31. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Changes in Bulgaria’s Detention and Deportation System · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Serbien · Tags: ,

Quelle: bordermonitoring.eu

On the 1st of January 2016, new amendments of the Law on the Asylum and Refugees (LAR) came into force. Basically, this change allows the State Agency for Refugees (SAR) “to place asylum seekers in closed centers“, impose curfews for already existing open facilities or restrictions on the movement of people that live inside them – this was already published by the State Gazette on October the 16th in 2015. The new regime allows the “detention of unaccompanied minor asylum seekers“, as well. Valeria Ilareva, from the Bulgarian Foundation for Access to Rights (FAR), pointed out that „any detention of asylum seekers exposes them to a high risk of re-traumatisation(…)“.

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27. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Juncker will Griechenland im Flüchtlingsthema isolieren“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags: , ,

Quelle: Griechenland-Blog

Laut einem Bericht auf Politico scheint auch Kommissions-Chef Juncker die Isolierung Griechenlands im Flüchtlingsthema vorantreiben zu wollen.

Laut einem auf der Website Politico am 26 Januar 2016 publizierten Artikel unterstützt Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, in einem am vergangenen Montag (25 Januar 2016) an den slowakischen Premierminister gesendeten Antwortschreibens die Vorschläge Sloweniens bezüglich der Verstärkung der Grenzen der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM) zu Griechenland, damit die Immigranten-Ströme in den Norden (Europas) eingeschränkt werden.

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25. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Abschiebepraxis in Israel: Die Währung Mensch · Kategorien: Afrika, Eritrea, Israel · Tags: ,

Quelle: taz

Die israelische Regierung schiebt eritreische Flüchtlinge nach Ruanda und Uganda ab. Steckt dahinter ein geheimer Deal?

JERUSALEM/KAMPALA taz | Ein Schild wirbt in eritreischer Schrift für ein kleines Hotel in einer Gasse von Ugandas Hauptstadt Kampala. Es hat nur wenige Zimmer und wenige Gäste. In Raum Nummer 8 sitzt ein alter Mann auf einem zerschlissenen Sofa, seine Hose ist fleckig, er trägt Hemd und Flipflops. Die Arme des Mannes, der seinen Namen nicht nennen will, sind voller Narben. Neben ihm hat sein Anwalt Platz genommen. „Mein Mandant hat viel durchgemacht“, sagt er auf Englisch und wendet sich wieder dem älteren Mann auf dem Sofa zu, mit dem er Tigrinya spricht, die Amtssprache Eritreas.

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04. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Aufstand im Lager der abgewiesenen Flüchtlinge“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags: , , ,

Quelle: Telepolis

Das Lager Korinth gleicht mehr einem Gefängnis, denn einer Unterbringung. Täglich kommen noch immer 4.000 Flüchtlinge in Griechenland an

von Wassilis Aswestopoulos

Im Zug eines Aufstands gelang es sechs Algeriern und Marokkanern aus einem gefängnisartigen Lager in Griechenland zu fliehen. Während CSU-Chef Horst Seehofer vor der Klausurtagung seiner Partei eine Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen fabuliert, laufen die Dinge dort, wo die Flüchtlinge ankommen, aus dem Ruder.

Mehr als eine Million Flüchtlinge kamen im vergangenen Jahr nach Europa, die meisten davon, mehr als 800.000, kamen bis zum 21.Dezember über die Ägäis nach Griechenland. Selbst die Begrenzung des Flüchtlingsstatus auf Syrer und Afghanen würde an der hohen Anzahl nur marginal etwas ändern. Von den mehr als 800.000 Ankömmlingen in Griechenland waren 455.000 Syrer und 186.000 Afghanen.

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31. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Sizilien, Hotspot Pozzallo: Ärzte ohne Grenzen zieht sich aus Lager zurück · Kategorien: Italien · Tags: , ,

Quelle: La Repubblica Palermo

Pozzallo, Medici senza frontiere lascia il Centro di accoglienza: „Non ci sono condizioni per collaborare“

L’organizzazione umanitaria accusa lo Stato: „Le condizioni precarie e poco dignitose in cui vengono accolti migranti e rifugiati appena sbarcati come sovraffollamento, scarsa informazione legale e tutela dei diritti, rischiano di rimanere la realtà del futuro“

L’organizzazione medico-umanitaria Medici Senza Frontiere annuncia l’uscita dal Centro di prima accoglienza e soccorso di Pozzallo e la chiusura del progetto di supporto psicologico nei Centri di Accoglienza Straordinaria della Provincia di Ragusa. „Non ci sono le garanzie minime per una collaborazione efficace“ sottolinea Msf in una nota rinnovando „il proprio appello alle autorità italiane affinché sviluppino risposte concrete e di lungo termine: i bisogni delle persone più vulnerabili devono essere la priorità“. „Nonostante le nostre richieste, le condizioni precarie e poco dignitose in cui vengono accolti migranti e rifugiati appena sbarcati – quali sovraffollamento, scarsa informazione legale e tutela dei diritti – rischiano di rimanere la realtà del futuro“, dichiara Stefano di Carlo, capo missione dei ‚Medici senza frontiere‘ in Italia. „In queste condizioni, la nostra capacità di offrire una risposta efficace ai bisogni medici e psicologici delle persone vulnerabili, come le donne gravide, i minori e le vittime di tortura, accolte nel centro di Pozzallo e nei centri di accoglienza di Ragusa è estremamente limitata“, sottolinea inoltre di Carlo.
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18. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Unerträgliche Zustände subsaharischer Migrantinnen im Norden Marokkos“ · Kategorien: Marokko, Mittelmeer · Tags: ,

[DT] [EN] [FR]

Alltag der Verfolgung

Aufgrund der dramatischen Lage an den östlichen EUAußengrenzen, gerät die Grenze Marokko/Spanien in den Hintergrund. Aber auch im Norden Marokkos ist die Situation vor allem für MigrantInnen aus Zentral- und Westafrika auf ihrem Weg nach Europa von immensen Repressionen und Rassismus geprägt. […]

Ein Bericht des AutorInnenkollektivs NOBORDERSMOROCCO & WESTERN MED ALARM PHONE

15. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „EU finanziert 20.000 Notunterkünfte in Griechenland“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

Quelle: DW

Rasch ein Dach über dem Kopf: Die EU-Kommission und die Vereinten Nationen geben den Startschuss für ein Programm zur Unterbringung von 20.000 Flüchtlingen in Griechenland. Auch die Regierung in Athen will aktiv werden.

Für das Hilfsprogramm stellt die EU-Kommission 80 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt bereit, wie sie in Brüssel mitteilte. Das Programm soll durch Mietzuschüsse für private Wohnungen, Hotelzimmer und Gastfamilien die Verteilung der Flüchtlinge im ganzen Land ermöglichen und „sozial akzeptabel“ machen, erklärte EU-Flüchtlingskommissarin Kristalina Georgieva in Athen. Auf diese Weise sollen rund 20.000 Asylsuchende vorübergehend ein Dach über dem Kopf erhalten. Beschlossen wurde das Projekt im Oktober auf einem Gipfel der europäischen Balkan-Anrainerstaaten und Deutschlands. Der Aufbau der Notunterkünfte wird demnach von dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) unterstützt.

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13. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Slowenien: Ein Ort für eine kleine Pause“ · Kategorien: Balkanroute, Österreich, Slowenien · Tags: ,

Quelle: FAZ

Viele Flüchtlinge kommen nach Slowenien, aber keiner will bleiben. Seit Mitte Oktober haben fast 310.000 Migranten das kleine Land erreicht – die Durchschleusung Richtung Deutschland geht nun sehr rasch und professionell.

von Karl-Peter Schwarz, Dobova

Der erste Zug aus Zagreb kommt um zehn Uhr vormittags in Dobova an. Schon bevor er einfährt, weiß Hussein Rasheed, was ihn und seine Mitarbeiter vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) erwartet. „Blindes Mädchen in Waggon 8“ avisierte ihm sein Kollege in Kroatien über sein Smartphone; außerdem sei eine „große Tasche mit syrischem Reisepass“ gefunden worden.

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10. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge aus Idomeni nach Athen gebracht“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Video · Tags: , ,

Quelle: ARD Tagesschau

Manche Flüchtlinge hatten Wochen in Idomeni an der mazedonischen Grenze ausgeharrt, nun wurden 1800 Menschen aus Pakistan, Iran und afrikanischen Ländern in Unterkünfte nach Athen gebracht. Sie können dort Asyl beantragen.

Von Wolfgang Landmesser, ARD-Hörfunkstudio Athen

Dutzende Busse haben den Grenzort Idomeni im Tagesverlauf verlassen. Darin saßen Flüchtlinge vor allem aus dem Iran, Pakistan und Marokko. Mehr als 2000 Menschen harrten am Morgen noch im Camp direkt vor der griechisch-mazedonischen Grenze aus. Einige hatten seit Wochen darauf gewartet, nach Mazedonien einreisen dürfen, um ihre Flucht auf der so genannten Balkanroute fortzusetzen.

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10. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtende in Griechenland: Polizei räumt Camp Idomeni“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags: ,

Quelle: taz

Mit rücksichtsloser Gewalt ging die Polizei an der mazedonisch-griechischen Grenze vor. In Bussen werden Flüchtlinge nach Athen gebracht.

Am Mittwochmorgen hat die Polizei mit der Räumung des Flüchtlingslagers in Idomeni begonnen. In dem Camp an der mazedonisch-griechischen Grenze hatten sich seit Wochen Tausende Menschen angesammelt, die über die „Balkanroute“ nach Westeuropa gelangen wollten. Sie steckten dort fest, weil Mazedonien Mitte November die Grenze für all jene geschlossen hat, die nicht aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak kommen. Jetzt sollen die Menschen mit Bussen nach Athen gebracht werden.

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