10. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch der Flüchtlinge: Demo 13.10.2012, Berlin · Kategorien: Deutschland · Tags:
Hier ein kurzer Mobiclip für den Refugeemarch am Samstag
10. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Wehrmacht: Massacres of Black French Soldiers in 1940 · Kategorien: Deutschland, Frankreich, Lesetipps · Tags: ,

Raffael Scheck. Hitler’s African Victims: The German Army Massacres of Black French Soldiers in 1940. Cambridge: Cambridge University Press, 2006. xii + 202 pp. $65.00 (cloth), ISBN 978-0-521-85799-4.

Reviewed by Jeremiah Kitunda (Appalachian State University)
Published on H-Genocide (September, 2012)
Commissioned by Elisa G. von Joeden-Forgey

http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=31854

A Tribute to Europe’s African Retainers and Their Fate in the Twentieth-Century Rhineland

During the first half of the twentieth century the fate of Africa and Europe became intricately connected through the two bloody conflicts of 1914-18 and 1939-45. However, as one African adage goes, “until the lions have their own historians, tales of the hunt shall always glorify the hunter,” and most histories of the two world wars focus on the European rank-and-file. The narratives of African retainers of Europe as victors and victims is overshadowed by the story of their European comrades, not because black soldiers’ stories were inconsequential, not because their numbers and actions were insignificant compared to those of their fellow white comrades, but because history is by nature selective and subjective. Moreover, archival sources containing such narratives are only now becoming publicly available.

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02. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarch der Flüchtlinge kommt nach Berlin · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

Einladung an ALLE Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen

Der Protestmarch der Flüchtlinge kommt nächste Woche nach Berlin (siehe Etappenplan unten).
Empfangsvorbereitungen, Sammlung von Bedarfsmitteln, Aktionsplanungen, Öffentlichkeitsarbeit etc. laufen auf Hochtouren.
ABER es braucht viel mehr an UNTERSTÜTZER_INNEN!!!
Daher rufen wir alle Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen auf sich unterstützend einzubringen.

Wir laden alle interessierten Unterstützer_innen ein, am nächsten PLENUM am Dienstag, 2.Oktober, 19 Uhr am ORANIENPLATZ teilzunehmen, sich vorzustellen und Aufgaben zu übernehmen.

Solidarische Grüße
i.A. von berlin-refugee-strike-tent
Bruno+Garip

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01. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Gegen das teure Leben! · Kategorien: Deutschland · Tags:

Soziale Kämpfe in Westafrika und Möglichkeiten transnationaler Vernetzung

Donnerstag, 11.10.2012, 19h, „Druckerei“ im Gängeviertel, Valentinskamp, Hamburg

Im Februar 2008 gingen in Burkina Faso bei sogenannten „Brotrevolten“ Tausende auf die Straße. Sie protestierten gegen die steigenden Lebensmittelpreise, aber auch gegen mangelnde Ernährungssouveränität sowie die Bildungs- und Gesundheitspolitik der Regierung. Die Proteste gaben den sozialen Kämpfen im Land eine neue Dynamik: Gewerkschaften,
Menschenrechts- und andere zivilgesellschaftliche Organisationen gründeten die „Koalition zum Kampf gegen das teure Leben, die Korruption, den Betrug, die Straflosigkeit und für die Freiheiten“ (CCVC), die seither einige Erfolge verbuchen konnte. Auch in anderen westafrikanischen Ländern spielten Proteste gegen das teure Leben in den letzten Jahren eine zentrale Rolle und gingen weit über den Kampf gegen hohe Lebensmittelpreise hinaus.

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28. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge: Potsdam · Kategorien: Deutschland · Tags:

Flüchtlingsprotestmarsch kommt nach Potsdam / Demo 5.10.

27. September 2012

Am 4. Oktober kommt der Protest­marsch von Flüchtlin­gen aus Bayern in Potsdam an – auf ihrem Weg dorthin, wo die Gesetze, die sie knechten, ge­macht werden. Wir wollen diesen ent­schlos­senen Kämp­fer.innen einen würdigen Empfang bereiten.

Do 4.10. 16.00 Flüchtlingsheim Schlaatz An der alten Zauche 2 b

Begrüßung und Volksküche, anschließend gemeinsamer Gang zum Freiland

Do 4.10. 20.00 Freiland e.V. F.-Engels-Str. 22

Vokü und Bericht vom Marsch

Fr 5.10. 11.00 Freiland e.V. F.-Engels-Str. 22

Demo zur Glienecker Brücke, dort Begrüßung durch Berliner Aktivist.innen

Hier die Route der Demo. Vielleicht machen wir noch eine Zwischenkundgebung unter dem Brauhausberg (Landtag).
28. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingsunterbringung Bayern: Notstand inszeniert / Konflikt in CSU · Kategorien: Deutschland · Tags:

Flüchtlingsunterbringung: Der Notstand bricht aus

Zelte für Flüchtlinge in Zirndorf / Konflikt innerhalb der CSU bricht offen aus / Flüchtlingsrat: Lagerpflicht sofort abschaffen

Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, steigt weiter an. Während andere Bundesländer ihre Unterbringung überwiegend reibungslos meistern, bricht in Bayern der offene Notstand aus: Die für 500 Personen ausgelegte Erstaufnahmeeinrichtung (EA) in Zirndorf ist mit fast 800 Personen total überfüllt, weshalb das Bayerische Rote Kreuz heute Nachmittag mit dem Aufbau beheizter Zelte beginnt, um eine Unterbringung gewährleisten zu können.

Dieser Notstand ist die Folge der rigiden Lagerpflicht für Flüchtlinge in Bayern. Andere Bundesländer können erheblich flexibler reagieren und Flüchtlinge nach der EA in Wohnungen unterbringen. In Bayern müssen sie stattdessen in Flüchtlingslagern leben. Diese sind jedoch genauso überfüllt, wie die EAs in Zirndorf und München. Deshalb verbleiben neu angekommene Flüchtlinge wesentlich länger in der EA, als die vorgesehenen drei Monate. Aus purer Not heraus werden die Landkreis und kreisfreien Städte in die Pflicht genommen, innerhalb von 3-4 Tagen Kontingente von 15-20 Personen unterzubringen. Damit steht die bayerische Lagerpflicht grundsätzlich in Frage: Obwohl sie in Lagern untergebracht werden müssten, kommen die meisten neu angekommenen Flüchtlinge in Wohnungen oder Pensionen.

Derweil bricht innerhalb der bayerischen CSU der Konflikt um die bayerische Asylpolitik offen aus. Innenminister Joachim Herrmann und Sozialministerin Christine Haderthauer wollen zwar strikt an der bayerischen Lagerpflicht für Flüchtlinge festhalten. Die CSU-Abgeordneten im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags forderten gestern hingegen eine grundsätzliche Überprüfung der Asylpolitik in Bayern. Anlass war eine Petition der Flüchtlinge aus Würzburg, die sich derzeit auf einem Protestmarsch nach Berlin befinden, und mit ihrer Petition u.a. die Abschaffung der Lagerpflicht und der Versorgung mit Essenspaketen fordern. Die CSU-SozialpolitikerInnen brechen damit zum ersten mal öffentlich mit der Hardliner-Position ihrer Partei und positionieren sich damit offen gegen die CSU-MinisterInnen Herrmann und Haderthauer.

Die Macht des Faktischen führt der Bayerischen Staatsregierung gerade nachdrücklich vor Augen, dass die bayerische Lagerpolitik am Ende ist. Die Mehrheit der neu ankommenden Flüchtlinge wird bereits in Wohnungen und Pensionen untergebracht, was wir ausdrücklich begrüßen. Die Lagerpflicht kann hingegen nicht mehr durchgesetzt werden. Herrmann und Haderthauer sind nun in der Pflicht, die Gesetzeslage der Realität anzupassen und die rigide Lagerunterbringung zu beenden – und das sofort!“ fordert Alexander Thal, Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats.

--
Bayerischer Flüchtlingsrat 

Augsburger Str. 13
80337 München

tel 089 76 22 34
fax 089 76 22 36

www.fluechtlingsrat-bayern.de
www.hinterland-magazin.de
27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge Hamburg 29.09.2012 · Kategorien: Deutschland · Tags:

Presseerklärung, 27.Sept. 2012

Einladung zur Kundgebung

Solidarität mit dem Flüchtlingsprotestmarsch von Würzburg nach Berlin

Kundgebung in Hamburg am Samstag, dem 29. September 2012, Hauptbahnhof/Glockengießerwall um13.30Uhr

Ausgelöst durch den Tod des iranischen Asylbewerbers Mohammad Rahsepar in einem Würzburger Flüchtlingslager hatten Flüchtlinge im März 2012 in der Würzburger Innenstadt ein Protestcamp errichtet und waren in den Hungerstreik getreten, um auf ihre verzweifelte Lage aufmerksam zu machen. Flüchtlinge aus neun Städten folgten ihrem Beispiel.

Die nunmehr sechsmonatigen Proteste gipfeln jetzt in einem gemeinsamen Protestmarsch nach Berlin. Seit dem 08. September haben sich Flüchtlingsaktivisten auf zwei Routen von Würzburg nach Berlin aufgemacht, wo sie ca. Anfang Oktober eintreffen wollen.

Ihre Forderungen sind u.a.:

  • Abschaffung der Residenzpflicht
  • Abschaffung der Abschiebegesetze
  • Abschaffung aller Flüchtlingslager

In einem mehrsprachigen Aufruf rufen die Organisator_innen zu ihrem Protest auf:

„Wir werden keine Gesetze respektieren, die uns nicht als Menschen respektieren. Die streikenden Flüchtlinge in ganz Deutschland, die einen starken und koordinierten gemeinsamen Protest begonnen haben, haben beschlossen am 8.September eine neue Aktion zu starten: Ab diesem Tag werden Asylsuchende auf 2 verschiedenen Routen nach Berlin marschieren, um dort der deutschen Regierung zu zeigen, dass auf jede Anwendung des unmenschlichen Abschiebegesetzes eine Reaktion der Bewegung folgen wird. Die Flüchtlinge werden lauter schreien denn je, sie werden ihren Kampf weiterführen, bis die Lager mit ihren katastrophalen Bedingungen geschlossen werden. Mit der Versammlung in Berlin werden die Flüchtlinge aktiv gegen die diskriminierende Residenzpflicht verstoßen, die sie zwingt, sich in einem bestimmten Bereich aufzuhalten.“

In einem Statement vom 17.09. erklären die Flüchtlinge außerdem:

„Für uns existiert kein Blatt im Gesetzbuch. Durch unsere Anwesenheit beweisen wir wieviele Fehler in den Gesetzen enthalten sind. Gesetze, die uns einst in einem anderen Land zur Flucht gezwungen haben und uns hier nun bis in den Tod langsam zermürben, in dem unser Menschsein ignoriert wird …

Wir haben die Flüchtlingslager verlassen und die Essenspakete boykottiert. Wir haben die Gutscheine ignoriert und die Plätze der Städte besetzt. Die Hungerstreiks haben unsere Kraft unter Beweis gestellt. …

Wir kämpfen gegen die menschenverachtenden Gesetze, die uns an den Rand der Gesellschaft drängen und uns kriminalisieren. … Wir verstehen uns in erster Linie als Menschen, dann als Bürger_innen.“

Wir schließen uns den Forderungen der Flüchtlinge an und rufen zur Unterstützung des Protestmarsches auf!

Auch in Hamburg wird die ausgrenzende Praxis und Gesetzgebung gegen geflüchtete Menschen deutlich: Hamburg lagert die Erstaufnahme nach Nostorf-Horst in Mecklenburg-Vorpommern aus. Viele Flüchtlinge werden direkt von dort in ihre Länder abgeschoben.

Hamburg ist verantwortlich für viele Abschiebungen von Roma in Hunger, Elend und rassistische Diskriminierung. Von der Residenzpflicht sind Hamburger Flüchtlinge ebenfalls betroffen sowie diejenigen, die sich „unerlaubt“ in der Stadt aufhalten, weil es für Menschen in den Lagern weitab von Städten und unter unmenschlichen Bedingungen nicht auszuhalten ist und sie damit aktiv Widerstand gegen die Residenzpflicht leisten.

Einladung zum Gespräch

Die Flüchtlinge der westlichen Marschroute (Bustour) besuchen am Samstag auch Hamburg und werden hier nachmittags an der Kundgebung teilnehmen. Wir laden Sie, Journalistinnen und Journalisten, herzlich ein, mit den protestierenden Flüchtlingen zu sprechen!

Kontakte hier:

Während des Protestmarsches und der Bustour sind die Pressekontakte wie folgt:

Der Pressekontakt für alle Fragen den Protestmarsch betreffend:

Media.refugeeprotest@gmail.com

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.:017698340806

Der Pressekontakt für alle Fragen die Bustour betreffend:

Media.refugeeprotest@gmail.com

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.:017679837911

 

 

Für den Flüchtlingsrat Hamburg:

Hermann Hardt

Tel.(FR):040 – 431587,Mobil:0176 – 69383271

 

26. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Aktionstage 28.-30.9. gegen die Abschiebungen von Roma und anderen Flüchtlingen – Karlsruhe / Baden-Airpark · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Abschiebeflughafen Baden Airpark

Seit mehr als zehn Jahren wurden tausende Menschen aus dem Balkan unfreiwillig und teilweise mit roher Polizeigewalt vom Flughafen Baden Airpark abgeschoben. Der Flughafen stellt sämtliche Logistik, das alte Terminal und die Transportmittel der Abschiebemaschinerie zur Verfügung. Seit dem 21. April 2010 ist das Regierungspräsidium Karlsruhe, neben der Zentralen Ausländerbehörde Bielefeld, für die Abschiebungen von mehr als 15.000 Personen, davon etwa 11.000 Angehörige von Roma-Gemeinschaften zuständig. Mehr als die Hälfte der Betroffenen sind Kinder und Jugendliche, alte und kranke Menschen.

29. September | 30. September

Dank anhaltender Proteste wurden immer wieder Abschiebungen verhindert. Neben Roma-Organisationen haben sich Flüchtlingsgruppen, UNICEF, der Europarat, zahlreiche gesellschaftliche Gruppen und Persönlichkeiten immer wieder gegen die Abschiebepraxis gestellt
Hinsichtlich der aktuellen Abschiebungen von Angehörigen der Roma-Minderheiten entwickelt sich der Baden Airpark zu einem regelrechten Roma-Abschiebe-Flughafen. Die Armut und Verzweiflung, die sich durch den Balkankrieg für die Roma um ein vielfaches verschlimmert hat, werden von den Behörden offiziell ausgeblendet. Im Kosovo, in Serbien und Mazedonien herrscht für die Roma-Minderheiten eine unerträgliche Lebenssituation.Rassistische Übergriffe gegenüber Roma, Unterdrückung und gesellschaftliche Ausgrenzung gehören zum Alltag.
Nach einem UNICEF-Bericht haben zwei Drittel der Roma-Haushalte nicht genügend zu essen. Bis zu 40 % der Kinder gehen nicht zur Schule, 20 % der Kinder sind krank. Kinderarbeit ist Alltag. Viele haben keinen Strom, kein Wasser und keine Toilette in ihrem Haushalt. Von „Wohnen“ kann nicht die Rede sein. Hinsichtlich dieser verzweifelten Lebenssituation kommen viele hierher, in der Hoffnung, ihren Kindern eine bessere Zukunft zu bieten. Doch anstatt humanitäre Hilfe zu leisten, wirft die deutsche wie auch die EU-Politik den Roma Asylmissbrauch vor. Länder wie Serbien und Mazedonien werden massiv unter Druck gesetzt, den „Asylmissbrauch“ einzudämmen. Mit einer Flugblatt- und Plakatkampagne wird in Serbien Stimmung gegen die Ärmsten der Armen gemacht. Anfang des Jahres machte der serbische Jusitzminister einen Vorschlag zur Strafverfolgung von sog. „Asylmissbrauch“. Mazedonien hat bereits ein Gesetz erlassen, das den Behörden den Entzug des Reisepasses nach einer Abschiebung erlaubt. Abgeschobene müssen in Mazedonien mit einer Strafe zwischen 2.000 und 3000 Euro rechnen. Alles  Maßnahmen, die mit europäischen Menschenrechtsstandards unvereinbar sind.
http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/plakat_Airpark.pdf
Die Veranstalter der Aktionen am Baden Airpark fordern: Schluss mit der öffentlichen Diskriminierung der Roma sowie anderer ethnischer Minderheiten! Abschiebungen tragen zu keiner Lösung der Flüchtlingsfrage bei. Diesem Land würde es besser anstehen, die Abschiebungen auszusetzen und insbesondere den Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu bieten – auch hinsichtlich der Schuld, die sich Deutschland in der Vergangenheit speziell gegenüber Roma aufgeladen hat. Die EU muss die Abschiebungen stoppen, um eine dauerhafte Lösung der Flüchtlingsfrage zu erreichen. Sie muss die Menschen nach besten Möglichkeiten unterstützen und ihnen alle Rechte zum Schutz von Minderheiten garantieren. Die derzeitige Politik jedoch hat derzeit offenbar anderes im Sinn…die nächste Abschiebung vom Baden Airpark findet am Donnerstagmorgen, den 18. Oktober 2012 statt. Wir rufen daher zur kritischen Beobachtung auf.
Sofortiger Abschiebestopp! Kein Mensch ist illegal!

Programm der Aktionstage:

Donnerstag | 13. September 2012 | Karlsruhe

* Veranstaltung: Die Würde des Menschen ist antastbar? Rassismus gegen Roma in der EU – Abschiebungen vom Baden-Airpark
Beginn: 19:30 Uhr, Einlass: 18:30 Uhr, Eintritt frei
Ort: jubez Cafe, Kronenplatz 1, Eingang auf der Rampe
Veranstaltet vom Regionalen Bündnis gegen Abschiebungen, Initiative Grenzenlos u.a. in Zusammenarbeit mit dem Jubez.

Freitag | 28. September 2012 | Karlsruhe

* Delegation von Vertreter_innen von Flüchtlings- , Migrant_innen- und Menschenrechtsgruppen besuchen zusammen mit der Presse am Tag des Flüchtlings (Motto: Flucht ist kein Verbrechen!) das Regierungspräsidium Karlsruhe.

* ab 11 Uhr Treffen und Gespräch in der Landesannahmestelle für Flüchtlinge (LASt): Durlacher Allee 100 in Karlsruhe

* ab 13 Uhr Infotische und Vokü am Marktplatz Karlsruhe

* ab 17 Uhr Kundgebung und Soundsystemshow von Irie Révoltés

Samstag | 29. September | Baden-Airpark

* ab 11 Uhr Pressekonferenz, Musik, Kunst, Film, Aktionen, Transparente, Ausstellung, Redebeiträge, Workshops am und im Baden Airpark Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden.

Sonntag | 30. September | Baden-Airpark

* ab 11 Uhr Sonntagsspaziergang rund um den Baden-Airpark Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden.

Flyer downloaden: Aufruf zu den Aktionstagen. Für Flyer und Plakate wendet euch bitte info@stop-deportation.de

Alle Infos: Initiative Grenzenlos – Bündnis gegen Abschiebungen im Südwesten Deutschlands

25. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Critical Whiteness – decolorise it! · Kategorien: Deutschland, Lesetipps · Tags:

ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 575 / 21.9.2012

Decolorise it! Die Rezeption von Critical Whiteness hat eine Richtung eingeschlagen, die die antirassistischen Politiken sabotiert

Die Debatte um Whiteness (Weißsein) wird seit einigen Jahren auch in Deutschland rezipiert (1) und firmiert hier zumeist unter dem Begriff Critical Whiteness. Critical Whiteness ist seit einiger Zeit ein wichtiger Bezugspunkt innerhalb der (akademischen) antirassistischen und queerpolitischen Linken, eine schier unübersehbare Zahl an Veranstaltungen, Workshops und Seminaren beschäftigt sich mit dem Konzept. Allerdings hat die Rezeption eine Richtung eingeschlagen, die die antirassistischen Politiken geradezu sabotiert. Die Ambivalenzen der vom Rassismus durchdrungenen Politiken der Identität haben die aberwitzige Gestalt einer Identitätsolympiade angenommen.

Von Jule Karakayali, Vassilis S. Tsianos, Serhat Karakayali und Aida Ibrahim

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24. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Deutsch-tunesische Akademie für gute Regierungsführung · Kategorien: Deutschland, Tunesien · Tags:

Das Kooperationsprojekt der Regierung der Bundesrepublik Deutschland mit der Republik Tunesien, organisiert von der Europäischen Akademie Berlin, findet im laufenden Jahr mit Seminaren in Tunis und Berlin statt. Für die Zukunft ist eine institutionelle Verfestigung vorgesehen, schreibt die tunesische Nachrichtenagentur TAP.

http://www.tap.info.tn/fr/fr/component/content/article/47/33302.html

http://www.eab-berlin.de/Deutsch-Tunesische-Akademie.341.0.html