Angesichts von wohl über 200 Boat-people, die im Operationsgebiet der italienischen Marine („Mare Nostrum“) am gestrigen Montag 50 Seemeilen vor der libyschen Küste und 100 Seemeilen vor Lampedusa ertrunken sind, und von über 160 Ertrunkenen in der letzten Woche, verschärft sich die italienische Regierungspolitik gegenüber der Europäischen Union. Am morgigen Mittwoch wird eine Erklärung erwartet, die der Regierungschef Renzi in Sizilien abgeben wird: Italien wird fordern, dass ein „europäisches Asyl“ eingerichtet wird und die EU mit internationalen Organisationen die militärisch-polizeiliche Überwachung, Abwehr und Seenotrettung im Kanal von Sizilien übernimmt. Andernfalls würden die geretteten Boat-people von Italien vermehrt in andere europäische Länder aufbrechen – gegen die Verbote des Schengen- und Dublin-Systems und mit Unterstützung der italienischen Regierung.
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Neue Flüchtlingstragödie vor Lampedusa: Bis zu 200 Vermisste
Mindestens 17 Tote, 206 gerettet – Laut Medienberichten könnten sich über 400 Personen an Bord befunden haben
Rom – 17 Leichen sind nach dem neuen Flüchtlingsunglück südlich der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa nach vorläufigen Angaben geborgen worden. 206 Migranten konnten gerettet werden, meldete die italienische Küstenwache. Die Überlebenden wurden an Bord eines Schiffes der italienischen Marine aufgenommen, das am Dienstagnachmittag im sizilianischen Catania eintreffen soll.
Um 13 Uhr haben die Schiffbrüchigen SOS gesendet. Das Schiff war 50 Seemeilen von der libyschen Küste und 100 Seemeilen von Lampedusa entfernt, befand sich also gänzlich im Operationsgebiet von Mare Nostrum.
http://www.rp-online.de/panorama/ausland/
„[…] Die [italienische] Marine brachte etwa 200 Schiffbrüchige in Sicherheit. Insgesamt waren rund 400 Menschen an Bord des gekenterten Schiffes, wie italienische Medien berichteten. Das Boot war auf dem Weg von Nordafrika in Richtung Europa.[…]“
La Guardia Civil rescata un barco con 31 inmigrantes a punto de zozobrar
Efe / Las Palmas de Gran Canaria
La Guardia Civil y Salvamento Marítimo han colaborado para rescatar cerca de la costa de Ceuta una embarcación ocupada por 31 inmigrantes subsaharianos que corría riesgo de zozobrar por su alta ocupación.
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Der Bericht der Andalusischen Menschenrechtsvereinigung APDHA zur Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen in und um Melilla / Ceuta und an der Meerenge von Gibraltar liegt auf spanisch und französisch vor:
El Informe anual Derechos Humanos Frontera Sur 2014 está disponible
- en español: http://www.apdha.org/media/frontera_sur_2014_web.pdf
- en francés: http://www.apdha.org/media/frontiere_sud%202014.pdf
Wir sind eine Gruppe Studierender der Sozialen Arbeit aus Berlin und befinden uns gerade für ein Austauschsemester in Ankara. Wie wir gestern zufällig erfahren haben, hat sich vor 26 Tagen eine Gruppe von afghanischen Flüchtlingen zu einem stummen Protest vor dem Hauptsitz des UNHCR in Ankara zusammengefunden (eine Gruppe von ca. 30 Personen steht und sitzt mit Plakaten, auf denen ihre Forderungen stehen, dem UNHCR-Gebäude zugewandt auf dem Bürgersteig).
Heute haben wir uns mit einem der Protestierenden über ihre Aktivitäten, Ziele und Forderungen unterhalten. Ihr Protest wurde bereits durch polizeiliche Gewalt eingeschränkt. So hatten sich beispielsweise, zum Zeichen ihrer Machtlosigkeit einige von ihnen in den Hungerstreik begeben und ihre Münder zugenäht, diese wurden von der Polizei in einer nächtlichen Aktion, gegen ihren Willen wieder aufgeschnitten.
40 African migrants found drowned by Coast Guard
By Farah Waleed
The Libyan Coast Guard has rescued 51 migrants heading to Europe whose boat sank yesterday. The bodies of 40 others have been recovered so far.
The migrants, from Burkina Faso, Cameroon, Gambia, Ghana and Mali, had set sail from Garabulli, east of Tripoli, two days ago, the Coast Guard said. The boat had capsized less than five kilometres offshore, it is thought because of overcrowding. Survivors said that there were some 130 on board.
Libia: affonda barcone con migranti, almeno 40 morti
Tripoli: „Aiuto dalla Ue o faciliteremo il loro passaggio“
Nuova strage della disperazione al largo delle coste orientali. Salvate 51 persone. I migranti stavano cercando di raggiungere l’Europa. Il governo libico minaccia la Ue: „Agisca o favoriremo i viaggi illegali“
ROMA – Almeno 40 migranti sono morti quando il barcone su cui stavano tentando di raggiungere l’Europa è affondato al largo della costa della Libia. La tragedia sarebbe avvenuta non lontano da Tripoli. Lo ha reso noto il governo, come riporta Al Arabiya.
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http://www.timesofmalta.com/articles/view/
by Kim Dalli
‘Captains fear hassle of helping refugees’
Rendering assistance is a legal obligation
Thousands of migrants die on the sea but it’s not just because of their rickety boats – merchant vessels fail to assist them due to the difficulties of discharging them, according to a maritime expert.
Captain Wolf-Peter Rabitz said it could take days for the migrants to be allowed to disembark and the legal consequences could last several years.
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Tuareg Migration: A Critical Component of Crisis in the Sahel
By Merise Jalali
Tuareg at the Festival au Desert near Timbuktu, Mali in 2012. For the Tuareg, continuous migration has always been a primary means of survival and an integral part of their culture.
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