09. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Greece starts removing stranded migrants at FYROM border“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags: , ,

Quelle: Ekathimerini

Greek police started removing hundreds of migrants stranded on the Greek border with Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYROM) and blocking rail traffic on Wednesday, a police official and a Reuters eyewitness said.

Some 1,200 people mostly from Pakistan, Morocco and Iran, were stuck near the northern Greek town of Idomeni, demanding to cross into FYROM to reach northern Europe after non-EU Balkan states began filtering migrants by nationality.

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08. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Lageso: „Es wird immer noch schlimmer“ · Kategorien: Deutschland

Quele: Zeit Online

Nun sprechen Lageso-Mitarbeiter: Anonym haben sie den katastrophalen Umgang mit Flüchtlingen geschildert. Berlins Bürgermeister verteidigt sich gegen Kritiker.

Kein Plan, keine Perspektive, mangelnde Ausstattung und frustrierte Angestellte: Mitarbeiter des Berliner Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) haben sich bei rbb-online anonym zu Wort gemeldet und bestätigen: „Das Chaos – das man draußen vermutet – gibt es wirklich.“

Die Bilder von Flüchtlingen, die bei Kälte und Regen vor der Behörde warten, kursieren seit Wochen. Mehrfach musste sich der Berliner Senat für seinen Umgang mit Flüchtlingen verteidigen. Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst jedoch dürfen ohne Zustimmung keine Auskunft über ihre Arbeit geben. Deshalb haben sie ihr Schweigen nun über den anonymisierten Weg gebrochen und kritisieren die Arbeit und Organisation der Behörde scharf.

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08. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Wut, Hass und Verzweiflung in Idomeni“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: Der Tagesspiegel

Der Dresden-Balkan-Konvoi engagiert sich aktuell für Flüchtlinge in der griechischen Grenzstadt Idomeni. Ein Helfer schildert die katastrophale Lage.

von Matthias Meisner

Herr Kluttig, Sie sind gerade zurückgekehrt von einem Hilfseinsatz mit dem Dresden-Balkan-Konvoi aus Idomeni. Das ist ein griechisches Grenzdorf, in dem sich die Flüchtlingskrise in den vergangenen Tagen zugespitzt hat. Wie ist die Lage aktuell?

Idomeni ist ein sehr kleiner Ort direkt an der mazedonischen Grenze. Die Einwohner stehen der Situation, dass nahe des Ortes ein Flüchtlingscamp entstanden ist, recht hilflos gegenüber. Das Camp wird inzwischen von 3500 Menschen bewohnt. Die Bevölkerung ist zwar insgesamt sehr hilfsbereit, aber sie kann relativ wenig tun. Wir hatten auch Kontakte mit der Polizei, die uns Lagermöglichkeiten für Hilfsgüter zur Verfügung gestellt hat. Das Flüchtlingscamp ist etwa ein Kilometer vom Ort entfernt, direkt an der ehemaligen Bahnstation…

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für 6. Dezember 2015 Idomeni · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: Live Ticker Eidomeni

eidomeni

As most coaches are waiting at the petrol station for up to twelve hours before coming here, only 200 people are queuing at the border. Most tents have been moved from the rail tracks. A lot of people left to Athens, tired of the situation here. It seems that the strategy of the Greek authorities is working – one of them said to the media: „We will evict. But not with violence and not with flowers. We will do it our way.“

06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Fluchtwege in die EU: Ein Desaster für die Flüchtlinge“ · Kategorien: Europa, Türkei · Tags: ,

Quelle: taz

Nach den Grenzschließungen in der EU weichen Flüchtlinge auf gefährlichere Wege aus. Die Türkei steuert auf eine Katastrophe zu.

von Jürgen Gottschlich

ISTANBUL taz | Seit Anfang vergangener Woche haben türkische Polizei, Gendarmerie und Küstenwache begonnen, Flüchtlinge daran zu hindern, von der türkischen Küste auf griechische Inseln zu gelangen. Sicherheitskräfte greifen an den zuvor am meisten frequentierten Stränden alle Flüchtlinge, derer sie habhaft werden können, auf und transportieren sie ins Landesinnere zurück.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Greece to set up island screening centres to ease refugee crisis“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

Quelle: The Guardian

Threat of suspension from Schengen zone prompts Athens to publish surprise legislation that opposition says will kill tourism on Aegean islands

Greece has enacted emergency legislation to facilitate the registration of the large number of refugees entering the country days after seeking help to reinforce its borders from the EU.

Deflecting withering criticism that it has not done enough to deal with the crisis, the government unveiled plans to establish five hotspots, or screening centres, on outlying Aegean islands where some 660,000 migrants and refugees have arrived this year.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Wie Europa auf Lesbos versagt“ – Teil 2 · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

Quelle: Telepolis

Hunderte Menschen starben in diesem Jahr vor der Küste von Lesbos

von Fabian Köhler

Die Wärme, die Europa an diesem Abend spendet, stammt von einem Haufen brennender Schwimmwesten. Ahmad und ein paar andere Flüchtlinge hatten sie angezündet, noch bevor die fremden Männer und Frauen in Neoprenanzügen kamen und Wärmeschutzdecken brachten. Vor drei Monaten entschloss sich der 17-jährige Ahmad zur Flucht aus seiner afghanischen Heimatstadt Razni. Nun sitzt er am Ufer von Lesbos, eingehüllt in eine goldene Folie, die auch kaum etwas gegen die Kälte seiner nassen Klamotten ausrichten kann.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „3 Millionen Flüchtlinge? Bulgarien reagiert bisher gelassen“ · Kategorien: Bulgarien, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: ARD Studio Wien

Von Ekaterina Popova

Bis zu 3 Millionen Flüchtlinge könnten in nächster Zukunft ganz nah an der bulgarischen Grenze untergebracht werden. Das stünde in einem bisher unveröffentlichten EU-Plan vom 10. November 2015, berichtete die griechische Zeitung „Proto Thema“, die in den bulgarischen Medien vielfach zitiert wird.

Laut besagtem EU-Plan, der der Zeitung „Proto Thema“ vorliege, soll eine Transitzone für Migranten in Griechenland ca. 100 km von der bulgarischen Grenze errichtet werden, für bis zu 3 Millionen Flüchtlinge und „Wirtschaftsmigranten“. Diese Nachricht schafft Unbehagen unter den Bulgaren, die nach dem Stopp der „Wirtschaftsflüchtlinge“ an der griechisch-mazedonischen Grenze schon ohnehin besorgt sind. Bulgarien könnte zur Ausweichroute für diese Flüchtlinge werden.

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06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Saudi-Arabien: Deutsches neues Grenzregime aufgebaut · Kategorien: Deutschland, Golfstaaten · Tags: ,

Quelle: Der Tagesspiegel

Saudi-Arabien und Deutschland

Der Preis der Zusammenarbeit

Von Claudia von Salzen

Deutschland zahlte rund 2,5 Millionen Euro für die Schulung von Grenzschützern in Saudi-Arabien. Das Projekt ist hoch umstritten.

Wachtürme mit Radarausrüstung, Wärmebildkameras und unterirdische Bewegungssensoren: Es ist eine der modernsten Grenzschutzanlagen der Welt, die Saudi-Arabien derzeit errichtet – mit deutscher Hilfe. Der Rüstungskonzern Airbus (früher EADS) liefert die Technik für das Zwei-Milliarden-Euro- Projekt. Weil High-Tech-Ausrüstung ohne gut ausgebildete Sicherheitskräfte aber wenig Nutzen hat, werden die Grenzschützer seit 2009 von Bundespolizisten geschult. „Die deutsche Unterstützung bei der Modernisierung des saudi-arabischen Grenzschutzes ist Teil einer strategischen Partnerschaft im Sicherheitsbereich“, sagt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Weiterlesen »

06. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Warum fliegen wir sie nicht zu uns aus?“ · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Der Krisenhelfer Kilian Kleinschmidt über Flüchtlinge in Flugzeugen, Zäune gegen Terroristen und Lager mit Lebensqualität.

Interview: Tina Hildebrandt und Petra Pinzler

DIE ZEIT: Herr Kleinschmidt, Sie haben das größte Flüchtlingslager in Jordanien geleitet und beraten jetzt die österreichische Innenministerin. Hat der Terror in Paris die Lage an den Grenzen verändert?

Kilian Kleinschmidt: Bisher noch nicht. Es reisen immer noch Zehntausende Menschen durch Österreich. Sie kommen durch Slowenien ins Land, dann geht es zur bayerischen Grenze. Dort werden an fünf Übergängen pro Stunde 50 Flüchtlinge weitergelassen. Das klappt inzwischen ganz gut.

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