16. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Zwei Dschungel – zwei Methoden dagegen“ · Kategorien: Frankreich · Tags: ,

Quelle: NZZ

Die humanitäre Organisation Médecins sans frontières hat in Nordfrankreich ein Flüchtlingslager errichtet. Zum Ärger von Innenminister Cazeneuve.

Während bei Calais Bulldozer und Sondereinheiten der Polizei den Migranten-Dschungel in der Nähe des Eurotunnels zügig räumen, hat die humanitäre Organisation Médecins sans frontières (MSF) nur vierzig Kilometer nördlich einen anderen Weg eingeschlagen. Am Rande der Gemeinde Grande-Synthe konnte MSF innert zehn Tagen in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister Damien Carême 1500 Migranten ohne Einschüchterungen aus einem erbärmlichen Slum in eine neue Barackensiedlung dislozieren, die laut MSF Uno-Normen genügt.

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16. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland: Viel Verwirrung an der Grenze“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: Telepolis

Der Versuch von Flüchtlingen, aufgefordert durch ein Flugblatt, nach Mazedonien vorzudringen, scheiterte

Wassilis Aswestopoulos

Am Montag, der „Kathara Deftera“, dem Beginn der Fastenzeit in Griechenland, hatten knapp 2000 Flüchtlinge in einer Verzweiflungsaktion versucht, auf eigene Faust und von einem dubiosen Flugblatt animiert, die Grenze zu überschreiten. Der Versuch scheiterte. Er löste jedoch zahlreiche politische Verwirrungen aus.

Mit kostenlosem Wi-Fi-Zugang möchte die griechische Regierung nun zur Räumung des wilden Lagers an der Grenze Griechenlands bei Eidomeni beitragen. Über den Internetzugang sollen die Flüchtlinge auf die arabischen Seiten der staatlichen Nachrichtenagentur Athens News Agency geleitet werden und dort lesen, dass ihr Ausharren vor Ort zwecklos ist. Noch sind die arabischen Seiten auf der Internetpräsenz der Agentur jedoch kaum auffindbar.

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16. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Wien bietet Mazedonien Hilfe bei Grenzsicherung an“ · Kategorien: Bulgarien, Mazedonien, Österreich · Tags:

Quelle: Die Welt

„Die Westbalkan-Route muss unbedingt geschlossen bleiben“, sagt Österreichs Verteidigungsminister Doskozil. Er will Mazedonien helfen und fordert die EU auf, mehr für das Land zu tun.

Die Lage in dem schlammigen Camp im nordgriechischen Idomeni spitzt sich immer weiter zu. Rund 14.000 Flüchtlinge harren hier aus bei Kälte und Regen. Sie hoffen, dass sich die Balkanroute wieder öffnet und sie weiter nach Mitteleuropa und vor allem nach Deutschland reisen können. EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos hat die Lage in Idomeni bei einem Besuch am Dienstagmittag als unakzeptabel angeprangert. „Das muss aufhören“, sagte er.

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16. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Macedonia forcibly returns thousands of refugees to Greece“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags: ,

Quelle: The Guardian

Desperate scenes on border as authorities send exhausted men, women and children back to Greek camps they fled a day earlier

Thousands of desperate refugees who had made a dramatic push into Macedonia – bypassing its sealed border by wading through the freezing waters of a river – were forcibly returned to Greece on Tuesday amid heightened tensions between the two countries.

As Athens and Skopje engaged in a war of words over the episode, hundreds of exhausted men, women and children began streaming back into the muddy, waterlogged camp they had sought to flee barely 24 hours earlier.

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16. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Quel coro di „No“ che crea un unico grande campo profughi nel cuore d’Europa · Kategorien: Balkanroute, Europa · Tags: ,

Quelle: La Repubblica

L'“ingorgo“ dei migranti lungo la cosiddetta „rotta balcanica“. I rifiuti di Macedonia, Serbia, Cipro, Albania. E il nodo turco-cipriota che complica ancora di più le cose. Il rischio di „libanizzare“ un’intera regione, preda di „avvoltoi“ e mafie di ogni sorta

di CARLO CIAVONI

ROMA – Al momento, le agenzie di stampa di tutta Europa non fanno che riferire un coro di „No“, di rifiuti ad aprire le proprie frontiere per sbloccare il tragico ingorgo di migranti che s’è creato un po‘ in tutta l’area balcanica, trasformata così in un gigantesco campo profughi improvvisato, preda di mafie e „avvoltoi“ di ogni sorta, ridotta in una regione semi-autonoma e „libanizzata“ nel cuore dell’Europa, dove i fili spinati aumentano e si allungano pericolosamente.

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16. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Schläge und Tritte“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien

Quelle: ARD Tagesschau

Was die aus Mazedonien nach Griechenland zurückgeschickten Flüchtlinge berichten, sei schrecklich, berichtet ARD-Korrespondent Julian von Löwis aus Idomeni: Mazedonische Soldaten hätten sie gleich hinter der Grenze eingekesselt, geschlagen und getreten.

Mittlerweile sind die meisten der gestern auf dramatischem Wege nach Mazedonien geflüchteten Menschen wieder ins griechische Idomeni zurückgekehrt. Einige von ihnen berichten von rabiaten mazedonischen Soldaten, so ARD-Korrespondent Julian von Löwis in der tagesschau. Die Menschen seien in Mazedonien durch die Armee eingekesselt und teils geschlagen und getreten worden.

 

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15. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Österreich trägt die Verantwortung“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Mazedonien, Österreich

Quelle: taz

An der Grenze zu Mazedonien droht eine Eskalation. Anstatt eine europäische Lösung zu unterstützen, hat Wien auf Populismus gesetzt.

von Erich Rathfelder

Die fatale Politik der Grenzschließung könnte in Idomeni zu einer Eskalation führen. Nicht auszudenken, was passiert wenn Polizisten die Nerven verlieren und schießen sollten. Dafür trüge vor allem Wien die Verantwortung.

Anstatt eine europäische Lösung zu unterstützen, hat man in Wien auf rechten Populismus gesetzt. Dass jetzt österreichische Politiker Bundeskanzlerin Angela Merkel anflehen, sie solle erklären, dass die Flüchtlinge keine Aussicht hätten, in Europa aufgenommen zu werden, zeigt ihre Nervosität.

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15. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Verzweiflungstat am Malareva“ · Kategorien: Griechenland, Mazedonien

Quelle: Zeit Online

Sie ertrugen die Lage in Idomeni nicht mehr und liefen Richtung Mazedonien. Am Grenzfluss riskierten Hunderte Flüchtlinge ihr Leben – womöglich motiviert von Aktivisten.

Von Kostas Koukoumakas, Idomeni

Mehr als zwei Wochen lang hatte der 20 Jahre alte Syrer Mohamed Hariri an der griechisch-mazedonischen Grenze festgesessen. Bis zum Montagnachmittag. Da lassen Mohamed und etwa 1.000 weitere Flüchtlinge gemeinsam ihre langsam im Schlamm versinkenden Zelte im griechischen Flüchtlingslager Idomeni zurück und laufen los, in Richtung des fünf Kilometer entfernten Dorfs Hamilo. „Deutschland, Deutschland!“, rufen sie und „Danke, Griechenland!“. Verarmt und schlecht informiert machen sie sich auf zur Grenze. Die griechischen Behörden greifen nicht ein.

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15. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Refugees from Greece camp cross into Macedonia – Video · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Video

Quelle: AlJazeera

Thousands march out of Idomeni, where 12,000 have been trapped in filthy conditions owing to closure of Macedonia route.

More than a thousand people have reached the former Yugoslav republic of Macedonia after leaving an overflowing refugee camp near the northern Greek border.

The group arrived in Moine, 5km inside Macedonia, on Monday, according to the Macedonian television station TV Sitel.

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15. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Near Futures Online · Kategorien: Lesetipps

Quelle: Near Futures

NEAR FUTURES ONLINE, the online companion of Zone Books’ Near Futures series, is a forum dedicated to the analysis of the challenges borne out of national governments’ and international institutions’ responses to some critical events – the financial crisis of 2008, the “Arab Springs” of 2011 – as well as ongoing developments such as climate change and soaring inequalities. Organized around a specific question, each issue of NFO brings together scholars, journalists, political activists, and artists, and includes contributions belonging to different genres and using a variety of media – essays and reportages, interviews and dialogues, photo essays and videos. Contributors are invited to address questions raised by NFO through an engagement with particular debates, histories, policies, and actors as well as to examine their possible trajectories in the near future.

Issue No. 1 March 2016

EUROPE at a CROSSROADS