahmeeinrichtung am Grenzübergang Spielfeld eintreffen. Der monströse Bau mitten im Lager ist doppelt so hoch wie die übrigen Maschendrahtbarrieren, die rechts und links des Übergangs durch die Weinberge der Steiermark gezogen worden sind. „Uns geht es um die optische Wirkung“, sagt ein Polizist. „Die Leute sollen gleich verstehen: Aha, Sperre!“

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20. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für 19.2.16: Flüchtende zwischen Türkei und Deutschland · Kategorien: Balkanroute · Tags: ,

Quelle: UNHCR

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20. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge: Die Verbannten“ · Kategorien: Lesetipps · Tags:

Quelle: Zeit Online

Wen meinen wir, wenn wir von Flüchtlingen sprechen? Erst jetzt wird sichtbar, in welchem Ausmaß wir es mit den „Illegalen“, den „sans-papiers“, zu tun haben werden.

Von Adam Soboczynski

Sind eigentlich alle Menschen, die derzeit nach Deutschland ziehen, Flüchtlinge? Das ist nur auf den ersten Blick eine polemische Frage. Jürgen Kaube hat vor einigen Tagen eindrücklich dargelegt, wie sehr der Begriff des Flüchtlings überdehnt wird und juristische Probleme aufwirft. Wer von Flüchtlingen spricht, legt nahe, dass Menschen aus unmittelbarer Kriegsnot nach Deutschland gelangen. Die meisten, so argumentiert auch der FAZ-Herausgeber, brachen allerdings nach längerem Aufenthalt aus der Türkei auf und gelangten über die Slowakei nach Österreich und von dort nach Deutschland. Das weite Herz des Flüchtlingsbegriffs scheint derzeit jede Differenzierung zu verhindern und ist damit auch ein rhetorischer Brandbeschleuniger. Wenn „der Flüchtling“ eine unmittelbare Bedrohung von Leib und Leben suggeriert, so ist umgekehrt jeder, der sich kritisch zur Flüchtlingskrise äußert, auch moralisch unmittelbar zweifelhaft, was ihn wiederum zum Gegenvorwurf der Naivität, Traumtänzerei und Doppelmoral verleitet. Die Flüchtlingsdebatte befindet sich in einem Stadium, in dem vor allem Platzverweise ausgesprochen werden und auf Schritt und Tritt ein Gesinnungstest lauert.

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