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Nordafrikanische Behörden werden von „deutschen Experten“ zum Thema Antiterrorismus ausgebildet. Die Tageszeitung „Le Quotidien d’Oran“ berichtet am 02.10.2013 von einem achttägigen Seminar der Deutschen, ohne die einzelnen Behörden und den genauen Ort der Fortbildung zu nennen. Im Anschluss an die Fortbildung findet eine Tagung in Algier statt, die vor allem die USA ausrichten. Der Artikel deutet darauf hin, dass der algerische Staat eine Schlüsselstellung im Antiterrorismus Nordafrikas, der Sahara und der Sahelzone einnimmt.
Bei der Fortbildung der deutschen und anschliessend der amerikanischen „Experten“ wurden u.a. die bestehenden nordafrikanischen Gesetzgebungen als Hindernis für den Antiterrorismus dargestellt! (Die bestehenden nordafrikanischen Gesetzgebungen zu polizeilichen, geheimdienstlichen, staatsanwaltlichen und gerichtlichen Machtbefugnissen entsprechen in vielerlei Hinsicht nicht den menschenrechtlichen Standards. Willkürliche Verhaftungen und Folter sind in allen nordafrikanischen Staaten verbreitet. Welche kaum in Ansätzen existierenden Bürgerrechte sollen weiter eingeschränkt werden?)
In Tunesien soll in den kommenden Monaten ein „Internationales Institut“ der Terrorabwehr für Nordafrika und Nahost entstehen. (In welcher Weise und in welchem Ausmaß sind deutsche Behörden an dem Institut beteilligt?)
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