05. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Migration talks shift onus to Turkey as de Maiziere urges Greece to ‚do its share‘ · Kategorien: Deutschland, Europa, Griechenland

Quelle: Ekathimerini

Prime Minister Alexis Tsipras met top European officials including German Chancellor Angela Merkel and his Turkish counterpart Ahmet Davutoglu in London on Thursday for talks on the refugee crisis that Greek officials interpreted as the first sign of serious pressure on Turkey to contribute to Europe’s management of the problem.

According to Greek government sources, the leaders agreed that 3 billion euros in EU funding promised to Ankara in exchange for greater efforts to control migration flows toward Europe would be disbursed gradually and subject to Turkish authorities meeting their commitments.

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05. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wir könnten gelassen sein“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Zeit Online

Deutschland ist ein Einwanderungsland – und zwar seit 1945. Weshalb über Asyl und Zuwanderung trotzdem gestritten wird, erklärt der Historiker Klaus Jürgen Bade.

Interview: Daniel Erk

In einem der Hochhäuser am nördlichen Rand des Hansaviertels in Berlin wohnt, 35 Meter über der Stadt, Klaus Jürgen Bade. Wie kaum ein anderer kennt Bade die Zuwanderungsdebatten der vergangenen Jahrzehnte und hat sie selbst geprägt. Er war Professor für Neueste Geschichte an der Universität Osnabrück, bis 2012 arbeitete er als Vorsitzender des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration und wurde in dieser Zeit als Gegenspieler Thilo Sarrazins bekannt. In seinem Wohnzimmer, mit Blick über Westberlin, gießt Bade Kaffee aus einer silbrig glänzenden Stelton-Kanne. Kann er erklären, wie man die Fehler der Vergangenheit vermeidet?

ZEIT Campus: Herr Bade, Sie begleiten die Debatte um Einwanderung und Asyl seit den frühen achtziger Jahren. Wiederholt sich heute derselbe Streit, mit denselben Argumenten?

Klaus J. Bade: Die Argumente klingen verwandt, manche Ereignisse sind ähnlich grauenerregend – man denke an die brennenden Flüchtlingsunterkünfte. Aber einige Erkenntnisse haben sich doch schon in der politischen Debatte durchgesetzt: Deutschland ist ein Einwanderungsland, überschaubare Zuwanderung ist verkraftbar, und Integration funktioniert. Dahinter kann die Politik nicht mehr zurück. Deshalb wird heute vor allem über Zahlen diskutiert. Da heißt es: „Jetzt ist es aber wirklich zu viel! Das geht nicht mehr!“

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05. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Hast Du Dich gesehen, Du Affe?“ – Rumble in the Jungle in Calais · Kategorien: Frankreich, Großbritannien · Tags: , ,

Quelle: Telepolis

Die informellen Flüchtlingscamps an der Küste des Ärmelkanals werden zu einem europäischen Problem

Bernard Schmid

Frankreich, Großbritannien, Belgien: Die Sache scheint dabei, zu einem europäischen Problem zu werden. „Die Sache“ – es geht dabei um die Präsenz wachsender informeller Flüchtlingscamps an der Küste des Ärmelkanals. Der so genannte „Jungle“ in Calais ist nur das mit Abstand bekannteste davon. Ein Problem, das erst durch die Politik der Grenzschließung für „Unerwünschte“, deren menschliche Präsenz sich jedoch nicht wegzaubern lässt, überhaupt entstanden ist.

Ein paar Schlaglichter: Der belgische Premierminister Charles Michel, der am Montag dieser Woche in Brüssel mit seinem Amtskollegen aus Frankreich, Manuel Valls, zusammentraf, gab im Vorfeld der französischen Presse ein längeres Interview. In dem Interview wie auch bei den bilateralen Gesprächen wird die Flüchtlingsthematik, mit Bezug auf die Migrantencamps am Ärmelkanal, munter mit der Terrorismusproblematik vermischt.

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05. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zäune hoch, Schlagbäume runter“ · Kategorien: Europa · Tags: ,

Quelle: Der Freitag

Schengen-Raum Wer in der EU Grenzen für Menschen schließt, kann sie auch für Güter kaum offen halten

Schon das gerade abgehaltene Weltwirtschaftsforum in Davos musste sich einem erneuten Krisendiskurs öffnen. Dass die Weltökonomie dank der chinesischen, indischen und brasilianischen Talfahrt, des Verfalls der Öl- und sonstigen Rohstoffpreise, eines stagnierenden Welthandels und mancher Börsenturbulenz in einer Depression steckt, ist kaum zu leugnen. Wer etwa den Absturz des Baltic Dry Index seit Anfang Januar 2016 auf den niedrigsten Stand aller Zeiten zu deuten weiß, dem dürfte klar werden, dass schweres Fahrwasser droht. Schon einmal – im Januar 2008 – kündigte der Absturz dieses Barometers an (es bildet die Massengutfrachten im internationalen Schiffsverkehr ab, über 90 Prozent des Welthandels und 95 Prozent des EU-Außenhandels werden auf dem Seeweg abgewickelt), dass der Krisenmodus fortgeschrieben wird.

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05. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Syrische Flüchtlinge in Jordanien Integration unerwünscht“ · Kategorien: Jordanien · Tags: ,

Quelle: taz

Hunderttausende Syrer leben im Land, viele von ihnen in Flüchtlingscamps. Die Regierung ist überfordert und will, dass sie weiterziehen.

Florian Barth

ZAATARI taz | „Ich arbeite für meine Familie, ich nehme keine Almosen an. Ich bin kein Bettler“, sagt der 12-jährige Ahmed, während er seine Tageseinnahmen zählt, ungefähr sieben jordanische Dinar, knapp zehn Euro. Jeden Tag läuft Ahmed nach der Schule durch die Cafés der jordanischen Hauptstadt Amman und verkauft Kekspackungen für umgerechnet 35 Cent.

Dennoch reicht das Geld kaum aus, um seiner Schwester und Mutter das Überleben zu sichern. Ahmed muss für den Lebensunterhalt der Familie sorgen, weil der Vater gestorben ist. So wie Ahmed arbeiten viele Kinder im Land, um ihre Familien zu unterstützen.

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05. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Vermisste Flüchtlinge Wo sind all die Kinder hin?“ · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags:

Quelle: FAZ

Mehr als 10.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden in Europa vermisst. Viele Kommunen sind mit der Betreuung überfordert.

Mehr als 10.000 minderjährige Flüchtlinge, die alleine nach Europa einreisten, seien nach ihrer Ankunft in Europa verschwunden, hieß es kürzlich von Europol. 5000 Personen in Italien, rund 1000 in Schweden. Auch in Deutschland wurden Anfang Januar 4749 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, so der Fachbegriff, nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) als vermisst gemeldet, davon 431 Kinder im Alter von bis zu zwölf Jahren. Im Oktober betrug die Zahl in Deutschland insgesamt knapp 3200. Europol warnte, dass viele der Flüchtlinge „zumindest potentiell gefährdet“ sind. Nicht alle seien tatsächlich in Gefahr, sondern viele etwa bei Angehörigen untergekommen. „Aber wir wissen weder, wo sie sind und was sie machen, noch mit wem.“

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05. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Das Jahr 2015: Flucht und Flüchtlinge im Fokus – ein Rückblick · Kategorien: Deutschland, Europa · Tags: , ,

Quelle: bpb

Die Zuwanderung von Asylsuchenden stand im Jahr 2015 in zahlreichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Mittelpunkt der medialen und politischen Aufmerksamkeit. In Deutschland führte der starke Anstieg der Asylbewerberzahlen zu einer Verwaltungs- und Infrastrukturkrise, die allgemein als „Flüchtlingskrise“ bezeichnet wird. Über einige Hintergründe dieser Entwicklung, die damit verbundenen Herausforderungen sowie die Suche nach Lösungsansätzen berichtet dieser Beitrag.

  • Fluchtmigration nach Deutschland und Europa: Einige Hintergründe
  • Deutschland: Verwaltungs- und Infrastrukturkrise
  • EU: Reaktionen auf die Fluchtzuwanderung
  • Flüchtlingszahlen weltweit: Kein Rückgang in Sicht
04. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Kommission stellt Griechenland „an die Wand“ · Kategorien: Europa, Griechenland · Tags:

Quelle: Griechenland-Blog / Imerisia

Griechenland soll unter Androhung des Ausschlusses aus dem Schengen-Raum gezwungen werden, die größte Last der Verantwortung für die Flüchtlingsströme zu übernehmen.

Nach der Genehmigung des ersten Pakets mit „Empfehlungen“ des Kollegiums der Europäischen Kommission werden für Griechenland die Spielräume erstickend eng. Praktisch läuft der Countdown und dem Land droht innerhalb von drei Monaten ein „Ausschluss“ aus der Schengen-Zone, während der entscheidende Beschluss bei der Gipfelkonferenz am 18-19. Februar 2016 gefasst werden wird.

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04. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für Balkan : Tausende Flüchtlinge können Grenze nicht passieren · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: Zeit Online

Weil in Griechenland die Bauern und in Mazedonien die Taxifahrer streiken, ist die Grenze faktisch gesperrt. 3.000 Menschen mussten auf einer Zufahrtsstraße campieren, weil die offiziellen Flüchtlingslager überlastet sind

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04. Februar 2016 · Kommentare deaktiviert für „Rückführung von Flüchtlingen: Berlin will an Maghreb-Staaten Millionen zahlen“ · Kategorien: Algerien, Deutschland, Marokko, Tunesien · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Die Bundesregierung verhandelt laut einem Zeitungsbericht mit Marokko, Algerien und Tunesien über Millionensummen. „Es ist günstiger, die Länder vor Ort zu unterstützen, als Asylbewerber hier zu alimentieren“, heißt es in der Union.

Die Bundesregierung hat einem Zeitungsbericht zufolge eine grundsätzliche Einigung mit den Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien über die Rücknahme abgewiesener Asylbewerber erzielt. Im Gegenzug verpflichte sich Deutschland zu umfangreichen Rückführungsprogrammen in den betroffenen Ländern. Das berichtet die „Bild“-Zeitung und beruft sich dabei auf Regierungskreise.

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