11. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Afrika: Schwerer Kampf gegen Fluchtursachen · Kategorien: Europa, Mali, Sahara

n-tv 10.10.16

Kriege, Umweltkatastrophen, bittere Armut: Es gibt viele Gründe, um aus Afrika nach Europa zu fliehen. Zehntausende Flüchtlinge werden in diesem Jahr erwartet – und die Zahlen könnten in Zukunft rapide steigen.

Ein Ziel der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Afrika ist es, auszuloten, wie man afrikanischen Ländern bei der Eindämmung der illegalen Migration helfen kann – auch im Eigeninteresse. Denn in diesem Jahr werden 130.000 bis 140.000 Migranten und Flüchtlinge erwartet, die über Nordafrika und das Mittelmeer in die EU kommen. Das klingt angesichts der Zahlen des Jahres 2015 gering. Aber im Hintergrund steht ein enormer Bevölkerungszuwachs auf dem afrikanischen Kontinent in den kommenden Jahren – bis zu 2,6 Milliarden Menschen im Jahr 2050.
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11. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Calais: Mauerbau und Abriss des Migrantencamps · Kategorien: Europa, Großbritannien

Telepolis

von Bernard Schmid

Frankreich: Wegen der geplanten Umverteilung der Camp-Bewohner ab dem 17. Oktober häufen sich Kampagnen und rassistische Proteste gegen Migranten

Kommt sie, kommt sie nicht, die Mauer? Auch in Frankreich – wo man noch im vergangenen Jahr die stacheldrahtbewehrte Grenzsicherung im Ungarn Viktor Orbans scharf kritisierte – ist das Mauerbauen in Mode gekommen, wenn es um die Abwehr von Migranten geht. Allerdings handelt es sich im vorliegenden Falle nicht darum, Migranten an der Einreise zu hindern, sondern an der Ausreise nach Großbritannien.

Infolge der französisch-britischen Vereinbarung von Le Touquet (2003) wurden die Grenzkontrolle des Vereinigten Königreichs auf das Südufer des Ärmelkanals vorverlagert. Dort „stauen“ sich nun auf französischer Seite Migrantinnen und Migranten, deren Traum darin besteht, auf die britischen Inseln überzusetzen.

Neben den bereits bestehenden Sperranlagen und Zäunen rund um das Hafengebiet von Calais soll nunmehr bis zum Jahreswechsel 2016/17 zusätzlich eine vier Meter hohe und einen Kilometer lange Mauer errichtet werden, die mit Überwachungskameras und Scheinwerfern ausgestattet sein wird. Sie soll das Betreten der Zufahrtsstraße zum Hafengelände verhindern, weil die Migranten sich ebendort an Bord von LKWs oder Fähren zu schmuggeln versuchen. Die Kosten dafür in Höhe von 2,7 Millionen Euro werden von der britischen Regierung übernommen.
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10. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Calais crisis: Migrant killed in accident with UK driver“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags: ,

Quelle: BBC

An Eritrean migrant died and his wife was injured in an accident involving a British car driver on a motorway near the French port of Calais.

The pair were knocked down on an interchange where dozens of migrants were reportedly trying to climb on to lorries.

Some of the migrants then set upon the British driver, officials say.

France has said it will soon close down a camp at Calais where up to 10,000 migrants are staying.

The migrants and refugees are hoping to cross the English Channel and include at least 900 unaccompanied minors.

Last month a teenaged Afghan boy was killed while trying to climb on to a lorry heading to the port on its way to the Channel Tunnel.

10. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Kein Weg nach Europa: Die Balkanroute ein Jahr danach – Reportage · Kategorien: Balkanroute, Europa, Video · Tags:

Quelle: ZDF | YouTube

Im Herbst 2015 flohen Hunderttausende Menschen über die so genannte Balkanroute in den Norden Europas. Ein Jahr später scheint dieser Weg endgültig versperrt. Die „ZDF.reportage“, berichtet über die aktuelle Situation entlang der Route.

10. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Marching for Hope vs. New European Army: Die Situation in Kroatien · Kategorien: Balkanroute, Europa, Kroatien

welcome.cms.hr

Zur Situation in Kroatien schreibt das Centar za mirovne studije / Centre for Peace Studies:

More than 500 people are currently accommodated in Porin – Centre for Asylum Seekers in Zagreb. Amongst them 5 asylum seekers have been relocated within the ‚EU quota agreement‘. Total number of those relocated to Croatia is 19. Despite decreased number of asylum seekers in Porin due to the fact some have left Croatia, forced returns based on Dublin Agreement continue.

Many refugees have spent months in other countries where they were studying the language and adjusting to the new life, and then were unexpectedly ‘returned’ to Croatia without receiving any prior announcement. Here in Croatia they must go through entire asylum procedure and study the language while no assurance whether protection will be granted or not. This is an important factor of uncertainty refugees are often faced with.
Nevertheless, many do study Croatian language; some have been exploring options for studying and certifying their previous education qualifications. Asylum seekers in Kutina’s fully packed reception centre have been attending language classes, too.

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09. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Kommentar: Sanctuary Cities · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags:

Die Migrationsbewegung der 1980er Jahre aus den mittelamerikanischen Kriegszonen in die USA und die Abwehr der Flüchtigen unter Reagan weist erstaunliche Parallelen auf zu den heutigen Migrationsbewegungen nach Europa. In den Vereinigten Staaten entstand damals eine starke Bewegung zur Unterstützung der Flüchtigen, das Sanctuary Movement. Angesichts des Versagens der europäischen Migrationspolitik ist es angemessen, an diese Bewegung zu erinnern.

Durch den Dirty Deal mit der Türkei und die Aufrüstung der Balkangrenzen wurde die Immigration nach Deutschland effektiv begrenzt.1 Zur Zeit schaffen es nur noch um die 100 Menschen täglich, bis nach Österreich durchzukommen.2 Merkel und EU-Kommission sind voll auf die Linie der Visegrád-Staaten eingeschwenkt. Das ist nicht nur an der bevorstehenden Dublin-IV-Reform abzulesen, die nicht anders denn als „Ausstieg aus dem Flüchtlingsschutz“ bezeichnet werden kann,3 sondern mehr noch an dem Abkommen mit Afghanistan vom 5. Oktober, gemäß welchem die Abschiebung von Migrantinnen zurück in die afghanischen Kriegszonen vorgesehen ist.4

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09. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für AntiRa-Kompass: Newsletter Nr. 53, Oktober 2016 · Kategorien: Deutschland, Termine [alt]

Quelle: kompass.antira.info

… Ab 8.10. in Bayern: Marsch von München nach Nürnberg +++ Griechenland: „Hotspot“ Moria brennt nach Protesten nieder +++ Balkanroute: Marsch(versuch) aus Belgrad und Livefeed in neuer Form +++ Zuspitzung in Calais +++ 21. – 23.10. in Paris: Transnational Social Strike Konferenz +++ 28.10. in Budapest: Solidaritätsdemo mit Röszke 11 +++ 29.10. in Nürnberg: Demo „Fluchtursachen bekämpfen“ +++ Welcome to Greece Guide – neue Auflage +++ Valetta Prozess +++ Rückblicke: Pro Asyl-Menschenrechtspreis für Father Mussie Zerai, Alarm Phone Meeting und Ferry not Frontex in Tanger, Streikkonferenz Frankfurt +++ Ausblicke: 19./20.11. in Frankfurt für AntiRa-Konferenz 2017?; 3./4.12. in Hamburg gegen den G 20 im Juli 2017 …

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09. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Calais ‘jungle’ eviction imminent, urgent support needed · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags: ,

Quelle: WatchThe Borders

Many people in Calais ‘jungle’ want to stay and resist, despite increasingly brutal repression. Please support them! Freedom of movement for all! Open the border!

calais

Please follow developments on https://www.facebook.com/stop.eviction.calais/

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09. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Merkels Afrikareise: Erweiterte Nachbarschaft“ · Kategorien: Afrika, Deutschland, Europa

Quelle: taz

„Das Wohl Afrikas liegt im deutschen Interesse.“ Das sagt nicht die Vertreterin einer Entwicklungshilfe-NGO, sondern Angela Merkel. Um ihre dreitägige Afrika-Reise vorab politisch einzuordnen, hat die Kanzlerin der Zeit ein langes Interview gegeben. Europa, betont sie darin, sei der unmittelbare Nachbarkontinent von Afrika.

Am Sonntag bricht Merkel auf, um eben diesen Nachbarn zu besuchen. Ihre Reise führt sie nach Mali, Niger und Äthiopien. Dort will sie in Addis Abeba den Premierminister sowie Vertreter der Afrikanischen Union treffen; außerdem zivilgesellschaftliche und oppositionelle Vertreter. Mit Mali und Niger wiederum strebt die Europäische Union sogenannte Migrationspartnerschaften an. Deren Ziel ist es, die Fluchtbewegung nach Europa einzudämmen.

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09. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Migranti, l’occasione giusta per rifondare l’Europa“ · Kategorien: Europa

Quelle: Il Fatto Quotidiano

Giovanna Ricoveri

L’immigrazione di massa verso l’Europa, proveniente dai paesi del Sud flagellati dalla guerra e dalla fame, ha finora favorito la crescita della destra populista e xenofoba, fino alla erezione in molti paesi di fili spinati per bloccare l’ingresso dei migranti, e alla costruzione di un vero e proprio muro a Calais, tra l’Inghilterra e la Francia, i due paesi culla della migliore tradizione liberale e socialista europea.

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