26. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Central Mediterranean: MSF Condemns Attack on Rescue Vessel“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags:

Quelle: MSF

BRUSSELS/NEW YORK, AUGUST 25, 2016 — On August 17, while conducting search and rescue operations off the Libyan coast, the Doctors Without Borders/Médecins Sans Frontières(MSF) rescue vessel the Bourbon Argos was approached and attacked by a group of armed men onboard an unidentified speedboat, MSF said today, strongly condemning the attack.

The Bourbon Argos is one of three ships with MSF teams in the central Mediterranean whose sole mission is search and rescue for people fleeing armed conflict, disasters and extreme poverty, who lack safe and legal channels to flee.

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26. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Helfer unter Beschuss“ · Kategorien: Libyen, Mittelmeer · Tags: , ,

Quelle: CORRECT!V

Ein Einsatzschiff von Ärzte ohne Grenzen wurde vor Libyen überfallen. Und jetzt?

Bastian Schlange

Ein Einsatzschiff von Ärzte ohne Grenzen wurde vor Libyen überfallen. An Bord der Sea-Watch 2 trifft sich die Crew zur Krisensitzung: Was müssen sie ändern? Wie können sie sich vor Piraten schützen? Unser Reporter ist diese Woche vor Ort im Mittelmeer.

Am Mittwoch vergangener Woche, gegen 9 Uhr morgens, nähert sich ein Schnellboot der Bourbon Argos, dem Einsatzschiff von Ärzte ohne Grenzen. Es kreuzt rund 24 Meilen vor der libyschen Küste, auf der Höhe Sabratas, um Flüchtlingsbooten zu Hilfe eilen zu können. Rasch kommt das fremde Boot näher. An Bord stehen bewaffnete Männer. Noch aus weiter Entfernung eröffnen sie das Feuer. Sie treffen Brücke und Rumpf der rund 70 Meter langen Bourbon Argos. Die Besatzung verlässt ihre Positionen und läuft hinunter in die beiden Sicherheitsräume. Flüchtlinge sind keine an Bord.

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26. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Das Leiterspiel von Como“ · Kategorien: Italien, Schweiz

Quelle: WOZ

Mehr als 500 Flüchtlinge stecken in Como fest. Die Schweiz weist sie an der Grenze ab, selbst wenn sie ein Asylgesuch stellen. Unterwegs nach Chiasso mit Hassan und Ali.

Von Meret Michel (Text) und Florian Bachmann (Fotos), Como

Hassan Muhammad und Ali Mustafa* steigen aus dem Zug und schlendern den Perron entlang zum Bahnhofsgebäude in Chiasso. Am oberen Ende des Zugs stehen bereits zwei Schweizer Grenzwächter und erwarten sie. Als hätten beide Seiten ihre Rollen einstudiert, streckt Hassan dem bulligen Grenzwächter ein paar Blätter Papier entgegen, der nimmt sie entgegen und bedeutet ihnen zu warten.

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26. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Orban will Grenzzaun zum Wall ausbauen“ · Kategorien: Balkanroute, Ungarn · Tags:

Quelle: NZZ

(dpa) Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban will den umstrittenen Zaun an der Südgrenze Ungarns nach eigenen Worten zum unüberwindbaren Wall ausbauen. «Die technischen Pläne sind in Arbeit, zum gegenwärtigen Zaun wird eine ernsthaftere technische Anlage kommen», sagte der rechts-konservative Politiker am Freitag im staatlichen Rundfunk. «Diese wird gegebenenfalls auch mehrere Hunderttausende Menschen auf einmal aufhalten können.»

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26. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „EU and Turkey restart talks over migrant pact“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei

Quelle: The Guardian

European commission due to report on whether Turkey has done enough to gain visa-free travel to Schengen zone

The EU and Turkey are poised for a fresh round of diplomacy in an attempt to keep their migration pact working, despite the rancorous downward spiral in relations since Ankara’s crackdown on tens of thousands of people it says are supporters of the exiled cleric it blames for a failed military coup.

The two sides will reach a moment of truth in September, when the European commission is due to report on whether Turkey has done enough to gain visa-free travel to Europe’s borderless Schengen zone, a linchpin of the migration deal.

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26. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Spanien und die Flüchtlinge: Zwischen Abschottung und aktiver Hilfe“ · Kategorien: Spanien · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Spanien setzt weiter auf eine restriktive Flüchtlingspolitik. Gerade einmal 485 Flüchtlinge leben aktuell im Land. Dabei würden viele Spanier gerne mehr tun, wie das hohe lokale und regionale Engagement belegt. Das Problem: Es fehlt an Geld und der mangelnden Bereitschaft zur Kooperation zwischen Kommunen und Staat.

Von Julia Macher

Der Stadtstrand von Barcelona. Kinder planschen im Wasser, Touristen rollen auf Segways die Promenade entlang. Direkt da, wo der Asphalt auf den Sand übergeht: eine Anzeigentafel mit der Ziffer 3.156. Darunter der Satz: „Das ist nicht bloß eine Zahl. Das sind Menschen“. Die Menschen, die in diesem Jahr auf ihrer Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrunken sind.

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26. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Schifffahrt fordert EU-Hilfe für Flüchtlinge“ · Kategorien: Deutschland, Mittelmeer · Tags:

Quelle: NDR

Die Schifffahrtsbranche fordert ein stärkeres Engagement der EU angesichts der vielen Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. Jeder achte Flüchtling werde dort von Handelsschiffen in Sicherheit gebracht, berichteten Experten am Donnerstag bei der Jahrestagung der Internationalen Schifffahrts-Ökonomen (IAME) in Hamburg. Etwa alle zwölf Stunden treffe ein normales Handelsschiff im Mittelmeer auf Flüchtlinge in kaum seetüchtigen Booten. Rund 16.000 Menschen hätten die Besatzungen von Frachtern, Tankern oder Spezialschiffen im vergangenen Jahr gerettet.

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26. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Bulgarien warnt vor neuer Flüchtlingswelle“ · Kategorien: Bulgarien, Europa, Türkei

Quelle: FAZ

Bulgariens Ministerpräsident Bojko Borissow blickt mit großer Sorge auf die Politik des türkischen Präsidenten Erdogan. „Ich habe Angst vor dem, was in der Türkei geschieht“, sagte er im Gespräch mit der F.A.Z.

Bulgariens Ministerpräsident Bojko Borissow warnt vor einer neuen Flüchtlingswelle, sollte das EU-Türkei-Abkommen vom März scheitern. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan habe schon im vergangenen Jahr damit gedroht, er könne Europa mit Migranten „überfluten“, sagte Borissow in einem Gespräch mit der F.A.Z. und fügte hinzu: „Ich habe Angst vor dem, was in der Türkei geschieht.“ Derzeit sei es unter einigen Politikern „sehr in Mode“, sich als „mutige Helden“ zu präsentieren, die „mit Panzern und Flugzeugen in Kriege ziehen“, sagte Borissow. „Doch wer ständig mit dem Säbel rasselt, muss ihn irgendwann auch ziehen.“

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26. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Italien verschärft Asylpraxis, um Anträgen Herr zu werden“ · Kategorien: Italien · Tags:

Quelle: derStandard

Angesichts zehntausender anhängiger Asylgesuche strafft Italien die Asylverfahren. Ziel sind auch raschere Abschiebungen

Dominik Straub

Rom – Obwohl Italien seit Jahren mit hohen Flüchtlingszahlen konfrontiert ist, blieb die Zahl der Asylgesuche im Vergleich zu anderen Ländern lange niedrig: Bis 2013 wurden lediglich 10.000 und 25.000 Gesuche jährlich registriert – weit weniger als in Deutschland oder Schweden. In den letzten Jahren aber sind die Gesuchszahlen in die Höhe geschnellt: 2014, als mehr als 170.000 Bootsflüchtlinge an Italiens Küsten landeten, wurden 65.000 Asylgesuche gestellt, 2015 stieg die Zahl auf 84.000. Und im laufenden Jahr werden die Gesuche laut dem nationalen Asyl-Präfekten Angelo Trovato um etwa 60 Prozent ansteigen.

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26. August 2016 · Kommentare deaktiviert für „Tweet mit Eigenleben“ · Kategorien: Deutschland

Quelle: der Freitag

Migration Vor einem Jahr machte eine Twitter-Meldung des Bundesamts für Migration Deutschland zur großen Hoffnung für Hunderttausende Flüchtende

Am 25. August 2015 versendete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) über Twitter folgenden Text: „#Dublin-Verfahren syrischer Staatsangehöriger werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt von uns weitestgehend faktisch nicht weiter verfolgt.“ Mit 175 Retweets und 165 Likes sieht dieses Häppchen Bürokratenprosa nicht nach einem Netz-Hit aus. Und doch gilt es als das erste Social-Media-Posting, das den Lauf der europäischen Geschichte verändert hat. Denn der Tweet wurde weithin als De-facto-Aussetzung des Dubliner Übereinkommens von 1990 gelesen, dem zufolge Flüchtlinge nur in dem EU-Land einen Asylantrag stellen können, dessen Boden sie zuerst betreten.

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