31. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest Brandenburger Tor – Material und Petition · Kategorien: Deutschland · Tags:

Zeitungsartikel und Nachrichten über den Flüchtlingsprotestmarsch von Würzburg nach Berlin, über die Aktionen der Flüchtlinge in Berlin und die Reaktionen – zuletzt die Wegnahme der Zelte und wärmenden Utensilien der hungerstreikenden Flüchtlinge am Brandenburger Tor. Hiergegen richtet sich die hier weitergeleitete Petition.

flüchtlingskarawane nach berlin

http://www.change.org/de/Petitionen/dr-christian-hanke-bezirksb%C3%BCrgermeister-berlin-mitte-duldung-der-fl%C3%BCchtlingsproteste-auf-dem-pariser-platz


									
31. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Kompass – AntiRa – Newsletter Nr. 9 – November 2012 · Kategorien: Deutschland · Tags: ,
+++ Protestmarsch-Demo und weitere Aktionen der selbstorganisierten Flüchtlinge in Berlin +++ Urteil im Piratenprozess +++ Rundreise mit Aktivist aus Bamako/Mali +++ Veranstaltung und Treffen gewerkschaftlicher Anlaufstellen in München +++ Protestkult(o)ur/SOS nach Brüssel +++ Gegen die IMK in Rostock +++ Internationale Konferenz in Oldenburg +++ Weitere überregionale und transnationale Termine +++ 2013 – 20 Jahre faktische Abschaffung des Asylrechts… +++

Über 6000 TeilnehmerInnen kamen am 13.10. zur Abschlussdemo in Berlin zusammen, und abgesehen vom Migrationsaktionstag im Rahmen des G-8 in Rostock 2007 gab es seit vielen Jahren keine vergleichbar große Demo für die Rechte der Flüchtlinge in Deutschland. Nur zwei Tage später, am 15.10.,  besetzten AktivistInnen von The Voice die nigerianische Botschaft, um gegen die Kollaboration bei Abschiebungen zu protestieren. Eine mutige Aktion, auf die von der Polizei äußerst repressiv reagiert wurde. Doch das Protestcamp der Flüchtlinge auf dem Oranienplatz in Berlin besteht weiter, auch als Diskussionsraum, um über Formen und nächste Ziele des selbstorganisierten Widerstandes zu beraten. Weiterlesen »

30. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für izindaba Rezension zu Klein: Moderne Piraterie – Somalia · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: ,

Rezension

Ralph Klein: Moderne Piraterie – Die Piraten vor Somalia und ihre frühen afrikanischen Brüder

Von: mLungu

„Der indische Ozean war niemals einfach nur ein leerer Raum mit sehr viel Wasser, in dem gelegentlich mal ein Fisch vorbeischwimmt“ (S. 7). Ralph Klein begreift den Ozean als Raum des sozialen, kulturellen und ökonomischen Austauschs mit einer Vielzahl legaler und illegaler Ökonomien, von denen die somalische Piraterie nur eine ist: Für die Reeder sei das Meer eine Wasserstraße, für die Matrosen auf den Schiffen sei es bedeutungslos, für die Fischer Subsistenzgrundlage, für die Festlandbewohner_innen ein Raum der Projektionen und Sehnsüchte, für Piraten Gefahr und Chance und für den Wind „Genosse, Spielgefährte und Verbündeter“ (S. 9). Nur für die Marinesoldaten und Kriegsschiffe sei das Meer ein leerer Raum, der in seiner Leere viel zu viel Verstecke bietet und deswegen möglichst perfekt überwacht werden müsse.

Vollständiger Text:

http://www.izindaba.info/39.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=224&cHash=b853434013dca5a66c76c06ae309ebbd

30. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für izindaba veröffentlicht Analyse zu Mali · Kategorien: Mali · Tags:

14.10.12 15:04
http://www.izindaba.info/39.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=223&cHash=d39a0da9999157a457106ea7f939caf0

Mali: Eine globale Krise

Von: Paul Martial/izindaba

Die Situation in Mali bleibt angespannt. Faktisch ist das Land derzeit zweigeteilt. Den weiträumigen Norden beherrschen verschiedene islamistische Gruppen, die mittels ihrer militärischen Macht der noch verbliebenen Bevölkerung ein Leben gemäß der Sharia aufdrücken wollen. Im Süden Malis haben sich die Putschisten um Hauptmann Sanogo und das Übergangsregime um Traoré soweit angenähert, dass sie sich gegenseitig als Repräsentanten der in der Bevölkerung vorhandenen Grundstimmung akzeptieren und über einen möglichen Umgang mit der Invasion im Norden austauschen. Interimspräsident Traoré hatte am 1. September 2012 von der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (CEDEAO) Luftunterstützung für die Bombardierung von Stellungen der islamistischen Milizen angefordert. Den Einsatz von Bodentruppen aus anderen Ländern lehnte er damals noch ab und lag damit tendenziell auf der Linie der Putschisten, die die militärische Unterstützung aus anderen Ländern möglichst gering halten wollten. Mittlerweile scheint aber diesbezüglich ein Umdenken statt gefunden zu haben. Am 12. Oktober verabschiedete nämlich der von Mali angerufene Sicherheitsratder Vereinten Nationen einstimmig eine Resolution, in der er die Unterstützung für eine afrikanische Friedenstruppe zusagt. Dabei geht es in Zusammenarbeit mit der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft auch um die Aufstellung alliierter Bodentruppen, weil der malischen Armee eine Offensive gegen 6.000 bestens bewaffnete Islamisten nicht zugetraut wird. Somit ist davon auszugehen, dass eine Militärintervention mit deutlicher Unterstützung von außen vorbereitet wird.

Aufgrund dieser neuen Situation werfen wir nochmal einen sehr differenzierten Rückblick auf die Ereignisse seit dem Putsch vom 22. März, indem wir einen von uns übersetzten Hintergrundartikel von Paul Martial aus der französischen Zeitschrift ‚Inprecor‘ veröffentlichen. Martial bringt das Geschehen in Mali in Zusammenhang mit den Folgen imperialer Politik und erklärt sehr detailliert die Zustände, die zum Putsch geführt haben, und die Lebenssituation der Menschen im nördlichen Mali. Zudem erörtert er die Problematik einer Militärintervention und ist dadurch mit seinem Artikel, obwohl bereits im Mai dieses Jahres veröffentlicht, gerade jetzt aktuell.

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30. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Überlebende des Schiffsunglücks bei Gibraltar berichten · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Eine ausführliche Reportage ist in El Pais erschienen, 29.10.2012

http://politica.elpais.com/politica/2012/10/28/actualidad/1351457874_101096.html

29. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest Brandenburger Tor 29.10.2012 · Kategorien: Deutschland

taz 29.10.2012

Flüchtlinge in Berlin
Eiskalte Schikanen
Kritik am Umgang mit Hungerstreikenden wächst. Opposition: „Unmenschliches Vorgehen“. Sozialsenator appelliert.von Konrad Litschko / Nikolai Schreiter

„Sie lassen sich immer was Neues einfallen“, stöhnt Hamid M. Der iranische Hungerstreikende blickt müde, er verschränkt die Arme vor dem dicken Anorak, spricht leise. „Die Polizei hat nur ein Ziel“, sagt der 29-Jährige. „Dass wir hier verschwinden.“

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29. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für 58 Tote bei Gibraltar – Protestkundgebung in Motril, 30.11.2012 · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Protestkundgebung in Motril, wo die meisten Ertrunkenen der vergangenen Woche begraben wurden:

19:00 en la plaza de la Aurora de Motril. Convoca Motril Acoge

http://www.elfaromotril.es/2012/10/29/concentracion-de-denuncia-y-solidaridad-con-las-victimas-de-las-pateras/

29. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für 58 Tote bei Gibraltar – pro asyl Erklärung 29.10.2012, 18 Uhr · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: , ,
29.10.2012

Bootskatastrophe in der Straße von Gibraltar

Knapp 60 Flüchtlinge kamen am vergangenen Donnerstag in der Meerenge von Gibraltar ums Leben. Ein Frontex-Flugzeug hatte zuvor das Boot der Flüchtlinge fotografiert.

 

Knapp 60 Menschen starben letzte Woche in der am stärksten überwachten Meeresregion der Welt, der Meerenge von Gibraltar, in der Schiffe und Flugzeuge der Küstenwachen, des Militärs und auch von Frontex präsent sind. Wie konnte es zu dieser Tragödie kommen?

Am Mittwoch, 24. Oktober 2012, war ein Boot mit rund 70 Flüchtlingen nahe der marokkanischen Stadt Nador in Richtung Spanien aufgebrochen. In der Nacht zum Donnerstag ging ein Notruf von einem Familienmitglied eines der Flüchtlinge aus: Ein Boot mit 71 Menschen an Bord sei auf dem Weg nach Spanien und die Verbindung sei abgebrochen. Daraufhin sichtete ein offenbar maltesisches Flugzeug, das im Rahmen der Frontex-Operation Indalo im Einsatz war, um 1.20 Uhr nachts ein Flüchtlingsboot und fotografierte es.

Am Donnerstag um 14.30 Uhr, also über 13 Stunden nach der Aufnahme durch das Frontex-Flugzeug, lokalisierte der Rettungsdienst der Guardia Civil (Salvamiento Maritimo) das inzwischen halbgekenterte Boot aus Nador. Darauf befanden sich 14 Leichen und 18 Überlebende. Die Überlebenden bestätigten, dass sich bei Ablegen des Bootes 70 Menschen an Bord befunden hatten – es ist somit von 58 Toten auszugehen.

Zum Zeitpunkt der Rettungsaktion befand sich das Boot 11 Seemeilen von der marokkanischen Stadt Alhucemas und rund 20 Meilen von dem Ort der Fotoaufnahme entfernt. Ein schwer verwundeter Flüchtling wurde in ein Krankenhaus in Alhucemas eingeliefert, den 17 weiteren Überlebenden wurde von den marokkanischen Behörden die Einreise verweigert. Sie wurden in den spanischen Hafen von Motril gebracht.

Wie kann es sein, dass ein Frontex-Flugzeug das Boot in Seenot sah, fotografierte, aber offenbar keine sofortigen Rettungsmaßnahmen einleitete? Welche Frontex-Schiffe und Flugzeuge haben sich zum Zeitpunkt der Tragödie in der Region befunden? Warum kam es erst 13 Stunden nach der Fotoaufnahme zu einer Rettungsaktion, nachdem bereits viele der Flüchtlinge ums Leben gekommen waren? Fragen, die unverzüglich zu beantworten sind – von der spanischen Regierung, von Frontex, von Malta und den marokkanischen Behörden.

Quellen:

http://www.abc.es/20121026/espana/abci-rescate-confuso-inmigrantes-desaparecidos-201210261755.html

http://politica.elpais.com/politica/2012/10/27/actualidad/1351370892_526066.html

http://www.abc.es/20121026/espana/abci-rescate-confuso-inmigrantes-desaparecidos-201210261755.html

http://politica.elpais.com/politica/2012/10/27/actualidad/1351370892_526066.html

29. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Sangatte Lager 10 Jahre · Kategorien: Frankreich

[französisch / englisch]

Un peu partout dans le nord-ouest de la France, débats, concerts, théâtre, cinéma (programme en PJ) pour marquer le dixième anniversaire de la fin du camp de Sangatte et dénoncer l’échec de la politique menée depuis lors jusqu’à aujourd’hui avec continuité.
A Paris, une soirée en construction, dont l’annonce sera faite plus tard
Around all the north-west of France, debates, concerts, theater, cinema to mark the tenth anniversary of the end of the Sangatte camp and denounce the failure of the policy since then until today with continuity .
In Paris, an evening under construction, to be announced later


Dix ans après la fermeture du camp de Sangatte, des concerts, des projections et des débats dans toute la région Nord/Pas-de-Calais pour rappeler la situation des exilés.

Ce hangar où des exilés se retrouvaient entassés n’était pas une solution d’accueil digne de notre République. Mais aujourd’hui, les migrants errent toujours sur nos routes, harcelés administrativement et physiquement. Le Tire Laine, Chet Nuneta, Divison Nada, Amar Oumaziz, la Compagnie le Diable à un sabot, Thomas Suel et de nombreux autres artistes se joignent aux associations d’aide aux migrants pour dénoncer une situation inacceptable et demander à l’État d’ouvrir le dialogue sur un accueil respectueux du droit de ces personnes.

En pièces jointes, l’affiche de l’évènement, le tract explicatif ainsi qu’une partie du programme d’évènements.

Encore plus d’évènements et de renseignements à l’adresse suivante: http://sangatte10ans.wordpress.com/

N’hésitez pas à venir participer à ces évènements et à diffuser l’information.

Contacts: 06 61 97 12 17

 

 

29. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für „Krachkampagne“ für Bewegungsfreiheit in Westafrika · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: ,


„BIG NOISE CAMPAIGN“ FOR FREE CIRCULATION IN THE ECOWAS

(with google translater)
As part of the „BIG NOISE CAMPAIGN“ for free movement within the ECOWAS, Visions Solidaires welcomes from 29 to 31 October in Lomé an human rights activists caravan coming from the Ivory Coast. The caravan aims to attract the attention of the political authorities of the Economic Community of West African States (ECOWAS) on harassment suffered by citizens of the community at the borders.  This, despite of the ECOWAS Protocol on free movement of persons.
Leaving Abidjan two days ago, the caravan will be marked by advocacy at various border posts traversed throughout the journey that will lead them to Nigeria.
Visions Solidaires intends to seize the opportunity of the caravan to strengthen its advocacy on Togolese state actors that are put an end to harassment suffered by ECOWAS citizens in Togolese borders. To this end it will organize various actions for the political authorities in charge of migration issues in Togo.
For more information on the caravan please contact us by mail: visionssolidaires@gmail.com
« BIG NOISE CAMPAIGN » POUR UNE LIBRE CIRCULATION DANS L’ESPACE CEDEAO
Dans le cadre de la « BIG NOISE CAMPAIGN » pour la libre circulation dans l’espace CEDEAO, Visions Solidaires accueille du 29 au 31 octobre à Lomé une caravane composée de militants des droits humains en provenance de la Côte d’Ivoire. Cette caravane entend attirer l’attention des autorités politiques de la Communauté Economique Des Etats de l’Afrique de l’Ouest (CEDEAO) sur les tracasseries dont sont victimes les ressortissants de la communauté aux frontières terrestres de l’espace. Et cela malgré le protocole de la CEDEAO sur la libre circulation des personnes, le droit de résidence et d’établissement.
 Partie d’Abidjan il y a deux jours, la caravane sera marquée par diverses actions de sensibilisation aux différents postes de frontière traversés pendant le périple qui l’amènera jusqu’au Nigéria.
 Visions Solidaires compte saisir l’opportunité du passage de cette caravane au Togo pour renforcer son plaidoyer auprès des acteurs étatiques togolais pour que soit mis un terme aux tracasseries dont sont victimes les ressortissants de la CEDEAO aux frontières togolaises. A cet effet elle organisera diverses actions à l’endroit des autorités politiques en charge des questions de migration au Togo.
 Pour toutes informations complémentaires sur la caravane, contactez nous par mail : visionssolidaires@gmail.com