16. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Libyen: 1.200 Flüchtlinge und MigrantInnen abschiebebedroht · Kategorien: Eritrea, Libyen · Tags: , , , ,

Libya: 1,200 refugees threatened with deportation. Silence about their rights trampled

Emilio Drudi

There are over 1,200 refugees and migrants who risk deportation from Libya to their countries of origin. At best, once returned to the government from which they fled, they expect a process for illegal immigration, but in reality, many years in prison or even death. Species in Eritrea, where the flight from the country is equivalent in practice to desertion from the army. And the Eritreans are many: 350 of those 1,200. The others are from Ethiopia, Somalia, Nigeria, Niger and Chad. They were all concentrated in two prisons in the south about 70 km distant from each other, and Barika Sebha, where they are detained foreigners classified as sick. And the disease seems to be the justification from Tripoli to the deportation order. It also discussed the Libyan television and radio.
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13. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali, das Militär und der Hunger: Jean Ziegler · Kategorien: Frankreich, Mali, Sahara · Tags: ,

http://www.heise.de/tp/artikel/38/38532/1.html
Harald Neuber 12.02.2013

Der ehemalige UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler mahnt angesichts der Mali-Krise ein Umdenken in der Politik des Westens an

Die Krise in Mali hat ein Schlaglicht auf die Beziehungen zwischen den industriellen Zentren und den Staaten des Südens geworfen. Die Militärintervention Frankreichs wurde zwar mit dem Schutz der Souveränität des westafrikanischen Landes begründet. Doch souverän ist der Staat auf dem Gebiet des ehemaligen Soudan français nie geworden. Im Gespräch mit Telepolis erklärt der ehemalige UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung (2000-2008), Jean Ziegler, die Hintergründe der Krise.

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10. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Sahel: Drogenschleuse Westafrika – Le Monde Diplomatique · Kategorien: Mali, Sahara

Drogenschleuse Westafrika

von Anne Frintz

„Das Kokain kommt aus Kolumbien, Peru oder Bolivien und wird via Guinea-Bissau, Mali oder Nigeria nach Europa transportiert. Am milliardenschweren Handel verdienen auch Mittelsmänner aus der Politik.

Die Boeing 727 kam aus Venezuela und landete in Tarkint, in der Nähe von Gao im Nordosten Malis. Es müssen etwa 5 bis 9 Tonnen Kokain an Bord gewesen sein, die danach spurlos verschwanden. Als der Pilot nach der Entladung wieder starten wollte, geriet das Flugzeug in Brand. Später kam heraus, dass zumindest eine libanesische Familie und ein mauretanischer Geschäftsmann, der mit angolanischen Diamanten ein Vermögen gemacht hatte, zu den Auftraggebern gehörten. Das Ganze geschah vor über drei Jahren, im November 2009.

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10. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge – vor allem Frauen und Kinder – an der geschlossenen Grenze Mali-Algerien · Kategorien: Algerien, Mali, Sahara · Tags:

Mali: les civils touaregs fuient devant les combats au nord de Kidal

Christine Muratet

Les populations touaregs du nord de Kidal fuient devant les combats qui opposent les soldats français et tchadiens aux jihadistes d’Aqmi, d’Ansard Dine et du Mujao dans les montagnes de l’Adrar des Ifoghas. A la frontière algérienne, à hauteur de Tinzawatène, Médecins du Monde et le CICR ont dénombré 6 000 de ces déplacés qui sont dans une situation d’autant plus délicate que l’Algérie a fermé ses frontières dans le but d’asphyxier les jihadistes.

Olivier Van de Castel
Responsable Mali à Médecins du Monde

l y a un afflux constant de déplacés, principalement des femmes, des enfants et des personnes âgées qui cherchent à fuir les combats et qui ont besoin une assistance humanitaire qui arrive au compte-goutte

Écouter (01:00)

09/02/2013 par Christine Muratet
http://www.rfi.fr/afrique/

07. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali, Nordafrika: Neue Militärdoktrin Frankreichs angesichts der Arabellion · Kategorien: Algerien, Frankreich, Mali, Sahara, Tunesien · Tags: ,

nzz 07.02.2013

http://www.nzz.ch/aktuell/international/frankreich-plant-bereits-den-rueckzug-aus-dem-sahel-1.17986145

„[…] In Militärkreisen steht nämlich schon nach nur vierwöchigem Einsatz fest, dass «Mali» prägenden Einfluss auf die künftige Einsatzdoktrin der Streitkräfte haben wird. In diesem Zusammenhang dürfte auch das neue Weissbuch über die Streitkräfte, das sich gerade in der Schlussphase einer Überarbeitung befindet, durch die jüngsten Erfahrungen geprägt werden. Dazu gehört insbesondere die Einschätzung, dass – im Gegensatz zur Lagebeurteilung vor fünf Jahren – die Länder der Sahelzone und Nordafrikas heute durch Instabilitäten geprägt sind, die auch Frankreichs Sicherheitsinteressen berühren. Im Kampf gegen die Terrorgefahr aus dem Sahel kommt ferner Algerien, dessen Beziehungen zu Paris noch heute Spuren des unbarmherzig geführten Unabhängigkeitskriegs tragen, eine zentrale Rolle zu. […] Das Anliegen aus dem Weissbuch über Verteidigung und nationale Sicherheit von 2008, wonach Frankreich im Zuge einer Professionalisierung und einer Modernisierung seiner Armeen Kapazitäten für rasche Interventionen bereithalten müsse, wird durch die in Mali gewonnenen Erfahrungen unterstrichen; gerade dort haben sich der hohe Bereitschaftsgrad, die Professionalisierung und die Verfügbarkeit ortsnaher Kontingente bewährt. War in jenem «livre blanc» noch davon die Rede gewesen, die Truppendispositive in Afrika auf je einen Stützpunkt an der West- und an der Ostküste zusammenzufassen, womit Dakar und Djibouti gemeint waren, steht neuerdings wieder eher eine Beibehaltung aller verfügbaren Stützpunkte im Vordergrund – wenn auch diskret. Darunter befinden sich Brückenköpfe in Tschad, der Zentralafrikanischen Republik, Gabon, Côte d’Ivoire, Senegal und Djibouti.[…]

07. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali: Stellungnahme von Afrique-Europe-Interact zur französischen Militärintervention · Kategorien: Frankreich, Mali, Sahara · Tags:

07. Februar 2013

1. Vorbemerkung:

Immer wieder haben wir uns als Afrique-Europe-Interact in den letzten 9 Monaten zur dramatischen Mehrfachkrise in Mali zu Wort gemeldet, zuletzt mit einer taz-Beilage am 8. Dezember

(http://www.afrique-europe-interact.net/index.php?article_id=821&clang=0)

sowie seit Anfang Januar mit mehreren Pressemitteilungen und Spendenaufrufen anlässlich eines von der malischen Sektion von Afrique-Europe-Interact initiierten „Weißen Marsches“ in Mali

(http://www.afrique-europe-interact.net/?article_id=829&clang=0).

Vor diesem Hintergrund möchten wir heute zu einigen der seit der französischen Militärintervention grundlegend veränderten Rahmenbedingungen Stellung beziehen, unter anderem dazu, wie sich das politische Kräfteverhältnis in Mali durch die Präsenz internationaler Truppen verschieben dürfte (was wiederum auf die Frage verweist, weshalb es überhaupt zur Intervention gekommen ist). Dabei wird – wie gehabt – bei unseren Überlegungen der Umstand eine zentrale Rolle spielen, dass wir in den letzten Wochen und Monaten in regelmäßigem, oft täglichem Kontakt mit AktivistInnen unseres transnationalen Netzwerks in Mali gestanden sind. Denn dies hat uns die Möglichkeit gegeben, die Auseinandersetzungen stets auch durch die Brille unserer malischen MitstreiterInnen zu betrachten und somit einige der in Europa fast zwangsläufigen Verkürzungen, Irrtümer, Projektionen und eurozentristischen Sichtweisen zu vermeiden oder zumindest klein zu halten.

Vollständiger Text

AEI, Stellungnahme zur Intervention in Mali

06. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Libyen: Flüchtlingslager SOS · Kategorien: Eritrea, Libyen · Tags: , ,

SOS Libya: Refugees in the Horn of Africa subjected to untold suffering
The plight of refugees in sub-Saharan Africa, and other such grave silence of the European community, the face of continued complaints of abuses and violations of fundamental rights, to the detriment of asylum seekers and refugees, which Europe does not want , let the dirty work, others do. Two years after the „revolution“ we contacted 2.352 deaths in 2011, in 2012 hundreds of other deaths in the Mediterranean, not to mention, all those who die in the desert, in prisons and detention centers, and the lives of those who survive in the 22 detention centers, prisons and other so Libyans, this is hell, to mention a few as an example:
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04. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali SWP: Ethnisierung? · Kategorien: Lesetipps, Mali, Sahara

Mali: Jenseits von Terrorismusbekämpfung
Wolfram Lacher / Denis M. Tull
Die internationale Militärintervention in Mali ist mit zahlreichen Risiken behaftet. Es
wäre leicht möglich, dass der Krieg im Norden des Landes sein Gesicht verändert – weg
von der Terrorismusbekämpfung, hin zu einem Konflikt zwischen den dortigen Bevöl-
kerungsgruppen. Malis Armee und afrikanische Truppen könnten durch Übergriffe
gegen die Zivilbevölkerung zusätzlich zur Eskalation beitragen.

vollständiger Text:

http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2013A09_lac_tll.pdf

04. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Mali: französische Militär-Strategie – erfolglos · Kategorien: Frankreich, Mali

Vaine stratégie française au Mali

Les buts de guerre officiels de la France au Mali sont de combattre le „terrorisme islamique“ et rétablir l’intégrité territoriale du Mali. Le problème est de savoir quel est le rapport entre les deux : l’intégrité du Mali est-elle menacée par le „terrorisme islamique“ ?

vollständiger Text:

http://www.lemonde.fr/idees/article/2013/02/04/vaine-strategie-francaise-au-mali_1826781_3232.html

02. Februar 2013 · Kommentare deaktiviert für Nord-Mali: die Erfindung der Tuaregs und die Übermacht der Nationalstaaten · Kategorien: Mali, Sahara · Tags:

What do the Touareg want?

http://www.andymorganwrites.com/what-do-the-touareg-want/

ANALYSIS: Secular nationalist? Loyalist? Die-hard Islamist? – what are the currents of opinion among the Touareg of Northern Mali? (First published in Al Jazeera English eMagazine, Jan 2013)

Touareg boy watching Camel Race, T. Essako

What do the Touareg want? Well, find me a person called ‘the Touareg’ and maybe he or she will tell us. You might as well find ‘the English’ or ‘the Japanese’ and ask them what they want while you’re at it.
A nation or people rarely if ever think as one. In the case of the Touareg, difference and disharmony is exacerbated by their vast desert habitat and dispersed nomadic lifestyle, both of which tend to foster an allegiance to blood and tribe that is stronger than their attachment to nation or ideology and militate against collective thought or action.

It can be argued that the very notion of a people called ‘The Touareg’ is an invention of 19th century explorers and anthropologists, who adopted this supra-tribal and alien, i.e. Arab, collective noun to group together the Amazigh or Berber speaking nomadic tribes of the southern Sahara. Before ‘Touareg’ there were only different clans loosely affiliated by their language and cultural habits; Taitoq, Kel Ghela, Kel Ajjer, Kel Gress, Kel Fadey, Kel Ferwan, Ifoghas, Taghat Mellet, Iwellemeden, Chamanamas, Kel Antessar, Daoussahak…the list is long.

And all these clans were further sub-divided into sub-clans and sub-sub-clans. Within one of the six large confederations – the Kel Ahaggar, Kel Ajjer, Kel Aïr, Kel Adagh, Iwellemeden and Kel Taddemakkat – clans and sub-clans were organized into a complex hierarchy of nobles, vassals, warriors, artisans, marabout and slaves. This intricate social structure, which is well nigh-impossible for an outsider to grasp instinctively, underpins modern Touareg politics, despite the considerable erosion of the old clan system in the past century or so.

This historical backdrop, coupled with the fact that the Touareg share their living space with other ethnicities like the Arabs, Fulani and Songhoi, all of whom have their own layered clan structure, makes the Sahara one of the most complex places on earth for an outsider to understand.

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