14. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa 3.10. – Abwälzung der Verantwortung · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , , ,

Eritrea-chat

Human Trafficker jailed in Italy for the deaths of 366 migrants (Lampedusa)

Eritrean News: (ITV)

On the fifth floor of Agrigento’s court building, held in a metal cage, is a 30- year-old man who has been sentenced to spend the next 30 years of his life in prison. That man is Mouhamud Elmi Muhidin – found guilty of trafficking almost 400 people to their deaths in the perishing waters of the Mediterranean.

His crimes are so serious that his sentence sets a record in Italy for such offences. The offences themselves set another dreadful record as the greatest loss of life in the recent history of Mediterranean migration. His victims were mainly Eritreans and Somalis who had paid thousands to get safely to Italy – only to die en route.

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14. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für „Tod vor Lampedusa“ – TV · Kategorien: Italien, Libyen, Video · Tags: , ,

Tod vor Lampedusa

Do 26.02. 09:05 – 10:00

SRF 1

Europas Sündenfall – Doku, 55 Min.

via Tod vor Lampedusa im TV

14. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Schiffskatastrophe: Tod vor, aber auch nach der Rettung · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Bei der Schiffskatastrophe vor knapp einer Woche zwischen Libyen und Lampedusa, bei der zwischen 300 und 400 Bootsflüchtlinge umgekommen sind, waren Italien und die EU nicht zu einer adäquaten Rettungsaktion in der Lage. Die zwei großen Schiffe, die die Aufnahme von vielen Menschen bei äusserst widrigen meteorologischen Umständen hätten bewerkstelligen können, mit entsprechendem medizinischen Personal an Bord, waren seit Tagen aus der Region abgezogen worden, zu Wartungs- und Übungszwecken. Die Patrouillenboote der italienischen Küstenwache, die schließlich zur Rettung vor Ort waren, waren hoffnungslos überfordert. 22 der Geretteten starb an Bord der italienischen Küstenwache, auf der langsamen Fahrt nach Lampedusa. Weiterlesen »

14. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Mittelmeer: „Europas tödliches Versagen“ – Spiegel · Kategorien: Europa, Italien, Libyen · Tags: , ,

Tote Flüchtlinge im Mittelmeer: Kommentar zur EU-Grenzpolitik – SPIEGEL ONLINE.

11.02.2015

Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer: Europas tödliches Versagen

Ein Kommentar von Maximilian Popp

Schon wieder sind Dutzende Flüchtlinge auf der Überfahrt von Afrika nach Europa gestorben. Die EU nimmt Tote in Kauf, um Migranten abzuschrecken. Diese menschenverachtende Praxis muss sich schleunigst ändern. Weiterlesen »

12. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Frontex Triton Reportagen: Mediapart · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Mediapart

12. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Ruf nach sofortigen Flüchtlingstransporten und nach Bestrafung der EU-Verantwortlichen · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Aus Italien kommen Aufrufe, für Flüchtlinge in Libyen sofortige Transporthilfe bei der Fahrt über das Mittelmeer zu organisieren und wegen des mörderischen Rückzugs der EU-Rettungen Strafverfahren gegen italienische und EU-Verantwortliche einzuleiten.

Erstmals liegen dokumentierbare Beschluss- und Befehlsketten auf höchster Regierungs-, Frontex- und EU-Ebene vor, was den Rückzug der italienischen Rettungskräfte in den letzten Monaten betrifft. Erstmals ist die Leitungsebene von Frontex direkt für den Massentod in der ersten Februarwoche 2015 im Mittelmeer verantwortlich zu machen, da sie im Auftrag der EU entsprechenden – expliziten und nachweisbaren – Druck auf die italienische Regierung ausgeübt hat, in der maritimen Todeszone zwischen Lampedusa und Libyen (ausserhalb der 30 Seemeilenzone) SOS-Anrufen nicht mehr nachzukommen.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die FFM-Texte zu Frontex-Rösler.

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12. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa, Libyen: Schiffskatastrophe – 375 Tote · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , , ,

nzz

„[…] Die süditalienische Insel Lampedusa ist einmal mehr Schauplatz einer schrecklichen Flüchtlingskatastrophe geworden. Rund 460 Bootsflüchtlinge sollen in vier Schlauchbooten auf dem Weg von Libyen nach Italien in Seenot geraten sein. Nur 85 konnten bisher lebend geborgen werden. 29 waren bereits erfroren, als sie gerettet wurden, und die anderen werden noch immer vermisst. Die italienische Küstenwache hat zwar eine Suchaktion gestartet, doch die Chancen, Schiffbrüchige in der stürmischen See noch lebend zu finden, sind gering. Die Opfer waren mehrheitlich junge Männer aus Schwarzafrika. […]

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12. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Schiffskatastrophe: EU-Frontex-Operation „Mare Monstrum“ (taz) · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , ,

taz

Flüchtlingsdrama im Mittelmeer

Mare Monstrum

Erneut sind Flüchtlingsboote im Mittelmeer verunglückt. Bei dem Versuch von Libyen nach Lampedusa zu gelangen, kamen über 300 Menschen ums Leben.

ROM taz | Weit größere Ausmaße als zunächst angenommen hatte offenbar die Flüchtlingskatastrophe, die sich am Montag zwischen Libyen und Lampedusa zutrug. War ursprünglich von 29 Toten die Rede, so zeichnete sich am Dienstag ab, dass womöglich über 300 Menschen ums Leben gekommen sind.

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11. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Frontex Triton: Europarat kritisiert · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , , ,

adnkronos

Immigrati, Consiglio d’Europa: „Operazione Triton inadeguata“

L’operazione Triton „non è adeguata“ a prevenire le tragedie dell’immigrazione nel Mediterraneo. Lo afferma Nils Muiznieks, commissario per i diritti umani del Consiglio d’Europa, dopo la nuova „evitabile“ tragedia nel canale di Sicilia. L’Unione europea, continua il commissario dell’istituzione di Strasburgo, ha bisogno di „un efficace sistema di ricerca e soccorso“.

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11. Februar 2015 · Kommentare deaktiviert für Frontex Triton – italienische Regierung: Beschluss „Sterbenlassen“ · Kategorien: Italien, Libyen · Tags: , , ,

Die italienische Tageszeitung berichtet am 10.02.2015 aus aktuellem Anlass der Bergung kältetoter Flüchtlinge aus der Meereszone zwischen Libyen und Lampedusa von mehreren Sitzungen des italienischen Innenministeriums und der Frontex-Spitze, dass die italienische Regierung an der Frontex-Rösler-Linie des Sterbenlassens ausserhalb der 30-Seemeilenzone ausdrücklich festhalten wird (nur in „Fällen ernster Gefahr“ würde interveniert werden). Zu dem Zeitpunkt waren bereits einige Überlebende der grossen Schiffskatastrophe (400 Tote) gerettet, an Land gebracht und unter Verhör genommen worden. Erst in den Vormittagsstunden des 11.02.2015, als sich die Berichte der Überlebenden nicht mehr verbergen lassen, lässt die italienische Regierung verlauten, dass Frontex Triton „nicht ausreichend“ ist.

Die Bootsflüchtlinge, sowohl Tote wie die lebend Geborgenen, tragen Male und Wunden von Folter, die sie vor der Abfahrt erlitten haben.

Die italienische Marine beobachtet durchgängig das kriegerische Geschehen an der libyschen Küste.

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