07. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für AEDH: Kritik an EU-Rückübernahmeabkommen · Kategorien: Europa, Nicht zugeordnet · Tags:

AEDH opposes the EU’s readmission agreements

Brussels, 7th October 2013

Readmission agreements signed between the European Union and some third countries are becoming a key instrument in return policies, and rely on the outsourcing of migration control. They are bargaining chips in association and cooperation policies with these third countries.

On 9 October, the European Parliament will be called on to give its support to a draft agreement with Armenia. AEDH reiterates its strong opposition to the development of the EU’s readmission policy, even if this policy incorporates small concessions in terms of visa facilitation for the third countries concerned.

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06. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Ein humanitärer Korridor für Flüchtlinge – Telepolis · Kategorien: Europa, Italien · Tags: ,

„Ein humanitärer Korridor für Flüchtlinge

Thomas Pany

„Wo war Frontex am Donnerstag morgen?“ – Lampedusa: Die europäischen Reaktionen auf die Tragödie

Wird der Schock über die Flüchtlingstragödie vor Lampedusa etwas an der Grenzpolitik der EU ändern (Der Papst: „Eine Schande für Europa“)?

25.000 Flüchtlinge sind in den letzten 20 Jahren im Mittelmeer zwischen Afrika und europäischen Küsten ums Leben gekommen, so die Schätzung der französischen Grünen-Abgeordneten im europäischen Parlament, Hélène Flautre. […]“

via Ein humanitärer Korridor für Flüchtlinge – Telepolis

05. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Italien. Premierminister Letta fordert EU-Ministerrat zur Errichtung eines „humanitären Korridors“ für Flüchtlinge auf · Kategorien: Europa, Italien · Tags: ,

Le Monde, 05.10.2013

„[…] Le drame de jeudi a relancé les pressions de l’Italie pour obtenir plus d’aide de la part de ses partenaires de l’Union européenne. Le président du Conseil, Enrico Letta, a réclamé une réunion extraordinaire du Conseil européen pour convenir de la création de „corridors humanitaires“ afin de protéger les migrants. […]“

via Naufrage à Lampedusa : les secours critiqués

05. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: Demonstration Freiburg · Kategorien: Deutschland, Europa, Italien, Libyen · Tags: , ,
Pressemitteilung zur Demonstration gegen die tödliche EU-Abschottung
 
Legaler und gefahrenfreier Weg nach Europa
 
Etwa 200 Personen demonstrierten spontan in der Freiburger Innenstadt 
gegen die tödliche EU-Abschottung. Aktueller Anlass war der Tot von über 
350 Geflüchteten. Deren Boot sank am Morgen des 3. Oktobers vor 
Lampedusa/Italien nachdem es Feuer fing. Weiterlesen »
05. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: Kritik aus Algerien: „Europas Krokodilstränen“ · Kategorien: Algerien, Europa, Italien, Libyen · Tags: ,

Les larmes de crocodile de l’Europe

par Bureau De Bruxelles : M’hammedi Bouzina Med
Les déclarations compatissantes au lendemain de la tragédie d’avant-hier sur l’île de Lampedusa ne suffisent pas à faire oublier le discours discriminatoire et violent dominant en Europe sur la question migratoire.
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04. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Appell zur Öffnung eines humanitären Korridors für ein europäisches Asylrecht · Kategorien: Europa, Italien · Tags: , ,

Appello per l’apertura di un canale umanitario per il diritto d’asilo europeo
Ai Ministri della Repubblica, ai presidenti delle Camere, alle istituzioni europee, alle organizzazioni internazionali

http://www.meltingpot.org/Appello

A cadenza ormai quotidiana la cronaca racconta la tragedia che continua a consumarsi nel mezzo del confine blu: il Mar Mediterraneo.
Proprio in queste ore arriva la notizia di centinaia di cadaveri raccolti in mare, ragazzi, donne e bambini rovesciati in acqua dopo l’incendio scoppiato a bordo di un barcone diretto verso l’Europa.
Si tratta di richiedenti asilo, donne e uomini in fuga da guerra e persecuzioni, così come gli altri inghiottiti da mare nel corso di questi decenni: oltre 20.000.

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03. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: „Europa und seine Toten“ – Frankfurter Rundschau · Kategorien: Deutschland, Europa, Italien, Libyen · Tags: ,

Von Stephan Hebel

„Welcher Mentalität ist es geschuldet, wenn eine angebliche Wertegemeinschaft zuschaut, wie vor ihren Grenzen die Menschen ertrinken? Was hat das mit Kultur zu tun? Entspricht Deutschlands humanitäres Engagement der Bedeutung des Landes? Ein Kommentar.

Am Tag der Deutschen Einheit hat Bundespräsident Joachim Gauck auch über Europa gesprochen. Er sagte: „Ein starkes Band aus Mentalität, Kultur und Geschichte hält Europa zusammen.“ Praktisch im gleichen Moment sind vor der Küste dieses Kontinents Dutzende afrikanischer Flüchtlinge ertrunken.

Welcher Mentalität ist es geschuldet, wenn eine angebliche Wertegemeinschaft zuschaut, wie vor ihren Grenzen die Menschen ertrinken? Was hat das mit Kultur zu tun? Und aus welcher Geschichte hat gerade Deutschland gelernt, das die Abschottung des Kontinents vor Verfolgten und Hoffnungslosen mit besonderer Hingabe betreibt?

Es ist nicht zuletzt deutschem Druck zu verdanken, dass in Europa die Parole gilt: Vor den Konflikten in der Welt, vor den Hungerkatastrophen und Kriegen schützen wir uns am besten dadurch, dass wir uns vor ihren Opfern schützen. Obwohl jeder weiß, dass damit keines der Probleme, die letzten Endes auch unseren Wohlstand bedrohen, auch nur im Ansatz gelöst werden kann.

Der Bundespräsident stellte zur Rolle Deutschlands eine Frage: „Entspricht unser Engagement der Bedeutung unseres Landes?“ Antwort: Das humanitäre ganz sicher nicht. Dabei wäre es ein Feld, auf dem sich das viel beschworene Europa gut bauen ließe.“

via Gauck Europa Lampedusa: Europa und seine Toten | Meinung – Frankfurter Rundschau

02. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: deutsche Unternehmen und Emigrationspolitik · Kategorien: Deutschland, Tunesien

„Tunisie : pays modèle pour l’Allemagne

LE CERCLE. Le renouveau diplomatique allemand en Afrique est réel. Son intérêt appuyé pour la Tunisie démontre le potentiel économique, politique et géostratégique du pays du jasmin. […]“

via Tunisie : pays modèle pour l’Allemagne | Le Cercle Les Echos

02. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für EU – Algerien: Konferenz Transitmigration, Constantine · Kategorien: Algerien, Europa · Tags:

Flux migratoires : l’Algérie pays de destination

Dans le cadre du programme thématique de coopération avec les pays tiers dans le monde dans le domaine des migrations et de l’asile, initié par l’Union européenne, l’Algérie, partenaire incontournable dans ce phénomène qui prend une ampleur significative ces dernières années, se doit d’agir pour mettre en place une synergie pour contenir les flux migratoires.

C’est pourquoi un atelier de 3 jours a été tenu hier à l’hôtel Hocine, à Ali Mendjeli, dans le cadre du projet initié en 2011, «Algérie, renforcer la protection des migrants et les capacités de gestion des flux migratoires». Les objectifs affichés sont : consolider des axes déterminants de la question de la migration, définir les perspectives qui peuvent être tirées à partir du projet de partenariat, présenter quelques axes de l’étude sur l’expérience algérienne en matière de gestion de flux migratoires et de développement des capacités de leur gestion avec l’orientation et l’assistance aux populations migrantes et les échanges d’expériences en matière d’accueil et de protection.
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02. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Algerien: „Deutsche Experten“ bilden in Antiterrorismus aus · Kategorien: Algerien, Deutschland, Tunesien · Tags: , ,

http://www.lequotidien-oran.com/

Nordafrikanische Behörden werden von „deutschen Experten“ zum Thema Antiterrorismus ausgebildet. Die Tageszeitung „Le Quotidien d’Oran“ berichtet am 02.10.2013 von einem achttägigen Seminar der Deutschen, ohne die einzelnen Behörden und den genauen Ort der Fortbildung zu nennen. Im Anschluss an die Fortbildung findet eine Tagung in Algier statt, die vor allem die USA ausrichten. Der Artikel deutet darauf hin, dass der algerische Staat eine Schlüsselstellung im Antiterrorismus Nordafrikas, der Sahara und der Sahelzone einnimmt.

Bei der Fortbildung der deutschen und anschliessend der amerikanischen „Experten“ wurden u.a. die bestehenden nordafrikanischen Gesetzgebungen als Hindernis für den Antiterrorismus dargestellt! (Die bestehenden nordafrikanischen Gesetzgebungen zu polizeilichen, geheimdienstlichen, staatsanwaltlichen und gerichtlichen Machtbefugnissen entsprechen in vielerlei Hinsicht nicht den menschenrechtlichen Standards. Willkürliche Verhaftungen und Folter sind in allen nordafrikanischen Staaten verbreitet. Welche kaum in Ansätzen existierenden Bürgerrechte sollen weiter eingeschränkt werden?)

In Tunesien soll in den kommenden Monaten ein „Internationales Institut“ der Terrorabwehr für Nordafrika und Nahost entstehen. (In welcher Weise und in welchem Ausmaß sind deutsche Behörden an dem Institut beteilligt?)
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