21. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Partner oder Erfüllungsgehilfe?“ · Kategorien: Ägypten, Europa · Tags: ,

Quelle: Junge Welt | 20.01.2017

Über die Zusammenarbeit Ägyptens und der EU in der Migrationspolitik

Von Sofian Philip Naceur

Die Bestrebungen der EU, Ägypten enger in die »Migrationsabwehr« im Mittelmeerraum einzubinden, stoßen in Kairo auf offene Ohren. Während Staatspräsident Abdel Fattah Al-Sisi keine Gelegenheit auslässt, das Thema in Gesprächen mit europäischen Offiziellen zur Sprache zu bringen, hat Kairo bereits 2014 erste Schritte unternommen, sich auf eine intensivere migrationspolitische Kooperation mit der EU vorzubereiten. Neben dem Ausbau der militärischen und polizeilichen Zusammenarbeit setzen Ägypten und die EU seither auch verstärkt auf zivile Maßnahmen.

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21. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Eine Momentaufnahme des Migrantenproblems in Italien“ · Kategorien: Italien · Tags: ,

Quelle: Telepolis | 21.01.2017

Fakten, Daten und Zahlen

Jenny Perelli

In einem von Erdbeben und Schneestürmen gepeinigten Italien gilt es das Migrantenproblem zu lösen. 2016 wird wohl als das annus horribilis der Einwanderung nach Italien in Erinnerung bleiben, denn 5022 Migranten haben ihre Hoffnungsreise über das Mittelmeer mit dem Leben bezahlt. Der Andrang an Italiens Küsten war stärker denn je. Was passiert mit diesen Menschen, wenn sie erst einmal in Italien gestrandet sind?

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20. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Das würde reichen, um die ganze Welt zu destabilisieren“ · Kategorien: Ägypten, Europa

Quelle: Welt | 19.01.2017

Ägyptens Außenminister Schukri über die Folgen des arabischen Frühlings und den Beitrag seines Landes zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Von der Stabilität am Nil hänge die Balance in Nahost ab.

Samih Schukri war 2011 Ägyptens Botschafter in den USA, als die Menschen in seiner Heimat gegen Präsident Husni Mubarak protestierten. Amerika ließ den alten Verbündeten fallen, der sogenannte arabische Frühling siegte. Doch dann kam Chaos, bis die Armee einschritt. Heute regiert Ex-General Abdel Fattah al-Sisi Ägypten. Und sein Außenminister Schukri berät mit Berlin über die Migrationskrise.

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19. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingsdeal mit Libyen: Brutale Milizen als Partner Europas?“ · Kategorien: Europa, Libyen, Mittelmeer · Tags:

Quelle: ARD Monitor | 19.01.2017

 

19. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Turkey blocks UNHCR access to Syrian refugees“ · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags:

Quelle: EurActiv | 18.01.2017

UN refugee agency UNHCR has been kept from visiting asylum seekers after they were deported from Greece to Turkey, according to a leaked letter from the organisation’s Athens office.

By Catherine Stupp

UNHCR has had limited access to a Turkish refugee camp that houses Syrians who are sent from Greece under an agreement that EU leaders sealed with Turkey in March 2016. EU leaders called UNHCR a “key actor in the resettlement process” of migrants as part of the deal. The organisation agreed to help hold up the agreement by assessing human rights conditions in Turkish refugee camps.

As of early December, 748 migrants were sent to Turkey from Greece under the agreement, including 95 Syrians.

Turkey agreed under the deal to take in anyone who arrives in Greece and is sent away by authorities. In exchange, the EU said it would take in one Syrian from Turkish refugee camps for every person sent back, and also promised to double its aid money to Turkey.

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19. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Malta fordert Flüchtlings-Deal mit Libyen“ · Kategorien: Europa, Italien, Libyen, Malta · Tags: ,

Quelle: NZZ | 19.01.2017

Mit Malta übernimmt ein Land auf der zentralen Mittelmeerroute den EU-Vorsitz. Der Kleinstaat ist ein Verbündeter Roms, denn dank Italiens Rettungs-Politik kommen keine Bootsflüchtlinge mehr an.

von Niklaus Nuspliger, Valletta

Mit 423 000 Einwohnern ist Malta der kleinste aller 28 EU-Staaten. Umso grösser ist die Last, die der Inselstaat in den nächsten sechs Monaten schultert. Per Anfang Jahr hat Malta die rotierende EU-Rats-Präsidentschaft übernommen, und dies zu einem sehr kritischen Zeitpunkt: Bei nationalen Wahlen streben EU-Gegner an die Macht, und an Gipfeltreffen in Maltas Hauptstadt Valletta und in Rom muss die EU einen Weg aus der Vertrauenskrise finden. Am Mittwoch kündigte Ministerpräsident Joseph Muscat im EU-Parlament in Strassburg einen weiteren Sondergipfel wenige Wochen nach dem Eingang des britischen Austrittsgesuchs an. Muscat erklärte, die verbleibenden 27 EU-Staaten blickten den Verhandlungen mit «unzweideutiger Einigkeit» entgegen – obwohl der Brexit in Malta mit seiner starken Bindung zur früheren britischen Kolonialmacht Unsicherheit auslöst.

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18. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Two weeks into 2017, Mediterranean migrant deaths rise on last year“ · Kategorien: Mittelmeer · Tags: ,

Quelle: Ekathimerini | 17.01.2017

At least 219 migrants and refugees are believed to have drowned in the Mediterranean already this year, more than double than during the same period a year ago, the International Organization for Migration (IOM) said on Tuesday.

Following interviews with four survivors of a weekend shipwreck, the agency said nearly 180 people were feared to have been aboard a boat that capsized off the coast of Libya, not 110 as earlier thought.

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18. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: 62.328 Flüchtlinge und Immigranten frieren in den Hotspots“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Telepolis | 18.01.2017

Der griechische Immigrationsminister Giannis Mouzalas beklagt, dass es konzertierte Versuche gebe, die Regierung über die Flüchtlingsfrage zu stürzen

Wassilis Aswestopoulos

Mouzalas sieht sich zudem als Opfer einer persönlichen Hetzkampagne. Tatsächlich aber häufen sich die Pannen und Skandale rund um die von Mouzalas zu verantwortende Flüchtlingspolitik.

Einen der Skandale hat Mouzalas tatsächlich nicht zu verantworten. Dass knapp vierzig Anhänger der Goldenen Morgenröte mit dem Parlamentsabgeordneten Giannis Lagos als Anführer eine Schule in Perama in der Gegend Neo Ikonio stürmten, dort das Lehrpersonal bedrohten und drangsalierten, hängt nur mittelbar mit dem Minister zusammen.

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18. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für „En Grèce, une crise migratoire chronique“ · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Gisti

Pays d’émigration jusqu’au début des années 1990, la Grèce est devenue un pays d’immigration avec l’arrivée des migrants albanais après la chute du mur de Berlin. L’arsenal législatif mis en place alors, basé sur l’expulsion et le contrôle aux frontières, ne peut répondre au phénomène migratoire qui émerge dans les années 2000, à savoir une migration de transit. Répression et détention deviennent des modes de gestion des flux migratoires, sous couvert d’une situation d’urgence… qui dure.

Laurence Pillant,  Doctorante géographe, Aix-Marseille université, CNRS (laboratoire TELEMMe) et Harokopio University (Grèce)

Vingt-six ans après l’arrivée massive des Albanais en Grèce après la chute du mur de Berlin et la fin de la dictature d’Enver Hoxha, les migrations continuent, dans ce pays, à être gérées dans l’urgence. Si, depuis 2015, les arrivées de migrants à la frontière gréco-turque sont inédites par leur proportion, les mesures prises pour la « ?gestion ? » de cette situation par le gouvernement grec et l’Union européenne s’inscrivent dans une continuité historique de dissuasion et de répression de la migration. Pays d’émigration jusqu’au début des années 1990, la Grèce devient un pays d’immigration avec l’arrivée de migrants albanais. Cette migration qui apparaît massive et soudaine entraîne la mise en place d’instruments législatifs permettant de contrôler les entrées et le séjour des étrangers présents sur le territoire.

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18. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Frankreich: Bahnpersonal beteiligt sich nicht an Flüchtlingsjagd · Kategorien: Frankreich, Italien · Tags:

Quelle: Mediapart | 12.01.2017

A la frontière italienne, des cheminots résistent à la «chasse aux migrants»

Le rétablissement des contrôles à la frontière italienne tue : cinq morts depuis août 2016, dont un sur la voie ferrée allant de Vintimille à Nice. Dans deux notes, la SNCF demande aux cheminots de la région Paca de signaler les « groupes » de migrants à bord des trains. Et de réacheminer en Italie les migrants arrêtés dans la journée. Plusieurs agents refusent cette « délation » et cette « chasse aux migrants ».

Le 23 décembre 2016, dans le secteur de Latte un peu après Vintimille (Italie), un train régional circulant vers Nice heurte un groupe de migrants cheminant vers la France sur la voie ferrée. Un jeune homme, sans papiers d’identité, est projeté sur le ballast et tué sur le coup. Ses compagnons s’enfuient avant l’arrivée des secours et de la police ferroviaire. Il est 20 h 38, l’accident a lieu au point kilométrique 255,4, tout près de la frontière franco-italienne. D’après La Reppublica, la victime est un Algérien d’environ 25 ans.

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