07. August 2013 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsprotest Bitterfeld – Camp, Demo, Ankündigung Hungerstreik · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: http://www.mz-web.de/bitterfeld/fluechtlingscamp-in-bitterfeld-fluechtlinge-wollen-in-hungerstreik-treten

Mit einem Protestzug sind Flüchtlinge aus dem Landkreis durch Bitterfeld gezogen
In Bitterfeld haben Flüchtlinge in der Walther-Rathenau-Straße ein Flüchtlingscamp aufgebaut. Sie fordern eine Verbesserung der Zustände in den Gemeinschaftsunterkünften, perspektivisch eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen und die Abschaffung der Residenzpflicht.

Seit Ende vergangener Woche haben Flüchtlinge in Bitterfeld an der Walther-Rathenau-Straße ein Flüchtlingscamp aufgebaut. Nun wollen einige der Beteiligten für ihre Forderungen in den Hungerstreik treten. Sie fordern eine Verbesserung der Zustände in den Gemeinschaftsunterkünften, perspektivisch eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen, die schnellere und regelmäßige Erteilung von Arbeitserlaubnissen für Menschen im Asylverfahren und ,Geduldete‘ sowie die Abschaffung der Residenzpflicht.
Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen begrüßt den Protest der Flüchtlinge und fordert die Landesregierung auf, den „Flüchtlingen jetzt eine Perspektive aufzeigen“, so der flüchtlings- und migrationspolitische Sprecher der Fraktion, Sören Herbst. „Sie kann sie nicht mit wohlfeilen Worten abspeisen. Erste Ansätze einer progressiveren Flüchtlings- und Migrationspolitik müssen aufgebaut werden, um die Lage der Betroffenen konsequent zu verbessern.“

  • KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und Migrantinnen Wittenberg, Sachsen Anhalt
  • Flüchtlingsbewegung Sachsen Anhalt.
  • The Voice Refugee Forum Wittenberg, Sachsen Anhalt

Kontakt:
Tel: +4917699321843
E-mail: fluchtlingsbewegungsa@hotmail.de, fluchtlingsbewegungsa@gmail.com
http://refugeeinitiativewittenberg.blogspot.de, thecaravan.org, thevoiceforum.org
Bankverbindung: Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer: 4030780800
Bankleitzahl: 43060967
GLS Gemeinschaftsbank eG

07. August 2013 · Kommentare deaktiviert für Russland: Abschiebung von 3 Mio Sans-Papier geplant · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

„Institute of Human rights and prevention of extremism and xenophobia“
news are written in english, russian and ukrainian

http://www.ihrpex.org/en/chapter/1/news

3 million illegal migrants to be deported from Russia

http://www.ihrpex.org/en/article/5631/3_million_illegal_migrants_to_be_deported_from_russia

Migrants in Moscow were considered guilty of one in five traffic accidents and one in two crimes | August 5, 2013

One in two crimes in Moscow in the first half of 2013 was committed by the guests of the city, the prosecutor of the capital Sergey Kudeneev stated.

Russia calculated 3 million illegal migrants | August 1, 2013

About 3 million labour migrants stay in Russia with expired permits, and probably work illegally.

Russians blame immigrants for increased crime in the country | August 1, 2013

Immigrants intensify the problems of crime and corruption in Russia, according to the data of the poll of the Russian Public Opinion Research Center (VCIOM)

07. August 2013 · Kommentare deaktiviert für Abschiebungen nach Afghanistan · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Immer wieder berichten afghanische Flüchtlinge im Dublin-Verfahren von großen Ängsten, nach einer Rückschiebung in skandinavische Länder nach Afghanistan abgeschoben zu werden. Von NOAS haben wir nun die polizeilichen Statistiken erhalten, die Abschiebungen nach Afghanistan von Norwegen aus bestätigen. Im Jahr 2012 wurden 195 Personen nach Afghanistan abgeschoben, weitere afghanische Flüchtlinge wurden im Rahmen von Dublin II in andere Länder abgeschoben.
In 2013 waren es bis zum 31.05.2013 119 Personen, die nach Afganistan abgeschoben wurden.

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07. August 2013 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge: Über drei Zäune nach Europa · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

Über drei Zäune nach Europa

Von Martin Dahms

„[…] Auf den ersten Blick sehen die Zäune unüberwindbar aus. Zwölf Kilometer lang ziehen sie sich in Dreierreihe rund um Melilla. Sie sind bis zu sieben Meter hoch, bestückt mit Wachtürmen, Sensoren und Kameras, davor patrouilliert die Guardia Civil.

Doch so sehr sich die spanische Nordafrikaexklave auch einigelt: Immer wieder gelingt es Gruppen junger Männer, von der marokkanischen auf die spanische Seite hinüberzuklettern. Zuletzt am frühen Dienstagmorgen. Da stürmten rund 200 Schwarzafrikaner gemeinsam auf einen Abschnitt der Grenzanlagen im Nordwesten der Stadt zu. Etwa 50 von ihnen schafften es, sie zu überwinden.

[…] Die 80 000-Einwohner-Stadt Melilla, die seit rund 500 Jahren zu Spanien gehört, ist es gewohnt, Anziehungspunkt afrikanischer Migranten zu sein. Doch weil sich Europa die Afrikaner vom Leibe halten will, stehen die Zäune da. Erst anderthalb Meter hoch, seit 1999 drei Meter hoch. Im Sommer 2005 überkletterten ihn Hunderte Schwarzafrikaner mit selbstgebauten Leitern, es gab Tote und Verletzte. „Da musste man eine Lösung finden“, erzählt ein Guardia-Civil-Beamter, „und die Lösung war der dreifache Zaun.“

Der neue, sieben Meter hohe Dreifachzaun blieb jahrelang ein abschreckendes Bollwerk. Doch seit dem vergangenen Jahr lassen sich die Migranten auch von dem nicht mehr abhalten. Alle paar Wochen tun sich ein paar Hundert von ihnen zusammen und wagen den Ansturm, viele von ihnen erfolgreich.

[…] Das Aufnahmelager in Melilla ist überfüllt. Ausgelegt ist es für 480 Menschen, seit Dienstag sind dort rund 850 untergebracht. Die spanische Armee hat Zelte und Liegen für sie bereitgestellt. Die Männer und einige Frauen müssen damit rechnen, bis zu zwei Jahre in diesem Lager zu verbringen. Sie dürfen sich frei in Melilla bewegen, doch ihr Ziel ist es, aufs spanische Festland oder in ein anderes europäisches Land zu kommen.

[…] Das Ziel der spanischen Behörden wiederum ist es, sie in ihre Heimatländer abzuschieben. Doch weil mit vielen Ländern keine Rücknahmeabkommen bestehen, werden die meisten Migranten irgendwann per Fähre nach Spanien herübergebracht, wo sie sich, mit einem Ausweisungsbescheid in der Tasche, als Illegale durchzuschlagen versuchen.

„Wenn sie in Melilla ankommen, haben sie eine große Etappe ihrer Reise abgeschlossen“, berichtet Enrique Roldán vom Roten Kreuz in Melilla. „Die Ankunft ist wahrscheinlich positiv für sie, aber dann kommen Symptome eines möglichen posttraumatischen Stresssyndroms zum Vorschein. Sie haben eine furchtbare und harte Reise hinter sich. Sie leiden unter Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Angstanfällen, Depression. Sie haben ihre Familie zurückgelassen. Vielleicht ist jemand aus der Gruppe nicht durchgekommen.Die Menschen im Lager kommen aus fast allen Ländern Afrikas, besonders viele aus Kamerun, dem Kongo, Algerien, Nigeria und Guinea. Meistens waren sie jahrelang unterwegs […]“

via Flüchtlinge: Über drei Zäune nach Europa | Politik – Berliner Zeitung.

07. August 2013 · Kommentare deaktiviert für Marokko Melilla: Von 200 Flüchtlingen schaffen es 50 über EU-Zaun · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags:

Nachdem am 06.08.2013 200 Flüchtlinge den EU-Zaun zu überklettern versucht haben  und es 50 von ihnen bis in die Innenstadt von Melilla geschafft haben, ist ein zweiter Versuch am 07.08.2013 in der Mittagszeit gescheitert. Anscheinend wurden die Flüchtlinge direkt oben auf dem EU-Zaun von der spanischen Guardia Civil überrascht und zurückgeschlagen.

La Guardia Civil y las fuerzas de seguridades de Marruecos han logrado este miércoles rechazar a medio centenar de inmigrantes que quería saltar la doble valla a plena luz del día, según han informado a Europa Press fuentes oficiales.

Los hechos han ocurrido pasadas las 13,30 horas y varios de los inmigrantes consiguieron colgarse en la alambrada pero al otro lado estaban los agentes de la Guardia Civil, con varias dotaciones, que han evitado su entrada en territorio nacional.

Una vez que las fuerzas de seguridad a uno y otro lado de la barrera de seis metros de altura cada una se percataron del intento, todos ellos fueron „repelidos“, huyendo de la acción policial pero hacia territorio marroquí ya que no superaron la doble valla.

La avalancha se ha registrado entre la frontera de Farhana y el Cerro de Palma Santa, lo que ha llevado a muchas de las personas que aguardaban la cola para entrar hacia Marruecos a ver las escenas de los subsaharianos colgados en la alambrada y las fuerzas de seguridad rechazándolos para que no entraran en suelo español.

Este fallido intento de entrada se registra después del ocurrido ayer martes, en el que unos 50 inmigrantes sí lograron acceder a Melilla saltando la doble valla que separa nuestra ciudad de Marruecos después de producirse una avalancha de 200 subsaharianos, por lo que 150 fueron rechazados por las fuerzas de seguridad españolas y marroquíes.

El Centro de Estancia Temporal de Inmigrantes (CETI) de Melilla ha tenido que ser reforzado esta semana con cuatro tiendas de campaña del Ejército, a las que se sumarán otras cuatro más en los próximos días, porque con la entrada del martes ya supera los 850 acogidos, casi el doble de su capacidad óptima, que son 480.

via Rechazados medio centenar de subsaharianos que intentaban entrar a Melilla

07. August 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesische Polizeien verhaften – an Land – Dutzende Ausreisewillige · Kategorien: Tunesien · Tags:

[EN]

From August 2nd to August 5th, the National Guard and the Tunisian police arrested dozens of people trying to leave the Tunisian coast to Lampedusa or Sicily.
Presumably, political instability gives boat-people and smugglers the illusion of a loosening of security forces which patrol coasts and territorial waters. In fact, since the explosion of the political crisis, it seems like police forces have been more zealous than usual. The arrests records reported under-equipped boats (no satellite phone or GPS) and makes no mention of relief supplies on board.

Articles in French below.
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07. August 2013 · Kommentare deaktiviert für Boats4people Presseerklärung Blockade vor Malta: „Träumen die Mittelmeerstaaten von einem Papua-Neuguinea vor Europa, um Boat-people wegzusperren?“ · Kategorien: Italien, Libyen, Malta · Tags: , ,

[dt] [en] [it] fr] [ar: siehe hier: CP_Salamis_AR]

Boats4People
Presseerklärung
Träumen die Mittelmeerstaaten von einem Papua-Neuguinea in Europa, um Bootsflüchtlinge dort einzusperren?
Am 5. August 2013 um etwa 1 Uhr morgens, 46,6 nautische Meilen von Libyen und 140 Meilen von Malta entfernt, rettet der liberianische Tanker Salamis 102 Bootsflüchtlinge. Diese Intervention folgt Anweisungen von Italien, diesem in Seenot geratenen Boot zu Hilfe zu kommen. Weiterlesen »

07. August 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Unternehmerverband fordert „Ende der Krise sowie des Terrorismus“ und „dringliche Reaktion“ · Kategorien: Tunesien

Le patronat tunisien s’inquiète de l’impasse politique et appelle à une réaction urgente

L’impasse politique en Tunisie et la détérioration de la situation sécuritaire inquiètent les milieux économiques et financiers. Suffisant en tout cas pour inciter les professionnels du tourisme, du marché financier et le patronat pour lancer un appel à « la fin de crise politique ».

07. August 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Algerisch-tunesische Zusammenarbeit beim Antiterrorismus · Kategorien: Algerien, Tunesien · Tags: , ,

Face à un défi terroriste commun, Alger et Tunis « actualisent » leur coopération

Face à une ébauche de terrorisme algéro-tunisien, Alger et Tunis actualisent une coopération sécuritaire qui « n’est pas un projet mais une réalité », a déclaré aujourd’hui à Alger le ministre algérien des Affaires étrangères, Mourad Medelci. Weiterlesen »

07. August 2013 · Kommentare deaktiviert für Staatskrise: Tunesisches Übergangsparlament stellt Arbeit ein | ZEIT ONLINE · Kategorien: Tunesien

„[…] In Tunesien sprechen Regierung und Opposition nicht mehr miteinander. Nach dem Mord an Politiker Brahmi hat die Verfassungsgebende Versammlung ihre Arbeit eingestellt. Die Verfassungsgebende Versammlung in Tunesien hat ihre Arbeit vorerst ausgesetzt. Die Arbeit des Übergangsparlaments werde so lange eingestellt, bis es wieder Gespräche zwischen der Regierung und der Opposition gebe, sagte der Präsident der Versammlung, Mustapha Ben Jaâfar. […]“

via Staatskrise: Tunesisches Übergangsparlament stellt Arbeit ein | ZEIT ONLINE.