31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Idomeni-Flüchtlinge: Strategie der Abschreckung · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags: ,

Quelle: medico international

medico kritisiert die Zustände in den griechischen Auffanglagern für Flüchtlinge aus dem geräumten Camp bei Idomeni scharf.

(Frankfurt/Main) Die Hilfsorganisation medico international hat die Zustände in den griechischen Auffanglagern für Flüchtlinge aus dem geräumten Camp bei Idomeni scharf kritisiert. Dort herrschten teilweise „dramatische Bedingungen“, sagte Ramona Lenz, medico-Migrationsreferentin nach einem Besuch vor Ort: „Die Menschen werden hier nur noch aufbewahrt und unsichtbar gemacht. Leben ist was anderes. “

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Nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber besser als nichts nach 24 Stunden ohne Essen – Der Flüchtlingshilfebus bringt Lebensmittel zum Militärlager „Sinatex“. (Foto: medico)

Gemeinsam mit seinen lokalen Partnern des Projekt MovingEurope hat medico international in den vergangenen Tagen mehrere Camps in der Region Thessaloniki besucht. „Die Ausweichlager, die wir in den letzten Tagen gesehen haben, sind Orte der Enttäuschung und Verzweiflung. Die meisten erfüllen nicht einmal humanitäre Mindeststandards. Es fehlt an Wasser, Essen, medizinischer Versorgung, Übersetzern und Informationen für die Flüchtlinge, wie es weiter geht“, berichtet Lenz. „Die schlechten Lebensbedingungen machen die Menschen krank und der Zugang zu Krankenhäusern ist oft unmöglich. Es wird mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit gespielt“, ergänzt Pablo Maurer, der mit dem Flüchtlingshilfebus des Projekt MovingEurope vor Ort ist. Zweck des Busses sind Menschenrechtsmonitoring und die akute Unterstützung der geflüchteten Menschen, mit dem was gerade am nötigsten gebraucht wird.

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31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Coastguard rescues 18 Albanian migrants and two Britons suspected of people smuggling in the English Channel · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags:

Quelle: The Telegraph

Two British men have been detained on suspicion of people smuggling after two boats carrying 18 illegal Albanian migrants were picked up off the Kent coast.

In scenes more associated with the Mediterranean, rescuers had to save the group when the small rigid hulled inflatable boats (rhib), they were travelling in began taking on water in the early hours of the morning in the English Channel.

A coastguard helicopter and two lifeboats were scrambled after those on board made panicked phone calls to their families in Calais at around 11.30pm on Saturday night to say they were in difficulties.

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31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für „Uptick in migrant arrivals raises concerns on Greek islands“ · Kategorien: Griechenland, Türkei

Quelle: Ekathimerini

A recent spike in refugee and migrant arrivals from Turkey onto Greek shores is raising concerns among authorities on Greece’s eastern Aegean islands, Skai reported on Tuesday, also quoting sources saying that hundreds are gathered on the coast of Izmir waiting to make the passage that will bring them into European Union territory.

According to Skai, 160 migrants and refugees have landed on Lesvos in the past five days, marking an increase after a few weeks of almost no arrivals, bringing the total number being hosted on the island to just under 4,000 and stretching resources.

In Samos, recent arrivals have come to 64, bringing the island’s total to 954, according to government sources.

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31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für „Der Flüchtlingsprofi – Rupert Neudeck ist tot“ · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: DW

Er war in der Welt zuhause. Vor allem da, wo es schmerzt zu leben. Rupert Neudeck, Mitbegründer des Hilfskomitees „Cap Anamur“, ist gestorben. Volker Wagener erinnert sich an einen sympathischen Querkopf.

Es war mitten in einer der vielen jugoslawischen Kriege Mitte der 90er Jahre. Gesprächstermin bei Rupert Neudeck privat. Ein schlichtes Reihenhaus in Troisdorf zwischen Köln und Bonn. Thema: Eine große Spendenaktion für Mostar, die Stadt in Bosnien-Herzegowina, der die ethnische Vielfalt zum Verhängnis geworden war. Neudeck, der Profi in Sachen Helfen, gibt Tipps, telefoniert zwischendurch mit Mitarbeitern seiner Organisation in Afrika und sucht immer mal wieder nach Unterlagen – auf dem Sofa und auch darunter. Seine Kommandozentrale für die mutmaßlich kleinste Hilfsorganisation der Welt ist seine Wohnküche. Von hier aus, aus der deutschen Provinz, mischt er sich ein – jahrzehntelang. Christel, seine Frau, ist mittendrin. Zwischen Bügeln und Abwasch koordiniert sie Einsätze vor Ort. Als sei es das Normalste der Welt.

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31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Konvoy zum No-Border-Camp in Thessaloniki · Kategorien: Balkanroute

Quelle: Grenzenlos Rebellisch

Vom 15. – 24. Juli findet in Thessalonki, in Griechenland, unweit der mazedonischen Grenze, das diesjährige No-Border-Camp statt.

Für uns gibt es etliche Gründe uns auf den Weg zu machen:

Militär und Polizei an den Innen- und Außengrenzen und die neuen Zäune lassen die Festung Europa immer weniger als Metapher erscheinen. Staaten in denen vielen Menschen Verfolgung droht, werden zu sicheren Herkunftsländer erklärt. Sammelabschiebungen sind an der Tagesordnung. Mit dem NATO-Staat Türkei wird ein menschenverachtender Tauschhandel vereinbart, der der Auswahl der kapitalistisch verwertbarsten Geflüchteten dient. Einigen Wenigen wird die legale Einreise in die EU „erlaubt“, während der allergrößte Teil der nach Europa Flüchtenden in die Illigalität gedrängt und wieder abgeschoben wird.

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31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland entscheidet zugunsten von Flüchtlingen“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Flüchtlinge massenhaft in die Türkei abschieben – als Warnsignal. Das ist die Logik des EU-Flüchtlingspaktes. Doch tatsächlich haben Syrer gute Chancen, in Griechenland bleiben zu dürfen.

Von Mike Szymanski, Athen

Beim Flüchtlingsabkommen zwischen der Türkei und der Europäischen Union tauchen neue Schwierigkeiten auf. Mit Massenabschiebungen aus Griechenland in die Türkei sollte Flüchtlingen signalisiert werden, dass sich die oft lebensgefährliche Flucht nach Europa nicht mehr lohnt. Wer in Griechenland ankomme, dem drohe mittels Schnellverfahren die baldige Rückführung, so lautet die Botschaft. Die Türkei hatte im Rahmen des Pakts zugesagt, Flüchtlinge wieder zurückzunehmen. Nun zeigt sich, dass die Chance, nicht in die Türkei zurückgeschickt zu werden, recht groß ist.

Nach Zahlen der griechischen Asylbehörde, die der SZ vorliegen, musste bisher noch kein Syrer, der das griechische Asylverfahren durchlaufen hat, gegen seinen Willen zurück in die Türkei. Wer gegen die Asylbescheide in zweiter Instanz vorgeht, hat sogar beste Aussichten, vorerst in Europa bleiben zu können.

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30. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für „Grenze zu Syrien: Türkei baut angeblich Selbstschussanlagen“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags:

Quelle: FAZ

Intelligente Wachtürme mit Wärmebildkameras und Maschinengewehren sollen die Grenze gegen den IS sichern. Alle 300 Meter solle so ein Turm errichtet werden, heißt es in einem Zeitungsbericht.

Die Türkei baut an der Grenze zu Syrien einem Zeitungsbericht zufolge Selbstschussanlagen zum Schutz vor illegalen Grenzübertritten. Dabei handele es sich um „intelligente Wachtürme“, die mit Wärmebildkameras und Maschinengewehren ausgerüstet seien, berichtete die regierungsnahe Zeitung „Yeni Safak“ am Montag unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Sollten sich „Elemente“ auf 300 Meter nähern, werde zunächst ein Warnruf in mehreren Sprachen ausgelöst. Werde der Warnung nicht Folge geleistet, werde das Feuer eröffnet. Eine Anfrage an das Verteidigungsministerium zu möglichen Selbstschussanlagen an der Grenze blieb unbeantwortet.

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30. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Griechenland: Gespräch zur Situation in den staatlichen Lagern · Kategorien: Nicht zugeordnet

Quelle: Junge Welt

„Die Mindeststandards sind nicht gewährleistet“

Griechenland: Flüchtlinge wurden nach Räumung der Zelte in Idomeni in staatliches Lager gebracht.

Interview: Gitta Düperthal

Sie wollten in offizielle griechische Auffanglager gelangen, in die Flüchtlinge mit Bussen nach der am Donnerstag beendeten Räumung des Zeltlagers Idomeni verbracht wurden. Ist es Ihnen gelungen, sich ein Bild von den Zuständen dort zu machen?

Am Donnerstag bin ich gemeinsam mit einer Kollegin ins Lager Oreokastro in Thessaloniki gefahren, wo mehr als 1.000 Flüchtlinge untergebracht sein sollen. An den Polizeiposten am Eingang konnten wir uns zunächst vorbeimogeln, uns Einblick verschaffen und mit den Menschen dort reden – bis wir schließlich entdeckt und rausgeschmissen wurden. Die meisten Zelte sind in einer Lagerhalle aufgebaut, so dass zumindest nicht mehr zu erwarten ist, dass sie bei Regen im Matsch versinken wie in Idomeni. Aber der Platz in der Halle reicht nicht für alle. Deshalb sind Geflüchtete dort aktuell der Hitze und dem Wind ausgesetzt.

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30. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für IOM Records Over 60,000 Migrants Passing Through Agadez, Niger between February and April 2016 · Kategorien: Afrika · Tags:

Quelle: reliefweb

Niger – Through its Displacement Tracking Matrix (DTM), IOM has recorded a total of 60,970 migrants passing through the transit towns of Arlit and Séguédine in the Agadez region of Niger between February and April 2016. Of this total, 44,890 were recorded leaving Niger, while 16,080 were migrants entering the country. Niger is a transit country for West African migrants travelling to and from Algeria and Libya.

The results of the flow monitoring during this period shows that minors represent 2.9 percent of the flow through Séguédine, which is an increase in the number of reported unaccompanied and accompanied minors heading towards Libya. The proportion of minors through Arlit is 9.4 percent, which includes those coming from and going to Algeria.

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30. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Greece: Vulnerable lives on Hold, report by RSPA-team of Pro Asyl · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Pro Asyl

On March 8, 2016, following a gradual restriction since February 2016 of access to the Balkan route based on ethnic origin criteria, the border between Greece and FYROM (Macedonia) was closed for all third-country nationals. In the aftermath of this closure, over 54,000 refugees – about 60% of who are women and children – have suddenly become trapped in Greece. There are hundreds of disabled and elderly people, cancer patients and persons suffering from other severe chronic or incurable diseases, as well as psychologically traumatized persons, pregnant women, families with new-borns and unaccompanied minors. A very high percentage of them is estimated to be admissible for family reunification or relocation. All these people are barely surviving the inhumane and devastating conditions in the reception centres, while at the same time the dirty deal agreed by Turkey and Europe turned the hot spots on the islands of the Aegean into detention- and deportation centres, keeping out those who were planning to follow.

Within the framework of the PRO ASYL project “Refugee Support Program in the Aegean” (RSPA), this report was collated based on research conducted for the RSPA-Newsletter by the colleagues Salinia Stroux and Chrissi Wilkens and the firsthand accounts of refugees in Greece.

[Report Vulnerable lives on Hold]